Tag-Archiv für » Notizbuch «

Neulich hatte ich seit langem mal wieder Kontakt mit Sigel. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich schon seit Jahren nicht mehr über die Marke berichtet habe. Das nahm ich zum Anlass, im Online-Katalog vorbeizuschauen. Dabei ist mir die Notizbuchserie „Jolie“ aufgefallen, die ich noch gar nicht kannte. Die Serie „Conceptum“ gibt es schon seit Jahren und ich hatte selbst schon die robusten A5 Bücher im Einsatz.
Während die Serie „Conceptum“ eher seriös daherkommt, sind die Einbände der Serie „Jolie“ eher verspielt, wie etwa dieses Buch mit floralen Mustern: Loose Florals Pink, Hardcover, liniert. Im Beschreibungstext heißt es, dass das Buch „174 Seiten (davon 16 Blätter perforiert)“ hat. Das Vorsatzblatt des Buches ist ebenfalls schön gestaltet, wie bei den anderen Büchern der Serie auch. Etwas irritiert hat mich allerdings, dass es die Bücher scheinbar nur liniert gibt, wo der Trend doch zu punktkarierten oder blanko Büchern geht. Bei amazon (Affiliate Werbelink) kosten die A5 Bücher um die 10 EUR.

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Seien wir doch mal ehrlich: Wer schleppt heutzutage noch ein Notizbuch mit sich rum? Vor allem, wenn wir mindestens einmal im Jahr eine neue Version unseres Smartphones kaufen können? Längst hat die Technologie mehr Geräte in einem vereint, als wir es uns noch vor einiger Zeit hätten vorstellen können. Video, Audio, Messaging, Notizen, Memos, Nachrichten… alles in einem, inklusive Versicherungsschutz gegen Glasbruch!

Wer also braucht noch ein Notizbuch?

Ich!

Hier sind 5 Gründe, warum!

1. Schreiben schlägt Tippen

Das Schreiben per Hand hat gegenüber dem Tippen auf einem kleinen Bildschirm einige Vorteile. Zum einen ist es eine gute Möglichkeit, die eigenen Schreibfähigkeiten up-to-date zu halten. Eine Studie zeigte, dass Studenten, die ihre Notizen handschriftlich geschrieben hatten, bei Tests besser abschnitten als diejenigen, die ihre Notizen eintippten.

Das liegt daran, dass handgeschriebene Notizen ein besseres Abrufen des Kurz- und Langzeitgedächtnisses ermöglichen. Wir schaffen beim Aufschreiben räumliche Beziehungen zwischen den einzelnen Informationen, die wir aufzeichnen.

Unser Gehirn leistet also mehr kognitive Arbeit.

Zum anderen verbessert es die Rechtschreibung. Die wenigsten sind es -privat wie beruflich- gewohnt, Dinge mit der Hand zu notieren. Die handschriftlichen Fähigkeiten sind seit der Schulzeit verkümmert. Das Schreiben in ein Notizbuch ist ein Weg, die Teile des Gehirns wieder zu aktivieren, die beim Tippen auf dem Smartphone, Tablet oder Computer nicht mehr zum Zug kommen.

2. Das Erinnerungsvermögen ist unzuverlässig

Ein Notizbuch ist der perfekte Platz, um einen schnellen Gedanken zu notieren, bevor man ihn wieder vergisst. Denn unsere Erinnerung ist flatterhaft und unzuverlässig. Der beste Beweis sind die Aussagen von Augenzeugen in Gerichtsverfahren, die sich als ziemlich unzuverlässig erwiesen haben. Kein Wunder also, dass es uns schwer fällt, Einkaufslisten und Telefonnummern ohne schriftliche Fixierung im Gedächtnis zu behalten.

In mein Notizbuch kann ich schnell Informationen notieren und erstelle so eine genaue Momentaufnahme. Damit trainiere ich auch mein Gedächtnis. Vielleicht kennen Sie das auch noch von früher: Gerade die Sachen, die wir uns in der Schule auf den Spicker geschrieben hatten, waren die Infos, die wir während der Klassenarbeit am ehesten in unserer Erinnerung behielten.

