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Leser DocJott hat sich vor kurzem ein libri_x Notizbuch der Firma moses. gekauft. Er hat mir ein paar Infos und Bilderdes Buches zur Verfügung gestellt. Hier seine Infos zum Buch:

[…] das Buch ist soweit ok, aber nicht herausragend. […]
– Das Buch hat kein Kapitalband.
– Das Buch ist etwas größer als ein Moleskine Pseudo-A6.
– Das Buch hat eine Stiftschlaufe und eine Tasche hinten. Die Stiftschlaufe ist zwischen Tasche und Buchdeckel verklebt.
– Das Papier ist qualitativ etwa mit Moleskine zu vergleichen. Schreiben mit Tinte geht mit den gleichen Einschränkungen wie bei Moleskine.

Seine Bilder des Buches:


© DocJott


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© DocJott

Auffallend finde ich die Einkerbungen für das Halteband und den „Schwarzschnitt“.

Die Marke libri_x gehört wie gesagt dem moses. Verlag. Die Marke umfasst nicht nur Notizbücher, sondern auch Lesezeichen und andere Dinge rund um das Thema Buch. Blättert einfach mal durch den Online Shop der Marke.
DocJott hat das Buch in der Mayerschen Buchhandlung für knapp 8 EUR gekauft. Ich habe die Marke und die Bücher auch schon einmal bei Thalia gesehen – dort gibt es auch all die anderen Merchandising Artikel wie Lesezeichen der Marke libri_x zu kaufen.

Kennt ihr die Bücher? Hat die jemand im Einsatz oder Erfahrungen damit?

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Kategorie: libri_x  Tags:

Wie die regelmäßigen Leser unter euch sicher schon mitbekommen habe, bekomme ich in letzter Zeit häufiger Notizbücher von Herstellern zu Ansicht. Letzte Woche meldete sich Herr Köster von der Buchbinderei Köster in Marburg bei mir. Diese Buchbinderei betreibt die Webseite Buchwerker.de, auf der man sich Bücher selbst gestalten und bestellen kann.

Buchwerker ist eine online-Buchbinderei, bei der man sich seine Bücher selbst gestalten kann.
Natürlich gibt es hier auch fertige Produkte zu kaufen, aber eines haben alle Bücher gemeinsam – es sind keine Massenprodukte von der Stange. Dafür finden Sie hier:
Qualität, Individualität, Neue Trends, ausgefallene Materialien und Unikate

Es gibt auch verschiedene fertige Bücher im Angebot,wie zum Beispiel die Edition L zum Preis von 46 EUR das Stück

Echter Ledereinband in handlichem Format ideal für die Handtasche oder das Businessbag; 15 cm hoch – 11,5 breit und 2 cm stark. Der Buchblock natürlich in Fadenheftung mit Zeichenband und Kapital. Papierqualität: opak 100g chamoix holzfrei satinert – sehr fein und edel. Die Lieferung erfolgt in einer edlen Feinkartonage mit Silberprägung passend zum Produkt.


© Buchwerker.de

Auf meine Frage hin, ob auch die Bücher der Edition L von Hand gefertigt werden, antwortete Herr Köster:

… ja schon, wobei Handeinband nicht bedeutet, daß es bei uns keine Maschinen gibt. Ich betreibe eine sogenannte Sortimentsbuchbinderei, d.h. von der Restaurierung über Reparaturen bis zur Kleinauflage machen wir hier eigentlich Alles. Unser „Brot und Butter Geschäft“ ist das Binden von Periodica für große Unis in ganz Europa.
Aber unsere Auflage fängt bei Stückzahl 1 an. Der Shop ist ein Tribut an meinen „Berufsfetish“ und läuft halt so etwas stiefmütterlich begleitet nebenher. Gleichwohl machen wir natürlich auch solche Geschichten, wie Brandbook etc.

Herr Köster hat mir zwei interessante Bücher als Ansichtsexemplare zugeschickt, die ihr im folgenden Bild seht:


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Das linke Buch trägt zusätzlich einen Aufkleber mit meinem Namen. Es hat ein sehr schönes Papier und einen sehr festen und stabilen Halbgewebeband. Das rechte Buch hat ein ungewöhnliches Format kombiniert mit einem optisch wie haptisch sehr ansprechenden roten Ganzgewebeband. Der Unterschied in den Einbänden: beim Ganzgewebeband ist das Buch und der Rücken mitdem gleichen Material bezogen, beim Halbgewebeeinband nur die Vorder-und Rückseite, während der Rücken mit Gewebe bezogen ist.
Die Bindequalität beider Bücher ist – wie bei einer Manufaktur zu erwarten – sehr gut. Hier eine Detailansicht der beiden Buchrücken, auf denen auch das beidseitig vorhandene Kapitalband sichtbar ist.


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Sehr schöne Bücher! Ich finde es bewundernswert, wenn man sich in Zeiten des „immer billiger“ noch solch handgemachten Büchern annimmt, die auch ihren Preis haben, bin aber überzeugt, dass Qualität ihren Käufer finden wird.

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Kategorie: Buchwerker  Tags: ,

Vor einigen Tagen, hatte ich in Knochenlamellen, Antimonit und Tracheen auf dem Notizbucheinband über die Notizbuchreihe Touch of Science berichtet. Da mich die Bücher wegen des wissenschaftlichen Anspruchs interessierten, forderte ich Ansichtsexemplare an, woraufhin sich auch prompt Frau Kramarz (Verlagsleitung des Verlag S. Kramarz in Berlin) bei mir meldete und versprach, mir die komplette Edition zukommen zu lassen. Frau Kramarz schrieb mir einiges zur Entstehung der Bücher. Hier ein Auszug aus Ihrer Mail:

Sie haben unser TOFs ja sehr aufwändig vorgestellt. Das finde ich sehr schön. Es gibt auch unendlich viel zu schreiben über die Motive. Der Eid des Hippokrates, geschrieben in altgriechischer Kalligraphie der römischen Kaiserzeit (denn in dieser Zeit ist der Eid das erste Mal nachgewiesen, frühere Quellen existieren nicht); der Nervenbaum mit Goldprägung – für diese Braunfärbung von Nervengewebe mit Silbernitrat hat Camillo Golgi im Jahr 1906 den Nobelpreis für Medizin bekommen (nein, nicht nur für die Braunfärbung, sondern für seine lebenslange, grundlegende und bahnbrechende Erforschung des Gehirns und des Nervengewebes). Die Motive sind nicht aus Agenturen gekauft, sondern von mir selbst (ich bin Ärztin) mit Sinn und Verstand ausgesucht. Den Eid habe ich selbst geschrieben, dafür hunderte von Seiten (Papier und Papyrus) mit verschiedenen Schreibgeräten beschrieben (darunter ein Calamos, ein gespaltenes Schilfrohr, das den antiken Schreibgeräten sehr nahe kommt), verschiedene Kalligraphie-Stile durchgearbeitet, bis ich fand, dass ich die richtige Stimmung gefunden habe. Zudem enthält diese goldene griechische Schrift noch einen Joke, aber der ist für extreme Insider. Sie können mich danach fragen, wenn Sie die Notizbücher haben.

Die Bücher sind kleiner als ich dachte, obwohl ich die Größe gelesen hatte. Das Papier ist angenehm fest. Jedem Buch liegt ein kleiner Zettel bei, auf dem noch einmal kurz auf das zugehörige Motiv eingegangen wird. Die Bucheinbände sind biegsam und glatt. Ganz hinten in jedem Buch steht noch einmal genau erläutert, was es mit dem Motiv auf sich hat.
Die Auflösung des Jokes, der oben erwähnt ist, habe ich mittlerweile von Frau Kramarz bekommen. Wenn ihr das passende Buch mit dem Eid des Hippokrates habt und an der Lösung interessiert seid, werde ich nachfragen, ob ich die Auflösung weitergeben darf.

Hier ein paar Fotos der Bücher. Das erste Foto zeigt die Einbände der Bücher im Größenvergleich mit einem DIN A4 Buch.


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Eine Nahaufnahme von den teilweise glänzenden Applikationen auf dem Einband.


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Die Buchrücken der Bücher. Aufgenommen bei versetzt stehenden Büchern:


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Kategorie: Test, Touch Of Science  Tags: ,

Beim Börsenblatt des Deutschen Buchhandels gab es heute einen Bericht zu Nonbooks: Knochenlamellen auf dem Notizbuch. Der Verlag S. Karmarz legt unter dem Namen Touch Of Science eine Notizbuchreihe auf, deren Einbände mit wissenschaftlichen Motiven geschmückt sind. Die Bücher kosten 11,90 EUR und sind auch im Online Shop der eigens eingerichteten Webseite zu erwerben. Hier nun zwei Beispiele für Bücher. Erstes Beispiel: das Notizbuch Trachea.

