Archiv für die Kategorie »Läden «

Ich freue mich immer, wenn ich über Notizbuchläden berichten kann – diese heutzutage fast schon antiquierte Form des Notizbuchverkaufs (vieles geht über Online Shops) passt zur anachronistischen analogen Welt. Nach der Lektüre von A Paper Lover’s Tour of Paris: My Favorite Shops scheint mir Paris nicht nur ein „Fest für die Sinne“, sondern auch für Schreibwaren-/Notizbuchfans zu sein. Über Georges&Co hatte ich schon berichtet. Hier die Liste der Läden aus dem Artikel:

Im Artikel von Damask Love werden diese schönen Läden mit Bildern vorgestellt. Schaut rein!

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Ich hätte wetten können, dass ich schon einmal über sie geschrieben habe, aber ich kann den Artikel nicht mehr finden. Die Rede ist von pleased to meet, einer kleinen aber feinen Papeterieproduktion aus Berlin. Die Presseerwähnungen sind beeindruckend und die Macher Daniela und Marcel schreiben über sich:

[…] Einen kleinen Unterschied zu machen und den Papiermarkt in Deutschland mit etwas Neuem zu bereichern, das war unser Vorhaben als wir 2005 in Deutschland eher nebenbei unsere erste Kartenkollektion veröffentlichten und damit ein neues Terrain betraten. […] Heute werden unsere Papierprodukte häufig als Retro bezeichnet, mit schlichter Ästhetik und Leichtigkeit. Sicher spielt dabei unsere Liebe zum amerikanischen Mid Century Design eine Rolle. Aber auch so manche Kindheitserinnerung ist Inspiration für eine stets wachsende Kollektion! […] wir benutzen zertifizierte Feinstpapiere und beauftragen ausschliesslich lokale Druckereien, die sich auf unsere Arbeiten spezialisiert haben. Alle Produkte werden in liebevoller Handarbeit konfektioniert und für den Verkauf vorbereitet. […]

Neben Karten, Papieren und anderen Dingen, gibt es natürlich auch Notizbücher/-hefte zu kaufen, wie etwa das Notizheft Berlin:

[…] Das Notebook ‚Berlin‘ heisst Notizheft und ist innen blanko, ganz wie man es in Deutschland gerne hat. Es hat 48 Seiten und ist 14.8 x 21cm gross. Gedruckt auf FSC-zertifiziertes cremefarbenes Papier und verpackt in milchiger Pergaminhülle. […]

Das DIN A5 Heft kostet 7 EUR. Pleased to meet findet ihr auch bei Facebook. Ich empfehle dringend einen Blick in den Online Shop.

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Bei libertylondongirl fand ich den interessanten Artikel zum Laden von Paper Presentation in New York. Deren Homepage ist sehr unübersichtlich und Notizbücher konnte ich spontan keine finden, aber die Fotos im Artikel von libertylondongirl sehen nach einem sehr großen Laden mit reichthaltigem Angebot aus.

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Leserin Ina machte mich in einem Kommentar auf den Laden Papierwerk in Mülheim an der Ruhr aufmerksam. Das ist ein Einzelhändler und kein Online Shop!

[…] Da Papier mit allen Sinnen erlebt sein will, bietet das papierwerk Papierwaren und Lebensgut in den Räumen einer ehemaligen Bäckerei einen außergewöhnlichen und sinnlichen Rahmen. Notizbücher, Fotoalben, Stempel, ausgefallene Karten und eine Vielfalt an großformatigen, z.T. handgeschöpften Papieren finden sich in trauter Nachbarschaft von Frühstücksbrettchen, nostalgischem Geschirr und Schmuck. […]

Das Angebot des Ladens wird durch Workshops erweitert, die die Themen Falten, Buchbinden und Kalligraphie abdecken.

