Tag-Archiv für » Stift «

Es war ein Kickstarter-Projekt: Polar – ein Stift aus Magneten. Jetzt ist er sogar bei notcot erwähnt worden: der Polar Pen, den man bei uncommongoods.com kaufen kann:

[…] Blurring the lines between tool and toy, the magnetic modules of this multifunctional device can be arranged in an endless variety of fun and functional configurations through the invisible forces of magnetic attraction. Stacked around the ballpoint cartridge, the silvery rare earth magnets form a sleek pen or stylus. Cluster them in a circle to create a drawing compass or reverse the poles of segments to produce delightfully bouncy diversions. […]

40 USD soll er kosten. Und in diesem Video wird er erklärt:

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Seedmatch ist eine Crowd Funding Plattform wie Kickstarter. Meine Kollegen Olaf und Marcel haben mich auf das dort laufende Projekt Vibewriter aufmerksam gemacht:

[…] Der erste Stift, der vibriert, wenn man sich verschreibt! Ein neuartiger Digital-Stift, der Handschrift völlig eigenständig erkennt und in Verbindung mit Apps ungeahnte Anwendungsmöglichkeiten bietet. […]

Vielleicht ist das Wunderwerk was für euch? Das Finanzierungsziel ist zumindest schon erreicht.

Vibewrite Seedmatch-Film from Daniel Kaesmacher on Vimeo.

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Leserin Ute schrieb mir vor einiger Zeit:

[…] habe [...] angefangen, mit Füllfederhaltern zu schreiben und das ist zu meiner neusten Leidenschaft geworden: mit Tinten befüllbare Stifte, die Tinten, und da habe ich jetzt endlich eine von den sagenhaften Pilot-Tinten, und natürlich Papier. Die letzteren sind die, mit denen ich zur Zeit am wenigsten glücklich bin, obwohl ich da auch schon einiges ausprobiert habe. […]

nach einem kurzen Mailwechsel schrieb sie mir ihre persönliche Papiergeschichte und hat mir auch erlaubt, diese im Blog als Leserbeitrag zu veröffentlichen:

Papiere selbst und natürlich auch Notizbücher faszinieren mich schon lange, die entsprechenden Seiten in den Manufaktum und Carta Pura Katalogen gehören zur Lieblingslektüre, genauso wie die Papierabteilung bei Gerstaecker oder bei Art+Form sowie Blue Child hier in Dresden. Für die verschiedensten Zwecke und Hobbies habe ich Notizbücher unterschiedlichster Preisklassen, zumeist im Format A5. Seit drei Jahren benutze ich ein Moleskine Kalender, A5, pro Tag eine Seite, als Tagebuch und war damit extrem zufrieden: das Papier, die Aufmachung gefielen mir, der Gummi, der das Buch zusammen hält sowie das Lesefädchen, einfach perfekt!

Mein wirkliches Testen von Papieren (in und außerhalb von Notizbüchern) begann aber vor einem halben Jahr, auf den Tag genau. Da beschloß ich, mich auf meine eigentliche Hand, die linke, schreibtechnisch zurückzuschulen und benutzte dafür wie die meisten Schreibanfänger einen Füllfederhalter und Schreiblernhefte der Schule. Den Linkshänderfüllfederhalter legte ich als erstes weg, als ich merkte, dass ich auch mit regulären Federn schreiben kann und dort die Stärken Fein (Kaweco AL Sport) und Extra Fein (Lamy Studio) benutze um ein feineres Schriftbild als mit einer regulären, mittleren Feder zu erhalten. Nach einem viertel Jahr legte ich dann die A4-Schreiblernhefte mit ihrem zumeist schlechten Papier zur Seite und suchte Ersatz, da ich noch für längere Zeit täglich einige Stunden schreiben werde, um eine vernünftige und gute Handschrift der linken Hand zu erreichen.
Sehr zufrieden bin ich mit den A4-Journalen von Idena (ca. 3 €), schwarz, dünner Einband, als Schreibhefte für die täglichen Übungen. Hier liefern alle meiner Kombinationen von Füllern, Tinten, Federn und Pinselstiften sowie der Dude von Ohto gute Ergebnisse. Nur der Zeilenabstand ist mir ein wenig zu eng und – die Produktion dieser Journale wurde eingestellt. Zu testen bleibt für mich hier das ca. doppelt so dicke, fest eingebundene Nachfolgemodell.

Zur gleichen Zeit wurde auch ein neues Tagebuch nötig, da der Moleskine Kalender mit einer Seite pro Tag mir inzwischen einfach zu wenig Platz bot und, zweitens und viel gravierender, die Tinte durchdrückte und die Lesbarkeit zu wünschen übrig ließ, das Papier also einfach zu dünn war.
Mein Tagebuch führe ich seit 2 Monaten nun in einem A4-formatigen Notizbuch vom Bindewerk, grauer, sehr fester Einband, Gummi zum Zusammenhalten der Seiten, leider kein Lesebändchen (ca. 18 €). Das Papier erinnerte mich zunächst sehr an das von Moleskine meines vorherigen Tagebuchs, der Zeilenabstand ist gut, den gelblichen Papierton mag ich sehr und die Tinte drückt nicht durch.
Auffallend ist aber, wie unterschiedlich sich auf dem Papier alle meine Schreibgeräte und Tinten verhalten. Bei den normalen Tinten von Lamy und Kaweco reißt der Tintenfluß ab. Der Dude von Ohto wirkt hart und kratzig und der einfache Pentel Tradio Stylo ebenfalls.
Eine deutliche Verbesserung brachte die Benutzung der Tinten von J.Herbin, nur das bei diesen, durch den stärkeren Tintenfluß zum einen die Strichdicke sehr zunahm und damit auch der Verbrauch ziemlich hoch ist.
Richtig glücklich bin ich deshalb mit der Tinte von Pilot – Iroshizuku. Der Tintenfluß reißt nicht ab, nie! Die Farbe wird einfach nur blasser, selbst wenn kaum noch Tinte nachfließt. Die Striche sind fein definiert, der Verbrauch extrem sparsam. Ich warte jetzt nur noch, dass wieder mehr Farben bei Fudepens.de verfügbar sind.

Bei Papieren außerhalb von Notizbücher habe ich bisher ein Echt-Bütten Ingres Papier von Hahnemühle (100 gr/qm) probiert. Dies funktioniert bei Füllfederhaltern überhaupt nicht, die Tinte bleibt auf der Oberfläche sitzen und zieht nicht ein und dies bei einem sehr wichtigen Brief :-(( . Die weitere Suche brachte kaum Ergebnisse, anscheinend ist es inzwischen sehr exotisch geworden, einen Brief auf gutem blanko Papier mit Tinte zu schreiben. Gekauft habe ich mir – da steht der Test aber noch aus – zum einen ein 90 gr/qm Papier von Artoz – Finest Paper Sea, mit Algen (ca. 8 €) und zweitens einen Block von G.Lalo, Paris, Velin pur Coton, vermutlich 90 bis 100 gr/qm und einem ähnlichen Preis, beides in den kleineren, oben genannten Papiergeschäften. Bei Gerstaecker bin ich überhaupt nicht fündig geworden, vielleicht lag es aber auch am von mir gesuchten Format A4.

Soweit zu meinen Papiertests. Wie gesagt bin ich hier noch auf der Suche nach gutem Papier für ein Tagebuch, Bindewerk wird es nicht noch mal und A4 muss sein, also werde ich mir wohl nach dem Idena Buch doch einmal die Moleskine Notizhefte anschauen….
Umfangreicher habe ich inzwischen verschiedene Füllfederhalter, Federn und Tinten getestet, gute Pinselstifte für meine Japanisch und Chinesisch-Übungen stehen noch zur Anschaffung an sowie ein bis mehrere Füllfederhalter… zusammen mit den Papieren ist hier Platz für eine unendliche (Liebes-) Geschichte!

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Ostern ist erst ein paar Tage vorbei und ihr seid wahrscheinlich mit Schokoladenhasen und Eiern noch reichlich eingedeckt. Dennoch solltet ihr einen Blick auf die Chocolate Pencils werfen:

[…] Patissier Tsujiguchi Hironobu with his latest collaboration, reached the ultimate confectionary sophistication. Based on his impression of Nendo, he created a desert that comes with its own chocolate pencils and sharpener. […]

Dass das geschmackvolle Arrangement aus Japan kommt, wundert nicht. Auf der Homepage der Designfirma nendo findet ihr schöne Fotos der Bleistifte, die mit einem eigenen Spitzer kommen. Wenn man die Stifte spitzt, dann kann man den Spitzerabfall über einen Kuchen spitzen, so dass dieser mit leckeren Schokoladenraspeln versehen wird.

Bei nendo findet ihr übrigens auch eine interessante stationery collection.

