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imgriff.com berichtet über den hervorragenden und außergewöhnlich ausführlichen Artikel von Michael Shannon, in dem er beschreibt, wie man ein Moleskine-artiges Notizbuch selbst herstellen kann: Make Your Own Moleskine-Like-Notebook.
Der Artikel ist in Englisch und enthält eine präzise Prosabeschreibung als Anleitung. Dazu gibt es sehr viele deutliche Bilder mit Maßangaben. Ich finde der Kurs selbst ist schon ein Kunstwerk und alleine die buchbinderische Anleitung ist schon toll. Das Notizbuch ist in meinen Augen zwar nicht Moleskine-artig, aber das spielt keine Rolle.


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Bei cargocollective.com bin ich über ein schönes Video zum Thema Kunst im Notizbuch gestolpert. Der Künstler durchblättert im Video sein Moleskine, das er mit Zeichnungen gefüllt hat:

Auf der Seite finden sich auch noch Fotos weiterer Zeichnungen

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Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen. Da die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Regel 4 – Verweise auf andere Seiten

Ein Notizbuch muss keine Seitenzahlen haben, sie sind normalerweise nicht notwendig. Wenn sie da sind und man Seiten “verlinken” möchte, kann dies durch eine eingekringelte Seitenzahl erfolgen. Man kann sogar über mehrere Bücher linken, wenn man die Bücher nummeriert hat. Dann schreibt man vor die Seitenzahl noch die Buchnummer, etwa so: „4:17“ zeigt auf Seite 17 in Buch 4. Sehr hilfreich, wenn man Notizen miteinander in Beziehung setzen möchte, die über mehrere Bücher verteilt sind.

Hier das obligatorische Foto der Regel im Moleskine, das ich zum Wettbewerb geschickt habe:

Regel 4 Bild 1
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Vor einigen Tagen hatte ich mir einen Satz Field Notes Notizbücher gekauft. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr genau, wie ich darauf kam, diesen Fächer zu konstruieren, den ihr auf dem Bild unten seht. Vielleicht weil ich in der Fächerstadt Karlsruhe wohne? Wie auch immer … dies ist das Ergebnis:

Field Notes Hack
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Man nehme:

  • ein Field Notes Notizbuch
  • einen Field Notes Haltegummi, der als Zugabe der Lieferung beilag – nebst anderen Dingen

Die Konstruktion läuft dann wie folgt:

  1. Bucheinband gerade biegen, damit er beim anschließenden Falten nicht stört
  2. Jede Seite leicht umschlagen und in Richtung des nächsten Buchrückens einschlagen
  3. die Seiten nicht knicken sondern nur Umlegen und dann zwischen der Vorderseite und der Seite selbst einklemmen
  4. die Seiten müssten so bereits halten, damit man aber später beim Reinstecken und Rausziehen von Notizen das Werk nicht ramponiert, habe ich noch den Haltegummi verwendet
  5. Gummi so aufschneiden, dass der Schnitt direkt unter dem „Field Notes“ Schriftzug liegt, d.h. dass dieser später in der Mitte des Gummibandes steht
  6. Gummiband über die Seiten legen und festklammern
  7. Fertig

Bei halbwegs vernünftiger Faltung kommt dann so etwas heraus:

Field Notes Hack
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Field Notes Hack
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Und was kann man damit tun?

  • Seitlich kann man Stifte einschieben – dass könnte die Konstruktion aber verziehen und das Papier knicken
  • man kann Visitenkarten einstecken
  • optimal eignet sich der Halter für Notizzettel

Hier ein Anwendungsbeispiel:

Field Notes Hack
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PocketMod ist ein Notizbuch zum Selberbasteln, also jeweils ein Unikat der Marke Eigenbau.
Im PocketMod „Builder“ gibt es verschiedene Anleitungen zum Ausdrucken und Selberfalten. Was ist das Besondere an PocketMods? Das erklärt die Seite so:

Many things make this little personal organizer special, here is a list.

1. It fits easily in your back pocket or purse.
2. It’s as cheap as one piece of paper (Because that’s all it is!)
3. It opens like a book. Leading to easier to find, more organized notes.
4. The first page has a pouch, big enough to carry a business card!
5. Customizable with „Mods“ tailored to your needs.
6. It’s free and fun!

Der PDFtoPocketMod Converter funktionierte bei mir leider nicht. Damit lassen sich angeblich beliebige PDF in ein PocketMod Faltformat als PDF übertragen und sind somit ausdruckbar.

Wer sich das Falten des Notizbuches im Video anschauen möchte, dem sei folgender Youtube Mitschnitt empfohlen:

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Wie ich bei Twitter gelesen habe, hat @RyanRoberts auch einen Vorschlag zum Moleskine Wettbewerb nach Hong Kong geschickt: ein Hack, bei dem er eine Festplatte in ein Moleskine eingebaut hat:

Moleskine usb hard drive enclosure
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Im Artikel Moleskine usb hard drive enclosure beschreibt er, wie das Moleskine Festplattengehäuse gebastelt wird. Auf die Idee kam er, als sein neues Moleskine eintraf und er es zufällig neben einem Festplattengehäuse für eine externe USB Platte liegen hatte: die beiden waren ähnlich groß. Das Ergebnis des Hacks sieht so aus.

Moleskine usb hard drive enclosure
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Na dann wünsche ich Robert viel Glück!

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Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen. Da die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Regel 3 – Erledigungszeichen

Ich weiß nicht, wie ich die „Erledigungszeichen“ anders nennen soll. Englisch würde ich sie wohl „GTD signs“ nennen. GTD steht für Getting Things Done, einer Selbstmanagement Methode. Wikipedia meint dazu:

Getting Things Done (kurz GTD) ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen. GTD basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Dieses System liefert kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Um sich die entsprechenden GTD Listen zu verwalten benötigt man meiner Meinung nach die „Erledigungszeichen“.

