Tag-Archiv für » Stifte «

Leser Michael hat wieder eine tolle Leserrezension von einem außergewöhnlichen Stift geschrieben.

[…] Er mag nicht der 5-in-1 Geek Pen sein und in dieser analogen Variante auch nicht alles das können, was der Time Lord von Welt bei den Reisen in der TARDIS benötigt, aber trotzdem zählt der Sonic Screwdriver UV-Stift zu meinen persönlichen Favoriten unter den Schreibgeräten. Er ist daher sogar seinen Platz in meiner Arbeitstasche gefunden, direkt neben dem Boogie Board Sync und der Stiftrolle, sodass er nun auch im Büro immer dabei ist.
Bei dem ‘UV-Driver’ handelt es sich um eine Nachbildung jenes Sonic Screwdriver, den der Doctor in seiner 9. bzw 10. Inkarnation verwendet. Die Replica ist dabei schön gemacht und kommt dem Original auch in der Größe sehr gut nahe. Selbst die Tatsache, dass als Material Plastik verwendet worden ist, stört nicht weiter, da es dennoch nicht billig wirkt. Ungeachtet dessen hätte man die Fans wohl auch für eine metallene Variante begeistern können. Allerdings kam auch in der Serie ein etwas robuster wirkender Sonic Screwdriver erst mit dem 11. Doctor.

Der Stift besteht im Prinzip aus zwei Teilen, die eigentlich drei sind. Klingt seltsam, aber das Zahlenspiel hat seinen Grund in den beiden mitgelieferten Stiftminen. Anders als zB bei einem Kugelschreiber mit mehreren Mienen stecken diesen nämlich nicht beide im Screwdriver sondern werden als separate Stift-’Kappen’ mitgeliefert, die alternativ aufgesteckt werden können.
Leider offenbart sich hier ein großes Manko des Screwdrivers. Denn wenn man spontan entscheiden können möchte, ob man nun normal oder mit Schwarzlicht-Tinte schreibt, muss man immer beide Kappen mitnehmen. Gut, diese nehmen nicht viel Platz weg und eine kann immer direkt aufgesteckt werden, aber dennoch gäbe es dafür bessere Lösungen.
Außerdem werden die Kappen eben nur aufgesteckt, weswegen man schon etwas aufpassen muss, dass sie nicht – zB beim Transport – wieder abgehen. Insbesondere wenn man den Minenschutz abnimmt kann es schon sein, dass man die Kappe auch gleich in der Hand hat. Ich habe mir binnen kürzester Zeit angewöhnt den Minenschutz zu drehen. Das funktioniert sehr gut und die Kappe bleibt auf dem Screwdriver. Aber hier wäre es um einiges besser gewesen, hätte man einen Schraubverschluss oder zumindest einen Magneten angebracht, um das Abgehen der Kappen besser zu verhindern.

Auch mit den Kappen selbst bin ich nicht ganz glücklich, da ich bis dato noch keinen Hinweis darauf finden konnte wie lange die Minen halten werden bzw ob und vor allem wie man sie austauschen kann. Aber gut, schlimmstenfalls wird dann, wenn beiden Minen leer und nicht austauschbar sind, einfach eine Kappe angeklebt und der Screwdriver ist dann auch so noch als Replica recht schön.

Doch ansonsten gibt es wirklich Nichts zu bemängeln an dem Gerät und selbst die beschriebenen Nachteile sind eher Meckern auf hohem Niveau.

Neben den beiden Minen, wovon eine eben Schwarzlicht-Tinte ist, verfügt der Sonic Screwdriver am anderen Ende über eine kleine UV-Lampe, welche ausgefahren werden kann bzw, auch im ‘eingeklappten’ Modus betätigt werden kann. Gleichsam ertönt einer von vier aus der Serie bekannten typischen Sounds des Gerätes. Als kleines Gimmick kann man mit dem UV-Licht dann auch noch gleich die ‘Zaubertinte’ der Mine wieder sichtbar machen.

Die Batterien für Licht und Sound sind übrigens schon fix-fertig mitgeliefert und verbaut und man erhält eine gute Anleitung wie man sie tauschen kann. Zumindest also hier keine Nachfüllprobleme.

Zusammenfassend ist der Sonic Screwdriver UV-Pen ein Must-have für den analogen Timelord von Welt. Wenn er auch aufgrund seiner Dicke vielleicht nicht perfekt geeignet ist, um Bücher damit zu schreiben, für Notizen uä passt er jedenfalls und das einmal ganz abgesehen vom Coolness-Faktor damit wie der Doctor hantieren zu können. […]


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Schon vor über einer Woche hatte ich die japanischen Stifte von Fudepens verlost. Hier nun noch die Bekanntgabe der Gewinner: Thomas und Christoph dürfen sich über Post vom Notizbuchblog freuen. Für alle anderen gilt wie immer: die nächste Verlosung steht bald an und neben Notizbüchern gibt es auch wieder Stifte von Fudepens zu gewinnen.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Achtung, zuerst eine Warnung. Der Besuch des Online-Shops von Fudepens könnte euch zu einer Bestellung nötigen. Matthias von Fudepens schrieb mir unlängst eine Mail und erzählte mir, wie er zu der Idee dieses tollen Shops kam:

