Tag-Archiv für » Paris «

Les Cakes de Bertrand hat nichts mit Kastenkuchen (fr. cake = de. Kastenkuchen) zu tun, jedenfalls nichts offensichtliches – unter “Our Story” könnt ihr auf der Homepage die Geschichte nachlesen. Diese französische Firma stellt verschiedenste Produkte wie Schmuck, Mode und Accessoires her, hat aber auch Notizbücher und Notizhefte im Angebot, die sich durch sehr bunte Collagen-artigen Einbände auszeichnen. Die Bücher kosten ca. 5 EUR. In Paris gibt es auch einen stationären Laden der Firma, wobei die Mode sicher auch in deutschen Läden vertrieben wird.


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Durch den unscheinbaren Tweet von @botwparis wurde ich auf den unglaublichen Pariser Onlineshop Bird on the Wire aufmerksam. Die Vielfalt im Shop ist bestechend, auch wenn zuerst nicht ganz klar ist, welches Produkt hier von wem stammt. Dazu muss man einen Blick in die FAQ werfen:

Bird on the wire is a little shop created by Petiteetoile in 2006. It was then called Suicidal.fr but with the unexpected growth and success of the site came the time of change in april 2008. Suicidal is still a brand under which Petiteetoile sells her own creations but now surrounded by a lot of cute stuffs made by other artists from all the world. [...] But who is Petiteetoile ? – It’s Celine, a 25 years old girl living and working in Paris (France). She does almost everything in Bird on the wire (some products, the development of the site and its design, the buying, etc.). She studied graphics and webdesign in the first place and to finally become her own boss. She also have a bad shoes addiction and doesn’t do anything to fix it. Because of the success of her shop, she now have a lot to do and she’s happy to receive some help from Toma who usually send orders and answer to some mails and phone calls.

Einen Blog gibt es auch – der scheint mir aber nicht besonders gut gepflegt. Dafür ist der Shopinhalt sehr gepflegt. In der Abteilung Papeterie findet ihr eine Ausahl an Notizbüchern mit Retroeinbänden, wie etwa die Movie Fun Bücher oder die Front page detective Bücher.
Es gibt aber auch gediegenere Bücher wie das A year in Japan oder das schöne Forest. Dazu gibt es Produkte, die einfach nur schön sind, wie etwa die Retromagnete “La Belle Paris”.

Es macht unglaublichen Spaß im Shop zu stöbern. Der folgende Screenshot zeigt einige Notizbucheinbände von Büchern im Shop. Das dürft ihr euch nicht entgehen lassen.


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Bei Je voudrais que lese ich in cut it out, would ya von papermode. Dahinter steckt ein Grafikdesigner, der in Paris tätig ist: Camille Asseraf:

Papermode was started by two friends while in school in Rhode-Island, and currently operates from Paris, France. We love making anything paper-related, and we are also available for stationery and design services.
Papermode is now run by Camille Asseraf, who graduated from Rhode Island School of Design in 2008. It was while studying graphic design in Rhode Island that Camille fell in love with paper, and all the possibilities that it offers!

papermode findet man auch bei Twitter und bei flickr. Verkauft werden die Produkte u.a. bei etsy, aber auch in anderen Shops. In der Abteilung stationery gibt es auch “papierbestickte” Notizbücher zu kaufen. Aber insgesamt ist die komplette Seite sehenswert, wie z.B. auch die Home Decor Objekte, wo es Papiergirlanden und Wandkunst zu sehen gibt.


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Im spanischen Blog La Comunidad fand ich einen Aritkel, den ich nicht verstand – ich kann kein Spanisch. Sehr interessant fand ich aber die Reihenfolge Foto – Zeichnung, die zum Notizbuchbild präsentiert wird. Das habe ich bisher noch nicht gesehen, dass jemand ein Foto des Objektes zeigt, das er im nächsten Bild als Notizbuchzeichnung präsentiert.


© Juan Manuel

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Kategorie: Kunst  Tags:  2 Kommentare

In brandeins gab es letzte Jahr eine Geschichte zur Geschichte der kleinen Moleskine Notizbücher: Das ungeschriebene Buch. Dort wird erzählt, wie die Firma Modo&Modo in Mailand mit einer erfundenen Geschichte ein perfektes Marketing betrieb und die Marke “Moleskine” innerhalb von zehn Jahren zu einem weltweiten Bestseller machte. Maria Sebregondi, eine Mitarbeiterin von Modo&Modo recherchierte in Paris, fand aber keine Bestätigung für die Geschichte. Chatwin hatte zwar viele schwarze Notizbücher beschrieben, aber:

Sie suchte nach der von Chatwin beschriebenen Papeterie in der Rue de l’Ancienne Comédie. In Bibliotheken recherchierte sie nach Quellen über das legendäre Moleskine. Und sie rief in Tours an, um den ursprünglichen Lieferanten aufzutreiben. Sie fand – rein gar nichts. Keinen einzigen Anhaltspunkt, dass es jemals ein Notizbuch gegeben hatte, welches bei den Franzosen “carnet moleskine” hieß; keinen Eintrag im Handelsregister; keine unter dem Namen Moleskine eingetragene Marke

Nachdem Sie aber herausfand, dass andere Berühmtheiten ebenfalls wie Chatwin Notizbücher geführt hatte,

… kam [ihr] der Gedanke, dass es vielleicht unerheblich sei, ob Chatwins Beschreibung den historischen Tatsachen entsprach. Wichtiger waren die Geschichte und die Verknüpfung mit den berühmten Namen, um aus einem alltäglichen Notizbuch ein begehrenswertes Produkt zu machen.

So war die Marketingidee geboren und das Büchlein trat seinen Siegeszug an. Mittlerweile hat die Marke so viele Anhänger, dass diese Community sogar die Marke gegen Anfeindungen verteidigt – ohne dass der Hersteller selbst aktiv werden muss.

Der Artikel Das ungeschriebene Buch bei brandeins ist unbedingt lesenswert und ein Muss für Moleskine Fans.

Ein Moleskine-Fan Blog gibt es unter http://www.moleskinerie.com/. Wer den Text von brandeins lieber hören als lesen will, findet bei audible.de eine kostenpflichtige Audiovariante.

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