Tag-Archiv für » Papier «

Wahrscheinlich haben viele von euch bei der Aktion Notizbuchtester gesucht von Avery Zweckform mitgemacht. Bei der Aktion konnte man sich als Tester für ein notizio Notizbuch bewerben.
Mein Exemplar ist schon vor einiger Zeit gekommen und ich möchte euch das Buch kurz vorstellen. Die Ringbindung hält den roten Kunststoff-Einband und den Buchblock zusammen. Das DIN A5 Buch macht einen robusten Eindruck und kann mit einem roten Haltegummi verschlossen werden. Drinnen gibt es dann den Höhepunkt des Buches, mit dem besonders geworben wird: graues 90g Papier mit weißen Linien (90 Blatt). Der Werbespruch lautet “Dunkle Linien stören – weiße nicht”. Ich bin ja ein Freund punktkarierter Bücher und finde beide Varienten ganz schön. Auf jeden Fall sind weiße Linien nicht so aufdringlich. Der erste Hersteller, bei dem ich die Idee weißer Linien gesehen habe, war Whitelines. Und dort findet an auch eine Menge interessanter Anwendungen.
Das Papier ist kariert und hat im Kopf ein Feld für Thema und Datum. Jede Seite ist gelocht und perforiert, so dass herausgetrennte Seiten in einen Ordner eingeheftet werden können. Pfiffig sind drei farbe Trennblätter aus Kunststoff, die man an einer beliebigen Stelle im Buch ein klemmen und auch verschieben kann. Damit kann man das Buch segmentieren und damit eine eigene Organisation anwenden.
Alles in allem ein robuster Begleiter, wenn man sich mit der Ringbindung anfreunden kann.

Meinem Paket lagen noch fünf kleine ca. A6 Hefte bei, die man verschenken sollte – was ich auch getan habe. Auch die Hefte hatten heraustrennbare Notizzettel in Grau mit weißen Linien.

Ich möchte das rote Buch gerne an euch weitergeben. Vielleicht hat nicht jeder von euch eines ausprobiert oder will noch ein zweites, um mehr Einlagen zur Verfügung zu haben.

  • Die Verlosung startet 06. Oktober 2014 und endet am 09. Oktober 2014 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Ich beobachte schon seit einiger Zeit den Dienst jauntful, mit dem man eigene kleine Faltpläne mit Landkarten erstellen kann, auf denen man eigene interessante Punkte zusammenfassen kann. Das hat alles erst einmal nix mit Notizbüchern zu tun, aber heute ging der Dienst offiziell live und bei meinem Besuch dort, fand ich die Zusammenstellung THE PAPER TRAIL: BOOKS, MAGAZINES AND OTHER LEAFY BUSINESS. von Kati Krause aus Berlin.

[…] A map for lovers of print and paper, whether it be already filled with ideas or still waiting for your thoughts. […]

In Katis Plan finden sich Buchläden und Notizbuchläden! Im Dienst kann sich die Pläne auch als PDF exportieren und dann ausdrucken. Den Plan oben für Berlin habe ich für euch generieren lassen (PDF)

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Via notcot: der Animationsfilm 11 Paper Place.

11 Paper Place from daniel houghton on Vimeo.

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Bei uncommongoods.com gibt es eine witzige Notation Paper Bow Tie. Für den stolzen Preis von 28 USD bekommt man eine Fliege, die der Herr oder die Dame gepflegt zum Hemd tragen können. Das Besondere an der Fliege: sie ist aus Papier gefaltet:

[…] Origami meets offbeat haberdashery in this distinctive paper bow tie. Lightweight but strong, this creative cravat is made from found notebook paper lined with Japanese washi paper and finished with three coats of clear decoupage that seals and protects. The fully adjustable neckband with hook and loop closure is made of complimentary grosgrain ribbon. [...] Handmade in the USA. […]

Sieht filigran und nicht knitterresistent aus.

