Autorarchiv

Spoon&Tamago berichtet über Ladder Ruler by Microworks, einem Lineal in Form einer Leiter:

The latest product from design studio Microworks is this insanely adorable ladder ruler. If price was not an issue I would definitely have a few of these propped up against the wall of my desk!

Die Lineale gibt es in Schwarz und in Silber. Die japanischen Designer der Firma Microworks haben das Objekt entworfen, das fast zu schade scheint, um damit Linien in ein Notizbuch zu malen. Ein Schmuckstück auf dem Schreibtisch ist es allemal. Wer Japanisch kann, findet weitere Infos auf der Seite Ladder Ruler. Zu kaufen gibt es das Lineal in diesem Online Shop, der in englischer Sprache verfügbar ist – dort findet ihr auch Größenangaben:


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags:

Die Notizbuchregel 24 lautete Mehrere Ideen parallel erfassen. Die heutige Notizbuchregel ergab sich aus Überlegungen, wie man ein X17 Notizbuchsystem geschickt nutzt. Das X17 ist durch seine Konstruktion in verschiedene Abschnitte unterteilt (Einlegebücher), die ein fortlaufendes Schreiben wie in einem konventionell gebundenen Buch zumindest in Frage stellen. Man kommt unwillkürlich auf die Idee, die einzelnen Einlagebücher organisatorisch zu verwenden und verschieden zu nutzen. So ergibt sich die

Notizbuchregel 25 – Notizbücher segmentieren

Viele GTD Hacks für Notizbücher versuchen ebenfalls ein fortlaufendes, konventionelles Buch zu unterteilen und damit eine Organisationsidee zu unterstützen. Die Segmentierung hat einige Vorteile, aber auch einige Nachteile; diese seien hier in einer Art Gedankensammlung aufgezählt:

Mögliche Einsatzgebiete

  • Mögliche Segmentierung privat „Allgemein“ / „Tagebuch“ / „Aufgaben“ – „Aufgaben“ enthält dann fortlaufend alle Aufgaben, die man den GTD Regeln aus Notizbuchregel 3 markiert; „Tagebuch“ enthält Prosatexte des Tagebuches; „Allgemein“ enthält Ideen, Protokolle und sonstige Notizen
  • Mögliche Segmentierung geschäftlich „Aufgaben“, „Ideen“, „Protokolle“, „Sonstiges“
  • wenn jemand mehrere Ideen gleichzeitig verfolgt (s. auch Notizbuchregel …), könnte er pro Idee ein Segment nutzen
  • bei einer hälftigen Teilung könnte der hinterer Teil Zeichnungen dienen und der vordere Teil praktischen bzw. textuellen Dingen wie Aufgabenlisten etc.

Vorteile der Segmentierung

  • Ordnung nicht nur über Chronologie, sondern über Themenblöcke.
  • Suche wird erleichtert
  • Ähnliche bzw. zusammengehörige Infos stehen auch seitentechnisch nahe beeinander
  • das Überfliegen thematisch zusammengehöriger Informationen ist einfacher
  • Bei Systemen wie X17 oder auch Roterfaden kann man die Segmentierung nutzen, Bücher mit verschiedenen Lineaturen (auch etwa Noten) zu nutzen oder Kalender einzulegen oder schneller Segmente zu wechseln, wenn sie vollgeschrieben sind.

Nachteile der Segmentierung

  • es gibt in der Regel nur ein Lesezeichen pro Buch (wenn überhaupt) und die aktuellen Positionen in den verschiedenen Segmenten kann nicht richtig markiert werden. Da müsste man sich Hilfsmitteln bedienen, wie etwa den BookDarts oder etwa Büroklammern
  • wenn die Segmente unterschiedlich schnell vollgeschrieben sind, muss man möglicherweise ein halbleeres Buch wechseln
  • Verweise auf Seiten / Segmente über Bücher hinweg wird schwieriger
  • wenn sich während der Nutzung zeigt, dass sich ein neues Segment ergibt, das viel Platz braucht, ist das Buch ggf. schon soweit gefüllt, dass eine Umsegmentierung nicht möglich ist. Dann muss man ein neues Buch anfangen bzw. mehrere Bücher nutzen.

Falls euch diese Notizbuchregel gefallen hat, schaut euch doch auch die vorigen 24 Notizbuchregeln an.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Tipps  Tags:

Über designerblog.it stieß ich auf das Buchstabenmuseum in Berlin. Ich fand in der Sammlung gar keine Buchstaben in Notizbüchern. Schade.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kurzmeldungen  Tags: ,

Eco Books, un manuale per creare riciclando – so heißt der italienische Titel einer Seite im designerblog.it, der das Buch Eco Books: Inventive Projects from the Recycling Bin (amazon) vorstellt. Für knapp 17 EUR bekommt man ein Buch von ca. 150 Seiten.
Laut amazon Beschreibung werden im Buch 40 innovative Ideen vorgestellt, wie man ein Buch basteln kann. Aber nicht irgendeines, sondern eines aus Recyclingmaterial und grünen Materialien. Die Ideen sollen nicht nur umweltfreundlich sein, sondern auch schön und clever. Man arbeitet mit Holz, Bierbüchsen, Kassetten, Eierkartons, Müsliverpackungen, etc. . Sogar Teebeutel werden eingesetzt, die es der Notizbuchszene bekanntlich angetan haben.
Das Buch enthält Beschreibungen und Anleitungen und ist mit Fotos garniert. Als Ergänzung enthält es eine kleine Auswahl von „Eco Books“ internationaler Künstler.

Kennt von euch jemand das Buch? Falls es jemand von euch kennt oder sich eines kauft, würde ich mich sehr über einen Erfahrungsbericht und eine kleine Rezension freuen.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Auf der Webseite von Rod Graveslese ich, dass die Dimensionen eines großen Moleskine recht genau dem Goldenen Schnitt entspricht.
Rob hat Schreibvorlagen für das Moleskine als PDF entworfen, die sich jeder herunterladen und ausdrucken kann – die Vorlagen entsprechen den Konstruktionsvorgaben mittelalterlichen Schreibvorlagen:

This template is based on a medieval scribal page layout principle described in Robert Bringhurst’s excellent book on typography, ‘The Elements of Typographic Style’. […] The Large-sized notebook’s aspect ration is nearly equivalent to a Golden Section rectangle (1:1.61803…). The design of the template is related to the golden section/Φ/the Fibonacci sequence.

Hier ein Screenshot seiner Konstruktion

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kurzmeldungen  Tags: ,

Pony Pedro ist eine Notizbuchschmiede aus Berlin Kreuzberg und ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich auf diese kleine Werkstatt aufmerksam geworden bin:

Unsere Leidenschaft sind besondere, interessante und seltene Papiere. In Kombination mit unseren handgedruckten Grafiken entstehen wertvolle, handwerklich aufwändige Arbeiten, die wir in unserer eigenen Werkstatt in Berlin-Kreuzberg herstellen.

Die Pony Pedro Mannschaft stellt Journale, Blöcke, Photoalben, Plakate und Postkarten her und dabei ist viel Handarbeit im Spiel. So heißt es etwa im Shop zum Schreibheft Lotus: „Das Hardcover aus hochwertigem Buchbinderleinen ist handbedruckt.“ Über ihre Arbeitsweise berichten die Macher auf der Seite „Werkstatt“:

Wir verarbeiten die Materialien überwiegend in unserer eigenen Werkstatt in Kreuzberg. Mit unseren Lieferanten in Deutschland stehen wir in engem Kontakt, und das garantiert uns gleichbleibende Qualität und kurze Arbeitswege. Für hochwertiges Papier machen wir eine Ausnahme: die schönsten Farben und Texturen gibt es in Italien.

Sympathische Aufmachung der Seite, sympathische Philosophie, sympathische Buchgestaltung. Empfehle dringend einen Blick auf die Seite:


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Pony Pedro  Tags:

brandbook aus Frankfurt richtet jedes Jahr den brandbook Designwettbewerb – „Analog Notebook“ aus, der auch aktuell wieder läuft:

Nachdem uns in den letzten beiden Jahren so viele tolle Beiträge für unseren bb Designwettbewerb „Analog Notebook“ erreicht haben, sind wir sicher, dass Ihnen die Ideen noch längst nicht ausgegangen sind. Daher geht der bb Design-
wettbewerb 09 bereits zum 3. Mal an den Start. Wir sind gespannt und freuen uns schon auf Ihre Ideen und Entwürfe rund um das beste „Analog Notebook“. Bewertet wird wieder in 3 Kategorien: 
Bestes Cover, Bestes Konzept, Innovativste Idee. Für die Gewinner gibt’s jeweils 1.000,- EUR. Jeder Teilnehmer erhält als Dankeschön ein hochwertiges Notizbuch.