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Nachdem ich eben die Umfrage: Was macht einen guten Laden aus? gestartet hatte, stöberte ich in meiner Linksammlung noch nach anderen Links von Notizbuchläden und kam recht schnell zu dem erst kürzlich veröffentlicheten Artikel Papeterie nouvelle: Georges & Co. thinks—and inks—differently bei Felt&Wire. Darin wird der Notizbuchladen Georges&Co in Paris vorgestellt.
Und siehe da: der Shop setzt das um, was ich in der Umfrage noch bemängelt hatte: er präsentiert den Laden, um die Leute anzulocken – und weniger die Waren. Wie wird der Laden präsentiert? Zum einen wäre da die Beschreibung der Philosophie, die sich auf Französisch doppelt charment anhört:

[…] C’est l’histoire d’une passion pour l’écriture et l’art du beau papier. Une passion qu’aujourd’hui nous avons décidé d’exprimer à travers un projet unique et moderne baptisé Georges & Co. Ce concept store d’un nouveau genre est à la fois une vitrine avant-gardiste et un lieu de vie dédié au monde de l’écriture et de l’expression. Georges & Co, c’est une nouvelle façon de redécouvrir l’écriture. Un lieu contemporain où s’expriment plaisir et créativité à travers 5 univers. […]

Hier geht es also nicht nur um den Einkauf, hier geht es um Geschichte (histoire), Leidenschaft (passion), um die Welt des Schreibens und Sich-Ausdrückens. Der Laden will eine „Vitrine“ sein, über die man die Schrift neu entdecken kann. Klar, hier hat ein guter Texter gearbeitet. Wenn man sich davon nicht fangen lässt oder lassen will, dann sollte man sich selbst einen Eindruck verschaffen. Keine Chance nach Paris zu kommen? Kein Problem, macht einfach eine kleine Tour durch den Laden anhand vieler Fotos in der Visité Guidé.
Ob euch nun die Einrichtung gefällt oder nicht, spielt keine Rolle. Jedenfalls kommt die Präsentation des Ladens im Web schon nahe an das, was ich vorhin im Umfrageartikel beschrieben hatte. Und offensichtlich hat die Webseite gewirkt, wie man am letzten Kommentar zum Artikel bei Felt&Wire sehen kann.

Kennt jemand von euch diesen Laden in Paris?

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In Best Stationery Stores In Chicago werden einige Schreibwarenläden in Chicago vorgestellt, die angeblich zu den besten in der Stadt gehören. Für euch nur bedingt interessant, dachte ich, da ihr ja wahrscheinlich eher selten nach Chicago kommt. Dann dachte ich aber: wir Notizbuch- und Papierfans mögen aber alle schöne stationäre Läden und hübsch aufgemachte Notizbuchpräsentationen und klickt mich durch die Ladenlinks. Dann war ich verblüfft: so richtig umwerfend waren die Seiten nicht. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass mich eine der Seiten so gefesselt hat, dass ich unbedingt in den Laden will.

Angesichts der Tatsache, dass viele lokale Schreibwarenläden (und Buchläden) beklagen, dass so viel online bestellt wird, finde ich das beachtlich. Müssten der stationäre Einzelhandel für Papierprodukte nicht alles daran setzen, die Leute in die Läden zu kriegen? Eines der häufig genannten Hauptargumente für Läden ist die persönliche Beratung durch einen fachlich bewanderten Menschen. Das ist auf einer Webseite schwierig zu transportieren, zumindest wenn man damit Käufer anlocken will. Wenn ich einen Laden bewerben wollte, würde ich ihn so einrichten, dass Buch- und Papierfans allein schon wegen der Einrichtung reinkommen würden. Und auf der Webseite würde ich erst einmal professionelle Fotos der Einrichtung und der Warenpräsentation zeigen. Die Produkte aufzuzählen ist wichtig und richtig, aber man möchte die Leute ja in den Laden kriegen.

Wie seht ihr das? Was macht für euch einen tollen Schreibwarenladen aus? Wann lockt euch eine Webseite in den Laden? Geht es nur um den Preis oder reizen euch noch andere Dinge, wenn euch ein Laden gefällt? Bin gespannt auf eure Kommentare.