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Leuchtturm1917 ist einer der großen deutschen Notizbuchhersteller, aber nur einer der wenigen, die auch sehr gute Qualität bieten. Leuchtturm hat mir bereits vor Monaten Skizzenbücher zur Ansicht geschickt, die ich heute an euch verlosen möchte. Auf der Homepage von Leuchtturm1917 heißt es:

[…] Skizzieren, Malen, zeichnen, Skribbeln, Porträtieren, Pinseln, Schraffieren… aufs Papier bringen. 180 g/m² starkes, strahlend-weißes Papier für Inspiration und Gestaltung. Die Skizzenbücher umfassen 96 Seiten und es gibt sie in 11 unterschiedlichen Farben in den Formaten Master, Medium und Pocket. […]

Die Bücher sehen von außen aus wie die klassischen Notizbücher, die ihr von Leuchtturm kennt. Sobald man aber das Buch aufschlägt und darin blättert, wird das 180g Papier offensichtlich: es lässt sich naturgemäß schwer blättern und die Seiten sind fest und viel steifer als bei normalem Papier. Die Ausstattung ist ebenfalls ähnlich zu den normalen Büchern: Lesezeichen im farblich gleichen Ton wie der Einband, Froschtasche, Leuchtturm-Aufkleber, runde Ecken. Es fehlen aber die Seitenzahlen und das Inhaltsverzeichnis. Diese Dinge möchte man in einem Skizzenbuch eher nicht und dass man diese Eigenschaften weggelassen hat, ist völlig ok.

Normalerweise habe ich keinen eigenen Einsatzzweck für Skizzenbücher mit derart starkem Papier. In letzter Zeit sind mir aber zwei Einsatzgebiete sozusagen zugelaufen: das eine ist der Einsatz von Pinselstiften, wie die, die ich von Fudepens bekommen habe (s. dazu Kuretake 50 Million Years – Fudepens – Teil 1. Zum anderen habe ich Visualisierungen mit der Sketchnotes Technik für mich entdeckt (s. dazu Sketchnotes – Lernen durch Notieren und Zeichnen). Dafür setze ich allerlei Buntstifte ein und male damit in die A4 Bücher, die mir Leuchtturm geschickt hat. Es ist super, wenn man sich mit Filzstiften und ähnlichem austoben kann und die Stifte garantiert nicht auf die nächste Seite durchscheinen.

Die kleineren Formate möchte ich an euch weitergeben.

  • Die Verlosung startet 12. Juni 2014 und endet am 14. Juni 2014 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Sagt mir im Kommentar, wofür ihr Bücher mit so schwerem Papier einsetzt. Habt ihr schon mal Sketchnotes ausprobiert oder setzt die Technik gar regelmäßig ein?
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Und hier ein paar Fotos der Bücher und speziell eines weißen A6 Buches im Detail. Demnächst werde ich übrigens auch noch Hahnemühle Skizzenbücher vorstellen, die ebenfalls schon länger in meiner Pipeline hängen.

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Leserin Ute schrieb mir vor einiger Zeit:

[…] habe [...] angefangen, mit Füllfederhaltern zu schreiben und das ist zu meiner neusten Leidenschaft geworden: mit Tinten befüllbare Stifte, die Tinten, und da habe ich jetzt endlich eine von den sagenhaften Pilot-Tinten, und natürlich Papier. Die letzteren sind die, mit denen ich zur Zeit am wenigsten glücklich bin, obwohl ich da auch schon einiges ausprobiert habe. […]

nach einem kurzen Mailwechsel schrieb sie mir ihre persönliche Papiergeschichte und hat mir auch erlaubt, diese im Blog als Leserbeitrag zu veröffentlichen:

Papiere selbst und natürlich auch Notizbücher faszinieren mich schon lange, die entsprechenden Seiten in den Manufaktum und Carta Pura Katalogen gehören zur Lieblingslektüre, genauso wie die Papierabteilung bei Gerstaecker oder bei Art+Form sowie Blue Child hier in Dresden. Für die verschiedensten Zwecke und Hobbies habe ich Notizbücher unterschiedlichster Preisklassen, zumeist im Format A5. Seit drei Jahren benutze ich ein Moleskine Kalender, A5, pro Tag eine Seite, als Tagebuch und war damit extrem zufrieden: das Papier, die Aufmachung gefielen mir, der Gummi, der das Buch zusammen hält sowie das Lesefädchen, einfach perfekt!

