Autorarchiv

Ethic Art ist ein Anbieter für fair gehandelte Waren aus der Dritten Welt. Der Anbieter hat auch Papierprodukte im Angebot, u.a. Notizbücher. Die Bücher werden in der Regel in sogenannten Weltläden angeboten. Aktuell gibt es dort eine Serie namens „The Wall“:

THE WALL heißt unser neues aufwändig geprägtes Büttenpier mit schwarzer, geometrischer, leicht glänzender Oberflächengestaltung. […] eher maskuline Papierserie […] Besonders liebevoll gestaltet sind das Schreibbuch A6 und das Schreibbuch 16 x 23 cm, die mit einem schwarzen Elastikband-Verschluss versehen sind

Schöne Bilder des Buches habe ich bei der Agentur Huber&Co gefunden, die den Markenauftritt von Ethic Art gestaltet hat. Hier dennoch ein Screenshot der Fairkauf Homepage, die das Produkt nicht besonders attraktiv darstellt. Bei Huber&Co werden die Produkte wesentlich größer und attraktiver dargestellt.


Zum Vergrößern bitte klicken

Falls jemand von euch einen dieser Weltläden kennt und dort auch das Buch findet, freue ich mich über einen Kommentar – das könnte die anderen Leser auch interessieren.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:

    Keine ähnlichen Artikel gefunden


Kategorie: Ethic Art  Tags:

Eben habe ich bei beim Bitverlag den Artikel 10 Jahre Bindewerk Arne Katzbichler – Auf dem Weg zur Marke gefunden. Er stammt aus von August 2007, gibt aber interessante Infos zu bindewerk, über die ich bereits berichtet habe – Beispiel:

Zum Glück für den Kunden gilt aber nicht der Trugschluss, Handarbeit = teuer. Gerade bei Auflagen wie Bindewerk sie produziert, ist Handarbeit günstiger als modernste Maschinen. Neben der Liebe zum Produkt ist auch das ein Grund, warum die eigentlich aufwendige Fadenheftung auschließlich in der eigenen Werkstatt hergestellt wird. „Sie ist zum einen deutlich haltbarer als Klebebindung, zum anderen liegen die Bücher planer auf und lassen sich somit leichter benutzen“ erklärt Buchbindermeister Katzbichler

Der kurze Artikel lohnt die Lektüre.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Bindewerk, Kurzmeldungen

Bei flickr habe ich das Bild moleskine book 2, pages 101 and 102 von steev-o entdeckt. Es zeigt einen See, in dem sich die darüber fliegenden Vögel und die kleine Insel spiegeln. Es erinnert mich an japanische Ukiyo-e Holzdrucke. Finde, dass die Stille Atmosphäre gut zur Vorweihnachtszeit passt.


Zum Vergrößern bitte klicken
© steev-o

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kunst  Tags: , ,

Das letzte Interview im Notizbuchblog ist schon einige Zeit her. Ich denke aber, das Warten hat sich gelohnt, denn ich konnte einen namhaften Hersteller für ein Interview gewinnen: brandbook. Ihr kennt sicher die Homepage des Herstellers, über dessen Bücher und Aktionen ich schon mehrfach berichtet habe. Die Fragen im Interview wurden von Bernd Griese und Dirk Mahlke beantwortet. Bernd ist Geschäftsführer und kümmert sich um neue Produkte, Werbung und Marketing. Dirk ist Drucktechniker und kümmert sich bei Brandbook um den Vertrieb und die Produktionssteuerung. Im Bild sind die beiden vor einer Lagerwand voller Notizbücher zu sehen.
Brandbook findet ihr im Internet unter brandbook.de, bei flickr unter flickr.com/brandbook und bei Facebook unter brandbookde

Wie seid ihr als Designagentur zum Thema Notizbücher gekommen?

Da kamen einige Sachen zusammen: Erstens gab es vor 10 Jahren keine vernünftigen Notizbücher zu kaufen, zweitens sind wir absolut printaffin und drittens, weil sich die Cover so gut gestalten lassen.

Macht ihr eigentlich nur Notizbücher?

Inzwischen produzieren wir auch Bücher für namhafte Verlage. Letztendlich entscheidend ist unser umfangreiches Produktions- und Material-Know-how. Aber natürlich auch die Fähigkeit, kostengünstig zu produzieren.

Inzwischen gibt es ja noch den ein oder anderen Hersteller, der Notizbücher zum Selbstgestalten anbietet. Was unterscheidet euch?

