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Chris K Palmer hat betreibt die Seite shadowfolds.com – es geht um Origami und exzessive Faltkünste. Den schnellsten Überblick bekommt ihr nicht über die Webseite, sondern über seinen flickr Photostream, von dem ich aufgrund seiner Copyright Angaben kein Bild zeigen möchte. Sehr interessant ist auch das „Archiv“ auf seiner Homepage, das ominöse Werkzeuge / Animationen / etc. enthält.
Chris Falt- und Papierkunst ist beeindruckend, aber seine verlinkten PDF in der Seite verwirren mich; warum kann er den Text nicht in HTML fassen? Hier ein vimeo Video namens „Deployable Table Flower 10-Fold“, das seine Künste demonstriert:

Deployable Table Flower 10-Fold from Chris K. Palmer on Vimeo.

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Kategorie: Kunst  Tags: , , ,

In X17 und X47 – zwei Notizbuchsysteme und Ein X47 Fan hatte ich über die Planungssysteme des Saarbrücker Notizbuch- und Zeitplanerherstellers X17 (X47) berichtet. Letzte Woche hat sich Matthias Büttner, Geschäftsführer der X17 GmbH bei mir gemeldet, nachdem er über das Notizbuchblog gestolpert war.
Er bot mir an, mir zwei Bücher auszusuchen, um die X17 Notizbücher auszuprobieren – am Ende hat er mir fünf verschiedene Bücher geschickt, über die ich heute schreiben möchte. Danke nochmal an dieser Stelle!
Ich werde mit dem ein oder anderen Buch zu Beginn des neuen Jahres eine kleine Neujahrsverlosung starten, da ich über die Weihnachtstage eine Blogpause plane.
Was genau ist ein X17?

X17 ist ein Book-by-book-System, d.h. kleine Bücher und nicht einzelne Blätter werden zusammen in einem Umschlag gehalten. Die einzelnen Bücher werden mit Gummiringen längs zum Rücken im Einband gehalten – genial. […] Im Vergleich zum Ringbuch ist der Vorteil deutlich: Der X17 verbraucht weniger Raum! Er ist flach und kompakt. Ideal für Jacken- Hemd- und sogar Hosentaschen. Die linke Seite kann komfortabel beschrieben werden, keine Metall-Ringbuchmechanik stört das Schreiben.

Insgesamt habe ich ein DIN A5 und vier DIN A6 Bücher erhalten. Zum einen ein A5 NylSkin, Organizer schwarz mit 4 Notizen (Mix), ein A6 NylSkin, Organizer/Notizbuch schwarz mit 3 Notizen (Mix), ein A6 ModeSkin mit 3 Notizen (Mix), ein A6 ModeSkin Balacron, Kalender mix, 3 Hefte und ein A6 RoadSkin mit 3 Notizen (Mix), die alle im folgenden Bild zu sehen sind:


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Sehr angenehm ist die Dicke der Bücher, die sich zwar nur minimal von einem normalen DIN A6 Notizbuch unterscheidet, aber bei mir sofort einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Wenn man die Bücher mit dem horizontalen Haltegummi öffnet, sieht man in den Büchern z.T. ein kleines Heftlein eingehängt, das was zur Geschichte enthält. Außerdem sind zwei „X17“ Aufkleber enthalten. Manche Bücher haben innen noch eine Tasche und/oder Stecktaschen in Kreditkartengröße. Das folgende Bild zeigt die vier Einbände in der Vergrößerung: links oben in der Ecke RoadSkin, rechts oben ModeSkin Balacron (der Einbandtyp des Moleskine), links unten NylSkin und rechts unten ModeSkin. Im X17 Shop gibt es aber noch einige andere Einbände. Normalerweise ist bei X17 alles „Made in Germany“, nur die neue NylSkin Serie hat einen Einband aus China.


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Das Haltesystem mit den Gummis ist schon was Besonderes, auch wenn das Wechseln der Bücher erst einmal neu ist, wenn man es das erste Mal macht. Im Bild unten sieht man den Buchrücken, über den die Gummis gespannt und offen sichtbar sind. Der Buchrücken besitzt auch Einkerbungen, die die Gummis in der Richtung halten. Der horizontale Gummi, der das Buch zuhält, kann auch gleichzeitig als Stiftschlaufe verwendet werden.


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Im nächsten Bild seht ihr ein X17, aus dem ich alle Einlagen entfernt habe. Das geht nach ein paar Mal wechseln auch gut von der Hand – und sooft macht man das ja nicht.


