swissmiss berichtete über eine sehr charmante Idee, von der ich mich frage, ob sie nur in Amerika funktionieren kann: Postcard Poets. Die Idee ist bestechend einfach: bekannt und unbekannte Dichter schicken ihre Werke an sogenannte Kuratoren, die die besten Gedichte auswählen. Ihr als potenzielle Kunden wählt euch einen Kurator. Zur Zeit gibt es vier zur Auswahl: „The Comic“, „The Lover“, „The Existenzialist“ und „The Dreamer“. Nach dem Kurator wählt ihr die Anzahl der Gedichte, die ihr pro Monat erhalten wollt: 2, 4 oder 12. Und hier tritt auch das Geschäftsmodell zu Tage, denn je nach Anzahl Gedichte muss man mehr oder weniger pro Monat zahlen – Portokosten sind schon inbegriffen. Und Why use real mail?:

[…] Real mail is devoid of all the noise of email. We want to deliver serendipitous poetry to you with the romance of real mail and no disturbance from the internet. […]

Lang lebe das Analoge. Ich glaube nicht, dass die Postkarten dann handgeschrieben sind, aber immerhin sind sie analog und echte Postkarten.

Kennt einer von euch einen ähnlichen Dienst in deutscher Sprache? Würdet ihr einen solchen Dienst nutzen oder kennt ihr jemanden der einen solchen Dienst nutzen würde? Wie müsste ein Dienst aussehen, damit ihr ihn nutzt? Ihr seht, ich bin von der Idee begeistert und frage mich, wie ein Weg aussehen könnte, mit solchen Idenn Geld zu verdienen.


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3 Antworten
  1. fabienne sagt:

    Denke nicht, dass man damit Geld verdienen kann. Außerdem kann ich mir auch selbst Gedichte aus dem Internet ausdrucken, wenn das nicht handgeschrieben ist. Eine Art Postkartenring, in dem man jeden Monat jemandem eine Postkarte mit ein paar selbstgeschriebenen Zeilen schickt oder sowas in der Art würde mich aber auch interessieren.

  2. Ich mach da so ein ähnliches Ding, das nennt sich Straßenpoesie.
    http://www.mokita.de/blog/strasenpoesie/

    Ich setz mich mit einer Schreibmaschine in Kunstausstellungen oder Einkaufspassagen und lasse Leute auf die Rückseite einer Blankopostkarte ihren Namen und ein Thema schreiben und ich schreibe ihnen in 10-15 Minuten eine Geschichte / einen Text auf die andere Seite. Also ganz echte Postkartenpoesie 🙂

  3. Christoph sagt:

    Zu den Postkarten fällt mir http://www.postcrossing.com ein, das wäre vielleicht auch eine Möglichkeit für Fabienne.

    Gruß
    Christoph

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