Tag-Archiv für » Papier «

Meine Kollegin Petra hat heute in ihrem Blog eine schöne Anleitung zum Basteln von Ostereiern aus Papier veröffentlicht: Österliches Gebastel: Eier aus Papier. Wenn ihr also noch passende Bastelanleitungen sucht, schaut mal ihr Blog!

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Eine aufmerksamkeitserregende Werbung in einer Zeitung fand ich bei swissmuss. Bei behance findet ihr Bilder von Cocinas Coronas Idee.

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Bei Uppercase fand ich den netten Animationsfilm “Paper City”

Paper City from Maciek Janicki on Vimeo.

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Bei notcot war ich fasziniert von den Kunstwerken von Echo Yang. Er hat sie nicht direkt selbst gemalt und gezeichnet, sondern er hat kleine Alltagsmaschinen wie Walkmen, Mixer oder Uhren dazu gebracht zu zeichnen, indem er ihre Bewegungen für in die Bewegung von Stiften übersetzt hat. Dazu hat er die Stifte an den Geräten angebracht, die ihre Bewegung auf die Stifte übertragen. Es ist schwer zu erklären, aber in den vielen Videos sofort zu verstehen und v.a. abstrakt modern schön.
Auf seiner Homepage heißt es:

[…] The current popularity of generative design processes in which designers use algorithms to create a variety of different outcomes, instead of focussing on one, definitive result is closely linked to the use of digital design tools. This development has changed our perception of design as the creation of the single author. What could happen when the approach fostered by digital generative designers would be applied to an analogue world? A world in which obsolete machines like hand-powered alarm clocks, walkman and mechanical toys take centre stage? My experiments in this domain of obsolete machines reveal their internal algorithms. Instead of creating these algorithms, I simply adopt and then visualize them. […]

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Christians Artikel Briefe schreiben: Anachronistischer Zeitvertreib oder wertvolles Ritual? kam sehr gut bei euch an. Ich habe ja auch schon einmal darüber nachgedacht, warum wir Papier lieben. Passend zum Thema Handschrift und Papier solltet ihr euch bei Twitter @LetterMonth oder online http://lettermo.com/ anschauen. Die Initiatorin Mary hat eine spannende Herausforderung für euch:

[…] I have a simple challenge for you.
In the month of February, mail at least one item through the post every day it runs. Write a postcard, a letter, send a picture, or a cutting from a newspaper, or a fabric swatch. Write back to everyone who writes to you. This can count as one of your mailed items. [...] All you are committing to is to mail 23 items. Why 23? There are four Sundays and one US holiday. In fact, you might send more than 23 items. You might develop a correspondence that extends beyond the month.
Write love letters, thank yous, or simply notes to say that you miss an old friend. Send a fabric swatch from your new dress. A feather you picked up while on a walk. Whatever it is, let yourself step away from the urgency of modern life and think about an audience of one.[…]

Es geht also darum, jeden Tag im Februar einen handschriftlichen Brief zu verfassen. Für euch ist der Wettbewerb jetzt einfach, denn der Februar hat nicht mehr so viele Tage. Also: los gehts!

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I think letter-writing is a casualty of that same impulse. We spend so much time reading and writing fractured pieces of our experience that we forget to tell our story in the broad strokes of a diary or letter.

Dieses Zitat stammt aus Jason Boogs Artikel auf Mediabistro über die Bedeutung handschriftlicher Briefe. Sein Fazit: Handschriftliche Briefe sind nach wie vor wichtig, da sie uns dazu zwingen, zusammenhängende Texte zu schreiben und uns nicht nur auf Textfragmente und chat-ähnliche Texthappen zu konzentrieren. Bei diesem Argument stimme ich ihm zwar zu, doch es reicht meiner Meinung nach längst nicht aus, um die Bedeutung handschriftlicher Briefe wirklich zu beschreiben.

Briefe: Zeichen von Wertschätzung und Zeit

Wie Christian in einem früheren Artikel bereits schrieb, gibt es immer mehr Projekte und Bewegungen, die den Wert handschriftlicher Briefe neu entdecken und verbreiten. Aus meiner Sicht ist das kein Wunder zeigt ein handgeschriebener Brief in der heute schnelllebigen, von E-Mail, WhatsApp und Messengern dominierten Zeit doch, dass sich ein Mensch Zeit genommen hat, um mir zu schreiben und seine Gedanken in Worte zu fassen.

Wenn es sich dabei nicht gerade um einen Drohbrief handelt, kommt dadurch ein hohes Maß an Wertschätzung und Respekt zum Ausdruck. Qualitäten, die zeitlos und nach wie vor unendlich wertvoll sind. Doch der Wert handschriftlicher Briefe reicht noch weiter, denn bei vielen Menschen beobachte ich, dass das oft fast schon verlernte Schreiben von Hand eine erstaunlich emotionale Reaktion auslöst, Kreativität freisetzt und Gedanken ermöglicht, die bisher zurückgehalten und blockiert waren.

So bequem und komfortabel Tippen auch sein mag, echte Leidenschaft lässt sich oft am besten ausdrücken, wenn eine Feder über hochwertiges Papier gleitet, die Hand den angenehmen Widerstand spürt und das Ohr die leisen Geräusche der Feder auf dem Papier wahrnimmt. Die eigenen, zu Worten gewordenen Gedanken Realität werden zu sehen und die Tinte beim Trockenen zu beobachten hat etwas meditatives, das zur Entschleunigung und zur Achtsamkeit zwingt und bisher unbewusste Gedanken und Emotionen freisetzt. Nicht nur im Coaching sind handschriftliche Briefe – oder auch das Führen eines handschriftlichen Tagebuches – hervorragende Werkzeuge, um sich in Ruhe mit sich selbst oder anderen Menschen auseinanderzusetzen.

Für mich ist das Schreiben von Briefen daher ein wertvolles Ritual und ganz und gar kein anachronistischer Zeitvertreib. und für Euch?

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Bei designmilk las ich von der interessanten Gitterwand aus Papier, die der japanische Designer Mifune entworfen hat. Es sieht so aus, als könne die Papierwand auch Karten und Zettel tragen. Angeblich besteht sie nur aus gleichen einfachen Elementen, die geschickt ineinander gesteckt werden. Bei designmilk findet ihr auch einige Fotos der Wand.

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Gefunden bei Designboom. Buchskulpturen und Papierkunst gibt es viel. In der Schweiz findet sich eine Art Skulptur. Sie besteht aus zerknülltem Papier, das bewegt wird und dabei Knistergeräusch von Papier abgibt:

[…] 43 prepared dc-motors, 31.5kg packing paper‘ mobilizes a massive plane of crumpled brown sheets, installed on the ground at the orbital garden bern, switzerland. the motors situated beneath the crimped paper arrangements subtly animate the sweeping surface, shifting different segments at various intervals so that the entire expanse seems to be slowly inhaling and exhaling. steadily in motion, the field stirs with a rustling sound that is very much a part of the sculpture’s intention — patterns of noise and sequences of echoing audio materialize in the kinetic sphere. […]

Im verlinkten Artikel findet ihr viele Fotos und bei vimeo gibt es ein Video, das auch das Geräusch vermittelt. Sehr kontemplativ. Leider kann ich das Video aus unbekannten Gründen nicht einbetten.

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(via notcot). In Mieru Record with Otowa: a manga music box mechanical organ wird eine interessante Variante einer analog aufgezeichneten Geschichte gezeigt: eine Geschichte ist auf einem Papierstreifen aufgemalt, der gleichzeitig Stanzungen für eine Drehorgel enthält. Das geht digital alles eleganter, ich weiß. Aber es ist lange nicht so authentisch und verrückt wie in dieser analogen Version. Schaut euch das passende YouTube Video an.

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Meine Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten ist mittlerweile in mehreren Blogs und Zeitschriften erwähnt worden und ist in den letzten drei Wochen einer der meist abgerufenen Artikel im Notizbuchblog. Eine besonders schöne alternative Variante fand ich über notcot bzw. time out im italienischen Artikel Bialbero di Natale (multialbero). Die Faltanleitung gibt es bei flickr und in einem YouTube Video. Das sieht gar nicht so einfach aus, aber das Ergebnis ist dafür umso hübscher.

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