1. Wir sind ja schon ein paar Jahre dabei und verfügen inzwischen über eine hervorragende Infrastruktur und ein Netz von Spezialisten. Im Bereich Customizing, wo jeder Kunde tausende Möglichkeiten hat, sein individuelles Produkt zu erstellen, ist die Logistik das A und O.
2. Um in diesem Geschäft mit dem Produktionsstandort Deutschland (90% aller Notizbücher werden inzwischen in China gefertigt) noch Geld zu verdienen, muss man alle Prozesse optimieren. Wir fertigen z.B. Buchblöcke in höheren Auflagen vor, um die Druckkosten bei Kleinauflagen gering zu halten. Außerdem produzieren wir inzwischen so viele Bücher, dass wir Papier zu einem günstigeren Preis einkaufen können. Von diesen Preisvorteilen profitieren auch unsere Kunden.

Und wo holt ihr euch die Inspiration?

Im Prinzip von unseren Kunden, die uns mit ihren Anfragen fordern. Besonders Designer wie Mutabor, Fuenfwerken, große Werbeagenturen wie McCann oder Verlage wie Monocle fordern Materialien und Ausführungen abseits des Mainstreams.
Und ansonsten versuchen wir, aus jedem Material, das uns zwischen die Finger kommt, das Beste herauszuholen.

Leser des Notizbuchblog beklagen, dass es eure Bücher erst ab Stückzahlen von Zehn zu kaufen gibt und dass Brandbooks nicht im Handel erhältlich sind.

Zum Teil sind sie ja bereits im Handel erhältlich, nur unter anderem Namen. Wir stellen halt in erster Linie für Firmenkunden und Verlage her.
Für 2010 haben wir uns allerdings vorgenommen, auch ins Endkundengeschäft einzusteigen – allerdings sehr vorsichtig. Wir haben schließlich kein Venture Capital und müssen jede Expansion aus unserem Cash-Flow finanzieren.

Anmerkung: das Logo von brandbook

Zum Vergrößern bitte klicken

Was unternehmt ihr, um bekannter zu werden?

Also einen klassischen Werbeetat haben wir natürlich nicht. Wir unterstützen Veranstalter von interessanten Kongressen wie z.B. Designkonferenzen, indem wir ihnen individuelle Notizbücher zum Materialpreis zur Verfügung stellen. Außerdem gibt es ja den jährlichen Brandbook Designwettbewerb, der uns viel Öffentlichkeit beschert.

Sind Notizbücher Produkte, die immer gleiche Anforderungen an einen Produzenten stellen?

Das denkt man so, sind ja nur Bücher mit leeren Seiten oder bösartig formuliert „Kladden“. Nein. Immer, wenn man in ein Thema tiefer einsteigt, merkt man doch, was alles noch drinsteckt. Da gibt es Leute, die ein Notizbuch mit speziellem Innenleben für ausgefeilte Kreativitätstechniken brauchen oder Firmen, die es für die Mitarbeitermotivation einsetzen. Große Unternehmen suchen nach neuen Oberflächen oder Veredlungen, die zum Stil und Anspruch ihrer Marke passen – also einfach nicht alltäglich sind. Außerdem versuchen wir auch immer mal wieder, unsere Notizbücher mit etwas Technik auszustatten.
Wir haben zum Beispiel lange rumgebastelt, um ein kleines LCD-Display ins Notizbuch einzubauen, auf dem man sich z.B. Filme anschauen kann. Hat leider bisher noch nicht so super funktioniert.

Der Hersteller von Moleskine macht inzwischen laut Süddeutsche Zeitung mehrere Millionen Umsatz. Macht euch das nicht neidisch?

Moleskine ist eine ganz ausgefeilte Marketingstory, die weltweit funktioniert – Chapeau. Das kann man nicht nachahmen oder als Blaupause für ein Moleskine 2.0 verwenden. Wie man an dem immer größer werdenden Sortiment sieht, muss Modo & Modo, der italienische Hersteller von Moleskine, inzwischen stark expandieren, um den Forderungen der Investmentgesellschaft nach Verzinsung des eingesetzen Kapitals nachzukommen. Diese Probleme haben wir auf jeden Fall nicht.

Anmerkung: Link auf den Artikel bei der Süddeutschen: Kladde für Kreative

Bleibt es also bei Notizbüchern oder allgemein Büchern?

2010 werden wir ein paar neue Produkte vorstellen, die keine Notizbücher sind. Ein neues Produkt, das unter dem Namen Combic erscheint, sind richtig große Post-Its zum an die Wand kleben – für Kreative zum Brainstormen oder für Mindmapping-Methoden.
Im Großen und Ganzen bleibt es aber beim Thema Papier. Wie habe ich kürzlich gelesen: Papier ist das neue Vinyl – also etwas für echte Liebhaber!

