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Der Artikel How To Stop Reading And Start *Doing* handelt davon, wie man endlich aufhört, permanent nur über Selbstorganisation zu lesen, sondern damit anfängt, sie umzusetzen. Und der erste Tipp lautet: kauft euch ein Notizbuch. Genau genommen, gibt es folgende Tipps, was man in dieses Notizbuch schreiben sollte:

[…]
1) Write down what you’re looking forward to.
2) Write down your progress.
3) Write down your goals.
4) Write down your ideas.
5) Write down your anxieties.
6) Write about your relationship.
7) Write down the good things that happen to you.
8) Write down your story.
[…]

Wie immer bei bakadesuyo.com sind die Anregungen belegt mit Forschungen, Studien oder Auszügen aus Büchern. Ihr seht, wir sind mit unserer Notizbuchliebhaberei optimal vorbereitet, um uns selbst gut zu organisieren.

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Im Toolblog las ich den Artikel Die offizielle Anleitung zu GTD ® mit Evernote. Darin wird auf das E-Book Evernote: The Unofficial Guide to Getting Things Done verlinkt, sowie auf die „offiziell“ Anleitung vom GTD Erfinder David Allen: Review: The David Allen Company’s Evernote and GTD® Guide.
Ich persönlich nutze Evernote nur als Linkspeicher. GTD kann ich mir damit gar nicht vorstellen. Wie seht ihr das?

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In anderen Blogs und v.a. bei Twitter findet man immer mal wieder einzelne Sinnsprüche zur Inspiration. Ich finde diese Sprüche manchmal inspirierend, manchmal langweilig, manchmal schön, aber immer eine gute Idee. Und diese Idee möchte ich kopieren. Allerdings dachte ich mir, ich zeige euch ein Foto von der Textstelle, an der ich den Spruch gelesen habe. Der heutige Tipp stammt aus dem Buch Subliminal: How Your Unconscious Mind Rules Your Behavior (Werbelink) von Leonard Mlodinow (Wikipedia). Das Buch war ein Spontankauf bei meiner letzten Reise nach San Francisco:

Ein Video zum Thema findet ihr bei YouTube.

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Über 8 Things Productive People Do At Work kam ich zum Artikel 8 Things Productive People Do During the Workday bei LinkedIn (kann sein, dass ihr den Artikel nur lesen könnt, wenn ihr euch anmeldet). Punkt 1 in der Prioritätenliste des Autors ist der Tipp, Aufgabenlisten kurz zu halten:

[…] Create a smaller to-do list. Getting things accomplished during your workday shouldn’t be about doing as much as possible in the sanctioned eight hours. It may be hard to swallow, but there’s nothing productive about piling together a slew of tasks in the form of a checklist. Take a less-is-more approach to your to-do list by only focusing on accomplishing things that matter. […]

Kleine Listen sind also kein Selbstzweck, sondern Ausdruck einer guten Priorisierung. Man sollte sie dann wie eine Checkliste durcharbeiten und den Tag so effizient verbringen. Habt ihr eher kurze oder eher lange Aufgabenlisten, die ihr euch vornehmt? In meinen Aufgabenregeln bespreche ich die Länge von Aufgabenlisten nur indirekt oder am Rande.

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Der Artikel HOW COLOR-CODED NOTES MAKE YOU A MORE EFFICIENT THINKER ließ mich über den Farbeneinsatz bei der Notizbuchorganisation nachdenken. Im Artikel ist eine Studie mit dem Titel Investigating the effects of color erwähnt:

[…] A laboratory experiment studies the effects of color on a decision maker’s ability to extract information from different graphical and tabular presentations. Results indicate color improves time performance for tables, pie charts and bar graphs, and accuracy performance for pie charts and line graphs. […]

Unter Review and Analysis of Color Coding Research for Visual Displays gibt es einen weiteren Artikel zum Thema.

[…] Forty-two studies published between 1952 and 1973 were located that gave results which could be used to determine the effectiveness of color codes relative to various types of achromatic codes. Quantitative analyses of these results indicated that color may be a very effective performance factor under some conditions, but that it can be detrimental under others. […]

Es gab also schon viele Studien zum Thema und Farbe ist anscheinend nicht immer nützlich. In meinen Notizbuchregeln erwähne ich Farbe als Organisationswerkzeug nicht oder nur am Rande. Das kommt daher, das sich selbst Farben bzw. Buntstifte nicht als Gestaltungsmerkmal einsetze. Die Notizbuchregeln sind aus meiner täglichen Arbeit mit Notizbüchern abgeleitet und dabei verwende ich in der Regel nur einen Stift: einen Füller. Der hat nur eine Tinte. Mit diesem Werkzeug organisiere ich mein Notizbuch. Ich kann also nicht sagen, ob mir Farben helfen würden oder nicht. Ich denke, mir wäre ein Farbwechsel beim Schreiben eine zu große Unterbrechung. Wenn ich schreiben will, dann muss ich das spontan tun können.
Auf der anderen Seite gibt es im Netz viele Bilder von Kalendern und Notizbüchern, auf denen man bunt dekorierte Bücher und Buchseiten sieht. Dabei kann ich aber nicht immer ausmachen, ob es sich dabei um eine ästhetische Nutzung oder eine organisatorische Nutzung von Farben handelt.

