Mein Kollege Stefan Hock schickt mir heute einen Link auf die belgische Notizbuchmarke atoma. Das Besondere an dieser traditionsreichen Marke (seit 1948) ist das Bindesystem, das einem erlaubt, Seiten in ein Buch hinzuzufügen oder zu entfernen. Auf der atoma Webseite findet man viele Einbände, Papier und diverse Organisationshilfen zum Einheften. Wer eigenes Papier einheften möchte, der sollte sich den speziellen Locher anschauen, mit dem man Papier entsprechend der Bindung lochen kann. Dem Zeitgeist entsprechend sind natürlich auch bio atoma Bücher im Angebot.

Ein paar deutschsprachige Informationen findet man im manufactum Katalog.


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13 Antworten
  1. viola sagt:

    bei manufaktum gibt es die binde-ringe auch in aluminium. sehr schick. 🙂

  2. Connie sagt:

    was ist da so Besonderes dran? Jedes Ringbuch kann das, Filofax wurde damit geboren…

    Eine kleine ketzerische Frage: Kommen Sie vor lauter Produktbegeisterung auch zum Notizenmachen oder ist das hier eine Meta-Geschichte : Notizen über Notizen weil man nichts hat zum Notizenschreiben?

    Wie geschrieben, ein wenig ketzerisch, aber man nicht wirklich jeden Herstellerpups puschen ;=)

  3. Christian sagt:

    @viola: danke für den Tipp

    @connie: nett, dass du dir darüber den Kopf zerbrichst, ob ich noch zum Notizenmachen komme. Musst du aber nicht. Ist kein Problem für mich, ich schreibe viele Seiten pro Tag analog. Und ich schreibe gerne über „Herstellerpupse“ wenn mich meine Leser darauf aufmerksam machen und es interessant finden 🙂

  4. Gunther sagt:

    Alternativen zum Atoma-System sind übrigens Rollabind und Levenger Circa; offenbar lohnend ist der transportable Locher von Rollabind, da er weniger als ein Drittel des Atoma-Geräts kostet. – Für mich sehen diese Systeme jedoch eher nach „solution in search of a problem“ aus.

    Wenn ich da gerade mal mitketzern darf: Nichts gegen die zahlreichen Hinweise auf Dinge rund ums Thema, aber ich würde mich über eine gründliche und bebilderte Besprechung eines Notizbuchs (möglichst kein Moleskin) sehr freuen. Ich bin da vielleicht ein bisschen altmodisch mit meiner Vorliebe für eigene, handgemachte Inhalte 😉

  5. Christian sagt:

    @Gunther: danke für die Links. Werde drüber berichten. Zum Ketzern: Danke für deine Rückmeldung. Ich verfolge schon länger die vielen englischsprachigen Seiten mit Tinten- und Notizbücherbesprechungen – ich sehe mich selbst einfach nicht als Notizbuchrezensent. Zumal ich mir jedes Buch erst einmal besorgen müsste … Im Augenblick begnüge ich mich lieber mit meiner Rolle als Aggregator interessanter Links. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt? Vielleicht werde ich in Zukunft detaillierte Rezensionen angehen?

  6. zonebattler sagt:

    Das Netz braucht AUTOREN, keine AGGREGATOREN!

  7. Christian sagt:

    @zonebattler: danke für deinen Kommentar. Das Netz braucht vor allem verschiedene Meinungen 🙂

  8. Jacky sagt:

    Also ich finde das Atoma System klasse. Ich liebe Notizbücher und ich liebe es selbst kreativ zu werden. Noch besser wäre, eine Anleitung wie man ein Notizbuch komplett selber machen kann, so aus Schmierpapier oder was weiß ich *hat gerade Bastellust*

    Ich finde deine Artikel übrigens sehr unterhaltsam und spannend. Ich verfolge sie gerne und schaue immer wieder rein um zu sehen, was du Neues gefunden hast. Das Internet ist so unglaublich gigantisch, dass gerade „Aggregatoren“ wertvoll sind. So muss ich nur eine gute Seite finden um in ganz viele zum selben Thema abzutauchen 🙂