(via trendland)

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Pen/stylus made from MAGNETS. POLAR PEN – Modular Tool ist eine Kickstarter Kampagne, die aktuell noch läuft. Worum geht es? Um einen Stift aus Magneten:

[...] POLAR is the world’s first modular pen made from MAGNETS. This beautifully simple product will transform into endless possibilities.[...]

Der Stift selbst besteht aus einer Mine und Magnetelementen, die um die Mine angeordnet werden. Je nachdem, wie man die Magnete anordnet, kann man diverse Spielchen damit treiben. Eine interessante Idee, wie ich meine. Hier das Video des Projektes, in dem ihr den Stift im Einsatz seht. Bei Vimeo findet ihr weitere Videos.

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Kollege Holger schickte mir den Link auf die leider schon beendete Kickstarter Kampagne Lernstift, the first pen that vibrates when u make a mistake. Die Idee ist interessant:

[...] A fully autonomous digital pen for notetaking, drawing and learning; points out writing errors and connects via WiFi in real time [...]

Das Projekt kam nicht zustande und blieb weit unter seinem Finanzierungsziel. Bei Youtube gibt es ein Video vom Prototyp

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Die edition Büchergilde stellte mir ein Rezensionsexemplar ihres neuen Notizbuchs zur Verfügung:

[...] Umschlagillustrationen 1-farbig geprägt Halbleinen in Steifbroschur 14 x 20 cm Mit durchgefärbtem Bleistift – Limitierte Auflage – 160 Blanko-Seiten [...]

Illustriert wurde der Einband von Thomas M. Müller, einem bekannten Illustrator, der schon einige Umschläge und Vorsatzpapiere gestaltet hat. Einige seiner Werke findet ihr bei grafikbrief.de.

Das Buch hat in etwa die Größe DIN A5. Zwei Dinge fallen gleich ins Auge: die ansprechende Einbandillustration und der Stift am Buchrücken. Der Einband selbst besteht aus dicker Pappe und die Grafiken sind eingeprägt und gedruckt. Wenn man mit dem Finger darüber fährt, kann man die Grafik erspüren. Am Buchrücken wird ein schwarz durchgefärbter Bleistift von einem Gummiband gehalten, das sicher auch andere Stifte fest umschließt. Das Vorsatzblatt ist ebenfalls schwarz. Das Papier ist blanko, cremefarben und kräftig (80 g?).
Es gibt ansonsten keine besondere Ausstattung wie Leseband, Seitenzahlen oder Froschtasche. Das Notizbuch genügt sich mit seinem Einband selbst und die Illustrationen auf der Vorder- und der Rückseite sind die Attraktion (s. Fotos unten). Ich würde erwarten, dass die Ecken und Kanten des Einbandes bei starker Beanspruchung schnell entsprechende Spuren zeigen, aber ich bin mir sicher, dass macht die Illustrationen nur noch attraktiver. Und wenn das Buch mal voll ist, gibt der abgetrennte Einband (vorderer und hinterer Pappedeckel) sicher zwei schöne Motive, die man sich im farblich passenden Rahmen an die Wand hängen kann.

Das schöne Buch möchte ich an die Illustrationsliebhaber unter euch gerne weitergeben:

  • Die Verlosung startet 12. August 2013 und endet am 16. August 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat eine neue Ausgründung namens digipen technologies. In der Pressemitteilung heißt es:

[...] Prof. Dr. Andreas Dengel, Leiter des Forschungsbereiches Wissensmanagement am DFKI: „Mittels digipen werden die handschriftlichen Daten sofort digitalisiert, in elektronischen Text umgewandelt und zur Weiterverarbeitung an verschiedenste Systeme weitergeleitet. So wird die Kluft zwischen handschriftlichen Aufzeichnungen und der bereits existierenden EDV-/IT-Infrastruktur von Unternehmen überbrückt.“ [...]

Der Stift braucht für die Erkennung der Schrift allerdings das Anoto Punktraster (s. dazu auch anoto.com) auf dem verwendeten Papier. Das schränkt den Nutzungsbereich massiv ein, da das Papier zuerst mit dem entsprechenden Punktmuster bedruckt werden muss. Wenn man etwas sicherheitsparanoid ist, könnte man auch Angst davor haben, dass der Stift geheimerweise anfängt, das Geschrieben an Gott-weiß-zu-wem übertragen.

Auf der digipen Homepage findet ihr viele Hinweise zu Technik und Anwendungen.