3. Bei einem Notizbuch leert sich kein Akku

Das Smartphone oder das Tablet sind bequem und nützlich – bis der Akku leer ist. Schon wieder vergessen, das Ding an den Strom zu stecken? Das ist besonders dann ärgerlich, wenn es einem kurz vor dem Weg in die Arbeit oder zu einem Date auffällt.

Stift und Papier müssen nicht aufgeladen werden. Sie behalten jede geschriebene Information, ohne dass sie von einer Stromquelle abhängig wären. 

4. Ein Notizbuch ist vielseitig – auch ohne Apps

Notizbücher übertrumpfen Apps, wenn es um Vielseitigkeit geht. Egal, ob Sie es für Tagebucheintragungen nutzen, für die monatliche Budgetierung, die Einkaufsliste, das Notieren von Ideen bis hin zu Kritzeleien, Skizzen und Brainstorming – Das Notizbuch nimmt alles auf, und zwar ohne die vorherige Installation einer App oder eines Programms. 

Meine eigenen Notizbücher sind ein Sammelsurium verschiedener Gedanken und Informationen.

5. Es ist schneller als ein Smartphone

Wie lange dauert es, ein Smartphone aus der Tasche zu nehmen, einzuschalten, eine bestimmte App zu finden und sie dann, wenn sie fehlerfrei hochgefahren ist, zu benutzen? Nur um dann eine andere App starten zu müssen, weil man in ein Schreibprogramm eben keine Skizze malen kann?

Das Notizbuch ist im Nu aus der Tasche gezogen und einen Augenblick später fliegt schon der Stift über das Papier. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich auf diese altmodische Art mehr Gedanken viel schneller speichern kann. Auch die Korrektur ist denkbar einfach: Durchstreichen und neu schreiben. Fertig.

Ein Notizbuch mag im 21. Jahrhundert antiquiert und Out-of-place wirken. Es eröffnet aber demjenigen, der es zu nutzen weiß, eine ganze Palette an Möglichkeiten.

Für mich war die Nutzung eines Notizbuches eine der tiefgreifenden Veränderungen der letzten Jahre. So tiefgreifend, dass ich ohne Papier und Stift nicht mehr aus dem Haus gehe.

Probieren Sie es doch auch mal aus!

Photo by Chivalry Creative on Unsplash

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Über das baumfreie Notizbuch Calima hatte ich vor einigen Tagen berichtet. Die Kampagne bei Startnext läuft nur noch bis Montag und das Fundingziel ist noch nicht ganz erreicht. Es fehlen nur noch wenige Euro. Wenn ihr also ein interessantes Weihnachtsgeschenk sucht und eine innovative Notizbuchidee unterstützen wollt, dann schaut bei dem Projekt vorbei!

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Die Firma Staedtler ist im Notizbuchblog bisher nur als Hersteller von Schreibgeräten aufgetaucht, speziell einem digitalen Stift. Nifty von Notebookstories machte mich neulich darauf aufmerksam, dass Staedtler auch Notizbücher anbietet, aber scheinbar nur im „Premium“ Segment. Beispielsweise das Notizbuch DIN A6. Es ist in drei Lineaturen verfügbar und kostet im A6 Format ca. 10 EUR.

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Lamy kennen sicher die meisten von euch als Marke für Füller. Neulich schickte mir Leser Markus den Hinweis, dass Lamy jetzt auch Notizbücher im Angebot hat. Ich hatte noch keines der Bücher in der Hand. Auf der Homepage werden die Bücher so beschrieben:

[…] 2 Lesezeichen
elastisches Verschlussband
192 Seiten, 90 g/m2, chamois
Falttasche im Einband
Buchblock mit Fadenheftung
8 Blätter heraustrennbar[…]

Das Außergewöhnliche scheint aber die Lineatur zu sein, die „Lamy Lineatur“ genannt wird. Auf dem Bild auf der Homepage ist sie nur schwer zu erkennen. Es scheint ein kariertes Muster zu sein, bei dem jede zweite horizontale Linie dicker gedruckt wurde. Ein guter Kompromiss, um sowohl das Karomuster für Skizzen zu nutzen als auch um beim Schreiben in der Spur zu bleiben. Kennt jemand von euch das Buch?

Screenshot der Homepage

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Ein Leser ist auf der Suche nach dem für ihn optimalen Notizbuch und schrieb mir eine ausführliche Mail mit seiner Beschreibung. Natürlich hatte ich ein paar Ideen und er hat auch schon das ein oder andere Produkt ausprobiert, aber diese Gedanken teilen wir jetzt mal nicht mit euch, sondern fragen: wer hat einen guten Vorschlag für ein Notizbuch, auf das diese Kriterien passen?

[…]
– A5 ist etwas zu klein, A4 schon etwas zu groß, B6 dachte ich wäre also ideal (leider ist diese Größe nicht besonders gängig und da wird die Auswahl schon recht klein).
– Ich liebäugle mit einem Ringbuch, damit ich
a) das Buch immer wieder verwenden kann,
b) die Seiten keine Wellen schlagen beim Aufklappen (das nervt mich total bei A6 mit normaler Bindung),
c) das Papier nach Lust und Laune selbst bestimmen kann,
d) immer soviel Papier drin habe wie ich brauche und das Notizbuch insgesamt nicht zu schwer wird.
– Die Ringmechanik sollte möglichst klein sein (ich brauche eigentlich nicht mehr als 50 Seiten, lieber fülle ich öfter mal nach).
– Ich hätte gerne eine Stiftlasche, damit ich immer meinen Füller dabei habe.
– Ich möchte mit Füllfederhalter darin schreiben können.
[…]

Bin gespannt auf eure Kommentare!

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Leserin Martine twitterte mir einen interessanten Link zum japanischen Schreibwarenkonzept von kakimori. Dort wird von Läden berichtet, in denen man sein individuelles Notizbuch zusammenstellen kann, d.h. etwa Papier und Einband frei wählen kann, das dann direkt im Laden gebunden wird. Ähnliches für Tinte: man kann aus 14 Farbtönen wählen und die eigene Tinte individuell zusammenstellen:

[…] You can choose from covers‚ papers‚ ring colors and fasteners‚ then you can recieve your notebook in around 20 to 30 minutes at our store. You can even refill your notebook with new paper when you run out. Depending on the materials you choose‚ the price per notebook is around 1‚000 yen to 3‚500 yen in most cases. […]

und

[…] The “Ink Stand” is about an eight–minute walk from Kakimori store. There you can make custom colors of ink for your fountain pen. You can choose 2 to 3 colors from 14 base tones‚ and you can decide the ratio of your colors. Then our staff blends inks based on your preference. The cost is 2‚500 yen (33ml) per bottle. […]

Kennt jemand einen ähnliche Möglichkeiten in Deutschland / Europa, evtl. mit der Möglichkeit online zu bestellen?

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Walter Günther ist Erfinder und hatte vor einiger Zeit schon eine Idee, die ihr im Blog schon öfter gesehen hat: Upcycling von Papierresten. Er nennt es das Kellnerblockprojekt. Besonders fundgut99 ist euch sicher ein Begriff, da ich über deren Ideen und Bücher schon einige Male berichtet habe. Walter hat nun als Erfinder gleich auch eine „Einzelzettelschneidmaschine (EZSM)“ erfunden, die er für das Zuschneiden von Papier verwendet. In seiner Mail an mich schreibt er:

[…] Weitererzählen / Nachahmung ist erwünscht. Besonders überall wo Menschen Freude an gemeinsamen Aktionen haben. Die Einzelzettelschneidmaschine in Holzbauweise (EZSM H) ist, denke ich, gut nachbaubar. […]

Auf der Seite Kellnerblockprojekt erzählt er, wie er zur Idee kam und welche Aspekte, auch ästhetischer Natur, ihm bei der Realisierung wichtig waren. Lest euch die Geschichte mal durch, vielleicht lasst ihr euch ja für die kalten Wintertage zu eigenen kreativen Ideen inspirieren.