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Einlagen (oder Einlagen im Bild) gibt es in verschiedenen Formaten und mit verschiedenen Lineaturen; sogar Notenblätter sind verfügbar. In den üblichen „Mix“ Zusammenstellungen werden Blankoseiten, linierte Seiten und karierte Seiten ausgeliefert. Sehr fein sehen die karierten Seiten im 2.5 mm Raster aus – auch wenn man kein Karofan ist.


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Da mein aktuelles Notizbuch (ich teste gerade ein DIN A6 Leuchtturm 1917 mit eingeklebter Stiftschlaufe) demnächst voll ist, werde ich wohl erst einmal auf X17 DIN A6 umsteigen. Zum einen aus patriotischen Gründen, zum anderen weil ich wissen möchte, wie sich das Buch-im-Buch System im Alltag bewährt – ich habe noch nie mit einem solchen System gearbeitet.
Als Technikfreund ist man vom sichtbaren Haltewerk der Bücher begeistert und ist sofort mit dem filigranen Karomuster per Du. Die Bücher sind zwar nicht unbedingt ein Schnäppchen, ein Anschauen im nächsten Laden lohnt sich aber.

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Kategorie: X17 / X47  Tags: , ,

Hier ist sie: die vierte Ausgabe der „Weihnachtsverlosung 2009“ im Notizbuchblog. Heute verlose ich ein edeles schwarzs Notizbuch, das für die Zeitschrift Monocle hergestellt wurde. Hersteller ist die Firma brandbook, die regelmäßige Notizbuchblog Leser schon kennen. brandbook hat neben dem hier dargebotenen Buch, das sicher weit über 20 Pfund kosten dürfte und auf dem freien Markt (fast) gar nicht zu finden ist, auch weitere Bücher produziert, die auch noch im Monocle Shop zu finden sind.
Monocle ist eine besondere Zeitschrift, die die wenigsten kennen:

Launched in February 2007, Monocle is a global briefing covering international affairs, business, culture and design. Headquartered in London with bureaux in Tokyo, Sydney, Zürich and New York, Monocle appears 10 times a year in print and is updated constantly at monocle.com. Developed for an international audience hungry for information across a variety of sectors

Mehr Infos im Artikel Monocle – die erste Ausgabe bei netzwertig.com, wo ihr auch Links zu weiteren Rezensionen findet. Das Buch, das ich heute versteigere heißt „Monocle – travel notes“, hat das Format DIN A5 und besitzt einen Einband aus Lederfaserstoff. Es besitzt einen Goldschnitt und eine goldene Farbprägung. Neben den runden Ecken findet man als weitere Ausstattungsmerkmale ein rotes Lesebändchen und ein rotes Kapitalband. Insgesamt ein sehr fein anmutendes Buch, das fast zu schade zum Beschreiben ist.
Im hinteren Teil des Buches finden sich Reisetipps zu Restaurants etc. für die großen Metropolen der Welt.

Hier ein paar Fotos des Buches, die ich selbst gemacht habe. Wenn ihr Profifotos sehen wollt, findet ihr hier und hier welche direkt von brandbook.

Außen auf dem Einband findet sich eine Goldprägung mit dem Monocle Logo:


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Der Goldschnitt gibt dem Buch einen fast schon sakralen Stil; das rote Kapitalband und das Lesebändchen tun ihr übriges dazu. Auf dem Buchrücken findet sich der golgfarbene Aufdruck „MONOCLE – travel notes“.


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Die Seiten im hinteren Teil haben eine gelbliche Farbe und sind dicht gespickt mit Hinweisenzu Reisezielen rund um die Welt:


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Den Verlosungsmodus bleibt der gleiche:

  1. Wer teilnehmen möchte, hinterlässt einen Kommentar mit seiner E-Mail Adresse (wird nicht angezeigt)
  2. Morgen Abend (22.12.09) werde ich die Verlosung beenden, die Kommentare durchnummerieren und mit einem Zufallsgenerator den Gewinner ermitteln – es gibt natürlich einen Artikel im Blog, wenn der Gewinner ermittelt ist
  3. Der Gewinner wird von mir per E-Mail angeschrieben, damit ich die Versandadresse erfahre.

Viel Erfolg!