Mein wirkliches Testen von Papieren (in und außerhalb von Notizbüchern) begann aber vor einem halben Jahr, auf den Tag genau. Da beschloß ich, mich auf meine eigentliche Hand, die linke, schreibtechnisch zurückzuschulen und benutzte dafür wie die meisten Schreibanfänger einen Füllfederhalter und Schreiblernhefte der Schule. Den Linkshänderfüllfederhalter legte ich als erstes weg, als ich merkte, dass ich auch mit regulären Federn schreiben kann und dort die Stärken Fein (Kaweco AL Sport) und Extra Fein (Lamy Studio) benutze um ein feineres Schriftbild als mit einer regulären, mittleren Feder zu erhalten. Nach einem viertel Jahr legte ich dann die A4-Schreiblernhefte mit ihrem zumeist schlechten Papier zur Seite und suchte Ersatz, da ich noch für längere Zeit täglich einige Stunden schreiben werde, um eine vernünftige und gute Handschrift der linken Hand zu erreichen.
Sehr zufrieden bin ich mit den A4-Journalen von Idena (ca. 3 €), schwarz, dünner Einband, als Schreibhefte für die täglichen Übungen. Hier liefern alle meiner Kombinationen von Füllern, Tinten, Federn und Pinselstiften sowie der Dude von Ohto gute Ergebnisse. Nur der Zeilenabstand ist mir ein wenig zu eng und – die Produktion dieser Journale wurde eingestellt. Zu testen bleibt für mich hier das ca. doppelt so dicke, fest eingebundene Nachfolgemodell.

Zur gleichen Zeit wurde auch ein neues Tagebuch nötig, da der Moleskine Kalender mit einer Seite pro Tag mir inzwischen einfach zu wenig Platz bot und, zweitens und viel gravierender, die Tinte durchdrückte und die Lesbarkeit zu wünschen übrig ließ, das Papier also einfach zu dünn war.
Mein Tagebuch führe ich seit 2 Monaten nun in einem A4-formatigen Notizbuch vom Bindewerk, grauer, sehr fester Einband, Gummi zum Zusammenhalten der Seiten, leider kein Lesebändchen (ca. 18 €). Das Papier erinnerte mich zunächst sehr an das von Moleskine meines vorherigen Tagebuchs, der Zeilenabstand ist gut, den gelblichen Papierton mag ich sehr und die Tinte drückt nicht durch.
Auffallend ist aber, wie unterschiedlich sich auf dem Papier alle meine Schreibgeräte und Tinten verhalten. Bei den normalen Tinten von Lamy und Kaweco reißt der Tintenfluß ab. Der Dude von Ohto wirkt hart und kratzig und der einfache Pentel Tradio Stylo ebenfalls.
Eine deutliche Verbesserung brachte die Benutzung der Tinten von J.Herbin, nur das bei diesen, durch den stärkeren Tintenfluß zum einen die Strichdicke sehr zunahm und damit auch der Verbrauch ziemlich hoch ist.
Richtig glücklich bin ich deshalb mit der Tinte von Pilot – Iroshizuku. Der Tintenfluß reißt nicht ab, nie! Die Farbe wird einfach nur blasser, selbst wenn kaum noch Tinte nachfließt. Die Striche sind fein definiert, der Verbrauch extrem sparsam. Ich warte jetzt nur noch, dass wieder mehr Farben bei Fudepens.de verfügbar sind.

Bei Papieren außerhalb von Notizbücher habe ich bisher ein Echt-Bütten Ingres Papier von Hahnemühle (100 gr/qm) probiert. Dies funktioniert bei Füllfederhaltern überhaupt nicht, die Tinte bleibt auf der Oberfläche sitzen und zieht nicht ein und dies bei einem sehr wichtigen Brief :-(( . Die weitere Suche brachte kaum Ergebnisse, anscheinend ist es inzwischen sehr exotisch geworden, einen Brief auf gutem blanko Papier mit Tinte zu schreiben. Gekauft habe ich mir – da steht der Test aber noch aus – zum einen ein 90 gr/qm Papier von Artoz – Finest Paper Sea, mit Algen (ca. 8 €) und zweitens einen Block von G.Lalo, Paris, Velin pur Coton, vermutlich 90 bis 100 gr/qm und einem ähnlichen Preis, beides in den kleineren, oben genannten Papiergeschäften. Bei Gerstaecker bin ich überhaupt nicht fündig geworden, vielleicht lag es aber auch am von mir gesuchten Format A4.