Der Autor des Artikels meint jedenfalls:

[…] Messy notebooks with monotone text make it hard to recall the key points and who-said-what of meetings and project updates. Get the he-said-she-said covered, and cover your butt later, with colored notes. […]

Und so plädiert er für den Einsatz von Farben. Er gibt aber zwei Tipps zusätzlich: 1. Man sollte seine Farbarbeit mit einem Notizbuchsystem kombinieren (er schlägt Cornell vor) und 2. man sollte es nicht übertreiben (ein guter Tipp für viele Dinge).

Es gibt auch Schreibgeräte, die mehrere farbige Minen besitzen, und einige Notizbuchnutzer haben gleich mehrere Stifte dabei. Wie handhabt ihr das in euren Notizbüchern? Freue mich auf eure Kommentare.

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Im „The Atlantic“ las ich in How to Become a Masterful Note-Taker: 8 Lessons From Research wie man sich optimal Notizen machen soll. Dabei geht es nicht nur um analoge Notizen, sondern auch um digitale Notizen. Folgende 8 Punkte seien wichtig:

  1. Man soll sich nicht nur Notizen machen, sondern sie auch immer wieder lesen
  2. Papier wird obsolet …
  3. … Aber digitales Notieren ist analogem nicht überlegen
  4. man soll von seinen Notizen besessen sein – damit ist gemeint, dass man sie streng ordnen soll
  5. man soll Kritzeln und Bilder malen
  6. man soll wichtige Dinge unterstreichen
  7. man soll beim Notieren Pausen machen
  8. Notizen können vor Gericht helfen

Viele der Tipps kommen euch bekannt vor? Kritzeln? Untestreichen? Notizen wieder lesen? Mir kommen die Tipps auch bekannt vor. Sie erinnern mich an meine Notizbuchregeln. Der Autor meint am Ende, dass es vielleicht eine gute Zeit ist, Moleskine Aktien zu kaufen. Und das nur, weil er ein paar Regeln aufgestellt hat. Da sind die Leser des Notizbuchblogs schon weiter.

Bei Lifehacker hat man den Artikel im Atlantic auch gelesen. Dort ist man aber primär von der hierarchischen Gliederung der Notizen begeistert; das bezieht sich auf das besessene Handhaben der Notizen, das oben erwähnt wird. Also ich notiere lieber frei und spontan und gliedere später. Wie macht ihr das?

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In Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten hatte ich euch die lang ersehnte Anleitung zum Falten des Weihnachtsbaums beschrieben. Mittlerweile ist der Baum auch bei der ARD Online in der Weihnachtsbaum Galerie zu sehen. Die Weihnachtsbaum Galerie zeigt 15 DIY Weihnachtsbäume.

Mittlerweile haben mir die ersten Leser Bilder geschickt und selbst veröffentlicht, etwa „hanghuhn“ in So leb‘ ich.

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In einem Studienprojekt zum Thema Weihnachtsbäume an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe hatte Katrin Sonnleitner die schöne Idee eines alternativen Weihnachtsbaums. Dadurch inspiriert faltete ich selbst einen ähnlichen Baum und zeigte euch erstmals Weihnachten 2010 Fotos. Seitdem hatte ich das Foto immer mal wieder an verschiedenen Stellen verwendet und viele von euch haben mich schon nach einer Bastelanleitung gefragt. Den letzten Anstoß, diese Anleitung endlich zu schreiben, gab eine Anfrage von ARD Online, die gerne eine Bastelanleitung und Fotos im Dezember auf ihrer Homepage veröffentlichen wollen.

Für die folgenden Arbeiten muss man in erster Linie Geduld mitbringen und ein altes Buch, normale Einbandgröße mit etwa 300-400 Seiten (also etwa 150-200 Blatt Papier). Der Einband sollte fest sein und die Bindung stabil, den man muss viel biegen und drücken. Ich habe das Buch auf dem Foto verwendet: einen alte Ausgabe von Flaubert, die ich in einer Bücherkiste liegen hatte:

Bevor ich erkläre, was man am Buch machen muss, eine kleine Trockenübung. Bitte trennt zuerst eine Seite aus dem Buch heraus und schneidet Stufen derart in das Buch, dass der obere Teil ein Quadrat ergibt, das diagonal gefaltet halbiert wird. Die nächste Stufe muss dann etwas weniger tief eingeschnitten sein.

Wenn ihr die Stufen eingeschnitten habt, schneidet entlang der Schrift in die Seite soweit ein, dass man sie wie im Bild zu sehen falten kann. Faltet die Ecken um, damit ihr ein Gefühl für die Größe bekommt und auch versteht, wie man die Schnitte in die Seite machen muss.

Nun schlagt im Buch die erste Seite auf und legt eure Schablone aus dem Schritt vorher auf die erste Seite. Markiert die Stufen, die ihr oben ausgeschnitten hattet (im Bild rot zu sehen):

Jetzt kommt der erste schwierige Teil: ihr müsst jetzt den kompletten Buchblock wie mit der roten Linie angezeichnet ausschneiden. Das macht ihr entweder Seite für Seite mit einer Schere, was allerdings sehr lange dauert und sehr monoton ist, oder ihr geht etwas grober an die Sache und nehmt einen Cutter und schneidet mutig mehrere Seiten gleichzeitig heraus. Das sieht dann nach ein paar Seiten so aus:

Wenn ihr bis zum hinteren Buchrücken vorgedrungen seid, habt ihr ein Buch, das etwa aussieht wie auf dem nächsten Bild. Es ist übrigens nicht so wichtig, dass die Kanten besonders gerade oder glatt sind. Die verschwinden beim Falten sowieso „im Innern“ des Baumes oder bilden die Unterseite jeder Ebene.

Bevor ihr nun mit dem Falten anfangt, müsst ihr noch die notwendigen Schnitte entlang der Schrift machen, wie in den ersten Schritten am einzelnen Blatt geübt. Diese Schnitte müsst ihr auf jeder Seite machen! Dazu braucht man etwas Geduld, denn in diesem Schritt bringt der Cutter nichts und man muss Seite für Seite mit der Schere ran. Sind alle Seiten des Buches fertig vorbereitet, könnt ihr vorne mit dem Falten anfangen. Das sieht dann etwa so aus:

Nach den ersten Seiten sieht man auch schon, was es werden soll:

Und schon nach ca. 20 Seiten kann man das Buch aufstellen und sich vorstellen, wie der Baum aussehen wird. Das ist als Motivation ganz hilfreich, denn man muss nun Seite für Seite umblättern und falten.

Je weiter man vorankommt, desto mühsamer wird es. Man muss ständig die bereits gefalteten Seiten mit der einen Hand so weg halten, dass man mit der anderen Hand die nächste Seite falten kann. Aber je weiter man kommt, desto schöner wird der Baum:

Und wenn man dann nach ca. 60-120 min Arbeit fertig ist, darf man diesen Anblick genießen.

Ich habe bisher nur Bäume mit drei Ebenen gefaltet, aber sicher kann man auch noch mehr Ebenen einbauen. Dann erhöht sich der Aufwand für Schneiden und Falten wahrscheinlich enorm. Wenn einer von euch einen Baum selbst faltet, freue ich mich über Fotos. Ich werde die Bäume gerne hier im Blog veröffentlichen. Viel Spaß beim Basteln in der Vorweihnachtszeit!

UPDATE Dezember 2015: es gibt mittlerweile eine weitere Anleitung für eine andere Art von Weihnachtsbaum: Anleitung: Weihnachtsbäume aus alten Buchseiten falten

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Kollege Stephan schickte mir den Link auf die Liste mit den Die 10 schönsten Ideen zum Do-it-yourself-Recyceln ausgedienter Bücher auf der Webseite zehn.de. Neben den zehn Ideen werden auch Amleitungen zum Umsetzen der Ideen gegeben:

[…] Aus alten, ausgedienten Büchern lässt sich nämlich eine Menge machen: Recycling ist das Stichwort. Wir zeigen hier, wie Sie mit den passenden Zutaten, ein wenig handwerklichem Geschick und einer Portion Kreativität Lampen, Uhren oder Möbel bauen können. […]

Die Idee mit dem Zettelhalter kennt ihr von mir schon aus dem Artikel Ein Fächer aus der Fächerstadt – der Field Notes Notizenhalter aus dem Jahr 2009.


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In seinem Blog bei Etsy beschreibt How Tuesday, wie man alleine Notizbücher besticken kann. Eine tolle Idee und ein lesenswerter Artikel.

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