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Schon vor einigen Tagen schrieb mir Herr Zimbelmann von Indiary eine Mail und stellte mir seine handgemachten Notizbücher vor. Die Marke hat keine eigene Homepage und keinen eigenen Shop, denn indiary.de leitet direkt auf einen amazon Shop (Werbelink) weiter. Herr Zimbelmann hat mir netterweise zwei Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, die ich am Ende des Artikels wieder an euch verlose.
Nach dem Auspacken der Bücher, die in die Folie eingeschweißt waren, vernahm ich einen intensiven Eigengeruch. Darauf angesprochen, antwortete Herr Zimbelmann:

[…] Der intensive Eigengeruch haftet den Produkten an da dies frische Ware ist und vor kurzem erst hergestellt wurden. In dieser kurzen Zeit konnte der Geruch sich noch nicht verflüchtigen. Unsere Produkte werden in Indien hergestellt. Sowohl das handgeschöpfte Papier mit Blütenfragmenten als auch das das Leder unsere Bücher.[…]

Eines der beiden Bücher ist ein gebundenes Buch, eines ein Rollbuch. Das gebundene Buch hat einen EInband, auf dem die Reproduktion einer alten Landkarte zu sehen ist. Der Buchrücken ist in Leder gehalten. Die Bindung ist einfach gehalten, es gibt weder Kapitalbändchen, Lesebändchen noch Froschtasche. Es handelt sich also eher um ein Tagebuch oder Skizzenbuch als um ein Buch zum Organisieren des Alltags. Das dicke Papier macht einen rustikalen Eindruck und passt perfekt zu dieser Art von Büchern.
Das zweite Buch, ein Rollbuch, besteht aus einem Ledereinband, der von einem Lederbändchen zusammengehalten wird. Rollbücher sind ja generell Geschmacksache. Wenn man das Buch aufrollt, legt sich das Papier natürlich nicht plan hin, sondern bleibt gebogen, d.h. man muss es vor dem Schreiben gerade drücken. Das Rollbuch macht einen schönen „mittelalterlichen“ Eindruck.
Insgesamt sind das zwei solide Notizbücher. Wer mehr von indiary sehen möchte, der wird bei amazon (Werbelink) fündig.

Für alle, die Interesse an einem Buch haben, gibt es hier ein tolles Angebot von Herrn Zimbelmann an die Leser des Notizbuchblogs: wenn ihr bis 31.05.2012 mit dem Gutscheincode NOTIZB01 bestellt (Werbelink), bekommt ihr 10 % Rabatt.

Wie immer möchte ich auch diese beiden Bücher an euch weitergeben.

  1. Die Verlosung startet am 26. Mai 2012 und endet am 30. Mai 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Hier noch ein paar Bilder, die ich bereits bei Erhalt des Pakets über Twitter verteilt hatte.


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Bereits den 2. Geburtstag hatte ich letztes Jahr um ein paar Tage verpasst. Am 18.05.2012 wurde das Blog drei Jahre alt. Ein kleine Zeitspanne in der unendlichen Zeit und eine riesige Zeitspanne im schnelllebigen Internet. Mit drei Jahren kommen Kinder normalerweise in den Kindergarten. Aber dem ist das Blog längst entwachsen.
Ich glaube, insgesamt ist das Blog gelassener geworden. Wir hecheln keiner Quote hinterher; wir tun, was uns Spaß macht; wir freuen uns, wenn ihr uns lest.
Eben weil wir keiner Quote nachlaufen, wollte ich zuerst keine Statistik bringen, aber die macht uns auch etwas stolz, daher zur Vollständigkeit:

  • 1867+ Artikel, auch im visuellen Archiv (2011: 1190+, 2010: 680+)
  • 5040+ Kommentare (2011: 3430+, 2010: 1500+) und übrigens 21.200+ Spam Kommentare
  • 5360+ Tweets (2011: 3360+, 2010: 2100+)
  • ca. 38.000+ Seitenabrufe pro Monat (Page Impressions), wobei wir zeitweise über 50.000 waren (2011: ca. 30.000, 2010: ca. 25.000)
  • 700+ Leser pro Tag (Unique Visitors) (2011: 500+, 2010: 300+)
  • ca. 4530 Mails (empfangen und geschrieben) (2011: ca. 3300, 2010: ca. 1800)

Alle Zahlen jeweils vom Start des Blogs an gerechnet.

