Archiv für » März 13th, 2011«

Leser Orhan hat auf der Seite Kore Savaþý / Korean War ein Notizbuch entdeckt. Ihr findet es unten auf der Seite, es ist ein Notizbuch mit Blankoseiten, die einen roten Rahmen mit Blumenmotiv aufgedruckt haben. Im Web finden sich noch weitere Seiten dieses Notizbuchs (s. Screenshot unten). Gesucht ist also ein Notizbuch mit Blankoseiten, das einen Rahmen auf den Seiten hat. Kennt einer von euch ein solches Notizbuch oder ein ähnliches Buch?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!


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Quelle: Burcin Y | all galleries >> Kore Savaþý / Korean War >> Gunluk / The Diary > 01.jpg

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Was machen die Leser des Notizbuchblogs eigentlich direkt nach dem Aufwachen? Die Antwort müsste jetzt natürlich lauten: Schauen welche neuen Artikel bei uns online sind. Aber keine Sorge, manchmal hat man auch anderes zu tun 😉  Julia Cameron empfhielt jedenfalls direkt nach dem Aufwachen zu schreiben. Ihre Methode nennt sich „Morgenseiten“. In ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“ wendet sie sich zwar in erster Linie an Menschen, die beruflich mit Schreiben zu tun haben, aber ich finde das Buch ist eine Klasse Inspiration für alle Menschen, die gerne zu Stift und Papier greifen.

Bei der Methode „Morgenseiten“ geht es darum jeden Morgen drei Din-A4-Seiten zu füllen mit genau dem, was einem gerade durch den Kopf geht. Wichtig ist das dies schnell geschieht und mit der Hand geschrieben wird. Man soll also nicht den PC oder Laptop hochfahren, sondern gleich loslegen.  Was mindestens genauso wichtig ist: Rechtschreibung und Interpunktion sind egal. Es kommt weder auf Grammtik an noch, auf die Leserlichkeit (höchstens für einen selbst).  Und genau deshalb ist es auch egal, ob man im einen Satz über die Arbeit und im nächsten über die Familie schreibt. Wichtig ist nur, dass geschrieben wird.

Nun ist die Zeit morgens für die meisten von uns ja ziemlich knapp. Also zumindest für mich und da ich eigentlich Langschläfer bin, gehöre ich auch zu der Spezies Menschen, die morgens eine lange Anlaufzeit brauchen. Warum also nicht mal den Tag mit Kreativität beginnen?  Die Idee die hinter den Morgenseiten steckt ist, dass man  Ballast abwerfen soll. Dies geschieht  durch das Aufschreiben. Man soll den Alltagskram aus dem Kopf bekommen und durch das Niederschreiben auch andere Probleme sprichwörtlich abwerfen, denn früher oder später gelangt der Schreibfluss automatisch zu Themen die einen bedrücken.

Für Menschen die beruflich mit Schreiben zu tun haben, sollen die Morgenseiten auch ein Mittel sein, um Schreibblockaden zu lösen. Zumindest schreibt Julia Cameron dies in ihrem Buch.

Wer Englisch spricht, kann sich auf der Webseite der Autorin weitere Infos holen.

Quelle: Julia Cameron: Der Weg des Künstlers – Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität, Knaur, München, 1996
Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität (Werbelink) kostet bei amazon knapp 10 EUR.

Vor kurzem gab es auch bei der karrierebibel einen Artikel zu Morgenseiten: Braindump – Wie Morgenseiten Sie kreativer machen

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