Edition 1/6
Maße: 12,2 x 2,5 x 16,2 mm
160 Seiten blanko
Kopf- und Leseband: Glanzweiß
Vorsatzpapier: Surbalin diamantweiß
Motiv: Die Tracheen der Seidenspinnerraupe: Feinste Ringe aus Chitin halten ihre Atemwege offen. So gelangt ständig Sauerstoff in die innere Welt des kostbaren Tieres.
TOUCH OF SCIENCE, Verlag S. Kramarz, Berlin
Präparation und Foto: Johannes Lieder GmbH, Ludwigsburg
Gestaltung: Goscha Nowak, Berlin
Bindung und Druck: Clausen & Bosse, Leck

Sehr gelungen finde ich die Detailinformationen zum Motiv, die für jedes Buch verfügbar sind. Hier ein Bild des Notizbuch Trachea:


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© Touch Of Science

Das nächste Bild zeigt das Notizbuch Grünalge:

Edition 1/1
Maße: 12,2 x 2,5 x 16,2 mm
160 Seiten blanko
Kopf- und Leseband: Lichtgold
Vorsatzpapier: Surbalin chamois
Motiv: Pediastrum duplex ist der Name der Grünalge, die mit ihren flachen, sternförmigen Kolonien diese typischen Zackenrädchen ausbildet.
TOUCH OF SCIENCE, im Verlag S. Kramarz, Berlin
Präparation und Foto: Johannes Lieder GmbH, Ludwigsburg
Gestaltung: Goscha Nowak, Berlin
Bindung und Druck: Clausen & Bosse, Leck

Wer mehr zum Motiv erfahren will, kann sich zusätzliche Infos abrufen.


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© Touch Of Science

Ein Screenshot der eigens gestalteten Homepage:


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© Touch Of Science

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Dass es klitzekleine Notizbücher als Kunstobjekte gibt, haben wir schon gesehen. Der Lexikaliker hat nun einen Notiz-Knirps aufgetrieben, der zwar größer als die Kunstobjekte, aber doch wesentlich kleiner als ein kleines DIN A6 Buch, nämlich DIN A8 (ungefähr dreimal so hoch wie eine 2 EUR Münze). Der Hersteller ist eine holländische Firma namens presign. Sie vertreibt das Buch unter der Marke PSN, unter der es noch weitere Büchersorten gibt. Außerdem bietet sie noch Notizbücher in den Serien Flash und Niche an. Beide Serien haben einen anderen Einband.

Das Buch hat einen festen Einband, 192 linierte Seiten und ein Gummiband. Schöne Fotos des Buches findet ihr auf den Seiten des Lexikaliker im passenden Artikel. Hier ein Screenshot der Homepage:


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© presign

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Kategorie: presign/PSN  Tags: ,

Die schweizer Firma Biella war mir bisher kein Begriff, obwohl:

Die Biella Schweiz ist der grösste Büromaterialhersteller der Schweiz mit über 100-jähriger Tradition.

Ein Büromaterialhersteller; so bekommt man etwa editierbare Ordnerrückenschilder zum Download als Vorlage. Eine der Marken von Biella ist Canteo. Auf der Canteo Homepage findet man weitere Infos zur Mutterfirma Biella und zu Canteo selbst:

Die ersten Briefordner der Schreibbücher- und Papierwarenfabrik Biella in Biel sorgten bereits 1908 für Ordnung in den Büros der Bundesbehörden. Schon damals zierte das Schweizerkreuz den Rücken des unverwechselbaren Ablageinstruments. Als dieser Ordner im Volksmund zum «Bundesordner» ernannt und somit zum Synonym für Ordnung schlechthin wurde, war die Legende geboren. […] Canteo™ Papierwarenkollektion ist eine Hommage an den menschlichen Geist und dessen intimsten dauerhaften Ausdruck – die Handschrift

Canteo bietet den „Bundesordner“, Dokumentenmappen, Diverses und Notizbücher in verschiedenen Größen. Hier ein Screenshot der Canteo(TM) Homepage. Kennt einer von euch die Marke? Sicher eine meiner Schweizer Leserinnen/Leser, oder? Habt ihr Erfahrungen mit den Büchern?


