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Want to make your music collection really retro? – viele von euch werden auf diese Frage mit Ja antworten, stimmt’s? Im obigen Artikel ist eine interessante Papieranwendung beschrieben, die Mechanical Music Box:

[...] Holes punched into special paper strips are fed into a hand-cranked “box,” which produces tones quite unlike those of any other musical instrument. [...] Comes with three blank paper strips, a hole puncher, an instruction manual, and a pre-punched “Happy Birthday” song strip. [...]

Das Set kostet 20 $. Dafür bekommt ihr dann Papierstreifen, in die ihr selbst Löcher stanzen dürft. Anschließend wird der Papierstreifen durch eine “Music Box” gedreht, die die Komposition abspielt. Wie das geht, sehr ihr in diesem Video:

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Die New York Times berichtet in Can a Papermaker Help to Save Civilization? über einen sehr sympathischen Spezialisten für Papierherstellung, selbst auch Papiermacher:

[...] Barrett, who is 61, has dedicated his life to unlocking the mysteries of paper, which he regards as both the elemental stuff of civilization and an endangered species in digital culture. [...] “Sometimes I worry about what a weird thing it is to be preoccupied with paper when there’s so much trouble in the world,” Barrett told me, “but then I think of how our whole culture is knitted together by paper, and it makes a kind of sense.” [...]

Im Artikel wird nicht nur auf die Geschichte des Papiermachers Timothy Barrett erzählt, sondern auch die Geschichte des Papiers. Ein langer, sehr interessanter Artikel. Beachtet, dass ihr am Ende der ersten Seite auf die nächsten beiden weiterblättern müsst.


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Im Artikel Paper gems (+ templates) gibt es eine Anleitung zum Selberfalten von Edelsteinen. Witzige Idee.


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NewsLab gibt Tips on taking good notes, nachdem die Journalisten Seite ijnet digitale Begleiter anpries Bei NewsLab schreibt der Autor, auch Journalist:

[...] It’s a cool tool but it hasn’t replaced my reporter’s notebook and I don’t think it ever will. – A pad and pen are still the most convenient way I’ve found to take notes on assignment. They’re super portable, reliable in all kinds of conditions and never need recharging. [...]

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readwriteweb.com ist ein Technologie Blog, das ich gerne lese. Umso erstaunter war ich über den Artikel A Note on Paper: The Human Interface, in dem sich einer der Blogger als Papierfan outet und anlysiert, wie man wohl Software schreiben müssen, um näher dran zu sein am papiernen Arbeiten:

[...] But the truth is, portable computing devices contain no software, no functionality, no apps that substitute for the functions paper performs in my life. So for me, “dead trees” have yet to die out. Yes, I’ve seen Evernote, and I even like it. But in response to the many folks who’ve met me in person and asked if I forgot my tablet, I’d like to explain the key reasons why technology has yet to break my dependence on paper: [...]

Und dann erklärt er, warum Papierfür ihn handhabbarer ist als digitale Notizen:

[...] 1. Not every note I jot down has to make immediate sense. [...] 2. I’ve developed a working shorthand [...] 3. Paper is my missing memory. [...]

Und am Ende überträgt er die fürihn herausragenden Eigenschaften von Papier auf ein noch zu schaffendes digitales “Human Interface”. Ein Punkt war mir bisher noch gar nicht klar, aber er leuchtet mir sofort ein: viele geschriebene Dinge merkt man sich anhand der Position auf der Seite und am Aussehen des Layouts der Seite, also nicht am Geschriebenen. Man blättert dann nach den Seiten, von denen man weiß, wie sie aussahen – etwa, wo man viel durchgestrichen oder eine bestimmte Zeichnung angefertigt hat. Da geht es nicht um Inhalte, sondern um die Form. Sehr interesssanter Ansatz. Das in Software umzusetzen und v.a. dort durchsuchbar zu machen, scheint mir wirklich eine Herausforderung zu sein.

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Im Wall Street Journal las ich vor einigen Tagen den Artikel Stationery’s New Followers. In diesem Artikel wird u.a. die Frage diskutiert, warum gerade technikaffine Menschen einen so großen Bezug zu Papier entwickeln:

[...] Social-media fans are embracing paper. While United States Postal Service sees a decline in mailed letters overall, tech-savvy paper-lovers—in frequent contact via blogs, Facebook and Twitter—are giving rise to a host of small stationery makers [...]