Wenn ihr mitmachen wollt, müsst ihr euch beeilen: Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010! Ihr könnt eure Beiträge als lllustrationen, PDFs oder als Bücher einschicken. Infos dazu auf der Seite des Designwettbewerbs.
Letzes Jahr hatte ich ebenfalls über den Wettbewerb berichtet. Hier ein paar Screenshots der Gewinnerentwürfe (übrigens: weitere Artikel zu brandbook findet ihr in der Kategorie „brandbook“):


Zum Vergrößern bitte klicken
© brandbook


Zum Vergrößern bitte klicken
© brandbook


Zum Vergrößern bitte klicken
© brandbook


Zum Vergrößern bitte klicken
© brandbook

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Brandbook  Tags: ,

Spontan erinnern mich die Book Darts an Büroklammern. @MAWSpitau hat in seinem Blog einen kleinen Erfahrungsbericht geschrieben: Intelligente Lesezeichen für Bücher.

Seit einiger Zeit nutze ich “BOOK DARTS” als Lesezeichen und finde die Teile mehr als gut! Sie können sowohl als einziges Lesezeichen genutzt werden oder aber auch, um bestimmte Bereiche in einem (Fach-)Buch zu markieren und dann schnell wieder zu finden.

Gekauft hat er sie im Onlineshop von R.S.V.P. in Berlin. In einem Notizbuch kann man die Darts auch nutzen und zwar gemäß Notizbuchregel 16 – Marker setzen:

In meinem kleinen Moleskine habe ich auch einen Dart. Dieser kennzeichnet die Stelle der ersten noch nicht erfüllten Aufgabe

Die Book Darts haben auch eine eigene Homepage, von der ich einen Screnshot gemacht habe. Danke an @MAWSpitau für den Tipp.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags: ,

Bei behance findet sich erder schöne Artikel The black notebook of illustrations von Fernando Forero:

Constantly i make illustrations in personal notebooks, these are the first pages of my latest personal notebook of illustrations made in Colombia and Poland.

Im Artikel zeigt er wunderschöne Fotos seines Buches, in dem er futuristische Wesen malt. Das Buch selbst sieht gebraucht aus, mit einer Art Teeflecken und scheinbar altem Papier. Die Schrift im Buch in Kombination mit dem Papier und den Flecken gibt dem Ganzen eine antikes Aussehen. Ihr findet weitere Illustrationen von Fernando bei behance und selbstverständlich auch bei flickr. Sein Blog ist ebenfalls sehenswert. Hier ein Screenshot der behance Seite:


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kunst

In Bücher aus Leder habe ich über den Tipp meiner Leserin Cerva berichtet. Sie hat mir nun noch ein paar Zusatzinfos geschickt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Habe mir vor Kurzem ein A4 großes Ledernotizbuch im Indien-Design mit Verziehrungen und Stein bestellt und heute bekommen. Ist wirklich ein Luxus-Notizbuch, ich wage kaum etwas hineinzuschreiben, sieht aber wunderschön aus. Einziger Nachteil, das Teil färbt fürchterlich bei jeder einfachsten Berührung. Habe den Händler deswegen gemailt und sofort eine Antwort erhalten. Sie meinten, dass die Abgabe von den Farbpigementen durch die ökologische Bechandlung des Rohstoffes bedingt sei. Als Tipp schrieben sie, ich soll versuchen die Oberfläche des Buches extrem leicht mit einem Küchentuch zu befeuchten und danach mit einem Baumwolltuch trocken abzuwischen. Hab ich natürlich gleich gemacht und es färbt wirklich viel weniger.
Es ist angegeben, dass das Papier handgeschöpft und für Füller und Kugelschreiber geeignet ist. Also das Papier sieht einem Löschpapier ähnlich (grobe Struktur) – es sieht richtig alt aus und greift sich auch so an. Kugelschreiber ist kein Problem, nur bei Füller, Rollerball und Feinleiner „saugt“ das Papier ein Bisschen.

Und hier noch ein paar Fotos von Cerva, der ich an dieser Stelle für die kleine Leserrezension danken möchte!


Zum Vergrößern bitte klicken
© Cerva


Zum Vergrößern bitte klicken
© Cerva


Zum Vergrößern bitte klicken
© Cerva


Zum Vergrößern bitte klicken
© Cerva

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Einband  Tags: ,