Angelika, Julia und ich sagen euch vielen Dank für eure Treue, eure begeisternden Mails, Tweets und Facebook Posts, für eure Kommentare und eure Linktipps. Danke an alle Hersteller für die unglaubliche Zahl von Rezensionsexemplaren, um die man euch nie fragen muss, sondern die ihr immer von alleine anbietet.
Mein Dank an Angelika und Julia, ohne die das Blog um einiges an Inhalten und Abwechslung ärmer wäre. Die beiden hielten alles am Leben, wenn ich mal ausgefallen war.

UND: Danke an euch alle! Ohne Leser ist ein Blog nichts. Ihr seid das Notizbuchblog. Auf geht’s in Jahr 4!

Geburtstagsverlosungen gibt es dieses Jahr nicht, auch wenn morgen eine folgt und ich hier ein paar Bücher habe. Ich weiß einfach nicht, ob ich das in der kommenden Woche zeitlich schaffe :-)

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Leserin Heike fragte vor einigen Tagen, warum wir so unregelmäßig schreiben. Der Grund liegt darin, dass ich in den letzten Wochen kaum zu Hause am Rechner bin, manchmal tagelang nicht. Ich bin dann zwar online und lese Mails etc., aber zum Bloggen komme ich nicht. Julia ergeht es ähnlich. Es hat sich also automatisch ergeben, dass unsere Blogfrequenz im Notizbuchblog etwas nachgelassen hat.
Zum Vergleich: vor einigen Monaten noch kostete es mich im Schnitt 60 min pro Tag, eure Mails, Tweets, etc. zu beantworten und dazu Artikel zu schreiben. Aktuell kann ich in der Woche maximal (wenn überhaupt) zwei Stunden aufbringen. Deshalb liegen hier auch einige Bücher und harren der Rezension. Danke an dieser Stelle auch für eure Angebote, beim Bloggen zu helfen oder Rezensionen zu übernehmen. Aber wenn ich den Stapel hier liegen habe, dann erinnert mich das von Zeit zu Zeit auch daran, dass da noch das Blog ist.

Wir haben euch alle nicht vergessen, wir haben nur die Intensität des Bloggens etwas reduziert. Vielleicht werden wir irgendwann wieder „Helden der Arbeit“ und bloggen wieder intensiver – und wenn ihr „Helden der Arbeit“ seid, dann solltet ihr einen Blick auf “Held der Arbeit” zu gewinnen! werfen; das ist eine Verlosung, die bei brandbook gerade läuft.

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In Aufgabenregel 4 ging es um das Geheimhalten von Listen. Die Aufgabenregeln haben heute Halbzeit mit

Aufgabenregel 5: Aufgabenlisten von Zeit zu Zeit aufräumen

Da ich – wie in den vorigen Regeln erwähnt – auch triviale Dinge notiere, werden meine Listen immer sehr schnell lang und erstrecken sich über viele Seiten. Dabei sind Wiederholungen genauso wenig zu vermeiden wie Listen, in denen Aufgaben nur teilweise abgehakt sind. Daher ist es wichtig, dass man von Zeit zu Zeit seine Aufgabenlisten aufräumt.
Kurze Zwischenbemerkung: Wiederholungen in Listen sind übrigens kein Problem: erstens kann man später mehr abhaken (ok, leichter Selbstbetrug) und die Punkte erhalten durch ihre Wiederholung eine gewisse Dringlichkeit. Man sieht auch, was man besonders oft vor sich herschiebt (Anflug von Selbsterkenntnis).