Eine ähnliche Frage stellte mir auch Herr Grabowski, Redakteur des Reutlinger Generalanzeiger, der in Die neue Lust an der Handschrift über die Renaissance der Handschrift und über das Notizbuchblog berichtete:

[...] Schließlich ist der Computer allgegenwärtig, löst die E-Mail Brief und Fax ab. Gleichzeitig lässt sich jedoch eine Gegenbewegung beobachten: Je selbstverständlicher sich elektronische Helfer im Alltag etablieren, desto größer scheint die Sehnsucht nach schönen Papieren und Stiften zu werden. [...]

In der Tat scheint es einen Zusammenhang zu geben zwischen Technik- und Papierbegeisterung. Auch im eigenen Umfeld kenne ich viele Menschen, die mit modernster Technik umgehen und dennoch Stift und Papier wertschätzen. Warum das so ist, weiß ich nicht genau. Folgende Gründe fallen mir ein:

  • Konzentration: Schreiben von Hand bremst aus und hilft damit, sich besser zu konzentrieren. Beim digitalen Schreiben liegt mehr Fokus auf der Technik
  • Verfügbarkeit: Analoges Gerät wie Stift und Papier ist praktisch immer verfügbar, braucht keinen Strom, keinen Akku und kann nicht ausfallen
  • Unterscheidungsmerkmal: Notizbücher sind modern und hip – die Avantgarde ist quasi schon in der Post-Smartphone-Ära angekommen, in der man auffällt, wenn man Stift und Papier benutzt, weil Smartphones und digitale Helfer allgegenwärtig geworden sind. Papier und Stift werden Unterscheidungsmerkmale
  • Wertigkeit: Handschriftliche Notizen fühlen sich wertiger und werthaltiger an als digitale Inhalte
  • Bedienbarkeit: Nicht mal ein Smartphone von Apple ist so intuitiv zu bedienen wie ein Blatt Papier mit einem Stift

Was meint ihr? Beobachtet ihr auch diese Verbindung von Technikverliebtheit und Papierliebe? Was könnten eurer Meinung nach die Gründe sein?

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Mein Kollege Sebastian twitterte mir den Link auf diese Zeitrafferaufnahme, in der ein Bastler aus Papier einen lebensgroßen Roboter bastelt:

[...] After burning my 4FT Freedom Gundam papercraft (visualspicer.com/​v1/​freedom-gundam/​) in 2010 I was determined to create a bigger and better replacement. This 7FT Gundam Mk-2 papercraft became the result of my goal, made up of 1250 parts on 720 pages, for a total paper weight of 10lb (4.5kg). [...]

Beeindruckend.

“7FT Gundam” – Ultimate Papercraft from Taras Lesko on Vimeo.

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Create or die hat mal wieder einen schönen Fund gemacht: die Papierkunstwerke von Jennifer Collier aus England. Wenn ihr auf ihrer Homepage im Kopf der Seite auf die kleingeschriebenen grauen Links klickt, eröffnet ihr euch ein Universum aus Papierkunst. Stöbern lohnt sich!


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Create or die berichtete über die wunderbaren Faltbücher von Isaac G. Salazar. Jede einzelne Seite ist in einem anderen Muster nach innen gefaltet. Dadurch ergibt sich ein aufgefächerter Buchschnitt, der ein dreidimensionale Struktur als Schrift bildet. Hier ein Screenshot seiner flickr-Seite:

Zu Weihnachten hatte ich mich mit der gleichen Technik an einem Weihnachtsbaum als Faltbuch versucht. Hier das Ergebnis einer nächtlichen Faltaktion:


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Wenn ich mal wieder Muse habe, werde ich mich auch an komplexeren Gebildern wie denen von Isaac versuchen.

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Kategorie: Kunst  Tags: , ,  Ein Kommentar

Von molodesign stammt die tragbare Papierwand natural kraft paper tapered softwall:

[...] The tapered profile exposes patterns from the internal honeycomb geometry, giving the tapered softwalls a unique visual expression. The tapered softwall uses less material than the already resource efficient modular softwall and is lighter. Each softwall is flexible in length, opening to a maximum of 4.5 meters (15′) long. tapered softwalls can be joined to other tapered softwalls by the magnetic end panels to create continuous lengths. A stainless steel wall hook is provided for simple compact storage. (kraft paper softwall + softblock are fire retardant. Fire rating documentation is available upon request. [...]

Das tolle Design und die Produktion führen zu einem Preis von 950 US $ pro Wand. Im Online Shop findet ihr weitere Bilder.


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(via “Das Haus”, Ausgabe Sept. 2011, S. 43)

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