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Wer den ersten HackBag verpasst hat oder nicht gewonnen hat, der kann heute sein Glück auf ein neues versuchen. Bevor ich mit der Verlosung des heutigen HackBag starte, hier noch einmal die Definition eines HackBag:

Ein HackBag ist eine Kreativitätskiste für Notizbuchhacks. Sie enthält eine wahllose Zusammenstellung scheinbar unzusammenhängender Dinge – und natürlich ein Notizbuch. Letzteres gilt es mit Hilfe des HackBag Inhaltes zu verändern, zu modifizieren, zu verschönern, zu verzieren – kurz: zu “hacken”.

Der heutige HackBag hat den Untertitel „Kabeldekonstruktion“ und das kommt nicht von ungefähr, wie ihr am Inhalt sehen könnt:

  • ein Flachbandkabel
  • ein Minifalchbandkabel mit großem und kleinem Stecker
  • ein Stecker, um eine USB Maus an einen PS/2 Port anzuschließen
  • ein zerlegtes (de-konstruiertes) 24-poliges Druckerkabel. Die Einzelteile, die sich aus dem Zerlegen ergeben:
    • 24 bunte Drähte, jeweils über einen Meter lang. Ich schätze, es sind in Summe ca. 30 Meter Kabel
    • ein Mantel, der das Kabel zusammengehalten hat. Ich habe ihn der Länge nach aufgeschlitzt.
    • ein Draht aus dem Innern des Mantel
    • ein metallener Abschirmschlauch aus dem Innern des Mantels bzw. Kabels (könnte fast als Schmuck durchgehen)
    • Schutzfolie aus dem Innern des Mantels

Dazu gehört wie beim letzten Mal ein Notizbuch der Firma brandbook mit ca. 200 Blankoseiten. Das Buch ist fertig gebunden und der Einband besteht aus Pappe.


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Hier alle Ingredenzien im Überblick:


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Der Charme dieses HackBag liegt meiner Meinung nach in der Verbindung des völlig analogen Buches mit den Vertretern der digitalen Welt: den Kabeln. In dem Medium werden Informationen langsam und mit Bedacht notiert, sind nach dem Erfassen noch vorhanden. Das andere Medium transportiert Informationen in Sekundenschnelle und dann sind sie auch schon wieder weg. Beide Medien sind vergänglich, ebenso wie die Information, die sie beherbergten.
Nun experimentiert mal schön. Einige Ideen hätte ich auch, aber die behalte ich lieber für mich.

Ich weiß, die Geschichte ist verworren (wie man im nächsten Bild sehen kann), aber ihr kriegt das schon hin. Freue mich auf eure Kreativität.

Wie läuft die Bewerbung? Ihr hinterlasst einen Kommentar mit eurer E-Mail Adresse. Aus allen Kommentaren lose ich einen aus und setze mich per Mail mit dem Gewinner in Verbindung. Dann schickt mir der Gewinner die postalische Adresse, an die ich das HackBag schicken werde. Das Notizbuch und euren Hack dürft ihr natürlich behalten. Einzige Teilnahmebedingung: ihr müsst mir Fotos schicken, wenn ihr mit dem “Hack” durch seid. Außerdem freue ich mich sehr über ein paar Worte zum Hack.


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Zur Sicherheit auch noch einmal die Bedinungen für den Hack:

  • es dürfen nur die mitgelieferten Teile verwendet werden
  • es muss nicht jedes Teil im HackBag verwendet werden
  • es dürfen beliebige Werkzeuge zusätzlich verwendet werden: Schraubendreher, Bohrer, Messer, Scheere, Säge, Zange, Kleber, Hefter …
  • keine Angst! es gibt kein „richtig“ und kein „falsch“. Es gibt nur „ausprobiert“ und „nicht ausprobiert“. Jeder „Hack“ wird mit Beifall belohnt

Und los geht’s!

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Kategorie: HackBag  Tags: ,

@hueyrunner hat mich auf eine Marketingaktion von Molecover hingewiesen. Molecover hat ein neues Produkt namens Moletape entwickelt:

For some time now, we have recognized the spine as being the weakest point of the entire Moleskine® notebook. With this tape, you can fortify the spine and add a personal touch to your Moleskine® notebook.

Moletape ist ein Klebeband, um den Buchrücken des Notizbuchs zu verstärken und dem Notizbuch eine persönliche Note zu geben. Bisher gab es das Moletape nur in schwarz, aber ab sofort ist es in verschiedenen Farben erhältlich, wie man in Moletape in Color! nachlesen kann. Im gleichen Artikel steht übrigens auch, dass man ein kostenloses Beispiel bekommt, wenn man über das neue Produkt schreibt. Habe ich hiermit getan – jetzt muss ich den Artikel noch „melden“. Der Artikel ist also sicher in gewissem Maße Werbung. Ihr glaubt mir aber mindestens genauso sicher, dass ich auch darüber geschrieben hätte, wenn mir kein Preis winken würde. Oder? Hier jedenfalls ein Foto, wie das Band im Einsatz aussieht:


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© Molecover

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Kategorie: Einband  Tags: ,

@Frollein_M brachte mich mit diesem Tweet auf die heutige Sonntagsidee:

So komme ich also zu Sonntagsidee 12: Zitate sammeln

Nun kann man sich darunter ja viel vorstellen – und das soll man auch. Hier wie üblich die formlose Stoffsammlung zur Idee als Anschubüberlegung zum eigenen Weiterspinnen.

  • Zitate können von Kollegen und Freunden genauso notiert werden, wie von Politikern und Filmschauspielern
  • Zu jedem Zitat Ort, Datum, Uhrzeit und Zusammenhang notieren. Auf jeden Fall natürlich aber den Autor!
  • Bei kleinen Büchern (DIN A6) empfiehlt es sich pro Zitat eine Seite zu nehmen
  • Warum nicht zum Zitat eine Zeichnung, wenn man entsprechende Begabung besitzt
  • Assoziationen zum Zitat notieren und vielleicht auch eine Begründung, warum man es notiert hat
  • Zitate können auch schöne Sätze aus einem Buch, einer Zeitschrift oder einer Zeitung sein. Besonders ergiebig sind Interviews mit intelligenten oder von intelligenten Leuten
  • Zitate können aus Blogartikeln stammen
  • Zitate können auch eigene Zitate sein
  • Geschichte des Zitats notieren. Wenn man dann irgendwann das Zitat selbst zitiert (natürlich mit Quellenangabe), kann man gleich die passende Anekdote dazu liefern
  • Wer es systematisch mag, kann seine Zitate gleich auch bewerten, etwa mit einem selbsterfundenen Sternesystem
  • Ebenfalls systematisch: Verschlagwortung – Neudeutsch: Taggen – oder Kategorienvergabe, damit man später besser danach suchen kann
  • Wenn man sich auf Zitate einer ganz speziellen Quelle beschränkt und andere das gleiche tun, könnte man mit den Notizbüchern einen gemeinsamen Notizenrateabend bzw. Zitaterateabend auf Basis der eigenen Notizbücher veranstalten. Beispiel: Filmefans notieren sich Zitate aus Filmen. Wenn man sich das nächste Mal trifft, rät man die Filme zum Zitat. Das gleiche funktioniert mit Büchern oder Liedtexten. Für Freunde des Musischen: Zitate aus Oper- und Theaterinszenierungen

In Quoteskine – Zitate im Notizbuch hatte ich von einem Künstler berichtet, der seine Zitate sogar besonders elegant zu Papier bringt. Informationen zum Themenkomplex „Zitat“ findet man im entsprechenden Wikipedia Artikel. Und hier noch ein Zitat aus einem Notizbuch (gefunden über quoteskine):


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© „£20 – Or Best Offer“ by 20sk | Lee Crutchley

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Kategorie: Sonntagsidee  Tags:

yelnoc ist ein bemerkenswerter Künstler: er kombiniert die eine Leidenschaft des Notizbuchfans mit der anderen: Handgeschriebener Text und Kunst. So versucht er etwa für das Bild Lincoln : Gettysburg Address text mit Texten die Konturen nachzuzeichnen, um das Antlitz Lincolns zu modellieren:

This was a trial in my Moleskine too see if drawing by writing was something that would work. I first had this idea about 2 days ago but didn’t think of a subject until the drive home from work tonight. Looks OK. I’m thinking about doing a larger version with more detail, different pen thicknesses for different darknesses, etc.


© yelnoc

Bei der Zeichnung Jenna – Throwing Starfish erzählt er im Kommentar unterhalb des Bildes auch noch die passende Geschichte zum Bild. Seine Kunstsammlung bei flickr ist sehenswert, auch wenn nicht alles Notizbuchkunst ist.

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Kategorie: Kunst  Tags: , ,

Der Lexikaliker berichtet im Artikel Rasterfahnung von einem interessanten Fund, den er im Onlineshop des japanischen Herstellers Hightide gemacht hat: die sog. „Grille-Notes“ Serie. In dieser Serie werden Notizbücher angeboten, die ungewöhnliche Lineaturen (Wikipedia) haben.

Mit dem Begriff Lineatur ist im Allgemeinen die Linienvorgabe zum Beispiel in Schreibheften gemeint, um Schülern das Erlernen der grundsätzlichen Schriftform einer Schriftart zu erleichtern. Die Linienvorgabe bewegt sich dabei meist in einem Vierliniensystem, wobei Oberlänge, Mittellänge und Unterlänge in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen.
© Wikipedia

Die Bücher mit isometrischen Lineaturen haben es dem Lexikaliker besonders angetan. Die isometrische Darstellung ist eine Form des perspektivischen Zeichnens. Im Wikipedia Artikel zum Stichwort „Perspektive“ kann man weitere Perspektivendarstellungen anschauen. Dort gibt es auch ein Bild zur isometrischen Darstellung.

Schöne Fotos und weitereErläuterungen findet ihr im Artikel des Lexikalikers. Hier ein Screenshot der Webseite des Herstellers:


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Kategorie: Hightide  Tags:

Bei flickr habe ich itty bitty books entdeckt. „itti bitty“ heißt auf Deutsch „klitzeklein“ und die Autorin ist selbst ganz begeistert von ihrem Werk:

itty bitty books on the fridge by R.bean: I can’t stop making these. Itty bitty versions of my moleskine-based art… 12 pages…. with a little elastic closure…and magnetic tape as the black cover

Raylene Gorum. Sie ist eine Künstlerin aus New York, die von sich selbst sagt, dass „moleskine book art“ zu ihrem Repertoire gehört. Soweit ich in ihrem Blog lesen konnte, hat sie auch schon Kunst aus ihren „sketchbooks“ ausgestellt.


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© R.bean

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Kategorie: Allgemein  Tags: , ,

Im Artikel Notizbuch mit dem Reißverschluss habe ich das erste Mal über eine Notizbuchtasche berichtet, die das Notizbuch vor Wasser und sonstigem Unbill des täglichen Lebens schützt. Eine andere Variante ist das Moleskine Folio von Rickshaw BagWork (Achtung: die Seite besteht nur aus Flash und bringt den Firefox zum Absturz! Bitte mit dem Internet Explorer öffnen). Die Tasche fasst ein Moleskine, Stifte und diversen Kleinkram. Sie wird in verschiedenen Farben angeboten und besitzt einen Reißverschluss. Wer 50 US $ übrig hat, kann das in San Francisco hergestellte Buch in den USA bestellen.
Da die Seite so schwer anzuschauen ist, hier ein Screenshot der Seite:


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© des Inhaltes des Screenshots Rickshaw BagWorks.

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Nachdem ich erst vor wenigen Tagen über Notizbücher im T-Shirt Format berichtet habe, heute ein T-Shirt als Notizbuch. Durch einen Tweet von @db_druckbesser bin ich auf das Notizbuch „detecto“ der giffits GmbH in Hamburg aufmerksam geworden. druckbesser.de berichtet von dem Buch in einem kurzen Artikel:

„Detecto“ sieht aus wie ein zusammengefaltetes Polo-Shirt und ist in sechs verschiedenen Farben erhältlich. Ein Aufdruck nach Ihren Wünschen ist mit bis zu vier Farben möglich. Das Notizbuch besteht aus Baumwolle und enthält 50 Blatt Papier. Es hat eine Länge von 14,30 cm, eine Breits von 10,50 cm, eine Höhe von 1,80 cm und ein Gewicht von 210 Gramm.

Die Bücher gibt es in verschiedenen Farben und der Stoff kann individuell bedruckt werden. Leider verkaufen die Leute von giffits nicht an Privatpersonen und die Mindestauflage für die Bücher beträgt 400, denn die kleinen Büchlein sind als Werbegeschenk gedacht. Hier ein Screenshot der Homepage:


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© des Inhaltes des Screenshots giffits GmbH

Wer das Thema Notizbücher und T-Shirts interessant findet, der sollte auch mal einen Blick auf die Frankfurter Firma re-cover werfen, die Einbände für Notizbücher aus T-Shirts erstellt. Und wer selbst nähen möchte, der kann mal in Schützhülle für ein Notizbuch selbst herstellen reinlesen.

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Kategorie: Fundstücke  Tags:

@iris30606 schickt mir einen tollen Link auf ein neues Produkt, das am 31. Oktober 2009 erscheinen soll: eine Bibel mit dem Aussehen eines Notizbuchs. Die Basis des Buches ist die NGÜ-NT, also die Neue Genfer Übersetzung des Neuen Testaments. Diese Ausgabe hat 640 Seiten, Fadenheftung, Festeinband, Lesebändchen, Gummiband und Falttasche. Im vorderen Teil des Buches befindet sich der Text und im hinteren gibt es blanko Notizbuchseiten, um die private Exegese des Bibeltextes oder sonstige Gedanken festzuhalten.
Das Buch gibt es mit fünf verschiedenen Banderolen, die einen witzigen Spruch als Marketinggag beherbergen. Hier ein Screenshot der Homepage:


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© der Inhalte im Screenshot: Genfer Bibelgesellschaft

Die Begriffe „Bibel“ und „Notizbuch“ habe ich in letzter Zeit häufiger mal in Kombination gehört und gelesen, etwa bei @codychapman, der auch ein Bild bei Twitpic online gestellt hat, das sein Notizbuch mit seiner Bibel zeigt.

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Kategorie: Fundstücke  Tags:

Frl. Zucker schreibt täglich an ihr Tagebuch und beginnt alle Einträge mit „Dear Diary“, was auch der Name ihres Blogs ist. Das Besondere sind aber nicht die Tagebucheinträge -auch wenn die Erlebnisse wirklich witzig mit Fotos präsentiert sind – sondern die regelmäßigen Zeichnungen im Notizbuch der jungen Dame. Wirklich eine sehr seltene Idee und durchaus amüsant. Schaut mal rein – ihr braucht allerdings etwas Geduld, da die vielen hochauflösenden Bilder im Blog einiges an Zeit brauchen. Die Bilder von Frau Zucker findet man natürlich auch bei flickr.


© Frl. Zucker

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