[…] Fudepens.com ist entstanden aus Liebe zu japanischen Schreibwaren. – Im März 2013 war ich zu Besuch in Japan und lief drei Stunden lang vollkommen begeistert durch ein Schreibwarengeschäft. Viele der Schreibwaren, die in Japan vollkommen selbstverständlich sind, sind im Ausland leider nicht zu bekommen. Fudepens richtet sich an Freunde exotischer Schreibwaren, toller Bleistifte und der besten Schreibstifte der Welt. – Meine Arbeit ist die Recherche und Aufbereitung der japanischen Schreibwarenwelt. […]

Das hört sich spannend an und spiegelt sich auch auf der Internetseite wider. Im Shop findet ihr Sign Pens, Gelschreiber, Pinselstifte, Füller, Marker und Pigmentstifte. Außerdem gibt es Origami-Papier und Zubehör für Manga- und Comic-Zeichnen. Wenn nicht noch ein volles Tintenfass hätte, würde ich sicher mal eine der tollen Tinten ausprobieren.

Ihr müsst unbedingt einen Blick in den Shop werfen, nicht nur, wenn ihr japanische Schreibwaren mögt.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Leser Michael, der die Leserrezension zum 5-in-1 Geek Pen geschrieben hat, schickte mir noch zwei lustige Links. Der eine zeigt einen X-Wing Fighter, den Insider aus “Krieg der Sterne” kennen, und der aus Schreibtischutensilien zusammengebaut wurde. Die Anleitung zum Basteln des X-Wing Fighter from Office Supplies findet ihr bei Instructables.
Und wenn euch solche Basteleien gefallen, dann empfiehlt Michael das Buch Schreibtisch Artillerie (Werbelink):

[...] Bürogegenstände und zeigt, wie daraus ein brisantes Miniwaffenarsenal entsteht. Moderne Alltagsprodukte und Büromaterialien – Gummibänder, Bleistifte, Kugelschreiber, Büroklammern, CD-Spindeln, Lineale, Radiergummis, Wäscheklammern, Zahnstocher, Wasserflaschen, u.v.m. – verwandeln sich unter John Austins detaillierten Anleitungen in eine “gefährliche” Miniatur-Artillerie [...]

Das Buch kostet knapp 10 EUR – aber der X-WIng Figther ist wahrscheinlich nicht darin zu finden.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


kickstarterpens.com ist eine Fanseite der besonderen Art. Über die Crowdfunding Plattform Kickstarter bzw.über Projekte auf dieser Plattform hatte ich im Blog schon öfter berichtet. Nun stieß ich in Twitter auf @KickstarterPens, die mir folgten. So fand ich dann auch die Webseite, die nicht mit Kickstarter verbunden ist, sondern eine Fanseite ist:

[...] We LOVE pens. More importantly, we love collecting ALL of the custom machined, artisan pens and styluses that are always coming out of Kickstarter.com‘s Product Design community. KickstarterPens.com is purely a non-profit fan site designed to chronicle all of the pen and stylus products that appear on Kickstarter. We hope to follow each individual pen creator and let everyone know about new Kickstarter pen projects, updates about project status/successes, and what happens to the pens/creators after the campaigns have ended. [...]

Witzige Idee! Jetzt fehlt noch KickstarterStationery.com oder Kickstarternotebooks.com. Hat einer von euch Lust, die Seite zu starten? Ich habe wirklich zu wenig Zeit … ich werde auch sicher darüber berichten :-)

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Leser Udo schickte mir den Link auf The new Ashtanur – Pencil Case, ein Rollmäppchen mit dem Aussehen eines Teigfladen:

[...] Ashtanur, local slang name for flat-bread made in Jerusalem. * Hand made of fine cotton fabric. * Elastic webbing holds up to 10 items. * Split ring holds your USB drive/ keys. * Velcro tab for easy closing and opening. * Five elastic webbing colors to choose from. * stays fresh forever! You can now wrap and protect your pencils, brushes, small tools and even make-up. [...]

Gibt es für knapp 30 USD bei etsy.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Bereits 2010 habt ihr im Blog die Bekanntschaft mit den ledernen Stiftetuis von DeValdes gemacht. Von DeValdes gibt es nun eine ganze Reihe von Neuigkeiten. Zum einen haben die Darmstädter einen völig neuen Online Shop, in dem man neben den Schreibtisch Accessoires auch lederne Schutzhüllen für Handy und Co. findet, sowie eine Auswahl an Taschen.
Zum anderen gibt es die bekannten Tubo Stiftetuis jetzt auch in Nappaleder mit kleinem Extraetui zum Herausnehmen. In der Beschreibung heißt es:

[...] mmer noch verbinden die TUBOs die Übersichtlichkeit eines Federmäppchens mit der Kompaktheit eines Lederetuis. Die acht flexiblen Steckplätze lassen Dir Freiheit für Deine Kreativität. Egal ob Stifte, Pinsel oder Make-Up Utensilien, der TUBO ist flexibel! Einfach aufrollen und mit dem Gummiband mit Magnetknopf verschließen. [...] 100% Rindsleder, außen Nappa-, innen Wildleder – Handgefertigt – Maße: 28 cm x 20 cm (aufgerollt: 20 cm mit einem Durchmesser von 6 cm) – 8 flexible Steckplätze – 1 extra Lederetui mit Druckknöpfen – Inklusive 1 Guteideestift [...]

