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Wie ich bei Twitter gelesen habe, hat @RyanRoberts auch einen Vorschlag zum Moleskine Wettbewerb nach Hong Kong geschickt: ein Hack, bei dem er eine Festplatte in ein Moleskine eingebaut hat:

Moleskine usb hard drive enclosure
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Im Artikel Moleskine usb hard drive enclosure beschreibt er, wie das Moleskine Festplattengehäuse gebastelt wird. Auf die Idee kam er, als sein neues Moleskine eintraf und er es zufällig neben einem Festplattengehäuse für eine externe USB Platte liegen hatte: die beiden waren ähnlich groß. Das Ergebnis des Hacks sieht so aus.

Moleskine usb hard drive enclosure
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Na dann wünsche ich Robert viel Glück!

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Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen. Da die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Regel 3 – Erledigungszeichen

Ich weiß nicht, wie ich die „Erledigungszeichen“ anders nennen soll. Englisch würde ich sie wohl „GTD signs“ nennen. GTD steht für Getting Things Done, einer Selbstmanagement Methode. Wikipedia meint dazu:

Getting Things Done (kurz GTD) ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen. GTD basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Dieses System liefert kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Um sich die entsprechenden GTD Listen zu verwalten benötigt man meiner Meinung nach die „Erledigungszeichen“.

Die Regel „Erledigungszeichen“ eine ganz spezielle Regel, da sie viele Variationen zulässt. Grundsätzlich sollten alle Einträge im Notizbuch mit einem “-” Minuszeichen vermerkt werden, wie etwa bei Spiegelstrichen einer Aufzählung. Wenn man den Eintrag dann “bearbeitet” oder “erledigt” hat, kann man durch Hinzufügen eines vertikalen Strichs “|” ein “+” Pluszeichen draus machen und damit kennzeichnen, dass der Punkt erledigt ist. Durch diese Vorgehensweise hat man beim Durchblättern schnell den Überblick, welche Punkte schon “bearbeitet” wurden und welche noch nicht. Es empfiehlt sich beim Start eines neuen Buches alte offene Punkte entweder abzuhaken oder zu übertragen.

Die Kennzeichnung hat sehr viele Vorteile. So muss man etwa beim Suchen noch offener Aufgaben nicht das ganze Buch im Detail lesen, sondern nur die Minuszeichen bzw. das Zeichen deiner Wahl für „offene Aufgabe“ suchen. Hier ein Foto der Regel im Moleskine, das ich zum Wettbewerb geschickt habe:

Notizbuchregel 3

Erledigungszeichen können auch Variationen von “+” und “-” sein, etwa Kreise und ausgekreuzte Kreise zum Kennzeichnen von Aufgabenlisten oder Ideen. Ein paar Beispiele sind im folgenden Foto gezeigt. Auf der rechten Seite gibt es eine Liste mit Minus- und Pluszeichen einer typischen Liste.

Notizbuchregel 3

Ein Durchstreichen eines ganzen Textes, sobald man einen Punkt erledigt hat, sieht nicht nur unschön aus, damit geht auch der Tagebuchcharakter verloren. Das einfache Transformieren der Erledigungszeichen hat auch einen psychologischen Effekt: das Minus (negativ) zeigt die offenen Aufgaben. Durch das aktive Umformen in ein Plus (positiv) visualisiert man sich auch selbst, dass man ewtas getan hat. Damit ist nicht nur die Aufgabe erledigt, sondern auch der Punkt in einer Liste. So werden die Minuszeichen weniger und man hat das gute Gefühl voranzukommen. Um die Liste schnell schrumpfen zu sehen, sollte man aus rein psychologischen Gründen auch einige einfache, kurze Aufgaben dazunehmen.

Bisher erschienen:

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Kategorie: Tipps  Tags:

Für manche Zwecke wäre es ganz praktisch, wenn man kleine Tabs oder Reiter im Notizbuch hätte, wie man sie etwa von Adressbüchern kennt, wo jeder Buchstabe einen eigenen Reiter für den Schnellzugriff hat. Diese Reiter kann man natürlich auch selbst erstellen.
Dazu habe ich bei inventoids.com folgende Idee gefunden moleskine indexing hack tool:


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Etwas weniger originell ist der Artikel GTD hack for pocket Moleskine infobook im Blog /gtd.marvelz.com:

GTD hack for pocket Moleskine infobook
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Klassisch mit eingeklebten Hastzetteln arbeitet socialuxe.com in Hacking a GTD Moleskine:

Hacking a GTD Moleskine
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Kategorie: DIY, Hack  Tags: , , , ,

In einem Schreibwarengeschäft am Gutenbergplatz in Karlsruhe bin ich über das V-book von BSB gestolpert, das in Größe und Ausstattung in etwa einem Moleskine entspricht. Der Einband ist schwarzer Stoff, der eine etwas edlere Anmutung als der Einband des Moleskine besitzt, aber auch empfindlicher ist. Seiten sind abgerundet und nicht nummeriert. Auch hier gibt es ein Einlegeblatt und eine Tasche im hinteren Buchdeckel, sowie ein Gummiband für das Zusammenhalten der Seiten. Wer bisher Moleskine Fan war und auch das kleine Format mag, sollte unbedingt einmal dieses Notizbuch ausprobieren: es kostet die Hälfte (!) eines Moleskine, nämlich ca. 6 EUR.
V-Book von BSB
Ich besitze eine Blanko-Buch im Format A6, wobei die Größe einen Tick kleiner ist als A6. Dazu gibt es ein Einlegeblatt, das auf der einen Seite kariert, auf der anderen liniert ist.
V-Book von BSB
Es hat nicht den Charme eines Moleskine und auch nicht die Originalität eines Field Notes Notizbuches, aber es ist klein, günstig und praktisch.

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Kategorie: V-Book  Tags: ,

@blackspear gab mit den Tipp, mir mal diese Seite anzuschauen, denn dort war folgendes Bild zu sehen:

Notizbuch als KaffeetasseZum Vergrößern klicken

Angeboten wird der Notizbucheinband bei caina.jp, einem japanischen Designshop. Kann jemand von euch Japanisch? Ich kann da fast nix entziffern, obwohl ich das ein oder andere Wort Chinesisch kann. Die Designer scheinen aber diese beiden zu sein: Akutsu,Eri & Shimizu,Koji. Der Einband scheint aus Leder zu sein und zeigt eine Kaffee- oder Teetasse, aus der noch das Ende des Teebeutels rausschaut.
Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, verbergen die Japaner ihre Bücher gerne in einen papiernen Einband. Wenn man sich ein Manga oder ein Buch kauft, wird dieses sofort in eine Art Packpapier eingebunden, damit man mit seiner Lektüre anonym bleibt. Der Einband scheint mir diesem Zweck zu dienen, denn auf dem Foto ist – soweit ich das erkennen kann – ein Buch zu sehen. Für Notizbücher ist das aber sicher auch geeignet.

Sie haben auch einen Tipp für mich? Dann freue ich mich über eine @-Message oder eine Direct Message bei Twitter @notizbuchblog.

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Kategorie: Einband  Tags: ,

Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen. Jetzt muss ich ein Moleskine mit meinen Ideen präparieren und zur Endrunde nach Hong Kong schicken. Da die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Regel 2 – Datum neben Themenkasten

Das Datum ist sehr wichtig, was man aber erst nach Wochen merkt, wenn man zurückblättert oder gar in alten Notizbüchern blättert. Zum einen wird so eine Chronologie hergestellt, zum anderen erhält man etwa bei Tagebucheinträgen (wenn man sie denn in einem Notizbuch einträgt) den Datumsbezug. Meine Daumenregel heißt:

Ein Notizbuch ist immer auch ein Tagebuch, auch wenn man gar nicht möchte, dass es eines ist.

Wenn man in alten Büchern blättert und etwa Aufgabenlisten aus der Vergangenheit anschaut, stellt der Datumsbezug immer auch eine Verknüpfung zur damaligen Lebenssituation her. Über was hat man damals nachgedacht? Was stand damals an? Wo war man unterwegs? Was hat man gelesen? Welche Ideen stammen aus welcher Zeit? Ein Notizbuch ist immer auch ein Tagebuch und selbst belanglose Einträge erfahren durch ein Datum eine Konkretisierung, die sofort die Vergangenheit heraufbeschwört.
Hier ein Foto der Regel im Moleskine, das ich zum Wettbewerb geschickt habe:

Regel 2 - Notizbuchregeln

In bestimmten Fällen macht es auch Sinn zusätzlich zum Datum noch den Ort anzugeben, z.B. wenn man Einträge im Urlaub oder während einer Reise verfasst. Damit wird der Eintrag in einen zeitlichen und räumlichen Kontext gesetzt.

Bisher erschienen:

Notizbuchregel 1 – Ein Themenkasten pro Seite

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Bei moleskinerie.com bin ich über dieses schöne Kunstwerk von gapingvoid gestoßen:

Das Werk heißt Moleskine 42. Der Künstler wirbt mit dem Slogan „cartoons drawn on the back of business cards“, zeichnet aber auch auf Moleskine Notizbücher, wie etwa hier:

In seinem Moleskine Art Archive finden sich noch weitere interessante Entwürfe. Alle Werke stehen wohl auch zum Verkauf, ich konnte aber nirgends Preise ausmachen.

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Kategorie: Kunst  Tags: , ,

Vor einiger Zeit bin ich über fieldnotesbrand.com gestolpert, das Blog zu den kleinen „Field Notes“ Notizbüchern. „48 Seiten“-Notizbücher? Kann das was taugen? Ein Blick in den minimalistischen Shop zeigte einen Preis von 9.95 $ für einen Dreierpack. Trotz der Versandkosten von 11 $ konnte ich nicht widerstehen und bestellte. Vor ein paar Tagen kam dann ein kleines Päckchen mit folgendem Inhalt:

Field Notes Päckchen

Die drei Büchlein mit einer weißen Banderole zusammengehalten, ein schwarzer (BIC) Field Notes Kugelschreiber, ein Field Notes Gummiband und eine Art Aufkleber. Bei der Bestellung bzw. im Shop war angegeben, dass es was dazu gibt: „bonus goodies included with your order“, aber ich war doch positiv überrascht. Das kleine Päckchen und die Bücher machen einen konsistenten Eindruck, alleine schon durch das eingängige Aussehen. Gleich auf der Verpackung ist von Hand aufgestempelt:

Tell us how you use your FIELD NOTES.
Please accompany all submissions with a scan or photo of your page, along with a brief description to:
pages@fieldnotesbrand.com

Das macht einen sehr liebenswürdigen Eindruck, wenn so ein Stempel etwas schief und sympthisch aufgedrückt ist … Die Notizbücher selbst haben einen kartonartigen Einband, das Papier ist aber weiß. Das Ganze ist zusammengeheftet, es gibt folglich kein Kapitelbändchen und auch kein Lesebändchen. Eine Seitennummerierung ist für die 48 Seiten nicht notwendig. Die abgerundeten Ecken lassen das Buch nicht wie selbstgemacht aussehen.

Das kleine Buch ruft förmlich danach, dass man es sofort mit Inhalten füllt: es sieht einfach unglaublich praktikabel und einsatzbereit aus. Es macht einen sympathischen Eindruck, sofern man das von einem Notizbuch behaupten kann. Gerade wegen seiner Einfachheit werden die Besonderheiten des Buches auf der letzten Seite unter der Überschrift „Specifications“ aufgezählt, dazu gibt es eine kurze Geschichte des Buches und eine Liste von Einsatzmöglichkeiten. Das Buch wird „proudly“ in den USA hergestellt. Vorne kann man allgemeine Daten des Besitzers eintragen sowie Informationen zum Zeitraum und zum Ort, zu denen die Aufzeichnungen stattfanden. Die erste Seite sieht also so aus:

Field Notes Vorderseite

Die letzte Seite betsicht durch folgende Inhalte:

Field Notes Rückseite

Während ein Moleskine Notizbuch Marketing mit seiner Geschichte macht, macht das Field Notes Notizbuch Marketing durch sich selbst. Die Bücher sind nicht edel, aber chic. Sie sind nicht mit vielen Seiten gebunden, sondern zweckmäßig geheftet. Anmutung und Haptik entsprechen vollkommen dem spontanen Charakter der Nutzung:

„I’m not writing it down to remember it later, I’m writing it down to remember it now“

Gäbe es dieses Buch in Deutschland regulär zu kaufen, es wäre in kurzer Zeit der Renner in der Hip-Szene.

[UPDATE] – gerade wollte ich die Verpackung wegwerfen, da finde ich eingeklemmt in eine Ecke zusätzlich noch einen Bleistift (helles Holz, grüner Radiergummi).

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Kategorie: Field Notes  Tags: , , ,

Bei vondir.de bin ich über das Notizbuch „Tulpe“ von filzwerkstatt gestolpert:

Notizbuch Tulpe von filzwerkstatt bei vondir.de

Notizbuch Tulpe – Umschlag handgefilzt aus Merinowolle in weißt mit gelber Tulpe und Seidenfasern. Innen ein Notizblock mit festem Einband, kariert, auswechselbar
Höhe ca. 24cm, Breite ca. 16cm

Mit dem grünen Band auf dem Bild kann man das Notizbuch zubinden …

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Bis vor wenigen Tagen hatte ich noch nie etwas vom „Hipster PDA“ gehört, aber der Artikel Introducing the Hipster PDA war sehr aufschlussreich:

“The HipsterPDA” is our fancy name for a stack of index cards and a binder clip. It’s a tool for ubiquitous capture that we love. Be sure to check out the original post that started it all: “Introducing the Hipster PDA”.

Ein ausführlicher Aritkel dazu in der englischen Wikipedia Ausgabe: Hipster PDA (englisch). Ein Hipster PDA ist also ein Stapel Karteikarten, die durch einen Clip zusammengehalten werden. Bedingung, dass man dieses Konstrukt „Hipster PDA“ nennen darf: es muss handgemacht sein. In einem Artikel von 2005 (!) – die Idee ist also schon alt – gibt es eine nette Abwandlung bezüglich des Clips.

Mehr zum Thema im Artikel “The HipsterPDA” bei 43folders.com.

Danke an dieser Stelle an @blackspear für den Tipp zum „Hipster PDA“ .

Wer sich über verschiedene Ausprägungen des Hipster PDA informieren möchte, sollte die Google Bildersuche ausprobieren:

Hipster PDA bei Google Bildersuche

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