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Kategorie: Allgemein  Tags: , ,

Mein Schweizer Leser Matthias hat mir zwei sehr interessante Links auf zwei schwedische Notizbuchhersteller geschickt. Einen möchte ich heute vorstellen: bookbinders design:

The international concept Bookbinders Design was founded in Sweden 2001. We specialize in quality-handcrafted products that help people capture memorable moments in life. […] Our flexible and varying assortment stands for timeless values. The range of notebooks, photo albums, diaries, and boxes is characterized by a wide spectrum of materials, bindings, shapes and colours. The products are made in an environmentally friendly manner to last for a long time.

Die Firma ist wohl in der Schweiz sehr bekannt, aber in Deutschland gibt es nur einen Laden in Berlin. Wie man der Presseseite entnehmen, ist bookbinders ein Geheimtipp in manchem Blog und Magazin. Nordisches Design ist immer schon eine Größe gewesen, seien es Alvar Aaltos finnische Arbeiten oder schwedisches IKEA Design. Auch die bookbinders Bücher werden in Schweden entwickelt, direkt bei bookbinders:

The in-house product development is in constant progress and we proudly collaborate with some of Sweden’s foremost graphic designers and illustrators. This way, we are able to market a broad base range of products with regular seasonal changes.

Das Stöbern im Laden macht Lust auf mehr. Die ungewöhnlichen Farben sind ansprechend. Hat einer von euch Erfahrungen mit den Büchern und kann was über Qualität und Ausstattung sagen?

Hier ein Screenshot der Homepage


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Kategorie: bookbinders design  Tags:

Mein Leser Dominik, der wie ich in Karlsruhe wohnt, hat mir ein schönes Foto zweier alter Dosen von „A.W. Faber Castell“ geschickt. Ich finde es prima, wenn jemand diese Raritäten in einem solch guten Zustand bewahrt und auch noch in Gebrauch hat; denn wie Dominik mir schreibt, verwendet er diese Stiftdosen noch als Mäppchen und Blickfang.


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© Dominik Smasal

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Kategorie: Kurzmeldungen  Tags: , ,

Die Tage las ich in der FAZ den Artikel Auch Ökos brauchen Büros, der im Rahmen der Reihe „Jugend schreibt“ erschienen war. Er handelt von der Memo AG, die umweltfreundliche Schreibwaren anbietet, was auch in der Memo Philosophie verankert ist:

Unseren Kunden bieten wir qualitativ hochwertige, langlebige und ökologisch sinnvolle Produkte zu einem marktfähigen Preis sowie alle fÃRr eine Kaufentscheidung relevanten Informationen. Im Zentrum unserer Kommunikation mit den Kunden und der Öffentlichkeit steht eine offene, umfassende Informationspolitik. […] Wir verpflichten uns zur Einhaltung aller für unser Unternehmen relevanten Umweltgesetze und Verordnungen und zur kontinuierlichen Reduzierung von Umweltbelastungen.

Im umfangreichen Shop gibt es auch Notizbücher, wie etwa das memo Skizzenbuch ‚Leinen‘:

Größtenteils in buchbinderischer Handarbeit hergestellt und bis ins Detail perfekt verarbeitet: ist jedes Buch ein kleines Kunstwerk: Der hochwertige Einband ist mit echtem Leinen kaschiert, die Seiten im Innenteil sind fadengebunden. Das schöne, naturweiße „Innenleben“ wird exklusiv für memo aus 100 % Recyclingpapier in schwerer Grammatur (100 g/m2) gefertigt: Dafür tragen die Skizzenbücher auf der Innenklappe das Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Das Buch gibt es in verschiedenen Maßen, hat 176 Seiten und ist mit Lesebändchen sowie dem obligatorischen Haltegummi ausgestattet. Zudem besitzt es eine Stiftschlaufe, in der wohl schon ein Bleistift steckt. Das Buch gibt es in A4, A5 und A6 und es ist mit ca. 12 EUR für die A4 Version sehr preiswert, wobei man noch über 5 EUR „Servicepauschale“ einrechnen muss (s. Ende der Seite).

Wer umweltfreundliche Produkte rund um das Thema „Büro“ sucht, für den ist der Besuch der Memo Homepage ein Muss. Hier ein Screenshot der Homepage.


