Tag-Archiv für » Skulptur «

Bei designmilk las ich von der interessanten Gitterwand aus Papier, die der japanische Designer Mifune entworfen hat. Es sieht so aus, als könne die Papierwand auch Karten und Zettel tragen. Angeblich besteht sie nur aus gleichen einfachen Elementen, die geschickt ineinander gesteckt werden. Bei designmilk findet ihr auch einige Fotos der Wand.

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Gefunden bei Designboom. Buchskulpturen und Papierkunst gibt es viel. In der Schweiz findet sich eine Art Skulptur. Sie besteht aus zerknülltem Papier, das bewegt wird und dabei Knistergeräusch von Papier abgibt:

[…] 43 prepared dc-motors, 31.5kg packing paper‘ mobilizes a massive plane of crumpled brown sheets, installed on the ground at the orbital garden bern, switzerland. the motors situated beneath the crimped paper arrangements subtly animate the sweeping surface, shifting different segments at various intervals so that the entire expanse seems to be slowly inhaling and exhaling. steadily in motion, the field stirs with a rustling sound that is very much a part of the sculpture’s intention — patterns of noise and sequences of echoing audio materialize in the kinetic sphere. […]

Im verlinkten Artikel findet ihr viele Fotos und bei vimeo gibt es ein Video, das auch das Geräusch vermittelt. Sehr kontemplativ. Leider kann ich das Video aus unbekannten Gründen nicht einbetten.

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Bei mocoloco fand ich den Hinweis auf die Skulpturen aus Büroklammern von interstice studio.


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Beim Lexikaliker las ich eben von den Bleistiftskulpturen von Jennifer Maestre. Auf ihrer Homepage schreibt sie auch, wie die Skulpturen hergestellt werden:

[...] To make the pencil sculptures, I take hundreds of pencils, cut them into 1-inch sections, drill a hole in each section (to turn them into beads), sharpen them all and sew them together. The beading technique I rely on most is peyote stitch. [...]


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In einem Tweet von @stationeryclub fand ich den Link auf diese Bürklammerkunst: paperclippaintings.com:

[...] Years ago I began a series of paintings involving reconstructed paperclips. At one point or another, practically everyone has either consciously or not turned this ubiquitous everyday object into something other than what it was intended for. Is it possible that these miniature ‘sculptures’ somehow carry with it the distinct personality of it’s creator? [...]

Der Stationary Club “is a club where people talk about stationery.”, nur leider ist das Blog seit 2010 nicht mehr gepflegt und scheinbar twittert man auch nicht so viel. Schade. Würde mich interessieren, was dort so geredet wird.


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Diese Buchskulptur war vor einigen Tagen bei thefancy.com zu finden.


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fubiz zeigt Paper Scultpures, von denen ich mir nicht vorstellen kann, wie sie hergestellt wurden: sehr beeindruckend.
Sie stammen von Jeff Nishinaka. Ihr findet eine Menge Fotos auf seiner Homepage unter “Portfolio” und dann “Fine Art”. Dort könnt ihr die Bilder sogar zoomen und euch alles im extremen Detail anschauen.


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Ein unglaublich schönes Beispiel für Notizbuchkunst habe ich durch einen Artikel von notebookstories.com gefunden: Papierbäume, die aus Notizbüchern wachsen. Dieses Mal geht es nicht um Zeichnungen, sondern um eine Art Skulptur. Zuerst die Bilder, weil es so schön ist und sie mehr sagen als die folgenden Worte:


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© nendo


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© nendo

Der Artikel stammt urspünglich von Rag & Bone. Dort rätselt man, wie das Teil wohl hergestellt wurde:

It looks like the pages were cut first, then bound into the book. I can’t image this was done after the book block was bound. Created by Tokyo artist Oki Sato.

Außerdem wird die Designtruppe genannt, die das Buch geschaffen hat (wenn ich die Texte richtig interpretiere): nendo.

Das Werk erinnert mich an Corner Forest von Yuken Teruya. Also ich frage mich aber wirklich, wie die das Buch hinbekommen haben. Meint ihr, man hat zuerst die Seiten zurechtgeschnitten und dann gebunden? Oder hat man ein fertiges Notizbuch genommen und dann irgendwie die oberen Ränder rausgeschnitten? Ich könnte mir letzteres mit ein paar Tricks auch gut vorstellen.

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In Papierobjekte aus Printmedien hatte ich von einer schönen Miniausstellung im ZKM in Karlsruhe berichtet. Die Objekte hatten es mit angetan und so habe ich mich heute darin versucht, ein Notizbuch entsprechend meiner Eindrücke zu gestalten. Bereits vor der Ausstellung hatte ich mit gefalteten Seiten in Büchern experimentiert, wie ihr dem Bild im Artikel Sonntagsidee 4: Personalisiertes Geschichtsbuch sehen könnt. Dass ich ein Freund des Faltens bin, zeigt auch mein Fieldnotes Hack Ein Fächer aus der Fächerstadt – der Field Notes Notizenhalter. Zudem wohne ich in der Fächerstadt Karlsruhe, was natürlich zusätzlich inspiriert.

Heute habe ich mir dann als Einstieg ein blanko Notizbuch genommen und folgendes getan:

1) Man nehme ein normales Notizbuch. Da der Einband entfernt wird, kann es auch ein weniger schönes sein. Das Experiment kann man aber auch mit Büchern oder mit bereits beschriebenen Büchern wagen. Zudem machen sich bunte Seiten viel besser als weiße.


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2) Nun entferne man den Einband und die Vorsatzseiten, so dass nur noch die Heftung mit dem darauf aufgesetzten Kapitalbändchen übrig bleibt. Vorsicht: das dürfte nur mit fadengehefteten Büchern funktionieren, die zusätzlich nochmal verklebt sind. Ansonsten fallen die Seiten auseinander (ich habe es nicht versucht, würde aber ein Auseinanderfallen bei einem Moleskine erwarten). Nach dem Entfernen des Einbandes bleibt der Buchblock mit dem Lesebändchen übrig. Das sieht dann etwa so aus:


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3) Die Faltung ist nun individuell. Natürlich kann man die Seiten auch zusätzlich noch ausschneiden / einschneiden oder sonstwie gestalten. Für meinen ersten Versuch habe ich eine einfache Faltung gewählt, in dem ich auf jeder Seite die rechte obere Ecke an die Innenkante gezogen und dann als Dreieck gefaltet habe. So bekommt man übrigens einen guten Eindruck von der Sprödigkeit des Papiers und sieht später gut, wie das Papier durch die Faltungen fächert.


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4) Wenn alle Seiten gefaltet sind, muss man das Buch soweit dehnen, dass die Seiten einen Kreis bilden. Ggf. müssen die Außenseiten zusammengeklebt oder geheftet werden. Das Ergebnis sieht dann in etwa so aus.


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5) Da das Lesebändchen ja noch am Buchblock festgemacht ist, kann man es dazu verwenden, die Faltskulptur daran aufzuhängen. Problem hierbei: das Bändchen ist nicht senkrecht festgeklebt, so dass das Objekt etwas schiefhängt und damit die unschöne geheftete Seite in der Regel in den Vordergrund dreht.


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Das ganze macht einen ästhetischen Eindruck in der Makroansicht.


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Falls einer von euch nun anfängt zu experimentieren: schickt mir undedingt einen Erfahrungsbericht und ein Foto!

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