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(Via notcot). Der Tic Tac Toe Pencil Holder kombiniert die Idee eines schicken Stifthalters mit der Idee eines Spiels. Für knapp 15 EUR könnt ihr das hölzerne Büroaccessoire bei 24dientes bestellen. Die haben übrigens noch einige andere ungewöhnliche Produkte im Shop.

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Leser Michael Lanzinger ist ein Freund ausgefallener “Gadgets”. Und weil er sich den Ultimate 5-in-1 Geek Pen gekauft hat, erklärte er sich bereit, eine Gastrezension für die Leser des Notizbuchbogs zu schreiben:

Es gibt eindeutig Dinge, die man nicht wirklich braucht, sie aber genau deswegen unbedingt haben möchte. Sei es nun die Tasse in Form des Kopfes von Darth Vader oder aber den Wandhacken, der von einem steckenden Wurfstern de facto nicht zu unterscheiden ist. Das Internet sowie die ‘Nerd-Welle’ in der vergangenen Zeit hat uns eine Vielzahl solcher Tools beschert, denen oft eine nur zweifelhaften Nützlichkeit zukommt. Und genau diese Sparte ist es, in welche der 5-in-1-Geek-Pen einzuordnen ist.

Doch zunächst zu den Funktionen, es werden schließlich nicht weniger als fünf verschiedene Nutzungsmöglichkeiten – gerade auf ThinkGeek sehr vollmundig – angepriesen. Da ist zu allererst der obligatorische Kugelschreiber, der mit einer kurzen Mine daherkommt. Nur eine Farbe, dh eine Mine, aber das reicht schließlich auch um sich Notizen zu machen. Der Nachteil hier ist jedoch, dass die Mine über eine Länge verfügt, die offenbar im europäischen Raum so nicht vertrieben wird, auch der Austausch selbiger erschließt sich nicht sofort, denn die mitgelieferte Verpackung schweigt dazu. Selbst eine Anfrage beim Hersteller hat nur dazu geführt, dass gleich ein neuer Stift zugesandt wurde als die Mine einmal ausging. Das scheint dann offenbar einfacher zu sein, als sich Gedanken über Ersatzminen zu machen. Natürlich ging der Austausch aber dann doch, auch wenn man dafür die erhältlichen Minen erst einmal etwas manuell verkürzen muss.
Das zweite Feature ist ein Bedienstift für Smartphones. wer hier jedoch eine Stylus-Mine erwartet wird enttäuscht werden, es handelt sich nur um einen PDA-Eingabestift, der mit Touchscreens der handelsüblichen Smartphones nicht funktioniert. Hier hinkt der Geek Pen eindeutig der Entwicklung hinterher.

Die restlichen drei Funktionen stellen eine LED-Lampe, eine UV-Lampe und einen Laser-Pointer dar, die ihren Zweck erfüllen. Gerade der Pointer funktioniert einwandfrei und kann für Vorträge gut verwendet werden. Auch die LED ist, montiert auf einem beweglichen Hals, nicht nur sehr hell, sondern auch praktisch. Ob man damit allerdings wirklich gut im Dunkeln schreiben kann, sei dahingestellt. Die UV-Lampe ist nicht mehr als ein netter Gag, hier wäre eine Mine mit entsprechender Tinte interessant gewesen.
Alle drei Lichtquellen werden übrigens durch Knopfbatterien – wie auch die Mine in eher unüblicher Ausprägung – mit Strom versorgt und über zwei Knöpfe am Stift gesteuert. Leider hat die Lage der Einschaltknöpfe die unangenehme Nebenwirkung, dass sich die Lampen in zB einer Tasche oder auch einem Etui gerne von selbst aktivieren, wodurch meistens die Batterien dann leer sind, wenn man den Stift gerne entsprechend einsetzen möchte.

Als Fazit kann also gesagt werden, dass der Geek Pen – wie schon seine UV-Lampe – nicht mehr ist als ein netter Gag, zwar ein adrettes Schreibgerät aber definitiv keine Käufeempfehlung und sicherlich kein Must-have für den Geek/Nerd von Welt.
Wer unbedingt einen Mehrzweckstift sein Eigen nennen möchte, der sei doch eher auf z.B. einen Sonic Screwdriver oder einen Lamy Tri-pen (Werbelink) verwiesen und nimmt einen Presenter mit inkludiertem Laser-Pointer, um seine PowerPoint- oder Prezi-Slides ins richtige (Laser-) Licht zu rücken.


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

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