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Moleskine geht an die Börse und brennt wie erwartet ein Marketingfeuerwerk ab: neue Webseite, Fernsehinterviews und kürzlich der Coup, als sie die Zusammenarbeit mit Evernote bekannt gaben. Bei dieser Zusammenarbeit wird eine Verknüpfung von analoger mit digitaler Welt ziemlich clever umgesetzt und vermarktet. Die Kooperation der beiden großen Marken hat im Netz einen großen Hype ausgelöst.
Zumindest bei der Verbindung von analoger und digitaler Welt hat Whitelines jetzt nachgezogen (danke auch für den Kommentar). Das Produkt heißt Whitelines Link:

[...] Whitelines® Link is a happy combo of physical and digital notes. You could call it a clever scanner-app that in combination with Whitelines® Link paper makes it super easy to capture, save and share your notes. [...] The basic idea is to let the app and the paper actually see each other and the rest will happen automatically. Make sure the four corner markers are visible in the display – hold still for a moment – let the app capture your note – and save or share your note in a way you like. [...]

Whitelines macht sich dabei sein Konzept derweißen Linien zu Nutze, die beim Überführen ins digitale Dasein anscheinend ausgeblendet werden können. Ansonsten funktioniert die App wie erwartet: man macht ein Foto seiner Notizbuchseite und kann das digitalisierte Ergebnis speichern: per E-Mail, Dropbox und – auch Evernote. Die Speicherungsart kann man bereits beim Notieren festlegen (sehr clever!), indem man ein Kreuz bei einer bestimmten Markierung auf der Seite macht.
Aber schaut euch einfach die beiden Videos an:

How to capture your note from Whitelines Paper on Vimeo.

Whitelines Link from Whitelines Paper on Vimeo.

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Whitelines hat seit kurzem einen eigenen Online Shop. Wem die schwedischen Bücher gut gefallen, hat jetzt die Chance, online das Sortiment zu durchstöbern und weltweit zu bestellen.


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Über Whitelines hatte ich zum ersten Mal im November 2010 berichtet. Auf der paperworld hatte Whitelines einen sehr großen Stand, wenn man die Größe im Vergleich zu anderen Notizbuchherstellern sieht. Ich durfte mit Dr. Laube reden, der als Vertreter der Firma Bugrim am Stand war. Bugrim kümmert sich um die Distribution in Deutschland.
Die schwedische Firma Whitelines stellte auf der Messe ihre Produktpalette vor. Neben den bekannten weißen Linien auf grauem Papier (das Grau wird so gedruckt, dass weiße Linien auf dem weißen Papier zurückbleiben) bietet Whitelines nun auch isometrische Lineaturen an, sowie perspektivische Lineaturen. Da kann man prima 3D Skizzen anfertigen. Das hat auch tatsächlich einen noch inoffiziellen Hintergrund, über den ich aber berichten darf: es wird demnächst eine Applikation geben, mit der man Fotos der 3D Skizzen auf Whitelines Papier schießen kann. Die Applikation transformiert dann das geschossene Foto in ein 3D Modell, das mit der entsprechenden Software sofort weiterverarbeitet werden kann. Bin gespannt, wann diese Applikation erscheint.
Der Gag bei dem Papier ist ja, dass bei entsprechender Kontraständerung der graue Hintergrund verschwindet und nur noch die Nachricht auf dem Papier zu sehen ist. Eine Kontraständerung wird etwa beim Faxen oder eben durch ein entsprechendes Foto erreicht. Übrigens: Whitelines gibt es auch im Notizbuchblog Shop oder direkt bei amazon (Werbelink)

Das Konzept wird auch in diesem YouTube Video erklärt, ganz pfiffig wie ich meine:

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Leserin Inga macht mich auf einen Artikel bei zoomlab aufmerksam, wo über die Notizbücher von whitelines berichtet wird. Die schwedische Firma war der Meinung, dass die kariertes Papier aus verschiedenen Gründen nicht optimal ist, weil uns die schwarze Farbe der Linien vom Inhalt ablenkt. Aus diesem Grund hat man ein kariertes Notizbuch erfunden, bei dem weiße Linien auf grauem Untergrund als Basis dienen.

[...] We have been using paper with dark lines for ages. [...] You know, the pen makes dark lines and with dark lines on the paper we always have to put in extra effort to separate them. [...] And so it happened that the story of the line took a completely different direction when the simple but ingenious idea of having writing paper with white ‘non-confl ict’ lines occurred to Swedish designer Olof Hansson. Why would you not choose to use paper without distracting lines, if you could? It’s nicer to write on and easier to read from. The lines don’t show up on photocopies, there’s less glare in strong light, and people with dyslexia are helped with it, and more… [...]

Nette Idee, aber spontan frage ich mich: warum nimmt man kein Blankopapier, wenn man die Linin nicht möchte? Oder reduziert auf weiße Punkte statt weiße Linien? Trotzdem witzige Idee und in Deutschland gibt es die Bücher auch zu kaufen. Etwa bei amazon das Wire A4 Squared (Werbelink). Bei amazon gibt es noch einige andere Whitelines Produkte.

whitelines findet ihr auch bei Twitter und bei Facebook. Kennt einer von euch die Bücher?


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