Soweit zu meinen Papiertests. Wie gesagt bin ich hier noch auf der Suche nach gutem Papier für ein Tagebuch, Bindewerk wird es nicht noch mal und A4 muss sein, also werde ich mir wohl nach dem Idena Buch doch einmal die Moleskine Notizhefte anschauen….
Umfangreicher habe ich inzwischen verschiedene Füllfederhalter, Federn und Tinten getestet, gute Pinselstifte für meine Japanisch und Chinesisch-Übungen stehen noch zur Anschaffung an sowie ein bis mehrere Füllfederhalter… zusammen mit den Papieren ist hier Platz für eine unendliche (Liebes-) Geschichte!

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Wallpapering ist eine Designidee von Dear Human. Die Macher haben aus Altpapier einen Papierbrei erstellt, der dann in einem ähnlichen Verfahren wie Kacheln in Form gepresst wird. Dadurch entstehen sechseckige Papierkacheln, die man wie jedes Papier bedrucken und beschreiben kann.

[…] 3D Wallpaper addresses interior space as a whole, activating entire walls as canvasses, and extends our spatial awareness into forgotten corners. Our library of treatment types continues to grow, most recently with 3D wallpaper actually made of paper. Tiles are pressed in air release dies, resembling the industrial ceramic tile process. The resulting product is as hard as board, has sound absorbing qualities to it, and can be printed and painted just like any paper. […]

Ich finde die Idee nicht nur clever, sondern auch sehr schön als Dekorationsmöglichkeit für kleine Flächen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein ganzes Zimmer, das mit den Kacheln versehen ist, den Schall sehr gut schluckt und außerdem gut isoliert.
Im Projekt Pulplites wurden Lampen aus Papiermatsch hergestellt.

(via design-milk)

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Auf der paperworld 2012 wurde ich zum ersten Mal auf Ogami aufmerksam, die mit grafisch schön gestalteten Notizbüchern auffielen. Das Besondere an den Büchern war aber das Papier: das war nämlich aus Stein! Steinpapier (Wikipedia) ist keine Erfindung von Ogami und so wundert es nicht, dass es auch in anderen Notizbüchern zum Einsatz kommt. Unter anderem auch in den Notizbüchern des Kickstarter-Projektes Da Vinci Notebook:

[…] Revolutionary new, eco-friendly notebooks & sketchbooks made from stone! Tree-free, bleach-free, and no water used in production! […] And in the spirit of incorporating true innovation like Da Vinci, the paper used in this amazing notebook does not use a single tree in its production! It uses no bleach, no toxic chemicals, and no water! It is essentially made from rocks! The paper is inherently water resistant, tear resistant, grease resistant, mold resistant, and acid-free. [...]

Auf der Seite wird das Steinpapier als die ökologischere Papierform angepriesen. Wikipedia meint zur Ökobilanz von Steinpapier:

Obwohl es nicht direkt biologisch abbaubar ist, zersetzt es sich unter UV-Einfluss z. B. durch Sonnenlicht im Laufe der Zeit.[...] Die Ökobilanz wird von verschiedenen Quellen unterschiedlich bewertet; größenordnungsmäßig wird bei der Herstellung von Steinpapier nur die Hälfte an Kohlendioxid freigesetzt und Energie benötigt.[8] Die Produktion von Steinpapier wird als wichtige nachhaltige Innovation in der regionalen Kreislaufwirtschaft angesehen.[9]

Ich fand das Ogami Papier zwar haptisch wirklich neu und interessant, aber die Zähigkeit beim Reißen und die gummiartige Oberflächenstruktur gaben kein gutes Gefühl. Ich habe es noch nie mit Füller beschrieben, was ein Problem sein dürfte, da es ja wasserresistent ist. Trotzdem spannende Geschichte, die schon dreifach überzeichnet ist – und es sind noch wenige Stunden bis zum Ende, falls ihr teilnehmen wollt.

(via nopenintended)

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Meine Kollegin Petra hat heute in ihrem Blog eine schöne Anleitung zum Basteln von Ostereiern aus Papier veröffentlicht: Österliches Gebastel: Eier aus Papier. Wenn ihr also noch passende Bastelanleitungen sucht, schaut mal ihr Blog!

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Eine aufmerksamkeitserregende Werbung in einer Zeitung fand ich bei swissmuss. Bei behance findet ihr Bilder von Cocinas Coronas Idee.

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