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Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat eine neue Ausgründung namens digipen technologies. In der Pressemitteilung heißt es:

[…] Prof. Dr. Andreas Dengel, Leiter des Forschungsbereiches Wissensmanagement am DFKI: „Mittels digipen werden die handschriftlichen Daten sofort digitalisiert, in elektronischen Text umgewandelt und zur Weiterverarbeitung an verschiedenste Systeme weitergeleitet. So wird die Kluft zwischen handschriftlichen Aufzeichnungen und der bereits existierenden EDV-/IT-Infrastruktur von Unternehmen überbrückt.“ […]

Der Stift braucht für die Erkennung der Schrift allerdings das Anoto Punktraster (s. dazu auch anoto.com) auf dem verwendeten Papier. Das schränkt den Nutzungsbereich massiv ein, da das Papier zuerst mit dem entsprechenden Punktmuster bedruckt werden muss. Wenn man etwas sicherheitsparanoid ist, könnte man auch Angst davor haben, dass der Stift geheimerweise anfängt, das Geschrieben an Gott-weiß-zu-wem übertragen.

Auf der digipen Homepage findet ihr viele Hinweise zu Technik und Anwendungen.

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(Via notcot). Der Tic Tac Toe Pencil Holder kombiniert die Idee eines schicken Stifthalters mit der Idee eines Spiels. Für knapp 15 EUR könnt ihr das hölzerne Büroaccessoire bei 24dientes bestellen. Die haben übrigens noch einige andere ungewöhnliche Produkte im Shop.

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Leser Michael Lanzinger ist ein Freund ausgefallener „Gadgets“. Und weil er sich den Ultimate 5-in-1 Geek Pen gekauft hat, erklärte er sich bereit, eine Gastrezension für die Leser des Notizbuchbogs zu schreiben:

Es gibt eindeutig Dinge, die man nicht wirklich braucht, sie aber genau deswegen unbedingt haben möchte. Sei es nun die Tasse in Form des Kopfes von Darth Vader oder aber den Wandhacken, der von einem steckenden Wurfstern de facto nicht zu unterscheiden ist. Das Internet sowie die ‚Nerd-Welle‘ in der vergangenen Zeit hat uns eine Vielzahl solcher Tools beschert, denen oft eine nur zweifelhaften Nützlichkeit zukommt. Und genau diese Sparte ist es, in welche der 5-in-1-Geek-Pen einzuordnen ist.

Doch zunächst zu den Funktionen, es werden schließlich nicht weniger als fünf verschiedene Nutzungsmöglichkeiten – gerade auf ThinkGeek sehr vollmundig – angepriesen. Da ist zu allererst der obligatorische Kugelschreiber, der mit einer kurzen Mine daherkommt. Nur eine Farbe, dh eine Mine, aber das reicht schließlich auch um sich Notizen zu machen. Der Nachteil hier ist jedoch, dass die Mine über eine Länge verfügt, die offenbar im europäischen Raum so nicht vertrieben wird, auch der Austausch selbiger erschließt sich nicht sofort, denn die mitgelieferte Verpackung schweigt dazu. Selbst eine Anfrage beim Hersteller hat nur dazu geführt, dass gleich ein neuer Stift zugesandt wurde als die Mine einmal ausging. Das scheint dann offenbar einfacher zu sein, als sich Gedanken über Ersatzminen zu machen. Natürlich ging der Austausch aber dann doch, auch wenn man dafür die erhältlichen Minen erst einmal etwas manuell verkürzen muss.
Das zweite Feature ist ein Bedienstift für Smartphones. wer hier jedoch eine Stylus-Mine erwartet wird enttäuscht werden, es handelt sich nur um einen PDA-Eingabestift, der mit Touchscreens der handelsüblichen Smartphones nicht funktioniert. Hier hinkt der Geek Pen eindeutig der Entwicklung hinterher.

Die restlichen drei Funktionen stellen eine LED-Lampe, eine UV-Lampe und einen Laser-Pointer dar, die ihren Zweck erfüllen. Gerade der Pointer funktioniert einwandfrei und kann für Vorträge gut verwendet werden. Auch die LED ist, montiert auf einem beweglichen Hals, nicht nur sehr hell, sondern auch praktisch. Ob man damit allerdings wirklich gut im Dunkeln schreiben kann, sei dahingestellt. Die UV-Lampe ist nicht mehr als ein netter Gag, hier wäre eine Mine mit entsprechender Tinte interessant gewesen.
Alle drei Lichtquellen werden übrigens durch Knopfbatterien – wie auch die Mine in eher unüblicher Ausprägung – mit Strom versorgt und über zwei Knöpfe am Stift gesteuert. Leider hat die Lage der Einschaltknöpfe die unangenehme Nebenwirkung, dass sich die Lampen in zB einer Tasche oder auch einem Etui gerne von selbst aktivieren, wodurch meistens die Batterien dann leer sind, wenn man den Stift gerne entsprechend einsetzen möchte.

Als Fazit kann also gesagt werden, dass der Geek Pen – wie schon seine UV-Lampe – nicht mehr ist als ein netter Gag, zwar ein adrettes Schreibgerät aber definitiv keine Käufeempfehlung und sicherlich kein Must-have für den Geek/Nerd von Welt.
Wer unbedingt einen Mehrzweckstift sein Eigen nennen möchte, der sei doch eher auf z.B. einen Sonic Screwdriver oder einen Lamy Tri-pen (Werbelink) verwiesen und nimmt einen Presenter mit inkludiertem Laser-Pointer, um seine PowerPoint- oder Prezi-Slides ins richtige (Laser-) Licht zu rücken.