Die Regel „Erledigungszeichen“ eine ganz spezielle Regel, da sie viele Variationen zulässt. Grundsätzlich sollten alle Einträge im Notizbuch mit einem “-” Minuszeichen vermerkt werden, wie etwa bei Spiegelstrichen einer Aufzählung. Wenn man den Eintrag dann “bearbeitet” oder “erledigt” hat, kann man durch Hinzufügen eines vertikalen Strichs “|” ein “+” Pluszeichen draus machen und damit kennzeichnen, dass der Punkt erledigt ist. Durch diese Vorgehensweise hat man beim Durchblättern schnell den Überblick, welche Punkte schon “bearbeitet” wurden und welche noch nicht. Es empfiehlt sich beim Start eines neuen Buches alte offene Punkte entweder abzuhaken oder zu übertragen.

Die Kennzeichnung hat sehr viele Vorteile. So muss man etwa beim Suchen noch offener Aufgaben nicht das ganze Buch im Detail lesen, sondern nur die Minuszeichen bzw. das Zeichen deiner Wahl für „offene Aufgabe“ suchen. Hier ein Foto der Regel im Moleskine, das ich zum Wettbewerb geschickt habe:

Notizbuchregel 3

Erledigungszeichen können auch Variationen von “+” und “-” sein, etwa Kreise und ausgekreuzte Kreise zum Kennzeichnen von Aufgabenlisten oder Ideen. Ein paar Beispiele sind im folgenden Foto gezeigt. Auf der rechten Seite gibt es eine Liste mit Minus- und Pluszeichen einer typischen Liste.

Notizbuchregel 3

Ein Durchstreichen eines ganzen Textes, sobald man einen Punkt erledigt hat, sieht nicht nur unschön aus, damit geht auch der Tagebuchcharakter verloren. Das einfache Transformieren der Erledigungszeichen hat auch einen psychologischen Effekt: das Minus (negativ) zeigt die offenen Aufgaben. Durch das aktive Umformen in ein Plus (positiv) visualisiert man sich auch selbst, dass man ewtas getan hat. Damit ist nicht nur die Aufgabe erledigt, sondern auch der Punkt in einer Liste. So werden die Minuszeichen weniger und man hat das gute Gefühl voranzukommen. Um die Liste schnell schrumpfen zu sehen, sollte man aus rein psychologischen Gründen auch einige einfache, kurze Aufgaben dazunehmen.

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Für manche Zwecke wäre es ganz praktisch, wenn man kleine Tabs oder Reiter im Notizbuch hätte, wie man sie etwa von Adressbüchern kennt, wo jeder Buchstabe einen eigenen Reiter für den Schnellzugriff hat. Diese Reiter kann man natürlich auch selbst erstellen.
Dazu habe ich bei inventoids.com folgende Idee gefunden moleskine indexing hack tool:


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Etwas weniger originell ist der Artikel GTD hack for pocket Moleskine infobook im Blog /gtd.marvelz.com:

GTD hack for pocket Moleskine infobook
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Klassisch mit eingeklebten Hastzetteln arbeitet socialuxe.com in Hacking a GTD Moleskine:

Hacking a GTD Moleskine
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In einem Schreibwarengeschäft am Gutenbergplatz in Karlsruhe bin ich über das V-book von BSB gestolpert, das in Größe und Ausstattung in etwa einem Moleskine entspricht. Der Einband ist schwarzer Stoff, der eine etwas edlere Anmutung als der Einband des Moleskine besitzt, aber auch empfindlicher ist. Seiten sind abgerundet und nicht nummeriert. Auch hier gibt es ein Einlegeblatt und eine Tasche im hinteren Buchdeckel, sowie ein Gummiband für das Zusammenhalten der Seiten. Wer bisher Moleskine Fan war und auch das kleine Format mag, sollte unbedingt einmal dieses Notizbuch ausprobieren: es kostet die Hälfte (!) eines Moleskine, nämlich ca. 6 EUR.
V-Book von BSB
Ich besitze eine Blanko-Buch im Format A6, wobei die Größe einen Tick kleiner ist als A6. Dazu gibt es ein Einlegeblatt, das auf der einen Seite kariert, auf der anderen liniert ist.
V-Book von BSB
Es hat nicht den Charme eines Moleskine und auch nicht die Originalität eines Field Notes Notizbuches, aber es ist klein, günstig und praktisch.

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@blackspear gab mit den Tipp, mir mal diese Seite anzuschauen, denn dort war folgendes Bild zu sehen:

Notizbuch als KaffeetasseZum Vergrößern klicken

Angeboten wird der Notizbucheinband bei caina.jp, einem japanischen Designshop. Kann jemand von euch Japanisch? Ich kann da fast nix entziffern, obwohl ich das ein oder andere Wort Chinesisch kann. Die Designer scheinen aber diese beiden zu sein: Akutsu,Eri & Shimizu,Koji. Der Einband scheint aus Leder zu sein und zeigt eine Kaffee- oder Teetasse, aus der noch das Ende des Teebeutels rausschaut.
Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, verbergen die Japaner ihre Bücher gerne in einen papiernen Einband. Wenn man sich ein Manga oder ein Buch kauft, wird dieses sofort in eine Art Packpapier eingebunden, damit man mit seiner Lektüre anonym bleibt. Der Einband scheint mir diesem Zweck zu dienen, denn auf dem Foto ist – soweit ich das erkennen kann – ein Buch zu sehen. Für Notizbücher ist das aber sicher auch geeignet.

Sie haben auch einen Tipp für mich? Dann freue ich mich über eine @-Message oder eine Direct Message bei Twitter @notizbuchblog.

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