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Kategorie: Webseiten  Tags: , ,

Escape Into Life berichtet über die englische Künstlerin Andrea Joseph und ihre Notizbuchkunst. Andrea schreibt in ihrem Blog über ihre Werke und bei flickr findet man ein ganzes Universum ihrer Notizbuchkunst.
Ein Interview mit Andrea findet ihr im Blog make do and mend. In den Antworten erfährt man auch etwas über den Entstehungsprozess ihrer Kunst:

There is something really satisfying about seeing a picture in your head and then being able to put it down on paper. […] I also love it when you sit down with no conscious idea of what you want to draw, you play around with your pen and something quite unexpected turns up at the page.

Diese grüne Mütze hat es mir besonders angetan: all the weaving of my dreams


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© andrea joseph

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Kategorie: Kunst  Tags: , ,

Das erste Mal hörte ich von Muji vor einigen Monate und entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten schrieb ich nicht gleich darüber. Warum? Weil ich so begeistert war, dass ich zuerst was bestellen und ausprobieren wollte, bevor ich darüber schreibe. Nun bekomme ich aber immer mal wieder Mails und Hinweise auf die Seite und Muji eröffnet auch weiter Läden in Deutschland. Unlängst schrieb mir meine Leserin Claudia begeistert eine Mail über die Gelstifte, die sie bei Muji gekauft hat.
Heute also ein Bericht zu Muji, die eine mir sehr genehme Philosophie haben:

QUALITÄTSWAREN OHNE MARKE – Das Grundprinzip von Muji ist, Produkte mit einem schlichten Design zu angemessenen Preisen zu entwickeln, und dabei die besten Materialien zu nutzen sowie den Aspekt der Umwelt nicht zu vernachlässigen. Durch die sorgfältige Auswahl der Materialien, rationalisierten Herstellungsprozessen und Reduzierung der Verpackung können wir kontinuierlich hochqualitative Ware zu niedrigen Preisen auf den Markt bringen. Mittlerweile werden in Japan mehr als 5000 Produkte vertrieben. Mujis einfaches und natürliches Design geht eine einzigartige Symbiose mit dem heutigen Lifestyle ein.

Muji ist Muji, die Marke ist stark, aber sie taucht auf keinem Produkt auf. Die Produkte stehen für sich, sehen gut aus und scheinen auch einen angemessenen Preis zu haben. Etwa das Notizbuch im Format A5 Cover aus Karton, Holzkohle, 30 Seiten, liniert für 2 EUR. Muji hat aber viel mehr im Angebot als Produkte rund um das Thema Papier und ein Blick in den Shop lohnt allemal, gerade vor Weihnachten.
Muji hat in Deutschland Läden in Düsseldorf, München, Berlin und Köln. Falls einer von euch Fotos aus den Läden hat oder Erfahrungen mit den Muji Produkten freue ich mich über einen Kommentar.


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Kategorie: Muji, Webseiten

Heute ist Papierkunsttag. Nach dem Artikel von heute Morgen nun ein weiterer Hinweis auf Papierkunst, dieses Mal gefunden im Blog „Je voudrais que“: those tiny bones. Polly Verity erstellt filigrane Drahtgestelle, die mit feinem Papier bespannt sind. Auf ihrer Homepage gibt es viele weitere Werke zu sehen, wie man auf dem Screenshot unten erkennen kann (nur ein kleiner Ausschnitt!).


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Polly ist kein No-Name (es gab sogar einen Bericht in der Vogue über sie) und stellt auch Papierkleidung (!) her. Und wer gar nicht genug von Papierkunst kriegen kann, der sollte sich ihre gefaltete Kunst anschauen (s. unten). Wer dann immer noch mehr braucht, muss sich das flickr Konto anschauen.


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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Die Autoren von Rag & Bone gehen in Ferien, aber nicht ohne vorher die Leser noch auf ihre tollen Papiergebinde aufmerksam zu machen, also diese Kränze in Sternform, die prima in die winterliche Zeit passen. Im Artikel Holiday Wreaths sind einige Bilder der Werke zu sehen und man kann erahnen, wie man sie selbst basteln kann.
Bilder ähnlicher Gebilde gibt es auch im Artikel Look What I Made…, wo auch buntere Gebinde zu sehen sind.

I just saw the Guardian (UK Paper) is sending links our way, as is Craft, Make and Apartment therapy for the wreath I made this summer. The guardian called the wreath, “this rather un-festive but uber-modern wreath.” I think that’s funny! I wish I had time to post a tutorial, but here are photos from the Foundry sale

Der erwähnte Guardian Artikel How to make a Christmas wreath enthält weitere Links zum Thema Weihnachtskränze.


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© Rag & Bone

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