Die Tubos gibt es in drei Farben und kosten knapp 60 EUR. Das hochwertige Etui hat seinen Preis und dennoch habe ich nun mal wieder eine besondere Überraschung für euch. DeValdes stellt ein Tubo aus Nappaleder für eine Verlosung zur Verfügung: Die Farbe kann sich der Gewinner gerne selbst aussuchen!

  1. Die Verlosung startet am 22. Oktober 2012 und endet am 26. Oktober 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Bitte sagt mir im Kommentar welche Stiftetuis ihr sonst so benutzt – und in welcher Farbe ihr euch ein DeValdes Tubo aus Nappaleder wünscht (s. Shop).
  4. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  5. Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift, die ich an DeValdes weitergeben werden. DeValdes selbst wird den Versand übernehmen.
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg! Übrigens: DeValdes findet ihr auch bei Facebook.


Zum Vergrößern bitte klicken
© mit freundlicher Genehmigung, DeValdes


Zum Vergrößern bitte klicken
© mit freundlicher Genehmigung, DeValdes

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Notizbücher von Fabriano habe ich im Blog schon vorgestellt. Nun fand ich bei notcot diesen schönen Pencil Tree bei Fabriano:

[...] A playful and poetic pencil stand made of wood. The box, which can be coloured, contains a little box made with Sirio paper with 12 coloured pencils inside. [...]

Der Stifthalter aus Holzwird zwar mit Buntstiften geliefert, kostet aber fast 40 EUR.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


 

Heute möchte ich über ein Phänomen schreiben, was Notizbuch Qualität betrifft. Ist es euch schon mal so gegangen, dass ihr mehrere Notizbücher von einer Marke benutzt habt, aber dabei auf völlig unterschiedliche Qualität gestoßen seid? Ich habe das Gefühl das es bestimmte Marken gibt, wo sich je nach Notizbuch schon Unterschiede im Papier und der Verarbeitung ergeben können. Besonders deutlich ist mir das bei Paperblanks und Moleskine bisher aufgefallen.  Ich denke manche Hersteller wechseln zwischendurch ihre Bezugsquellen für das Papier, ohne dass es für den Kunden kommuniziert wird. Wenn man aber dann auf diesem Papier schreibt – beispielsweise mit Füller – gibt es sehr unterschiedliche Eregebnisse. Sowohl bei Paperblanks als auch bei Moleskine kam es schon vor, dass ich mit Tinte geschrieben habe, die in einem Notizbuch ausfranste und auslief, im Notizbuch darauf (selbe Marke) aber nicht. Was man dann manchmal erlebt ist sehr einfach zusammen zufassen: Durchbluten: recht deutliches Durchscheinen, an Punkten mit vermehrtem Tintenfluß auch Durchbluten.

Ich hatte vor einigen Wochen ja bereits einen Artikel zur Füllertauglichkeit geschrieben, der sehr fleißig kommentiert wurde (Danke). Bei unterschiedlichen Notizbüchern sehe ich die Differenz noch ein, aber bei einer Marke oder Reihe? Habt ihr diese Erfahrungen auch gemacht? Bei manchen Büchern bilde ich mir auch ein, dass sie besser verarbeitet sind, wie andere Bücher. Einen Nachweis habe ich dafür aber nicht, weil man manche Notizbücher irgendwie stärker beansprucht als andere ? Oder bildet man sich das ein?

Ganz extrem tritt dieses Problem mit der Papierqualität meiner Meinung nach bei Collegeblöcken oder Schreibblöcken auf. Für Kulischreiber ist das natürlich  weniger problematisch wie für jene unter uns, die mit Fineliner, Gelliner oder Füller schreiben, malen und notieren.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Falls ihr wegen des Sommerregens eine Beschäftigung innen sucht, könnt ihr euch folgende Bastelanregung anschauen, die ich bei swiss-miss gefunden habe: den ICO-Basket-Yellow:

[...] ICO-Recycled Cardboard Baskets: Directly inspired from an icosahedron (that’s a geometric shape with twenty sides), ICO comes in several colors to put on your desk, shelf or table. Perfect receptacle to empty your pockets, or to toss any kind of office accessory including crumpled paper and post-its. Functional to sit on any one of its 20 sides! Comes flat packed with detailed instructions and diagrams.

Materials: Recycled cardboard and colored paper certified by the FSC (Forest Stewardship Council).  Made in France. [...]

Leider wird das Wunderwerk aus Karton für 16 $ nur nach USA verschickt.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie: