Ganz neu von X17: die Kochlust-Rezeptbücher, die in Zusammenarbeit mit dem Koch Christoph Hauser aus Regensburg entstanden sind. Auf der zugehörigen X17 Infoseite heißt es:

[…] Christoph Hauser kommt aus Regensburg und ist leidenschaftlicher Koch. Er kam mit der Idee des Rezeptbuches auf X17 zu und initiierte das Produkt. Von ihm stammt das Layout des Rezeptheftes und auch das wunderschöne Kochlust-Prägebild, welches wir für die Lederhüllen und die papierenen Umschläge nutzen. […]

Im Shop findet ihr die feinen Ledereinbände mit der Prägung, sowie die passenden Einlagen. Bei Youtube gibt es ein Video, das die Einband und Einlagen vorstellt.

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Eine Antwort
  1. B. Marciniak sagt:

    Vielleicht interessiert ja jmd. meine Produktrezension bei Amazon dazu:

    Ich sollte vorwegnehmen, dass ich nicht zum ersten Mal ein Produkt von X17 gekauft habe.

    Ich besitze bereits einen X17 Leatherskin (Kastanie) in A5 als Alltagsbegleiter, der mich mittlerweile wirklich auf Schritt und Tritt überall hin begleitet.

    Nun aber zu diesem Produkt:
    Seit Jahren versuche ich ein geeignetes Medium zu finden, in dem ich meine Küchenexperimente verewigen kann. Ausprobiert habe ich hierbei schon unzählige Varianten, Sammelmappen mit Klarsichthüllen, Karteikarten, Kladden, Notizbücher und, und, und.

    Da ich es zuletzt mit einem A6 Notizbuch (ähnlich wie Moleskine) versucht habe und gemerkt habe das A6 leider ein wenig zu klein ist, suchte ich also eine neue Lösung.
    Als Jünger des Notizbuchblogs (www.notizbuchblog.de) setze ich mich mit diesen Dingen bestimmt etwas kritischer auseinander als manch anderer und erhebe auch andere Ansprüche an meine Notizbücher und meine DIY Kochbücher. Ich las also im Blog von der Kochlust Edition und war sofort Feuer und Flamme.

    Hier angeschaut, bestellt und wie gewohnt ordentlich verpackt und schnell versand hielt ich meinen Kochlust-X17 also wenig später in Händen.

    Das System wird in Einzelteilen verpackt und verschickt, es ist aber so einfach gestaltet und so gut erklärt das auch geistig einfach konstituierte Mitmenschen damit sehr gut zurecht kommen würden. Und ich bin echt nicht zimperlich beim zusammensetzen. Die Gummis sind sehr strapazierfähig und robust (wie gesagt ein X17 ist IMMER an meiner Seite).

    Ich habe mich für das Lederfasermaterial entschieden, weil ich zum einen neugierig auf die Haptik gewesen bin und zum anderen viel zu oft im Eifer der Küschenschlacht, etwas daneben geht und dummerweise kann ich mir seid Jahren nicht abgewöhnen mein Rezept immer neben dem Arbeitsplatz zu positionieren, um noch mal schnell reinschauen zu können oder über spontane Änderungen zu sinnieren.

    Das Lederfasermaterial fühlt sich angenehm flexibel und gleichzeitig robust an.
    Die Oberfläche scheint wie im Video beschrieben sehr Fleck und Schmutz beständig, genau richtig für mich.
    Die Idee hinter den Rezeptbucheinlagen finde ich an sich nicht schlecht gelungen.

    Leider mag mir das Papier nicht gefallen. Ich arbeite mit Pilot Frixion Stiften da ich diese problemlos „wegradieren“ kann. Wie erwähnt führe ich viele Experimente in der Küche durch.
    Leider sieht das Papier schon nach einmal großflächiger Korrektur recht schnell verschlissen aus, das habe ich bei anderen Mitbewerbern bisher in dem Ausmaß nicht erlebt.

    Die Idee mit den farbigen Einbänden finde ich hervorragend umgesetzt und mache davon auch Gebrauch.
    Was die Kochlusteinlagen (Rezepthefte) angeht, räume ich diesen bei mir keine großen Wiederbeschaffungschancen in der derzeitigen Ausführung ein.
    Dazu bin ich einfach zu pedantisch.

    Der Aufbau der Rezepthefte ist gut, aber für Individualisten nicht bis zum Ende gedacht. Es gibt nur eine einzige Seite für das Inhaltsverzeichnis. Ich schreibe mit einer Strichstärke von 0,7mm also nicht allzu breit, doch fällt es mir schwer alle Rezepte dort wirklich aufzulisten. Entweder ich muss für mich unnatürlich klein schreiben, was schrecklich aussieht und meinem Schreibvergnügen einen wirklichen Verdruss bereitet, oder ich werde unmöglich auf dieser einen Seite alle Rezepte unterbekommen. Wenn ich mir vorstelle, dass nicht jeder mit „löschbaren“ Stiften schreibt, dann bietet es keinerlei Spielraum für Korrekturen. Da hätte ich lieber auf eine oder zwei Doppelseiten verzichtet, zugunsten eines Zugewinns beim Inhaltsverzeichnis.

    Jedes Rezept „soll“ auf einer Doppelseite fixiert werden. So ist es vorgegeben und genau das stört mich ungemein, ich versuche meine Rezepte so niederzufassen das mein Liebster sie auch in meiner Abwesenheit nachkochen kann.
    DAS braucht Platz. Und der ist hier und da einfach für Dinge vorgesehen deren Erwähnung mich Zweifeln lässt ob es Sinn oder Unsinn ist.
    Es muss nicht auf jeder Rezeptdoppelseite oben links groß „Rezeptname, „von“ und „für Anzahl/Personen“ stehen. Die grauen Hervorhebungen als nackte Felder wären vollkommen ausreichend. Vielleicht möchte ich da auch „Fortsetzung gedeckter Apfelkuchen“ schreiben oder „Zubereitungshinweis Quellreis“ und nicht „Rezeptname: Zubereitungshinweis Quellreis“, das sieht doch nicht schön aus.

    Genau dabei fallen mir auch die vorgegebenen Unterkategorien am unteren rechten und rechten Rand der Doppelseite ein, dort stehen „Vorschläge“ wie folgt: Alle Tage, Besonders schön, Region, Unter freiem Himmel, Feiern, Frühjahr, Sommer, Herbst Winter. Schön und Gut aber. Diese sind für mich leider allesamt unnütz. Ich hätte da lieber so was wie „Geht schnell“, „traditionell“, „Experiment“, „Schatz, das kannst auch Du“ o.ä.. Ich erwarte nicht das man meine Vorschläge übernimmt, aber das man versteht das kochen etwas unglaublich Individuelles ist.

    Eine sich jede Doppelseite wiederkehrende Vorgabe der möglichen Unterkategorien kommt humoristisch betrachtet einer Indoktrinierung durch den Verfasser gleich, der scheinbar versucht uns in seine kochgedanklichen Schubladen zu zwängen.

    Es ist doch ein DIY BOOK BY BOOK Kochbuch und kein Vordruck für eine Steuererklärung. Hier sollte man dem Individuum mehr Raum bieten. Wenn ein DIYBIBBB nicht der rechte Ort dafür ist, dann bin weiß ich auch nicht.

    Fazit: Das System als solches liebe ich sehr, doch werde ich mit den Einlagen in der vorliegenden Variante leider nicht glücklich.

    Allen Unkenrufen zum Trotz möchte ich noch erwähnen, dass ich die Lederfaserhülle einem echten Härtetest unterzogen habe. Ich habe es ein wenig mittels Bügelbildern (maximal Stufe2 bzw. **) individualisiert. Bei Stufe 3 des Bügeleisens hat es dann doch ein paar kleine Blasen gegeben aber das habe ich gern in kauf genommen. Ich wollte wissen, was möglich ist. Ich weiß Schande auf mein Haupt. Aber es ist nun definitiv MEINS.

    Ich habe dort nicht zum letzten Mal bestellt und mache fleißig Werbung in meinem Freundes- und Bekanntenkreis dafür und hoffe sehr, dass die Marke X17 weiter an der Farbvielfalt und vor allem an Individualisierungsmöglichkeiten und Designvarianten (Musterstanzungen, Punzierarbeiten usw.) arbeitet.
    Ich bastle zwar gerne aber in Zeiten von Noosa und Co. fallen mir da noch etliche Möglichkeiten ein und bin sehr gespannt.

    Dies ist NUR meine Meinung. Also bitte nicht schimpfen. 🙂

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