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Vor einigen Tagen schrieb mir Polly eine Mail und erzählte mir von ihrem neuen Laden in Berlin Mitte: Polly Paper. Sie hat ihren Laden letztes Jahr eröffnet und legt sowohl bei der Ware als auch im Betrieb des Ladens Wert auf die ökologische Ausrichtung. Zu ihrem Sortiment schreibt sie:

[…] Vor ein paar Monaten habe ich einen kleinen Schreibwarenladen in Berlin aufgemacht und verkaufe dort natürlich auch Notizbücher – ausschließlich mit Recyclingpapier. Es sind ein paar sehr schöne dabei, unter anderem die Calepinos aus Frankreich oder von „1973“ aus England, von Ecojot, aber auch ein paar von deutschen Herstellern.
Vielleicht interessiert es ja einige Ihrer Leser – vor allem die Berliner und die Umweltbewussten unter ihnen – , wo sie umweltfreundliche Notizbücher kaufen können – die einfachsten Notizhefte schon ab 2 Euro. In ein paar Wochen bekomme ich auch die wunderschönen Hefte der italienischen Firma Arbos, die ich grad auf der Messe in Frankfurt (Paperworld) entdeckt habe. […]

Die drei erwähnten Hersteller kenne ich noch nicht, aber die werde ich mir natürlich jetzt auch noch anschauen. Einen Online Shop gibt es leider (noch?) nicht. Neben der Homepage gibt es noch mehr von Polly Paper im Internet: bei Facebook, bei qype, sowie in einem Artikel des Tagesspiegel: BERLIN, aber oho: Polly Paper.

Falls einer von euch den Laden kennt oder vor Ort vorbeischaut, freue ich mich über einen Kommentar.

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In Düsseldorf hat Ende September ein Laden rund um das Thema Papier und Kunst geöffnet: rikiki. Auch wenn es auf der Webseite praktisch keine Informationen gibt, hört sich die Infomail, die ich bekommen habe, sehr gut an: neben Letterpress und Siebdruck Produkten, gibt es auch „Paper Goods“ sowie „Werk & Spielzeug“.
Natürlich gibt es auch eine Facebook Seite. Die genaue Lage des Shops findet ihr bei Google Maps.

Den Newsletter könnt ihr online lesen. Dort gibt es auch ein paar Bilder und Bescheibung der Produktkategorien. Ich hoffe, demnächst gibt es mehr von dem Laden im Web.


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Erinnert ihr euch an die Notizbücher und Kalender von tyyp in Berlin? Am 25. September um 19 h wird der Laden in der Grunewaldstraße in Berlin neu eröffnet. In der Einladungsmail, die ich erhalten habe, heißt es:

[…] Wir eröffnen unsere Manufaktur mit dem neuen Laden in Berlin-Schöneberg! […] Hier könnt ihr den Produktionsprozess unserer Kalender- und Notizbuch Kollektion 2013 miterleben und außerdem noch viel neues aus unserem Produktsortiment, natürlich Handmade in Berlin, entdecken. […]

Infos zur Philosophie der beiden Macher Christoph Andrews und Frederic Aue findet ihr auf der Homepage unter dem Menüpunkt „Büro“ und „Handmade in Berlin“. Ihr könnt die Notizbücher und Kalender direkt vor Ort kaufen oder im Online Shop.


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Unter lapetitepapeteriefrancaise.fr findet ihr einen wunderschönen französischen Online Shop mit Stiften, Notizbüchern und allerlei Papeteriebedarf. Neben verschiedenen Kategorien gibt es auch eine Kategorie mit den Verkaufsschlagern. Der Versand ist in Europa möglich, natürlich auch nach Deutschland.
Die Philosophie des Shops lässt sich auf der Seite A propos nachlesen, dort erklären die Macher auch, warum sie Leuchtturm1917 den Büchern von Moleskine vorziehen.

[…] pourquoi Leuchtturm1917 et pas Moleskine ? Parce que Moleskine a été créé en 1998 et pas au temps d’Hemingway… alors que Leuchtturm1917 est une entreprise familiale allemande qui travaille depuis 1917 sur un travail de qualité et fonctionnel. […]

Auch wenn ihr kein Französisch könnt (der Shop ist nur in Französisch verfügbar), empfehle ich euch wärmstens einen Besuch. Unter @PetitePapeterie könnt ihr dem Shop auch bei Twitter folgen und bei Facebook ist man auch aktiv.


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