Warum heißt ihr noch mal Brandbook?

Ganz einfach: Brand wie die Marke, das Brandzeichen und Book wie das Buch. Und eigentlich steht bei unseren Büchern ja auch fast immer eine Marke bzw. ein Brand auf dem Cover.

Habt ihr Linktipps zum Thema Notizbücher für meine Leser?

Nicht direkt zu Notizbüchern aber:

zum Thema Papier:
http://www.thepencilfactory.org/
http://listeningwithmyeyes.com/stereotype.html
http://www.simonschubert.de/papierarbeiten.html
http://www.ashesandmilk.com/blog/paper/bryan-nash-gill/

zum Basteln:
http://www.morgangleave.co.uk/toyshop.htm

zu den Dingen des Lebens:
http://www.monocle.com/

was für dich:
http://thejailbreak.com/2009/10/26/new-york-city-and-paris-map-cuts/

was zur Unterhaltung (paperbased):
http://vimeo.com/6203526
http://vimeo.com/6505105
http://vimeo.com/5474433
http://vimeo.com/2205326

Ich bedanke mich für das Interview


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Brandbook, Interview  Tags:

Durch @wdrodrigo bin ich über die Webseite von Vincent Hui gestolpert. Vincent hat dort seine Notizbuchkunst veröffentlicht. Sein Blog ist eine Fundgrube für Fans der Notizbuchkunst. Seine Kunst fesselt mich, weil er mich an Neo Rauch erinnert, dessen gemalte, unerzählte Geschichten faszinieren.
Ich kann Vincents Homepage und sein Blog sehr empfehlen.

Hier ein Screenshot der Homepage:


Zum Vergrößern bitte klicken
© Vincent Hui

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kunst  Tags: ,

Bei Moleskinerie bin ich über einen Artikel zu A Moleskine cover named Matt gestoßen. Der Artikel stellt einen Ledereinband für Notizbücher vor. An sich ja nichts besonderes, aber ich finde ihn erwähnenswert, weil das Leder von der letzten traditionellen Eichenrindengerberei in England hergestellt wird. Auf der Webseite des Herstellers steht:

Hand crafted in England using bridle leather from the only remaining traditional oak bark tannery in Britain. The oak bark comes from renewable sources in the Lake District. We love leather notebooks. We also love Moleskine notebooks. So we combined the two to give you Matt, an understated Moleskine cover.
Ingredients – 100% vegetable tanned bridle leather, 100% handcrafted in england
Size, Weight: – 10.5x15x2cm, 45 gms

Der Preis von animiert mit 75 Pfund nicht gerade dazu, den Einband spontan zu bestellen, aber vielleicht sucht jemand von euch noch ein edles Geschenk zu Weihnachten? Hier ein Screenshot der Hersteller Homepage:


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke

Vor ca. zwei Wochen hatte ich in Cynthias Blog journalingarts bei der Verlosung Enter to Win the Rhodia 2010 Weekly Planner Giveaway! mitgemacht und gewonnen! Cynthia kennt ihr vielleicht noch aus dem Interview mit Cynthia Niklas (deutsch), das ich vor einiger Zeit mit ihr geführt hatte.
Nun ist der DIN A6 Planner angekommen, zu dem Cynthia bereits einen Testbericht (englisch) geschrieben hatte. Hier nun mein Eindruck des Buches.

Das kleine DIN A6 Büchlein wurde von Quo Vadis für Rhodia hergestellt. Rhodia selbst ist eine französische Firma, die für ihre Notizbücher bekannt ist. Bisher habe ich noch nicht über diese Firma berichtet, werde aber bald einen Artikel angehen.
Das Büchlein macht auf den ersten Blick einen schicken Eindruck mit seinem orangenen Papierband, das entfernt werden kann. In den Einband ist das Rhodia Logo und der Schriftzug „2010“ eingeprägt – für meinen Geschmack etwas zu auffällig. Gehalten wird das Buch von einem scharzen Gummiband.


Zum Vergrößern bitte klicken

Innen gibt es pro Woche eine Dppelseite: links die Tage mit Uhrzeitangaben, rechts eine karierte Notizbuchseite. Meine Ausgabe ist in Englisch gehalten und mit ihren US-amerikanischen Feiertagen sicher auch für den amerikanischen Markt bestimmt. Hinten gibt es eine Übersicht für 2011, sowie eine Miniadressbuch; vorne gibt es eine Übersicht für 2010. Die Seiten sind in den unteren Ecken perforiert, so dass man die Ecke heraustrennen kann. Damit hat man immer mit einem Griff den aktuellen Tag zwischen den Fingern – das ist auch notwendig, denn ein Lesebändchen fehlt (übrigens auch das Kapitalband).


Zum Vergrößern bitte klicken

Der Einband ist biegsam und geschmeidig, ähnelt haptisch einem Moleskine.


Zum Vergrößern bitte klicken

Alles in allem ein angenehmes Büchlein, das für meinen Geschmack etwas zu klein ist, v.a. was den Zeilenabstand angeht. Mein Bindewerk Weekly Planner ist mir vom Format her lieber, das Papier ist besser und das Buch ist typografisch schöner gestaltet. Wer einen mobilen Taschenkalender sucht, in dem man auch Notizen machen kann, könnte sich den Rhodia Planner anschauen.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Rhodia  Tags:

Letzte Woche hat mich Frau Schmautz von yoox.com kontaktiert. Dort gibt es zu Weihnachten ein vollständig weißes Moleskine. Das Buch hat 240 Seiten und einen Hardcover Einband, der allerdings mit dem yoox-Logo versehen ist. Frau Schmautz schrieb:

Die Zusammenarbeit von yoox.com und Moleskine ermöglicht eine weitere limitierte Edition: zum ersten Mal gibt es das Moleskine Notizbuch in weiss, weiss wie der Schnee, weisses Cover, weisses Gummiband, leere linierte Seiten. Das YOOX logo ist in das Cover gestanzt, zum ersten Mal erhältlich für Weihnachten exklusiv bei yoox.com.

Das Buch gibt es also nicht im regulären Handel, sondern nur bei yoox. Der Preis ist mit 24 EUR nicht gerade ein Schnäppchen, aber vielleicht ist das Buch ja für die/den ein oder andere(n) von euch was. Leider konnte ich kein Ansichtsexemplar bekommen, sonst hätte ich es in der Weihnachtsaktion verlost.


Zum Vergrößern bitte klicken
© yoox.com

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Moleskine  Tags: , ,

Danke für eure tolle Beteiligung an der Weihnachtsverlosung 2009 zum Ersten Advent.
Der Gewinner wurde wie immer durch den Agitos Zufallsgenerator ermittelt:

Gewonnen hat also Kommentar Nummer 6 von Andy. Herzlichen Glückwunsch!

Bleibt die nächsten Wochen dabei. Ich werde v.a. vor Weihnachten noch das ein oder andere tolle Buch versteigern. Wenn die Beteiligung weiterhin so groß ist, will das ich das im kommenden Jahr ca. einmal im Monat versuchen.
Damit ihr auf dem Laufenden bleibt, empfehle ich meinen RSS Feed. Natürlich findet ihr mich auch bei Twitter unter @notizbuchblog und als Moderator der Gruppe „Notizbücher“ bei Facebook

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Allgemein  Tags: ,

Meine neue Leserin Julia stieß erst vor kurzem auf das Notizbuchblog und stellte fest, dass ich ihren präferierten Hersteller für Notizbücher noch nicht besprochen habe. So schickte sie mir gleich eine Mail mit Infos zum Hersteller und ein paar schöne Fotos, von denen ihr zwei weiter unten seht.
Der Hersteller heißt Mini Labo. Mini Labo ist eine kleine fanzösische Firma, die sich selbst als Labor für künstlerische Arbeit sieht.
Die drei Inhaberinnen erstellen primär Puppen für Kinder sowie Aufkleber zur Wanddekoration von Kinderzimmern, gestalten aber auch als Auftragnehmer andere Dinge wie Bettwäsche.
Zusammen mit Atomic Soda, einer weiteren Firma aus Frankreich hat man auch individuell gestaltete Notizbücher im Angebot. Julia schreibt:

Sie sind alle sehr schön gestaltet, mit gemustertem Vorsatzpapier versehen und bieten zum Teil auch Specials wie Leseband und Gummi zum Zusammenhalten. Sehr liebevoll und mit den lustigen Figuren auch sehr feminin designt. Preise starten bei 6€ fürs Heft bis 14€ für das Geburtstagsbuch. Findet man in Läden wie art+form (Bautzner Strasse 11, 01099 Dresden) und im Ararat (Bergmannstraße 99, 10961 Berlin)

Kennt noch jemand von euch die Bücher und kann von weiteren Erfahrungen berichten?


Zum Vergrößern bitte klicken


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:

    Keine ähnlichen Artikel gefunden


Kategorie: Mini Labo  Tags: