Die Handschrift ist immer mal wieder ein wichtiges Thema im Blog. Eine besondere Variante beim Schreiben ist die Schnellschrift, mit der man Silben verkürzt erfassen kann, die Stenografie (Wikipedia):

[…] Stenografie oder Stenographie […] ist eine aus einfachen Zeichen gebildete Schrift, die schneller als die herkömmliche „Langschrift“ geschrieben werden kann und es ermöglicht, in normalem Tempo gesprochene Sprache mitzuschreiben oder eigene Ideen schneller zu notieren. […]

Bei heise.de las ich die Tage den Artikel Schneller als der Computer: Stenografie-Nachwuchs ist gefragt, in dem auch der Dortmunder Stenographenverein erwähnt wird, der durchaus noch sehr aktiv ist. Es gibt in Deutschland aber auch noch andere Vereinigungen, wie etwa den Südwestdeutscher Stenografenverband.

Ich meine, ich hatte mal alte Stenografie Lehrbücher in meiner Sammlung, konnte sie aber beim Schreiben dieses Artikels auf Anhieb nicht finden. Kann jemand von euch Stenografie?

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9 Antworten
  1. viola sagt:

    nein, kann ich leider nicht. ich habe mich vor jahren mal zu einem kurs angemeldet — der dann mangels ausreichend teilnehmern nicht stattfand …

  2. Sabine K. sagt:

    Ich habs vor 22 Jahren in meiner Ausbildung gelernt und geliebt und war dann mehr als traurig, weil es nach der Ausbildung in Ausübung meines normalen Dienstes nicht mehr benötigt wurde. Schade eigentlich alles… Ich fand das total faszinierend 🙂

    Liebe Grüße
    Bine

  3. Eva sagt:

    Letzten Mohikaner sind noch unterwegs…Ich hatte es seinerzeit als Wahlfach in der Schule. Leider ist mir die Fertigkeit mangels Einsatzmöglichkeiten unmittelbar danach verloren gegangen. Versuche in den letzten Jahren, wieder einzusteigen, scheiter(te)n regelmäßig daran, dass es keine Kurse gibt und für’s Selbststudium fehlt mir das Durchhaltevermögen im Alltag. Ich find’s spannend, als Schnellschreibe- und Geheimschrift-Werkzeug (wenn mal nicht alle alles wissen müssen… 😉

  4. henry sagt:

    Ich habe gerade meine Kenntnisse wieder aufgefrischt. Nutze die dt. Einheitskurzschrift, also Grundschrift und Kürzel, das reicht mir. Da ich nicht im Bundestag mitstenografieren muss, brauche ich auch keine Eilschrift oder ein schnelleres System. Auf Geschwindigkeit kommt es mir nicht so an.
    Ich meine, ich nutze es für kurze Notizen, weil meine Schreibschrift bei Notieren immer miserabler und unleserlicher wird. Das ist übrigens bei jedem Stenosystem der kritische Punkt: Das Geschriebene nacher wieder lesen zu können. Das Zeichensystem hat man schnell gelernt.

  5. Pitti sagt:

    Material für das Selbststudium zum herunterladen gibt es dort: http://www.stenoweb.de/Stenoweb.html .
    (Den Link hatte ich übrigens auch schon im Kommentarbereich des oben erwähnten Heise-Artikel genannt 😉 )
    Wer nun den verhältnismäßig hohen Aufwand scheut, der mit dem Erlernen der Deutschen Einheitskurzschrift (DEK) verbunden ist, kann ja auch nach Alternativen umschauen:
    http://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=11630&page=1

    Meinen „Favoriten“ für das schnelle Notieren findet man im letzten Link übrigens auch.) 😀

  6. Hab‘ mir mal fetzenweise etwas bei meiner Mutter abgeguckt, weil sie’s in der Ausbildung noch lernen musste. Wirklich können tu ich’s nicht, aber man hat sich ein paar praktische Kürzel eingeprägt und kann die nutzen. Man will sich ja nicht nur eigene Kürzel ausdenken (wobei das natürlich auch einen Reiz hat, Geheimschrift…)

  7. Lu sagt:

    1. Woche Februar startet ein AnfängerInnenkurs bei der Stenographischen Gesellschaft Hannover.

  8. Christian sagt:

    @alle: danke für eure Rückmeldungen. Stenographie scheint ja tatsächlich noch ein spannendes Thema zu sein.

  9. Seit ein paar Monaten halte ich einen kostenlosen Stenokurs auf YouTube. Das dazugehörige kostenlose Übungsmaterial gibt es auf meiner Homepage. Falls jemand interessiert ist, findet er alles Weitere dort. http://www.dominique-clarier.com

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