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Fast wäre dieser Artikel eine Leserfrage geworden, aber dann habe ich mit Leser Eberhard direkt die Lösung gefunden. Eberhard war auf der Suche nach einem Notizbuch, das auf einer Doppelseite zwei Lineaturen hat: auf einer Seite eine Blankoseite und auf der anderen Seite Linien. Ich dachte, schon mal so ein Buch gesehen oder gar besessen zu haben, aber neulich hat Moleskine ein neues Notizbuch auf den Markt gebracht, das genau diese Eigenschaft hat: das Two-Go Notizbuch. Eberhard hat sich das Buch gekauft und mir einen kleinen Bericht dazu geschickt:

[…] Bei Exkursionen zeichnet man häufig Details der Architektur, Mosaiken oder Ornamente ab, dafür die Blanko-Seite rechts und links dann die Erklärenden Worte. Bei der Vorbereitung, auch von Museums-Beuschen oder Vorlesungen, drucke ich mir häufig bestimmte Kunstwerke aus und klebe sie dann mit einer Kante ins Notizbuch ein. So kann ich dann sowohl auf dem Bild Notizen machen als auch die Fläche unter den Ausdrucken nutzen.

Habe mir am Freitag ein Two-Go gekauft. Verarbeitung: Moleskine typisch gut. Die zwei Lesezeichen und der Griff des Bezugstoffes gefallen mir sehr gut. Hatte aber gehofft das die Größe etwas mehr an A5 ran kommt, da das mein bevorzugtes Maß ist und mein Standart-Cover (mit der Unterwegs-Office Ausstattung) dafür ausgelegt ist. Für mich wäre es optimal wenn es noch eine Paginierung hätte und vielleicht hinten ein paar raustrennbare Seiten. […]

Das Buch kostet im Online-Shop von Moleskine knapp 17 EUR.

notizbuch_kunsthistoriker
© mit freundlicher Genehmigung, Leser Eberhard

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Neulich erreichte mich ein kleines Paket der S. Fischer Verlage, dessen Inhalt ihr schon vor einigen Tagen auf Instagram bewundern konntet: das Schönetagebuch (Danke im Namen meiner Leser an die S. Fischer Verlage für das Rezensionsexemplar!). Das Buch erscheint erst Ende August, aber ihr könnt heute schon mein Rezensionsexemplar im Blog gewinnen.

Auf der Homepage des Buches heißt es:

[…] Behalten Sie die schönen Tage Ihres Lebens so lange wie möglich in Erinnerung: der erste Kuss, die bestandene Prüfung, der schönste Sonnenuntergang, die ersten Worte Ihres Kindes – wunderschön gestaltet bietet das „Schönetagebuch“ Raum für die großen und die kleinen Momente im Leben, die Sie nie vergessen möchten. Auf jeder Seite finden sich zusätzlich Informationen über den jeweiligen Tag, wie Jahres- und Geburtstage. Wenn Sie das „Schönetagebuch“ verschenken möchten, können Sie gemeinsame Erinnerungen und Geburtstage von Freunden eintragen […]

Das Buch ist ein immerwährender Kalender, der erst noch gefüllt werden möchte. Es ist etwa Taschenbuchgröße und einen stabilen Einband. Es gibt kein Lesezeichen oder gar eine Froschtasche – es ist kein Buch für die Selbstorganisation, sondern für die wichtigen Momente, die man festhalten möchte. Jeder Tag hat eine ganze Seite Platz. Im Seitenkopf steht das Datum, sowie ein paar wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit, die zu diesem Tag passen. Darunter kommt eine linierte Notizfläche, die gefüllt werden möchte. Seitenzahlen fehlen ebenso wie andere Organisationsmerkmale – und da ist gut so. Die schön abgestimmten Farben mit den deutlichen Zahlen im Kopf der Seite deuten schon darauf hin, dass hier nicht gearbeitet wird.
Entworfen wurde es von Sandra Hünger.

Das Buch wird ca. 17 EUR kosten, aber ihr könnt es heute schon im Notizbuchblog gewinnen:

  • Die Verlosung startet 22. August 2016 und endet am 24. August 2016 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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