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

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Bei den FPGeeks las ich über TWSBI Redefines “Nifty” with Micarta v2.0 Packaging. Darin wird ein Notizbuch vorgestellt, das Innen eine Aussparung für den Stift hat. Da war doch was? Genau: das haben wir schon bei den Büchern von compenion gesehen – und ich meine, die haben ein Patent auf das Verfahren. Im Artikel ist man aber der Meinung, das da jemand was Neues erfunden hat:

[…] I can think of no other pen manufacturer that has done this – and I rather like it. The Micarta v2.0 packaging notebook is not identical to the TWSBI Notebooks that will soon be released. […]

Trotzdem interessante Idee.

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Bei notebooksociety.nl findet sich der Blackwing 602 schrijfpotlood met gum, der im Newsletter als Hemingsways Stift angepriesen wird:

[…] We proudly present BLACKWING 602, the super smooth pencil that Hemingway loved to write with. A perfect match for MOLESKINE, Hemingway’s favourite notebook! […]

Klar, Hemingway + Schreiben = Moleskine. Unglaublich, wie diese Geschichte viral wurde. Interessanterweise hat der Stift sogar einen umfangreichen eigenen Wikipedia Eintrag:

[…] The Blackwing 602 is a discontinued model of pencil that has developed a cult following as „the best pencil ever made“. It was produced by the Eberhard Faber company until 1998. […] It was a very soft pencil with wax addition to the lead, and has been advertised as requiring only half of the usual physical effort to produce the marking. […] In October 2010, Cal Cedar Pencil Company released the Palomino Blackwing,[8] a tribute to the original Eberhart Faber Blackwing 602. […]

Eine ausführliche Rezension auf Deutsch aus dem Jahr 2010 findet ihr bei der Bleistiftreferenz der deutschen Blogosphäre, dem Lexikaliker.

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Leser Michael, der die Leserrezension: Der Scannerstift von Somikon geschrieben hat, schickte mir den Link auf den Artikel This Pen Translates While You Read. Dabei geht es gar nicht um einen Stift, sondern um ein kleines ZUsatzgerät, das auf einen Stift aufgesetzt wird. Der so ausgestattete Stift ist nicht in erster Linie zum Schreiben, sondern zum Scannen und Übersetzen beim Lesen gedacht. In Worte ist das schwer zu fassen, aber dieses Video unten zeigt ganz gut das Prinzip. Auf der Homepage des Ivy Guide Mini – so heißt das kleine Gerät – heißt es:

[…] The Ivy Guide is a unique device that fits over any pen or pencil and scans words for translation. Basically it helps you understand the language better and makes comprehension easy. It is rechargeable via USB and adapts to your grip with ease.[…]

Interessanter Ansatz. Leider gibt es den Aufsatz nicht zu kaufen – es ist bisher nur ein Designkonzept.

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(Via notcot) Pen Type-A ist ein Stift, den man angeblich über Generationen weitervererben kann. Das ist auch notwendig, bei einem Preis von 150 USD:

[…] Pen Type-A is a minimal pen and ruler sleeve made for Hi-Tec-C ink cartridges. All of its parts are machined out of solid stainless steel and the sleeve is laser etched with ruler markings. […]

Das besondere an diesem Stahlstift ist die Stifthülle, die gleichzeitig als Lineal dient. Schöne Idee und kühles Design.

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Gourmet Pens berichtete die Tage über das Kickstarter Projekt von Dustin Faddis. Für diejenigen unter euch, die Kickstarter nicht kennen: das ist eine Seite, auf der man Geld für eigene Projekte sammeln kann. Das Geld von von Leuten wie euch und mir. Dustin möchte Beton Stife produzieren und will dafür 10.000 USD einsammeln:

[…] The production of Engineered Concrete Pens, Buttons, & Cases. – The Contribute Project brings innovative concrete products to production. I’ve been experimenting, researching, and testing concrete mix design for five years. This last year, I’ve completely devoted all my time, financial resources, and efforts to actualize my designs. I’m literally „all in“. […]

Stifte aus Beton gibt es schon, wie ihr in Ein Stift aus Beton und in Ein Kugelschreiber aus Beton lesen konntet, aber diese Geschichte hier ist wirklich prima. Ich habe noch nie bei Kickstarter ein Projekt unterstützt und war schon oft kurz davor, doch dieses Mal versuche ich es das erste Mal. Zum Zeitpunkt, zu dem ich den Artikel schreibe, sind noch 16 Tage Zeit, Dustin zu unterstützen. Die Hälfte des Geldes hat er schon zusammen.

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NewsLab gibt Tips on taking good notes, nachdem die Journalisten Seite ijnet digitale Begleiter anpries Bei NewsLab schreibt der Autor, auch Journalist:

[…] It’s a cool tool but it hasn’t replaced my reporter’s notebook and I don’t think it ever will. – A pad and pen are still the most convenient way I’ve found to take notes on assignment. They’re super portable, reliable in all kinds of conditions and never need recharging. […]

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Leser Gerhard schickte mir den Link auf den Beta Inkless Pen–An Axel Weinbrecht Design made in Germany:

[…] The Beta Inkless pen ( by Axel —German precision engineering) is a Bauhaus design to the max—form follows function! The Beta Inkless Pen is the most eco-green writing instrument. Use it and you will stop contributing to the grinding away of trees by sharpening away wood pencils. […]

Mit er Umwelt ist es bei dem Stift aber nicht so weit her. In der Spitze befindet sich Blei und Kinder sollten den Stift nicht benutzen. In diesem (Werbe-)Video seht ihr den Stift im Einsatz.

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