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© Canteo

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Kategorie: Canteo  Tags:

@sternengarten hat bei dawanda.de interessante Diskettennotizbücher gefunden. Die Herstellerin ist Emily Design aus München. Die Bücher sind handgemacht und der EInband besteht aus Disketten. Könnte auch eine Idee für ein HackBag sein. Es gibt Bücher in vielen Farben:


© Emily Design

Die Preise sind mit 6.90 EUR recht moderat. Die Herstellerin kommentiert ihre Produkte so:

Super stylisches Retro Disketten Notizbuch. Ein tolles Geschenk gerade für Männer! Abmessungen ca. 9 x 9 cm. Das Notizbuch hat ca. 60 weiße Seiten. Jedes Buch ist mit Liebe in Handarbeit hergestellt und ein Unikat!


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© Emily Design

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Kategorie: DIY  Tags: , ,

Vor einigen Tagen hat mich die deutsche Firma RedCypress angeschrieben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von diesem Notizbuchhersteller noch nichts gehört, was wohl auch daran liegt, dass RedCypress noch nicht direkt an Endkunden verkauft, sondern nur Großauflagen für Geschäftskunden produziert. Man bot mir an, die Bücher zu testen, was ich auch dankend annahm, um den nun folgenden Artikel zu ermöglichen.

Ich habe drei Notizbücher zur Ansicht erhalten:


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Ein goldenes Buch (blanko), ein rotes Buch in Krokolederlook (punktiert) und ein schwarzes Buch (punktiert). Alle Bücher haben ca. DIN A5 Format und sind gleich ausgestattet: runde Ecken, Lesebändchen, Gummihalteband und Froschtasche. Es gibt keine Seitenzahlen, aber ich schätze, dass es ca. 200 Seiten sind, wovon die hinteren Seiten perforiert sind, so dass man sie zur Weitergabe von Notizen heraustrennen kann. Das Lesebändchen erscheint mit etwas schmal und filigran; für meine Begriffe dürfte es etwas breiter ausfallen. Die Bücher sind fadengeheftet, aber ich finde es schade, dass das Kapitalband gespart wurde – in meinen Augen wertet ein Kapitalband ein Notizbuch auf. Alles in allem ist das Buch sauber verarbeitet – und „Made in Germany“.


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Besonders stolz ist man bei RedCypress auf die patentierte Froschtaschenhalterung, die ein wechselbares Gummiband verdeckt. Die Froschtasche wird mit kleinen Magneten am Buchdeckel gehalten und kann einfach weggeklappt werden. Damit wird die Halterung des Gummibandes freigelegt, das nun gewechselt werden kann.


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Im ersten Foto oben sind zwei Ersatzbänder zu sehen, die man einfach in alle Bücher einbauen kann. Wie das geht zeigt die folgende Zusammenstellung von Fotos: zuerst öffnet man den Verschluss des Bandes und entfernt es durch die mit Metallringen verstärkten Ösen. So kann man das Buch auch ohne Gummihalteband nutzen. Anschließend kann man ein neues Band einziehen und einfach verschließen. Froschtasche zurückgeklappt. Fertig. Pfiffige Idee, auch wenn ich lieber etwas breitere Gummibänder mag.


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RedCypress produziert aktuell ausschließlich in Großauflage für Geschäftskunden, aber man denkt auch über ein zukünftiges Endkundengeschäft nach. Für die Notizbuchdesigner unter euch gibt es auf der Seite einen Notizbuch Konfigurator, mit dem sich auch Geschäftskunden ihr Buch individuell zusammenstellen können. Der Konfigurator ist gut gemacht, aber weit entfernt von der Vielfalt des Brandbook Konfigurators. RedCypress bietet zum Beispiel nur eine Buchgröße an …

Fazit: sehr schöne Bücher „Made in Germany“. Die Bücher werden sicher auch bei Endkunden ihre Käufer finden. Die Idee mit dem wechselbaren Gummiband hat Potenzial – mir fallen da einige Ideen zu ein. Euch auch? Bin gespannt, ob es die Bücher auch für Endkunden geben wird.

Kennt einer von euch die Bücher von RedCypress und kann einen Erfahrungsbericht geben? Etwa zur Robustheit im Dauereinsatz?

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Obwohl ich hier eine Menge leerer Notizbücher liegen habe, sah ich mich gezwungen, mir ein weiteres zuzulegen. Ihr kennt den Zustand ja sicher auch. Auf der Suche nach meinem Sigel „conceptum“ stieß ich mal wieder auf eine ganze Reihe von Leuchtturm 1917 Büchern. Und dieses Mal kaufte ich eines … mitsamt der passenden Stiftschlaufe. Verglichen mit dem conceptum bin ich nicht so sehr überzeugt, auch wenn es ein sehr schönes Buch ist. Aber wenn ich es schon in meiner Auflistung für die Umfrage „Welches Notizbuch nutzt ihr?“ vergessen habe, kann ich hier wenigstens mal einen Bericht darüber schreiben.
Hier ein Bild des Buchs und der Stiftschlaufe – noch verpackt – von vorne:


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Und hier eines von hinten:


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Mein Buch ist grau und hat einen Stoffeinband, Format ca. DIN A6. Es ist genauso hoch wie das conceptum (15 cm), aber 1,5 cm weniger breit (ca. 9 cm, conceptum: 11,5 cm). Es macht deswegen auch einen etwas mickrigen Eindruck. Es ist gut verarbeitet, ist mit einem zum Einband passenden Lesebändchen und einer Froschtasche hinten ausgestattet. Die Seiten sind blanko und nummeriert. Vorne befindet sich ein Platz für die Adresse, gefolgt von einem Inhaltsverzeichnis, in das man Seitenzahlen und Themen eintragen kann. Die Ecken sind gerundet. Soweit also alles wie beim conceptum.
Es fehlt ein Kapitalband, das ein Notizbuch in meinen Augen wertvoller macht. Außerdem fehlt die passende Stiftschlaufe. Weiter enthalten sind Aufkleber, ein kleines Heft zur Geschichte der Bücher und ein kleines Stück Karton, auf dem sich die Geschäftsführer von Leuchtturm (drei Herren mit Nachnamen Stürken) mit ihren Unterschriften für den Kauf bedanken. Diese japanisch anmutende Aufmerksamkeit gibt dem Buch eine persönliche Note und macht es durchaus sympathisch – oder wann hat sich bei euch das letzte Mal der Hersteller eines Produktes für einen Kauf bedankt?


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Bei der Stiftschlaufe für 2,50 EUR war ich skeptisch, v.a. weil sie sehr dick aussieht, wenn man sie so in ihrer Verpackung betrachtet. Nach dem Auspacken sieht die Sache schon entspannter aus. Hier die Schlaufe im Höhenvergleich mit einem Faber Castell Design Bleistift.


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Ich zweifelte, ob ich die Schlaufe vorne oder hinten einklebe, auch wenn man sie normalerweise hinten anbringt. Die Zweifel kamen durch die Froschtasche: ich war nicht sicher, ob es Sinn macht, die Schlaufe dort anzukleben, entschied mich dann aber doch für diesen Weg. Wenn man den Schutz von der Klebefläche abzieht, muss man exakt aufkleben, da die Schlaufe sehr gut anklebt. Eingeklebt sieht das dann so aus:


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Ich werde nun versuchen, das Buch die nächsten Wochen produktiv zu nutzen. Bin gespannt, ob es so robust und widerstandsfähig ist wie das conceptum (ihr seht, ich komme nicht los vom conceptum). An das schmale Format muss ich mich zuerst gewöhnen …

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Kategorie: Leuchtturm 1917, Test  Tags:

Der Lexikaliker berichtet im Artikel Rasterfahnung von einem interessanten Fund, den er im Onlineshop des japanischen Herstellers Hightide gemacht hat: die sog. „Grille-Notes“ Serie. In dieser Serie werden Notizbücher angeboten, die ungewöhnliche Lineaturen (Wikipedia) haben.

Mit dem Begriff Lineatur ist im Allgemeinen die Linienvorgabe zum Beispiel in Schreibheften gemeint, um Schülern das Erlernen der grundsätzlichen Schriftform einer Schriftart zu erleichtern. Die Linienvorgabe bewegt sich dabei meist in einem Vierliniensystem, wobei Oberlänge, Mittellänge und Unterlänge in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen.
© Wikipedia

Die Bücher mit isometrischen Lineaturen haben es dem Lexikaliker besonders angetan. Die isometrische Darstellung ist eine Form des perspektivischen Zeichnens. Im Wikipedia Artikel zum Stichwort „Perspektive“ kann man weitere Perspektivendarstellungen anschauen. Dort gibt es auch ein Bild zur isometrischen Darstellung.

Schöne Fotos und weitereErläuterungen findet ihr im Artikel des Lexikalikers. Hier ein Screenshot der Webseite des Herstellers:


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Kategorie: Hightide  Tags: