Unter dem wichtig klingenden Twitter Namen @artmoleskine twittert Julien Denoyer, der eigentlich nur sagen will, dass er bei etsy Notizhefte verkauft. Er nimmt dazu Hefte von Moleskine und bedruckt sie mit Sprüchen, etwa beim Little Evil Plans – Moleskine Cahier:

[...] The “Little Evil Plans” quote is carefully printed on the cover of this pocket size kraft Moleskine Cahiers journal, measuring 3 1/2″ x 5 1/2″ (9 x 14 cm). These Moleskine cahier’s make great little gifts! [...] If you have a design in mind and would like a moleskine cover made especially for you, let me know and I’ll see what I can do! [...]

Man sieht bei etsy und dawanda sehr viele selbstgebundene Bücher, aber auch Notizbücher, die wie das von Julien auf gekauften Büchern basieren. Ich fragte mich, ob das wirklich ein großer Markt ist. Und dann hatte ich die Idee zu dieser Umfrage: Kauft ihr Notizbücher bei etsy und dawanda?

 
Kauft ihr Notizbücher bei etsy und dawanda?

  • Wusste gar nicht, dass es dort Notizbücher gibt.
    (33%, 19 Stimmen)
  • Ja, kaufe ich ab und an.
    (31%, 18 Stimmen)
  • Nein, mag lieber die Originale bzw. Bücher aus dem Schreibwarenladen.
    (21%, 12 Stimmen)
  • Nein, kaufe nicht, weil ich die Qualität nicht einschätzen kann.
    (15%, 9 Stimmen)

Stimmen: 58

 
Loading ... Loading ...


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:

Teile diesen Artikel mit anderen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • Print
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • Netvibes
  • Yigg
  • Ping.fm
  • Tumblr
  • Twitter

Kategorie: Umfrage  Tags: , ,
Du kannst den Kommentaren zu diesem Artikel folgen, wenn du den entsprechenden RSS 2.0 Feed abonnierst. Du kannst eine Antwort schreiben, oder einen Trackback von deiner Seite setzen.
Werbung
6 Antworten
  1. ich binde mir meine notizbücher selber und verwende für den einband meist eigene fotos. würde ich aber auf einem markt hübsche bücher sehen würde ich sicherlich auch welche erwerben. im internet finden erscheint mir zu anstrengend.

  2. Uwe sagt:

    Aus der Sicht eines “Bücherselbstmachers” sieht das so aus:

    Ich betreibe eine kleine Buchbindewerkstatt als Hobby und finanziere mir dieses, indem ich sehr individuelle Notizbücher herstelle und auf Kunsthandwerkermärkten verkaufe.

    Da ich einen breiten Interessentenkreis anspreche – vom Grundschulkind bis zum Topmanager ist für jeden etwas dabei – ist das Interesse groß und die Bücher gehen gut. Oft möchten die Leute auch gerne ganz individuelle Notizbücher “nach Maß” gemacht bekommen, was natürlich kein Problem ist.

    Ich selbst habe bisher keinen Shop bei Dawanda oder Etsy – die Verkaufsgebühren machen diese Lösung schnell uninteressant, wenn man nicht hochpreisig oder in großen Mengen verkauft. Auch ist der Aufwand, die Bücher mit guten Bildern und angemessener Beschreibung einzustellen, recht hoch. Andere “Bücherselbstmacher”, mit denen ich Kontakt habe, sind aber mit dem Absatz recht zufrieden.

    Allerdings sind diese Verkaufsplattformen offenbar bei den Viel-Notizbuch-Nutzern wie es scheint eher unbekannt und stehen in dem Ruf, Tummelfeld für vorwiegend weibliche Tagebuchschreiber (das ist bitte nicht abfällig zu verstehen) zu sein. Was zu kurz greift – es gibt dort sehr schöne, witzig und aufwändig gemachte Notizbücher, die sich sehen lassen können.

    Fazit: Dawanda und Etsy “gehen” durchaus, aber ein Shop dort steht und fällt mit dem richtigen Marketing, und das ist meist das Problem …

    Schaut Euch mal dort um, Ihr werdet bestimmt etwas Passendes finden!

    Uwe

  3. Ema sagt:

    hallo zusammen,

    ich selbst binde meine bücher ebenfalls selbst und: ich verkaufe sie auch auf dawanda! wie das gekommen ist, ist ganz einfach: ich habe das buchbinden von einer buchbindermeisterin beigebracht bekommen, und bin seitdem so vernarrt in das handwerk das meine schränke sich immer mehr mit büchern und heften gefüllt haben. alleine kann ich die alle gar nicht so schnell vollschreiben. und dann wurde ich von meiner buchbindermeisterin (ebenfalls bei dawanda vertreten) ermutigt mir auch einen shop bei dawanda zu erstellen. es ist eine tolle möglichkeit die eigenen hergestellten objekte für viele leute zugänglich zu machen. und man erreicht eben auch leute, die weiter weg wohnen! die qualität einzuschätzen, gebe ich zu, ist etwas schwierig, denn man kann die waren ja nicht anfassen und rumdrehen, nicht aufklappen oder sonstiges tun. aber dawanda löst das ganze zum beispiel dadurch, dass die käufer und verkäufer bewertet werden können. einen ersten anhaltspunkt bekommt man also schon. und für mich ist es auch ein kriterium, ob sich jemand die mühe macht und ordentliche fotos reinstellt oder ob er nur im vorbeigehen seine waren mal eben in einer dunklen ecke abgelichtet hat…

    und man findet bei dawanda auch verkäufer, die auf spezielle wünsche eingehen können. genau wie uwe es mit seinen kunden auch tut.

    wer wert legt auf die handwerkliche(!) buchkunst oder jedwede andere art von handwerklichem gestalten, sollte meiner meinung nach unbedingt einmal bei dawanda vorbeischauen und sich einfach mal trauen. es gibt in sachen buch so viele neue richtungen und so vieles, was in der industriellen buchbinderei gar nicht möglich ist … ich als notizbuchliebhaberin fände es schade, das zu verpassen!

    liebe grüße,

    -ema-

  4. Christian sagt:

    Danke für eure ausführlichen Antworten. Ich glaube, dass es wirklich tolle Bücher bei etsy und dawanda gibt. Allerdings fehlt da das Herausheben aus dem Allerlei und das Marketing für die guten Bücher. Ich denke, dass viele Notizbuchmacher mit einer eigenen Homepage oder einem Blog was erreichen könnten. Die wenigstens wissen um die Möglichkeiten, die ein Buchbinder hat. Und viele wollen einfach ein konventionelles Buch. Finde es aber toll, dass so viele dieses Handwerk weiter hochhalten.

  5. Uwe sagt:

    @Christian: die eigene Homepage / der eigene Webshop ist sicher in vielerlei Hinsicht besser als Dawanda und Co. Der Aufwand, so etwas aufzusetzen und zu betreiben ist allerdings auch um ein Vielfaches höher und erfordert viel Zeit und ein gewisses Mass an IT-technischen Kenntnissen. Die Zeit geht bei den “Bücherselbstmachern” aber i. d. R. ins Buchbinden (man macht das ja normalerweise neben seinem normalen Job), und das IT-technische Wissen … nun ja, das hat nicht jeder.
    Und dann ist da noch das leidige IT-Recht – ein Shop muss da noch sehr viel pingeliger sein als ein Blog, sonst kassiert man ganz schnell eine Abmahnung irgendeines Wettbewerbers …
    Dawanda hat das alles standardisiert und erleichtert einem die Arbeit, daher ist es wohl auch so beliebt.

    @ema: hab’ mir eben einmal bei Dawanda Deinen Webshop angesehen – sehr nette Sachen, handwerklich sehr ordentlich gemacht – Kompliment!

  6. Ema sagt:

    @uwe – vielen lieben dank für das kompliment! freut mich sehr, besonders wenn es von einem kenner kommt, denn der schaut ja bekanntlich nochmal genauer hin und weiß worauf er achten muss. ;)

    liebe grüße,

    -ema-

Schreibe eine Antwort

XHTML: Du kannst diese HTML Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>