E-Book Reader? Ihr fragt euch wahrscheinlich, was diese bösen Dinger im Notizbuchblog zu suchen haben. Aber sind die wirklich böse? Oder doch nicht? Und lohnt sich eine Anschaffung? Trägt man mit dem Kauf zum Untergang des Abendlandes bei? Diese und ähnliche Fragen stelle ich mir gerade in einer der seltenen Situationen, in denen ich ausnahmsweise mal Entscheidungsschwäche zeige.

Zu dieser Situation kam es so: ich war mal wieder auf der Suche nach den nächsten Büchern, die ich lesen möchte. Dazu habe ich meine lange Liste durchforstet und habe bei amazon die Beschreibungen und Preise angeschaut (natürlich nur, um anschließend in meiner Haus-und-Hof Buchhandlung, der Stephanusbuchhandlung, zu bestellen). Bei dieser Recherche fiel mir auf, dass viele deutsche, aber noch viel stärker englischsprachige Bücher auf dem Kindle deutlich günstiger sind. Ein Buch kostete statt 11,40 EUR als Taschenbuch nur 6,76 EUR auf dem Kindle (The Checklist Manifesto (Werbelink), Bericht im Blog folgt noch). Genauso dramatisch: Light Footprint Management (Werbelink) – statt 28,30 EUR (gebundene Ausgabe) kostet das Buch auf dem Kindle 18,17 EUR. Ich hätte also ca. 15 EUR gespart, wenn ich als Kindle Version gekauft hätte! Bei der Menge an Büchern, die ich im Jahr lese, würde sich der Anschaffungspreis schnell amortisieren. Ganz zu schweigen, von den vielen PDF, die ich besitze, auch E-Books z.B. von O’Reilly, die E-Books als PDF ohne DRM zu sehr guten Preisen verkaufen (Fachbücher only), und die ich auch auf dem Gerät lesen könnte.

Ich suchte als bei amazon die Kindle Seite auf und war als Informatiker von dem technischen „Gadget“ sehr angetan. Doch plötzlich schwebten die beiden Männlein über meinem Kopf und stritten. Das „Für E-Book-Reader Männlein“ sagte:

  • Tolle Technik, muss man haben, ist cool
  • Ist digital, aber man muss mit der Zeit gehen und verstehen, wo sich die Welt hinentwickelt (aus einem ähnlichen Grund nutze ich das in meinen Augen unsägliche Facebook)
  • Da spart man richtig Geld, wenn man alles auf dem Kindle kauft (eigene Recherche)
  • Ich kann nachts ohne Licht lesen (s. amazon Marketing)
  • Das Ding ist leicht und ich kann immer viele Bücher mit mir tragen (s. amazon Marketing)
  • du hast ein E-Book geschrieben und weigerst dich jetzt, einen E-Book-Reader zu kaufen? Das ist absurd.

Das „Gegen E-Book-Reader Männlein“ sagte:

  • es gibt nicht alle Bücher als E-Books für den Kindle und nachher hast du weniger Bücher drauf als gedacht (da habe ich auch ein paar Beispiele gefunden)
  • du wirst dich nicht mehr an der Haptik des Buches erfreuen können (klassiche Dagegen-Argumentation)
  • du kannst keine Lesezeichen mehr reinhängen und auch keine Anmerkungen mit Bleistift reinkritzeln können (mache ich tatsächlich häufig)
  • du unterstützt amazons Monopol
  • die Bücher gehören dir nicht physisch und amazon kann sie dir jederzeit „löschen“
  • wenn du digital kaufst, gehen die letzten schönen Buchhandlungen pleite, in denen du viel lieber stöberst als bei amazon
  • die Leser des Notizbuchblogs werden dich verachten, wenn du als Verfechter der analogen Papierwelt auf den digitalen „Feind“ setzt

So bin ich also unentschieden und dachte mir, ich frage einfach meine Leser, was die dazu sagen.

Also, was meint ihr? Habt ihr einen E-Book Reader? Ich freue mich über eure Teilnahme an der Umfrage. Vielleicht sehe ich dann klarer, wieviele Notizbuchfans einen E-Reader besitzen. Außerdem hat das den netten Nebeneffekt, dass ich sehen kann, wer von euch potenziell das Notizbuchblog E-Book liest. Ich freue mich auf jeden Fall auch über Kommentare zum Thema und eure Sicht auf die Welt. Gerne höre ich auch, welche E-Book Reader ihr nutzt und wie eure Erfahrungen damit sind. Habe gehört, dass der Kindle Paperwhite (Werbelink) super sein soll. Kann da jemand was dazu sagen?

 
Nutzt Ihr einen E-Book Reader?

  • Ja, ich lese praktisch nur noch über den E-Book Reader.
    (38%, 66 Stimmen)
  • Nein, ich besitze keinen E-Book Reader.
    (32%, 57 Stimmen)
  • Ja, ab und zu. Die meisten Bücher lese ich aber auf Papier.
    (30%, 53 Stimmen)

Stimmen: 176

 
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Kategorie: Allgemein, Umfrage  Tags: ,
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34 Antworten
  1. Ina sagt:

    Hallo Christian,

    ich habe keinen und ich will auch keinen. Ich habe aber zum Beispiel auch kein Smartphone. Ich kann mit diesem Touchscreen-Zeug nicht umgehen, mich macht das nervös. Letztens meinte allerdings wer mir freudestrahlend mitteilen zu müssen, sie wolle mir so einen Reader zu Weihnachten schenken, ich lese doch so viel. Die Enttäuschung als ich gesagt habe nein war maßlos. Das sei doch so state-of-the-art und ich Papiermensch antiquitiert. Mir gefällt aber auch für mich persönlich das Lesegefühl nicht und wie du auch sagst, reinmalen oder -kritzeln ist nicht.

    Ich war erst heute wieder beruflich in Mülheim und habe Papierwerk beehrt. Wunderschöne Sachen da. Stellen wir uns vor Bindewerk zum Beispiel bringen ihre Hefte und Bücher als Technikschnickschack raus…. 😉 Außerdem schreibe ich eh auf alles, womöglich wäre das Display also nach drei Tagen mit Edding beschrieben oder so.

    Falls du dir dennoch einen zulegst, werde ich dich ganz sicher nicht verachten und weiter hier lesen. Ich sehe die Dinger auch nicht als Feind, für mich – die Bücher noch mit Karteikarten katalogisieren gelernt hat – ist das Spielzeug für Leute, die keine Zeit mehr haben. Damit will ich niemanden beleidigen.

    Ina

  2. sven sagt:

    Hallo,

    ich habe mir letztes Jahr den „einfachen“ Kindle gekauft und ich bereue es nicht. Ich lese sehr gerne und sehr viel damit. Der größte Vorteil ist an einem E-Reader, das man Unmenfen an Büchern immer dabei hat.

    Gruß Sven

  3. Claudia sagt:

    Ich habe seit einiger Zeit einen Ebook-Reader und bin sehr zufrieden damit. Ich habe mich – als starke Bibliotheksnutzerin – dazu entschieden, als meine Bibliothek Ebooks in ihren Bestand aufgenommen hat. Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit, die Schriftgröße anzupassen, da für mich etliche Bücher im Druck zu klein sind.

    Aber Christian, muss es denn unbedingt ein Kindle sein? Es gibt doch auch andere E-Reader-Produzenten und andere Ebook-Stores…

  4. Stefan sagt:

    Kauf dir einen Kobo, dann bist du nicht im Amazon-Gefängnis eingesperrt. Technisch sind die Geräte praktisch gleich.

  5. Andrea sagt:

    Hallo Christian,

    ich kann deine „Entscheidungsschwäche“ gut verstehen, ging mir lange genauso. Aber seit einiger Zeit besitze ich tatsächlich einen E-Book-Reader! Allerdings habe ich mich bewusst gegen amazon und Kindle entschieden,wegen der Bindung an amazon (u.a.).

    Ich habe jetzt einen Pocketbook Touch Lux, der viele Dateiformate lesen kann, was für mich wichtig war, denn so kann ich PDF und sogar Word-Dokumente abspeichern und mitnehmen, die Onleihe meiner Bibliothek nutzen (das spart viel Geld…;-)) und noch einiges mehr.
    Kurz gesagt: Ich bin super zufrieden, lese viel mit dem Reader, aber auch noch immer viele Papierbücher. Fachbücher mit vielen Bildern und Diagrammen sind allerdings im Papierbuch (für mich) besser.

    Ach ja: Reinkritzeln kann man natürlich nicht mehr in die Bücher, aber mit meinem Gerät kann ich Markierungen im Text anbringen (Notizfunktion) und eigene Kommentare eingeben, was gesondert im Gerät gespeichert wird. Schöne Sache, nutze ich auch, aber mein analoges Notizbuch wird es nicht ersetzen. Und natürlich ist auch dein E-Book auf meinem Reader zu Haus!

    Also schau dir die Geräte ruhig an und vergleiche verschiedene Hersteller, denn nicht jeder wird mit dem Kindle glücklich.

    Viel Spaß beim Stöbern in der E-Reader-Welt, schreib doch mal, wie du dich entschieden hast 😉

    Gruß
    Andrea

  6. Thomas S. sagt:

    Hallo,

    ich habe das iPad als E-Reader, weil ich das Amazon-Monopol nicht unterstüten möchte. Ausnahmsweise ist hier der Apfelansatz besser… Außerdem habe ich auch diverse ANleitungen u.ä. als PDF darauf, so muss ich sie nicht alle ausdrucken. Das war m.E. bei den Kindle bisher nicht möglich (also das PDF-Format!).

    Ich liebe aber dennoch die Haptik eines echten Buches und entscheide daher im Einzelfall, welches Format für das jeweilige Buch es sein soll.

    Bei der Umfrage hätte ich deshalb am liebsten eine Wahl „Halbe-Halbe“ gehabt, also zwischen „so gut wie immer“ und „ab und zu“ 😉

    Viel Spaß bei der Entscheidung, sie ist nicht ganz einfach!

    Viele Grüße, Thomas

  7. Uro sagt:

    Wenn du wirklich viel liest, ist das eBook die bessere Alternative.
    Beim lesen kommt’s ja eher weniger auf Haptik als auf Inhalt an. Und der unschlagbare Vorteil wenn du zu den Lesejunkies gehörst, ist stetiger Nachschub ohne Platzprobleme.

    Ich lese, seitdem ich den Kindle besitze, wesentlich mehr als vorher. Diesen Aspekt solltet du in deiner Wirtschaftlichkeitsrechnung mit berücksichtigen 🙂

  8. Mario Heide sagt:

    Hallo Notizler,

    ich habe auch schon eine Weile den „einfachen“ Kindle, der aktuell für 69,- EUR von Amazon angeboten wird.

    Das Teil finde ich sogar noch besser als den Paperwhite, weil leichter und ausdauernder. Dass die Hintergrundbeleuchtung fehlt, finde ich nicht schlimm, da ich es als Buchersatz sehe und anwende (dann halt auch mit Leselampe oder Nachttischlampe). Weiterhin hat der „einfache“ Kindle den Vorteil, noch Tasten links und rechts zu besitzen. Man muss also nicht immer auf die Oberfläche touchen und kann das Gerät unverändert in der Hand behalten (die Tasten drückt man mit den Daumen).

    Über die Vorteile eines E-Ink-Displays muss ich sicher nicht viel schreiben. Im Sommer im Freien zu lesen ist wirklich sehr schön. 😉

    Ich nutze den Kindle oft als Vorschaugerät. Nach dem Lesen des kostenlosen Probekapitels (oder auch mehr), entscheide ich mich oft für das preiswerte Gebraucht-Papierbuch (dann aber auch fair über Amazon).

    Ich kann aber weiterhin den Kindle auch für Folgendes empfehlen:

    Ich nutze den Kindlefeeder.com. Damit bekommt ich meine täglichen RSS-Feeds auf meinen Kindle (wird automatisch per WLAN auf meinen Kindle übertragen). Weiterhin kennzeichne ich längere Webtexte beim Surfen per Instapaper und lasse mir auch diese Texte automatisch auf den Kindle übertragen.

    Die Texte lassen sich auf einem Kindle wesentlich besser lesen, als auf einem TFT-Display.

    Damit habe ich neben dem Lesen von Büchern auch meine persönliche morgentliche Zeitung generiert. Dies möchte ich nicht mehr missen.

    Mario

  9. grenzreiter sagt:

    Ich habe mir hauptsächlich einen E-Book-Reader für Game of Thrones angeschafft, einfach weils in Englisch und als E-Book über 120 Euro billiger als die analoge Variante ist.

    Auch wegen der ganzen kostenlosen E-Books und HumbleBundles ist er ganz toll. und vor allem ist er für mich, der das meiste mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anfährt einfach die bequemere Alternative, obwohl ich noch sehr viele analoge Bücher auf dem SUB habe…

  10. Uwe sagt:

    Hallo Christian,

    eigentlich ist es doch gar nicht notwendig, für oder gegen einen eBook-Reader zu sein, oder? Das Gerät ist inzwischen so selbstverständlich ein Stück unserer elektronischen Kultur wie DVD/Blueray-Abspieler/Recorder, Smartphones oder Tablet-PCs. Alle haben ihre Vorzüge und Nachteile, genau wie Bücher, aber das Beste ist: sie schließen sich nicht gegenseitig aus! 🙂

    Ich selbst bin berufsbedingt und privat ein Bücherfreund und lese viele gedruckte solche. Allerdings habe ich mir vor längerer Zeit einen Kobo Touch zugelegt und nutze ihn seither genauso selbstverständlich wie die papiernen Schriftträger. Mein digitaler Lektürebestand wächst, auf Reisen und in Warteschlagen ist das kleine Gerät ungemein praktisch. Das schmälert jedoch nicht meine Begeisterung für das Gedruckte.

    Bei der Wahl des Gerätes habe ich mich allerdings bewußt gegen Kindle entschieden: einerseits unterstützt dieser viele gängige Formate nicht, und andererseits gefällt mir das Amazon-Geschäftsmodell nicht. Aber das ist eine sehr persönliche Entscheidung nach meinen Prioritäten, die ich nicht als allgemeingültige Wertung des Geräts verstanden wissen möchte.

    Das Problem fast aller eBook-Reader ist jedoch: für PDFs sind die Displays zu klein. Wenn PDFs einen nennenswerten Teil der geplanten digitalen Lektüre darstellen, dann würde ich zu einem Tablet-PC raten – die sind nur wieder deutlich schwerer als eBook-Reader.

    Ich hoffe das hilft weiter. Gruß

    Uwe

  11. tina sagt:

    Ich benutze EBook-Reader-Apps auf meinem Smartphone obwohl ich auch sehr, sehr viele papierne Bücher habe. So musste ich kein extra Gerät kaufen, die Apps sind entweder ganz gratis (zb Kindle-App) oder können gegen geringen Kaufpreis zur Vollversion aufgerüstet werden (zb. Moon-Reader, Aldiko,…). Ja, der Schirm ist nicht so toll wie das e-Ink von echten EBook-Readern und der Akku hält längst nicht so lange, aber gerade wenn man viel in öffentlichen Verkehrsmitteln liest ist es super praktisch keinen zusätzlichen Gegenstand (egal ob Papierbuch oder Reader) mitschleppen zu müssen – und mein Phone habe ich ja sowieso immer dabei.
    Für das Lesen von Fachliteratur finde ich Papierbücher und Ausdrucke von PDFs nach wie vor übersichtlicher – gerade wenn man viele Notizen mit non-Text-Inhalten wie Skizzen oder Pfeile als Verweise oder Formeln anbringen will. Daher lese ich auf dem ebook-Reader hauptsächlich die alten Klassiker (Mark Twain, Conan Doyle,…) oder Indie-Bücher die man gratis oder ganz billig bekommt. Aber die Sachen die ich „wirklich“ haben will die kaufe ich weiterhin als dead trees.

  12. Carofi sagt:

    Ich lese sehr gern auf Papier. Ich habe aber auch einen ebook Reader (Sony).
    Warum?
    Ich lese ein Taschenbuch mit 400 Seiten an einem Nachmittag durch. Da wir in den Urlaub meist Taschenweise Bücher mitschleppten ist der Reader hier wirklich ein Fortschritt. Die meisten Taschenbücher lohnen auch den Platz im Buchregal nicht.
    Vorteil Buch: Ich könnte sie weiterverkaufen.
    Die „richtigen“ Bücher kaufe ich immer noch als Print.

    Bei meinem Reader kann ich aber auch
    – Bücher leihen (onleihe und Wlan, supereinfach)
    – Notizen in den Text schreiben(!)
    – Englische Vokabeln übersetzen
    – Nachschlagen im Internet

    Das Ding hält ohne Steckdose 14 Tage Urlaub durch, hat auch bei Sonnenlicht ein geniales Display (aber keine Nachtbeleuchtung).
    Ich bin offen für fast alle Formate (PDF, epub usw.)

    Für Kindle oder andere Systeme nutze ich dazu noch ein iPad, das liest sich aber nicht so toll und hält nicht so lange durch.

    Fazit: Je nach Kontext nutze ich verschiedene Möglichkeiten und bin damit flexibel.

  13. Und noch eine Meinung zu eReadern. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob du dir damit die Entscheidung leichter machst.

    Erstmal eBook ja oder nein. Ich bin da ganz Uwes Meinung. Beides kann locker nebeneinander existieren. Und ja, das lohnt sich auch irgendwann, weil es ja auch viele kostenlose eBooks gibt. Aber dennoch, es gibt Monate, da liegt mein Gerät nur rum, weil ich dann all die gedruckten Bücher hier lese. Das gehört auch dazu. Und dazu kommt auch, dass ich – ähnlich wie bei Musik oder Filmen – ein echteres Gefühl von „meins“ habe, wenn ich das Buch physisch in der Hand habe. Aber wie auch Grenzreiter sagt, allein für die Humble Bundles oder ähnliches lohnt sich ein eBook. Plus all der Bücher, die es gar nicht gedruckt gibt! Doch Uwe hat auch Recht, was die PDF angeht, auf einem normalen 6″ Reader sind PDFs echt nicht so prall. Dann doch ein Tablet.

    Nun zum Reader selbst: Ich habe mir aus Amerika einen Nook Simple Touch mitbringen lassen. Den gibt es mittlerweile auch in der Version mit Hintergrundbeleuchtung. Hier kommen meine Gründe dafür: 1. keine Abhängigkeit von Amazon oder einer anderen Firma. Des weiteren: Der Nook hat noch seitliche Tasten. Heißt, du kannst blättern ohne über den Bildschirm zu fahren oder unten draufdrücken zu müssen. Und dann mein Totschlagargument: Der Nook läuft mit einer modifizierten Androidversion. Wenn man den rootet, also frei macht – was wirklich einfach ist – kannst du viele Android Apps drauf laufen lassen, wie zum Beispiel die Kindle App, dann kannst du all deine bisherigen Käufe bei Amazon wieder so lesen wie auf dem Kindle.

    Okay, soweit. Viel Erfolg mit deiner Entscheidung. Ich bereue meine nicht.

  14. Michael sagt:

    ich kann nur sagen, kauf die einen Kindle. Ich hab mit einem Oho von Thalia angefangen und war schon mit dem recht zufrieden, wohl als einziger Mensch auf der Welt 😉

    Den Kindle jedenfalls möcht ich nicht mehr weggeben und mittels der Kindle-App kann ich die Inhalte auch auf iPad/iPhone toll synchronisieren.

    Was die Verfügbarkeit bei Kindle angeht, mit dem Gratis-Programm ‚Calibre‘ ist das alles kein Problem

  15. Meinauda sagt:

    Hallo, für mich war ein E-Book ein Wunsch zum Renteneintritt, der auch erfüllt wurde. Entschieden habe ich mich für den Sony mit der Schutzhülle, die eine Leselampe integriert hat. So bin ich in jeder Lichtsituation lesebereit.
    Immer noch bin ich ein „Bücher“-Leser und werde das auch sicher bleiben. Für mich hat das E-Book einen festen Platz im knappen Reisegepäck bei meinen Vespatouren. Keine verbogenen Bücher mehr, keine unnötige Last im Packsack auf dem Roller, i m m e r griffbereit.
    Die Entscheidung gegen den Kindl habe ich aus oben schon beschriebenen Gründen getroffen. Der Sony überzeugt durch die lange Akkuleistung, die den ganzen Urlaub reicht.
    Er ist nur schwarz-weiß, aber Bücher mit bunten Bildern wären für mich eh nur in Papierform schön.
    Ein E-Book ist für mich d i e zusätzliche Bereicherung, um überall lesen zu können.
    Den Sony kann ich nur empfehlen.

  16. Uta sagt:

    Hallo Chrisitan,
    ich lese gern und viel und habe mir daher einen reader zugelegt. Allerdings hat er für mich, neben den unbestreitbaren Vorteilen wie Gewicht und der Möglcihkeit, viele Bücher dabei zu haben, auch einige Nachteile, die ich auch schon von anderen gehört habe. Ich lese am reader schneller und daher geht das ein oder andere verloren und ich habe festgestellt, dass mir der Bezug zum Buch fehlt, d.h. ich weiß gerade nicht, welches Buch ich lese, da ich kein Cover vor Augen habe. Daher ist es mir jetzt schon so ergangen, dass ich gute Bücher noch mal auf Papier gelesen habe. Von Freunden habe ich ähnliches geholt. Für den Urlaub ist für mich als Vielleser der Reader unschlagbar, aber sonst eher nicht.
    LG Uta

  17. Ich habe nicht mit abgestimmt, weil die für mich passende Antwort nicht dabei ist.

    „Ich nutze einen Ebookreader ungefähr in gleichem Maße, wie ich Papierbücher kaufe.“

    Ich finde diesen medial gehypten „Clash of Cultures“ einfach lächerlich. Es gibt bei meiner Nutzung auch keine Strategie, wie bspw. „Fachliteratur nach Möglichkeit nur als Ebook“ oder irgendsoetwas.

    Ich kaufe / lade einfach so wie es kommt. Kriege ich einen Link zu einem spannenden Buch und es wird auf die Kindleedition verlinkt, kaufe ich die. Stehe ich in der Buchhandlung und sehe was, dass mich interessiert, kaufe ich die Printausgabe.

    Das Gejammer über den Untergang des Abendlandes kotzt mich an.

  18. Christina sagt:

    Ich bin vor kurzem vom „alten“ Kindle 3G auf den neuen Paperwhite umgestiegen. Ich liebe sie beide. Über den Geruch und die Haptik eines echten Buches geht nichts, aber mal ehrlich, wenn die Geschichte spannend ist merke ich nach drei Seiten nicht mehr dass ich ein ebook lese und kein Buch.
    Ich mag es von so ziemlich überall auf der Welt das Buch kaufen zu können auf das ich gerade Lust habe . Außerdem lese ich viel mehr fremdsprachig, da mir eine Übersetzungshilfe bzw. ein Wörterbuch zur Verfügung steht.
    Ich möchte meinen Kindle nicht mehr missen.

  19. Björn sagt:

    Moin Moin!
    Es ist schon eine spannende Diskussion, ob nun eBook Reader, oder nicht. Ich kann Dich gut verstehen, da ich auch lange überlegt habe und das „meins“ Gefühl eines Buches haben wollte. Aber nach nun aucht Monaten eBook Reader, möchte ich ihn nicht mehr missen.

    Bei den meisten Büchern kommt es mir auf den Inhalt an und das kann man gut als eBook lesen. Das eBook empfinde ich als unkomplizierter in der Handhabung – man macht es auf und man ist an er Stelle, wo man aufgehört hat und ließt weiter. Man kann es einfacher handhaben, als ein Buch, dass schon mal etwas wiederspänstiger sein kann. Und was mich am meisten überzeugt hat: man kann die Schriftgrößen anpassen. Bei Büchern muss ich anfangen eine Lesebrille zu tragen, was am Anfang sehr ungewohnt ist. Beim eBook nicht, was es wieder einfacher macht – ich brauche nur das eBook und nicht noch die Brille.

    Wenn ich einen Zyklus lese, ist der nächste Band nur ein Klick entfernt – man bekommt also auch schneller Nachschub. Und es gibt bei ebooks teilweise sogar bei deutschen Romanen Angebote (wie z.B. dieses Jahr bei den Star Trek Romanen), wo sie nochmal um 2 -3 € Reduziert wurden.

    Die Preisersparnis ist da, bei deutschen und noch deutlicher bei englischen. Aber eBooks haben aber auch Nachteile. Wenn man seine Bücher verleiht oder nach dem Lesen verkauft, ist das mit eBooks nur schwer, bis garnicht möglich. Gerade der Verkauf von Büchern bringt ja auch wieder Geld rein. und es gibt kein Markt für gebrauchte eBooks – also man muss immer den vollen Preis zahlen.

    Es hängt wohl sehr davon ab, wie man mit seinen Büchern umgeht und damit macht. Wo man sie bezieht (gebraucht / neu). Am Ende macht es die Mischung.

    Ein anderer Leser hatte schon angemerkt, dass er mehr liest, mit einem eBook Reader – dass kann ich nur bestätigen. Es ist deutlich mehr geworden, da es einfacher geworden ist.

    Ich habe einen Kobo Glo, um nicht an Amazon gebunden zu sein. Der ist technisch voll vergleichbar und wirklich gut. Mit dem Kobo Glo hat er eine Sleepfunktion, die sehr angenehm ist. Preise bei englischen eBooks findet man in den Shops von Sony, Google und Apple auch. Amazon hat nur ein paar Spezial-eBooks, die man dann nicht bekommt.

    Zu der Kommentierung: die ist in den eBooks auch ohne Probleme machbar und da sie entsprechend gespeichert werden, kann man sie leichter finden, als in einem kompletten Buch. Auch das ist einfacher, wie ich finde. Ich nutze das bei bestimmten Büchern, die ich durcharbeite und dann in einer Wiki verarbeite.

    Grüße aus dem Norden
    Björn

  20. Gerd sagt:

    Ich hab „ja“ geklickt obwohl ich keinen Reader im engeren Sinn habe. Ich verwende aber die Kindle App am Smartphone und Pad. Ich verwende es hauptsächlich für Öffi-Lektüre, leichte Kost die ich meist nur einmal lese, mir dann aber die Regale zumüllen würden (Weggeben geht nicht weil Hamster-Trieb). Außerdem sind die meistens billiger am Kindle.

  21. Petra sagt:

    Hallo,

    dass man sich nicht aufs böse Amazon-Kindle-Universum verlassen will, verstehe ich. Aus diesem und anderen Gründen habe ich auch keinen eBook-Reader im eigentlichen Sinn, sondern benutze ein Tablet (bzw. mittlerweile ein Phablet, damit ich nicht immer mit zwei Geräten hantieren muss, das Samsung Galaxy Note 2). Tablet gibt es in sehr gut und preiswert (z. B. Samsung Galaxy Tab 7 Inch immer wieder für rund 170 EUR zu haben, auch Acer-Geräte) und Du kannst Apps von allen möglichen Buchläden drauf pappen und z. B. auch eBooks aus der Bibliothek ausleihen. Dann kann man mal ein Kindle-Buch kaufen, mal eins von Thalia und tatsächlich machen stationäre Buchläden auch langsam Schritte in Richtung eBook-Verkauf, so kann man die hoffentlich auch bald unterstützen. Zudem kannst Du noch zig andere Apps nutzen, das geht sonst nur auf den größeren Kindles.

    Echte eBook-Reader haben allerdings gegenüber Tablets auch Vorteile, z. B. halten ihre Batterien wochenlang.

    Viel Spaß mit eBooks!
    Petra

  22. Silke sagt:

    ich benutze de ereader gleichermaßen wie die Bücher. Gern schreibe ich mir Zusammenfassungen aus Büchern und mache daraus ebooks, ein schöner Vorteil, denn dann braucht man nicht so viel Papier mitzunehmen zu Kursen etc.
    In den Kursen selber arbeite ich selber mit Notizbüchern. Man kann also schön alles miteinander verbinden. Raten kann ich zum Kobo Glo oder zum Sony PR T2 wobei der letzte aber ohne Licht ist

  23. Dale sagt:

    I received a Kindle as a gift (probably would not have bought it myself), but to my surprise I have liked it and made use of it, especially while travelling or on vacation. As others have said, it is also easier to read more books in a foreign language, because of the instant access to a German or Italian dictionary.

    It isn’t an either/or — e-readers have their place, but will never replace books.

  24. Gunther sagt:

    Die Typografie der E-Book-Reader empfinde ich als jämmerlich, und so verzichte ich gerne auf ein solches Ding.

  25. Dino sagt:

    Both have a place in our world. When the typewriter was invented the fear was nobody will know how to write. gun4fun21

  26. Ich habe letztens in meiner G+ Timeline eine Zeichnung gesehen, die es sehr schön auf den Punkt bringt.
    Ein trauriges Buch besäuft sich an einem Kneipentresen. Neben ihm steht ein Besen und tröstet es: „Kopf hoch! Sie haben Staubsauger erfunden und mich gibt es immer noch.“

  27. Julia sagt:

    Ich habe mehrere Kindles (dank 2 Wohnsitzen).
    Ich lese trotzdem noch Bücher, also gedruckte. Ich sage mal 50/50.

    Vorher hatte ich einen Sony-Reader. Aber der kindle ist in meinen Augen um Welten besser. Es ist einfach leichter. Ich bin nicht auf dem aktuellen Stand, was die E-Book-Reader angeht. Aber für den Kindle brauche ich nichts als ein Amazon-Konto, keinen PC und nix. Mit der 3G-Version kann man sich überall Bücher kaufen, man braucht keinen PC, kein WLAN, nichts. Das fand ich nämlich bei dem Sony nervig. Ich hab aber auch 3-4 Tage/Woche weder WLAN noch PC (nur tablet). Tja und dann liest man irgendwo eine buchempfehlung (gerade Sachbuch) und möchte JETZT das Buch haben. Das war für mich problematisch. So geh ich mit dem kindle in den Amazon-Shop, kaufe, fertig. Innerhalb von ein paar Minuten hab ich mein Buch und kann direkt anfangen zu lesen.
    Den paperwhite finde ich super, weil ich viel im Bett lese. Mit passender Hülle ist’s dann nur ein kurzes Zuklappen, das Licht geht aus und ich kann schlafen.
    Wenn du viel unterwegs bist, mal längere Zeit kein WLAN, keinen PC hast, dann ist ne 3G-Version vom kindle meine Empfehlung.

  28. Nadine sagt:

    Ich bin Buchhändlerin, ich liebe Bücher, Papier, Druckerzeugnisse aller Art, aber auch die neue Zeit bringt ihre Vorteile mit sich. Viele Bücher mit den Urlaub nehmen zu können…Stöbern im Cafe in vielen Büchern, ohne sie gleich alle mitnehmen zu müssen. Ich suche mir einen gesunden Mittelweg und empfehle das auch anderen Lesern. Bücher sind nicht wegzudenken und Ebook-Reader werden Teil unserer Lesegesellschaft werden und sind es bereit. Wichtig ist mir, dass die Menschen lesen, es ist dabei nicht immer und ausschliesslich entscheidend, was und mit welchem Medium. Wichtig ist lest und tauscht euer Wissen, eure Erfahrungen und Erlebnisse aus, dann wird die Technik allein niemals siegen, es gibt sie nur mit und durch uns und genau so ist es mit den Büchern…

  29. Christian sagt:

    Interessantes zum Nebeneinander von analog und digital bzgl. Zeitungen: Zwei Drittel der Deutschen lesen täglich eine gedruckte Zeitung – http://www.die-zeitungen.de/die-zeitungen/news/article/zwei-drittel-der-deutschen-lesen-taeglich-eine-gedruckte-zeitung-1.html

  30. Mirko sagt:

    Ich nutze schon etwas länger das Amazon-Monopol, weil es mir die meisten Optionen offen lässt: Kindle, Kindle-App iOS, Kindle-App Android, Kindle Reader Mac/Win/Linux…

    Dabei nutze ich nach wie vor auch gedruckte Bücher: Reiseführer, manche Fachbücher, einige wenige _Hardcover_-Romane (kein TB, wenn es HC gibt).

    Ich nutze aber fast ausschließlich ein Nexus 7 mit der Kindle-App. Ist einfach unheimlich praktisch mittags in der Pommesbude die Autobiographie von Schwarzenegger lesen zu können ohne sich die Hand zu verbiegen 😉

  31. Christian sagt:

    Übrigens: wie ich eben gesehen habe, gab es vor kurzem einen Test zu E-Readern bei der Stiftung Warentest: http://www.test.de/E-Book-Reader-Die-besten-Lesegeraete-4542543-4542546/ . Infos zu den Inhalten um zum Gewinner (Kindle Paperwhite) findet ihr hier: http://userforum.onleihe.de/index.php?page=Thread&postID=7913 und hier http://ebooks-autoren.de/kindle-paperwhite-testsieger-bei-stiftung-warentest/

  32. Ramona sagt:

    Ich bin absoluter Fan vom Paperwhite! Da brauchst du auch gar kein Lesezeichen mehr 😉 und Notizen kannst du dir trotzdem machen (direkt auf der Seite).

    Das mit dem integrierten Licht ist wirklich echt klasse und der Akku hält wirklich sehr sehr lange.

    Ich bin der Meinung, dass man gut und gerne zweigleisig fahren kann. Bücher, die als ebook nicht zu haben sind, liest man dann einfach in der klassischen Variante. Der Händler deines Vertrauens wird sich sicher auch freuen, wenn du ab und zu noch bei ihm auftauchst. Rentiert hat sich der Reader schon nach kurzer Zeit, gerade wenn man viel liest. Mal abgesehen von der schnellen und einfachen Verfügbarkeit der Bücher.

  33. Arkania sagt:

    Ich habe einen Kindle. Noch die alte Version mit WLAN.
    Diesen benutze ich aber (fast) nur unterwegs und mit kostenlosen oder sehr günstigen Büchern.
    Im Urlaub zB muss man da zB keinen schweren Koffer voll Büche rmitschleppen muss, sondern nur ein leichtes elektrisches Gerät.
    Zuhause lese ich zu 99% „richtige“ Bücher, ich könnte auch niemals ohne.

    LG

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