In der Blogosphäre sind sog. „Stöckchen“-Spiele sehr begehrt und es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis mir auch jemand eines zuwirft. wortmeer hat mir das Stöckchen mit dem Thema „Mein Tor zur Welt“ zugeworfen. Bisher habt ihr nicht viel Privates im Blog erfahren; hier also eine kleine Vorstellung meiner Arbeitsumgebung.
Da ich einen anspruchsvollen Job habe und es abends dauert, bis die beiden Kinder im Bett sind, komme ich meist erst spät zum Bloggen. Ich sitze dann am Kopfende eines großen Holztisches und blicke auf diese Bücherwand:

Rechts schaue ich aus dem vierten Stock aus dem Fenster Richtung Osten über Karlsruhe. Links neben mir gibt es einen Schrank mit einer Menge alter Bücher (1888 aufwärts) und viel Kleinkram, den ich auf Flohmärkten rund um den Globus ergattert habe. Dazu einige Erbstücke (altes Geschirr) und alte Notizbücher meiner (Ur-)Großväter. Nichts monetär Wertvolles, aber alles mit Geschichten, die ich gerne erzähle. Hier ein Ausschnitt des Schrankes:

Wie ihr seht, mag ich anachronistische Dinge – da passen analoge Notizbücher ins Bild. Ins Internet kommt man aber nur „modern“: vor mir steht ein schwarzer Laptop mit einem sehr großen Display, den ich fast nie bewege. Ich habe den Laptop nur, weil ich keinen Rechner unter Tisch möchte. So sitze ich abends hier und schreibe die Artikel, die ihr alle lest. Wenn die Woche einen engen Terminplan hat, schreibe ich manchmal sogar alle Artikel einer Woche vor. Dabei bemühe ich mich pro Tag mindestens einen, besser zwei Artikel zu publizieren. Der erste erscheint morgens um 6 h, damit alle bereits beim Frühstück im Notizbuchblog mit frischen Inhalten stöbern können.
Diese Umgebung ist mein Tor zur Welt, sofern man damit das Internet meint. Die Erdung im nicht-virtuellen Leben geschieht auf vielen weiteren Wegen. Aber das ist eine andere Geschichte …

Wem kann ich das Stöckchen weitergeben? Schwierig. In letzter Zeit habe ich einige schöne Artikel bei Made-by-May gelesen; dort soll das Stöckchen hinwandern.

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Kategorie: Allgemein
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10 Antworten
  1. viola sagt:

    eine schöne bücherwand!
    danke für diesen interessanten einblick.

  2. Heike sagt:

    Lieber Christian,
    danke für das „Stöckchen“. Ich bin meiner ‚Verpflichtung‘ natürlich auch sofort nachgekommen.
    Blicke sehr interessiert auf Deine Bücherwand. Ein sehr großzügiger Einblick in Deine Welt…. Danke für das Lob meines Blogs und für das Interesse an meinem kleinen kreativen Kosmos.
    Herzliche Grüße
    Heike
    von Made-by-May

  3. wortmeer sagt:

    Hallo Christian,
    Notizbücher Deiner Ur/Großväter, wow. Und entdecke ich da ein Bild von Tamara de Lempicka? Ich mag ihre Bilder sehr. Herzlichen Dank für den schönen Einblick.
    Liebe Grüße zum Freitag,
    von Berlin nach Karlsruhe
    wortmeer

  4. Andreas sagt:

    Hallo Christian,

    ein toller, offener Einblick in deine Arbeit als Blogger. Ich kann mir gut vorstellen, dass aus diesem Umfeld sich Spaß, Freude und Begeisterung am Schreiben entwickeln, die man in deinen Beiträgen immer wieder „erlesen“ kann.

    Beste Grüße aus Potsdam

    Andreas
    ORDNING&REDA

  5. Christian sagt:

    @alle: freut mich, dass euch der kleine private Einblick gefällt

    @wortmeer: ja, das ist ein Bild von Tamara de Lempicka – habe ich irgendwo in Berlin bei jemandem erworben, der die Bilder von Lempicka kopiert/nachmalt

  6. Brooke sagt:

    Hallo Christian,
    vielen Dank für den kleinen (Ein)Blick in dein Leben. Du hast es sehr geschmackvoll und gemütlich bei dir zuhause.

    Schönes W-ende.
    LG Brooke

  7. Christian sagt:

    @Brooke: danke dir 🙂

  8. Uta sagt:

    Hallo Christian,
    wie schön, auch mal etwas privates von Dir zu lesen. Ein interessanter Einblick in Dein Tor zur Welt
    LG Uta

  9. Christian sagt:

    @Uta: ich schreibe lieber über Notizbücher als über mich 😉

  10. […] Stöckchen, was mir die Autorin Heike Koschyk aus Hamburg nach Berlin zugeworfen hatte. Nun hat es Christian in Karlsruhe* gefangen und gibt uns einen Einblick an seinem Ort, wo der Notizbuchblog gestaltet […]

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