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Japan im Allgemeinen und japanische Blogs im Speziellen sind stets für eine Überraschung gut. Im Archiv des Blogs さぼぶろぐ bin ich über ein Notizbuch gestolpert, das so klein ist, dass es in einem Teebeutel verkauft wird. Da das so unglaublich klingt und ich sowieso nicht mehr schreiben kann, weil ich kein Japanisch kann, hier zwei Fotos:


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© さぼぶろぐ


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© さぼぶろぐ

Ein paar Infos zu den Büchern habe ich dann doch hier gefunden: @telier A&G: die Größe des Buches beträgt 42mm×54mm, die des Teebeutels 58mm×64mm.@telier A&G ist scheinbar der Hersteller des Buches, das mir auch bedruckt scheint, also vielleicht gar kein Notizbuch ist.
Im Blogarchiv von さぼぶろぐ finden sich weitere Mininotizbücher, die nicht viel größer als eine Yen Münze sind:


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© さぼぶろぐ


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Eines der interessantesten Blogs, über das ich in letzter Zeit gestolpert bin, ist das Blog Je voudrais que. Nicht nur, dass mir als frankophilem Menschen der Titel gut gefällt, nein, das Blog ist eine wahre Fundgrube an tollen Dingen. Besonders gefallen dürfte euch aber dieser „Holzblock“: ein Stapel Haftnotizen mit dem Aussehen eines Holzblocks. In wood you take a memo? berichtet Je voudrais que über den Block des japanischen Herstellers KAKUZAI(カクザイ)メモブロック (WordPress beherrscht Unicode).
In der japanischen Ausgabe von amazon gibt es den Block für 2500 Yen zu kaufen. Die Maße sind W 6 cm x H 15 cm x D 6 cm. Anscheinend kann man den Blog aber auch in einem anderen japanischen Shop bestellen, ich verstehe das gebrochene Englisch aber nicht richtig. Man soll irgendetwas über Twitter anfragen … Außerdem gibt es einen US amerikanischen Online Shop, der den Block im Angebot hat – zum Preis von 25 US $.
Wie auch immer: wenn von euch jemand das Experiment der Bestellung in Japan wagt, freue ich mich sehr über Fotos und eine Leserrezension.


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© matomeno.in


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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Beim Börsenblatt des Deutschen Buchhandels gab es heute einen Bericht zu Nonbooks: Knochenlamellen auf dem Notizbuch. Der Verlag S. Karmarz legt unter dem Namen Touch Of Science eine Notizbuchreihe auf, deren Einbände mit wissenschaftlichen Motiven geschmückt sind. Die Bücher kosten 11,90 EUR und sind auch im Online Shop der eigens eingerichteten Webseite zu erwerben. Hier nun zwei Beispiele für Bücher. Erstes Beispiel: das Notizbuch Trachea.

Edition 1/6
Maße: 12,2 x 2,5 x 16,2 mm
160 Seiten blanko
Kopf- und Leseband: Glanzweiß
Vorsatzpapier: Surbalin diamantweiß
Motiv: Die Tracheen der Seidenspinnerraupe: Feinste Ringe aus Chitin halten ihre Atemwege offen. So gelangt ständig Sauerstoff in die innere Welt des kostbaren Tieres.
TOUCH OF SCIENCE, Verlag S. Kramarz, Berlin
Präparation und Foto: Johannes Lieder GmbH, Ludwigsburg
Gestaltung: Goscha Nowak, Berlin
Bindung und Druck: Clausen & Bosse, Leck

Sehr gelungen finde ich die Detailinformationen zum Motiv, die für jedes Buch verfügbar sind. Hier ein Bild des Notizbuch Trachea:


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© Touch Of Science

Das nächste Bild zeigt das Notizbuch Grünalge:

Edition 1/1
Maße: 12,2 x 2,5 x 16,2 mm
160 Seiten blanko
Kopf- und Leseband: Lichtgold
Vorsatzpapier: Surbalin chamois
Motiv: Pediastrum duplex ist der Name der Grünalge, die mit ihren flachen, sternförmigen Kolonien diese typischen Zackenrädchen ausbildet.
TOUCH OF SCIENCE, im Verlag S. Kramarz, Berlin
Präparation und Foto: Johannes Lieder GmbH, Ludwigsburg
Gestaltung: Goscha Nowak, Berlin
Bindung und Druck: Clausen & Bosse, Leck

Wer mehr zum Motiv erfahren will, kann sich zusätzliche Infos abrufen.


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© Touch Of Science

Ein Screenshot der eigens gestalteten Homepage:


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© Touch Of Science

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eay twitterte einen Link zu einem YouTube Video names „The Google Story“, in dem die Geschichte von Google als Animation mit Hilfe eines Notizbuchs dargestellt wird.

A (very) quick look back at the Google story over the last 11 years. From Stanford to Mountain View and around the world, featuring many different products, starting with BackRub (Search) up to Go…

Das Video wurde scheinbar von Google UK selbst online gestellt.


© YouTube & GoogleChannelUK

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Ein unglaublich schönes Beispiel für Notizbuchkunst habe ich durch einen Artikel von notebookstories.com gefunden: Papierbäume, die aus Notizbüchern wachsen. Dieses Mal geht es nicht um Zeichnungen, sondern um eine Art Skulptur. Zuerst die Bilder, weil es so schön ist und sie mehr sagen als die folgenden Worte:


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© nendo


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© nendo

Der Artikel stammt urspünglich von Rag & Bone. Dort rätselt man, wie das Teil wohl hergestellt wurde:

It looks like the pages were cut first, then bound into the book. I can’t image this was done after the book block was bound. Created by Tokyo artist Oki Sato.

Außerdem wird die Designtruppe genannt, die das Buch geschaffen hat (wenn ich die Texte richtig interpretiere): nendo.

Das Werk erinnert mich an Corner Forest von Yuken Teruya. Also ich frage mich aber wirklich, wie die das Buch hinbekommen haben. Meint ihr, man hat zuerst die Seiten zurechtgeschnitten und dann gebunden? Oder hat man ein fertiges Notizbuch genommen und dann irgendwie die oberen Ränder rausgeschnitten? Ich könnte mir letzteres mit ein paar Tricks auch gut vorstellen.

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Dass es klitzekleine Notizbücher als Kunstobjekte gibt, haben wir schon gesehen. Der Lexikaliker hat nun einen Notiz-Knirps aufgetrieben, der zwar größer als die Kunstobjekte, aber doch wesentlich kleiner als ein kleines DIN A6 Buch, nämlich DIN A8 (ungefähr dreimal so hoch wie eine 2 EUR Münze). Der Hersteller ist eine holländische Firma namens presign. Sie vertreibt das Buch unter der Marke PSN, unter der es noch weitere Büchersorten gibt. Außerdem bietet sie noch Notizbücher in den Serien Flash und Niche an. Beide Serien haben einen anderen Einband.

Das Buch hat einen festen Einband, 192 linierte Seiten und ein Gummiband. Schöne Fotos des Buches findet ihr auf den Seiten des Lexikaliker im passenden Artikel. Hier ein Screenshot der Homepage:


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© presign

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Kategorie: presign/PSN  Tags: ,

Die schweizer Firma Biella war mir bisher kein Begriff, obwohl:

Die Biella Schweiz ist der grösste Büromaterialhersteller der Schweiz mit über 100-jähriger Tradition.

Ein Büromaterialhersteller; so bekommt man etwa editierbare Ordnerrückenschilder zum Download als Vorlage. Eine der Marken von Biella ist Canteo. Auf der Canteo Homepage findet man weitere Infos zur Mutterfirma Biella und zu Canteo selbst:

Die ersten Briefordner der Schreibbücher- und Papierwarenfabrik Biella in Biel sorgten bereits 1908 für Ordnung in den Büros der Bundesbehörden. Schon damals zierte das Schweizerkreuz den Rücken des unverwechselbaren Ablageinstruments. Als dieser Ordner im Volksmund zum «Bundesordner» ernannt und somit zum Synonym für Ordnung schlechthin wurde, war die Legende geboren. […] Canteo™ Papierwarenkollektion ist eine Hommage an den menschlichen Geist und dessen intimsten dauerhaften Ausdruck – die Handschrift

Canteo bietet den „Bundesordner“, Dokumentenmappen, Diverses und Notizbücher in verschiedenen Größen. Hier ein Screenshot der Canteo(TM) Homepage. Kennt einer von euch die Marke? Sicher eine meiner Schweizer Leserinnen/Leser, oder? Habt ihr Erfahrungen mit den Büchern?


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© Canteo

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Kategorie: Canteo  Tags:

Wie man Ideen erfasst, wisst ihr seit Notizbuchregel 20. Jedes Notizbuch wird mal gewechselt, aber auch wechseln will gelernt sein. Ich bin gerade mit einem Buchwechsel befasst, wie ihr vor ein paar Tagen lesen konntet. Daher heute

Notizbuchregel 21 – Wie man ein Buch wechselt

Die ersten Schritte waren Bestandteil der ersten 15 Notizbuchregeln. Notizbuchregel 8 – Werfe nie ein Notizbuch weg ist ein absolutes Muss. Seid versichert: ihr werdet in ein paar Monaten oder gar Jahren gerne in alten Notizen und Erinnerungen stöbern. Natürlich muss dann gemäß Notizbuchregel 12 – Jedes Notizbuch sollte nummeriert sein erst einmal eine Nummer für das neue Buch vergeben werden, u.a. um richtig auf das alte Buch zu „verlinken“. Und dann nicht vergessen: Notizbuchregel 13 – Adresse eintragen.

Wenn man ein Buch wechselt, muss man also zuerst das alte abschließen und dann das neue präparieren. Zur Präparation des neuen Buches gehört auch die Übernahme der offenen Aufgaben aus dem alten Buch. Dazu geht man das alte Buch durch und übernimmt die Punkte, die mit offenen Erledigungszeichen markiert sind. Die übernommen Punkte werden dann im alten Buch als erledigt markiert.
Als letzten Schritt prüft man noch einmal die Froschtasche auf eventuell zu übernehmende Inhalte wie etwa Adresslisten. Zudem sollte man stichwortartig Ideen aus dem alten Buch übernehmen, die man im neuen weiterspinnen möchte.


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Kategorie: Tipps  Tags:

@sternengarten hat bei dawanda.de interessante Diskettennotizbücher gefunden. Die Herstellerin ist Emily Design aus München. Die Bücher sind handgemacht und der EInband besteht aus Disketten. Könnte auch eine Idee für ein HackBag sein. Es gibt Bücher in vielen Farben:


© Emily Design

Die Preise sind mit 6.90 EUR recht moderat. Die Herstellerin kommentiert ihre Produkte so:

Super stylisches Retro Disketten Notizbuch. Ein tolles Geschenk gerade für Männer! Abmessungen ca. 9 x 9 cm. Das Notizbuch hat ca. 60 weiße Seiten. Jedes Buch ist mit Liebe in Handarbeit hergestellt und ein Unikat!


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© Emily Design

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Eben bin ich über das Creative Side Blog gestolpert, speziell über den Artikel Yulia Brodskaya – The Beauty of PaperGraphic. Das hat zwar nichts mit Notizbüchern zu tun, aber mit Papier. Und zur Entspanung am Sonntag kommt hier also was für das Auge: PaperGraphic.

Yulia Brodskaya is a Russian graphic designer, living in England since 2004, interested in typography, paper, and highly detailed hand-made craft objects.Somehow she manages to combine these 3 arts in her stunning works and create a new type of art,that she called, PaperGraphic. These works are extremely complex and all hand-made with paper and other materials.

Yulia Brodskayas Homepage ist genauso sehenswert wie ihre Papierkunst:


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© Yulia Brodskaya / Create Side Blog

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