  9. Ich habe noch eins dieser Atoma-Notizbücher in DIN A5 und muss sagen: “ Ich werde mir sicher kein zweites zulegen und dieses auch nicht erweitern.“
    Der einzige wirkliche Vorteil des Atoma-Systems gegenüber herkömmlichen Ringbüchern ist die Möglichkeit es flach aufzuschlagen oder komplett umzublättern.
    Dem gegenüber stehen aber gravierende Nachteile.

    1. Es ist teuer. Sowohl die Ringe, als auch der nötige Speziallocher sind alles andere als billig.
    2. Das Papier ist nicht sonderlich stabil. Ich hatte damals geplant, das Atoma sozusagen als gedruckten Katalog meiner Waren zu nutzen. Auf jede Seite ein Photo des Pfeils, Bogens oder Messers mit der Beschreibung daneben; als Chronik für mich und zum Blättern für Kunden. Damit war das Originalpapier völlig überfordert. Sobald ich ein Bild mit Photoecken aufgeklebt hatte, riß die Lochung oder „flutschte“ aus dem Ring.
    3. Das Schreiben auf dem Papier empfand ich als unangenehm, sowohl mit Tintenroller als auch mit Kuli.
    Bedrucken mit Tintenstrahler führte zu inakzeptablen Ergebnissen; Ausblutungen und Durchschrift.
    4. Aufgrund der Speziallochung gibt es keine einfache Möglichkeit die Lochung per Verstärkungsring zu stabilisieren.

  10. Bei Clairefontaine habe ich heute auch ein entsprechendes System im Katalog entdeckt.

  11. Bernd sagt:

    Hallo,

    also ich finde Atoma klasse. 😉

    Da es hier in Deutschland schwer erhältlich ist, habe ich in den „sauren Apfel“ gebissen und mir bei Manufactum Ringe, Einband & bei ebay einen Locher gekauft.

    Und damit bin ich seit vielen Jahren glücklich. Kalender beziehe ich bei x17, halbiere meine Woche auf 2 Seiten, loche sie und fertig ist mein eigener Kalender.

    Ich sage danke für den Tipp.

    viele Grüße Bernd

  12. susanne sagt:

    ich habe das System seit einigen Jahren. In erster Linie für Noten. Es ist unschlagbar. Ich bekomme immer soviele lose Blaätter Noten auch mal Kopien und mit diesem System geht am Rand weniger vom Druckbild verloren als bei einer herkönmmlichen Lochung.Die Blätter stehen senkrecht wenn das Buch auf dem Norenständer steht durch die vielen Ringe statt nur an 2 oder 4 Löchern die dann schnell ausleiern. Das Rundumaufklappen hindert die Blätter auch auf dem Notenständer in der Mitte wieder zu zu klappen. Vor jedem Auftitt kann ich die Noten in die benötigte Reihenfolge zu bringen und danach wieder Alphabetisch oder numerisch zu sortiern. Allerdings habe ich den günstigeren Locher von Arc in diesem system sind auch die Teller günstiger. Arc und Atoma sind untereinander kompatibel. Lochform und Abstand sind gleich. Schade das es die Deckblätter nicht einzeln gibt. Ich brauche keine leeren Seiten.

  13. Jens sagt:

    Es gibt neue Bezugsquellen und endlich auch das A6:
    Seitz-kreuznach.de, connox.de, papierundstift.de. Teils auch via Amazon.
    Das A6-Papier ist etwas rauher als jenes von Manufactum, aber auch Füller-geeignet.
    Das A6 passt in die Sakko Innentasche.

    Wer selbst Cover schnippeln will: Snappap von snaply.de lässt sich mit einem Messer („Cutter“) gut schneiden und mit dem Atoma Locher auch lochen. Ev. 2 Lagen kleben für ein Cover – wie man’s mag.

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