Wie auch immer: Aufräumen von Listen ist notwendig. Dazu fängt man eine neue Liste an und trägt dort alle Aufgaben zusammen, die bis jetzt unerledigt geblieben sind. Dabei beginnt man mit den Aufgaben, die am weitesten in der Vergangenheit eingetragen wurden. Unmittelbar nach dem Übertragen der Aufgabe von der Vergangenheit in die Gegenwart hakt man die Aufgabe in der alten Liste ab. Obwohl man damit noch keinen Schritt weiter ist, hat man zwei Effekte: zum einen hat man durch das Abhaken das gute Gefühl, dass man was erledigt hat, zum zweiten ist die Aufgabe durch das erneute Niederschreiben wieder präsent.
Eine aufgeräumte Liste ist übersichtlich und vermittelt den Eindruck von Ordnung. Außerdem findet man Aufgaben auch schneller, weil man die unerledigten Aufgaben nicht durch Zurückblättern im Notizbuch suchen muss.
Übrigens ist das Neuanlegen von Aufgabenlisten auch notwendig, wenn man ein Notizbuch wechselt. Dann müssen die Aufgaben aus dem alten Buch auch in das neue Buch überführt werden.

Zum Thema Organisieren und indirekt auch zu Aufgabenlisten möchte ich heute auch noch den Artikel How can you stop worrying about that stuff you still need to finish? empfehlen. Die verknappte Zusammenfassung: wer sich organisiert hat den Kopf wieder frei für andere Dinge. Unerledigte Dinge, der Erledigung nicht eingeplant ist bzw. für deren Erledigung man noch keinen Plan hat, belasten das Denken. Ich folgere: Aufgabenlisten entlasten also das Gehirn. Jedenfalls habe ich schon oft diese Erfahrung gemacht.

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,

Bei coolhunting fand ich den Hinweis auf das Buch Bookshelf (Werbelink), das es für ca. 15 EUR bei amazon gibt. Der Autor könnte dem ein oder anderen von euch bekannt sein, da ich mich ab und an von seinem Blog „Bookshelf“ inspirieren ließ. Bei amazon (Werbelink) heißt es:

[…] „Bookshelf“ presents over 200 inventive and experimental shelving designs in more than 400 colour illustrations that are sure to covet and inspire. Individual specification details are provided for each bookcase, including materials and documentation, and the accompanying texts by Alex Johnson, author and editor of „The Blog on the Bookshelf“, provide a fun and informative look at the history of the bookcase, as well as reflecting on how a new generation of designers have re-imagined a classic. […]

Kennt einer von euch das Buch?


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Dieses Mal habe ich eine sehr nette Anfrage bekommen. Eine Dame fragt mich danach, wie man Bleistifte aus Zeitungspapier selbst basteln kann bzw. ob ich eine Anleitung dazu habe. Die Anleitung wird für ein größeres Kinderfest benötigt.
Papierbleistifte findet man im Netz viele, etwa bei papierbleistift.de oder bei wwgroup.com, aber ich habe spontan keine Anleitung für den Eigenbau gefunden.

Also: wer von euch kann helfen? Freue mich auf eure Kommentare und hilfreichen Hinweise.

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@iris30606 versorgt mich häufig mit guten Linktipps. Dieser hier dürfte euch besonders interessieren, denn es gibt ein kostenloses Notizbuch: Avery Zweckform bringt ein neues Notizbuch namens Notizio auf den Markt, das ähnlich wie die Notizbücher von Whitelines Papier mit weißen Linien hat:

[…] Hier sind die Linien weiß und nicht dunkel. Damit können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und so schreiben und malen, wie Sie es wollen. Dunkle Linien stören – weiße nicht! – Keine Ablenkung durch dunkle Linien – Verbesserte Lesbarkeit – strengt die Augen weniger an – Linien werden nahezu unsichtbar beim Kopieren oder Scannen […]

Hört sich spannend an. Auf der Homepage kann man sich einen kostenlosen Musterblock bestellen, um das „extra glatte 90g Papier“ zu testen. Danke an @iris30606 für den tollen Tipp!


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Kategorie: Avery Zweckform  Tags:

Im Blog pencil talk las ich von den japanischen Notizbüchern der Marke Design.Y. Alle Bücher werden vom Besitzer der Marke selbst gefertigt:

[…] „Design.Y“ is Mr. Hiroshi Yoshino’s brand. He has worked as a professional designer in Japan and he is a good craftsman too. All of Design.Y’s Leather-bound Notebooks are crafted by himself. […] We are an ordinary workshop in Japan. But we will continue to make unordinary products. Our products never become perfect and we will continue to make imperfect products. […]

Die Liste der Produkte ist entsprechend übersichtlich und sehenswert zugleich. Alle Bücher haben einen Ledereinband. Ihr findet die Marke auch bei Facebook und bei Twitter.


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Kategorie: Design.Y  Tags: , ,

Auf die Notizbücher MiracleBind von Blueline wurde ich aufmerksam nachdem mir @miraclebind bei Twitter folgte. Ähnlich wie den Notizbüchern von atoma ist das besondere dieser Reihe eine spezielle Bindung, die es erlaubt, Seiten zu entnehmen und auch einfach wieder einzuheften. Wie das funktioniert, seht ihr in diesem Video:

Auf der Webseite von Blueline heißt es:

[…] What is Miracle Bind? – MiracleBind® is a new line of planners and notebooks which look like regular planners and notebooks on the outside, but are different from the inside. – Now you can REMOVE, REPOSITION and REINSERT pages with ease! MiracleBind® pages reseal themselves through the use of our secret formula treatments and patent pending hole design. […]

Auf der Webseite findet ihr eine riesige Zahl an Kalender, Planner und Notizbuchvarianten. Darunter auch „normal“ gebundene Bücher wie das A9Q Notebook.


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Kategorie: MiracleBind  Tags: ,

Die Veröffentlichung von Aufgabenregel 3 ist schon ein paar Tage her, daher nun nun endlich:

Aufgabenregel 4: Aufgabenlisten geheim halten

Ich kann mir vorstellen, dass sich der Sinn dieser Regel nicht sofort erschließt. Aber das Geheimhalten der Listen ist auch eine meiner unbewussten Handlungen im Umgang mit Aufgabenlisten. Und die Aufgabenregeln sind aus meinen eigenen Beobachtungen abgeleitet.
„Geheim halten“ ist vielleicht auch eine zu starke Bezeichnung. Es geht darum, dass man – ähnlich wie beim Führen eines Tagebuches – anders schreibt und notiert, wenn man weiß, dass keine fremden Augen mitlesen. Gerade in Kombination mit Aufgabenregel 3: Auch kleinste Aufgaben notieren könnte es sein, dass es Manchem unangenehm ist, wenn jemand Trivialitäten auf einer Aufgabenliste liest. Unwillkürlich taucht der Gedanke auf, was wohl andere über einen denken, wenn sie die Liste lesen. Neben dem Gefühl der Peinlichkeit für das Notieren von Trivialitäten könnte die Liste auch offenbaren, dass man viele Dinge vor sich herschiebt (dafür kommt auch noch eine Regel). Die Liste der unangenehmen Gedanken, was andere denken könnten, kann man sich beliebig lang konstruieren. Daher: lieber nicht öffentlich Listen führen.
Für mich gibt es aber noch einen anderen Grund, Aufgabenlisten geheim zu halten: im beruflichen Alltag muss ich ab und an vertrauliche Dinge notieren – und ehrlich gesagt ist das der Hauptgrund, warum meine Aufgabenlisten in der Regel nicht offen sind.

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