Bei Living in White habe ich eine fantastische Papierlampe des Designers Tord Boontje gefunden: X-Mas Light by Tord Boontje for Artecnica.

If you’re going treeless this Holiday season and want some festive modern lighting, the X-Mas Light from Artecnica is the perfect choice! The modern light is designed by Tord Boontje and elegantly delivers the Christmas spirit without the fuss. Reindeers, cookies, snowflakes and dancing star cut-outs on a super resistant paper.

Tord Boontje kannte ich bisher noch nicht. Er ist ein niederländischer Produktdesigner (Wikipedia) und auf seiner Homepage kann man sich einige seiner Produktekreationen und Installationen anschauen. Absolut sehenswert!

Hier ein Screenshot der Living in White Homepage, der auch die Lampen zeigt.


Zum Vergrößern bitte klicken

Wer sich weitere Lampen des Designers anschauen – und vielleicht auch kaufen möchte, sollte einen Blick in den Online Shop von unicahome.com werfen oder die Google Bildersuche anwerfen.

Ob man sowas aus Notizbüchern basteln kann?

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Dass Moleskine gutes Marketing macht, ist allgemein bekannt. Dass die Geschichte der Moleskine Bücher nicht wahr ist, ist ebenfalls bekannt. Für Moleskine Verhältnisse hat es sehr lange gedauert, bis sie bei Twitter aktiv wurden. Seit Ende November ist es soweit, Moleskine wird aktiv:


Zum Vergrößern bitte klicken

Die letzten beiden Woche passierte praktisch nichts – weil sie keine große Aufmerksamkeit mit diesem Account hatten. Das soll sich nun ändern und dazu gehen sie mit einer weit verbreiteten, aber effektiven Methode von viralem Marketing zur Sache: sie verlosen Bücher aus ihrer Bauhaus Edition. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, muss den Tweet zur Verlosung retweeten. Das hat natürlich einen riesen Effekt: jeder der den Tweet retweetet macht damit automatisch auf das neue Moleskine Twitter Konto aufmerksam – da Moleskine einen guten Namen hat, werden immer mehr Leute @moleskine folgen und den selbst weiter Werbung für @moleskine machen, da sie ja auch gewinnen möchten. So entsteht ein Schneeballeffekt und @moleskine wird ganz schnell viele Follower finden.
Um eines klarzustellen: diese clevere Idee hat Moleskine auch nicht erfunden und sie wurde schon mehrfach von anderen Blogs in Kampagnen verwendet. Ich möchte nächstes Jahr selbst die ein oder andere Verlosung auf diesem Weg angehen.
Die Verlosung läuft noch bis zum 20. Dezember und ich frage mich, wieviele Follower sie bis dahin schaffen? Meine Prognose: mindestes 5000 (alleine während ich diesen Artikel schreibe, haben sie schon 10 Follower gewonnen!) Bin gespannt, wie sie dann die Verlosung auswerten. Wenn ihr sehen wollt, wie schnell das mit dem Schnellballeffekt geht und wie oft dieses Mem retweetet wurde, dann könnt ihr ganz schnell die Twitter Suche verwenden.

Aber in meinen Augen ist das alles nur Vorgeplänkel, die richtigen Aktionen werden im nächsten Jahr starten, wenn sie richtig viele Follower haben. Dann wird Twitter ein wichtiger Marketingkanal für Moleskine werden und wir werden sicher weitere Aktionen sehen. Twitter ist auch sehr attraktiv als Kanal, da die typischen Twitter Nutzer genau die hippe Zielgruppe treffen, die Moleskine erreichen möchte (s. dazu auch Studie: Twitter-Nutzer sind jung, städtisch und mobil).

Ehrlich gesagt frage ich mich häufig, was Moleskine ausmacht? Die Story? Das Glück, den Markt der Notizbücher neu erfunden zu haben und damit das Glück der erste gewesen zu sein? Das Marketing? Die Verbreitung? Die Bücher können es doch nicht sein, oder? Die werden günstig in China produziert und dann mit hoher Marge weiterverkauft. Sie sind qualitativ nicht besonders hochwertig. Ja, sie sind auf ihre Weise spartanisch schön, sie sind hipp und sie drücken ein Lebensgefühl aus. Aber wir haben im Notizbuchblog schon oft von anderen Herstellern und Büchern gelesen, die qualitativ viel hochwertiger und mindestens genauso schön sind. Was ist es also? Warum kauft ihr ein Moleskine und nicht ein anderes Buch?

Moleskine leistet dem Notizbuchmarkt einen prima Dienst, indem es das Thema „Notizbuch“ überall präsent macht. Auch ich wurde mal durch die kleinen Bücher „angefixt“, bin dann aber schnell abgewandert. Nichtsdestotrotz finde ich Moleskine als Marke brillant, das Marketing perfekt – und den Hype um Notizbücher, den sie entfacht haben, gigantisch. An dieser Stelle also auch mal ein Danke! an Moleskine.

Was mich noch brennender interessiert: wie geht es weiter? Was kommt nach der „Moleskine“ Ära? Ich habe so eine Gefühl, was es sein könnte, möchte aber gerne mal eure Meinung hören: Ring frei für eure Kommentare.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Moleskine  Tags: ,

Das japanische Blog さんてんり~だ ist eine unglaubliche Fundgrube für Notizbuchfans. Der Autor schreibt über Notizbücher, Stifte, Stempel und allerhand andere Dinge. Natürlich würde ich gerne mehr berichten, aber ich verstehe kein Japanisch. Google Translate war mir auch keine große Hilfe. Als Beschreibung dieser witzigen Büroklammern übersetzte es:

Vor kurzem, das Briefpapier und ungewöhnliche, „I go“ direkt nach den Dingen, die 出来 Mashita Get Info – Pikutome Sansuta 文具 (acht Stahl Stück) ¥ 294 Yen – Express seinen Willen … aber ich kann sagen, und nur „Clip + Piktogramm“ ist ein neues Produkt. Neueste Draht-Processing-Technologie, ist Hey amazing.
Alle acht Arten, aber für jetzt „Mann“ „Frau“ „Beeil dich“ Ich habe versucht zu holen die drei Arten – Pretty nice-Paket, eine andere Farbe für jeden Typ, ist es leicht, zu unterscheiden.
„Es ist ein Clip“ unter Angabe des Zwecks und dass das Papier im Inneren des Paketes gesetzt wird, die eigentliche Pikutome. Applications (Verwendung) Sounds nice Paket bekomme ich ein … gut eingefangen. Wenn der Ball fühlte Ich mag Bindemittel, sagt Sunstar der Verpackung ist schön. Diese Art der „Verpackung 误 魔 化 Sanai guten Charakter“ und die Show, die Aufregung wird Naa Designer zu arbeiten. (← 何 者)

So weit, so gut. Hier ein Foto der Büroklammern.:


Zum Vergrößern bitte klicken
©

Neben den üblichen Herstellern Moleskine, Rhodia etc. bloggt er auch über mir unbekannte Bücher, die er immer Moleskine nennt. Ich kenne diesen Typ Moleskine allerdings nicht.
Besonders witzig finde ich die Idee der kleinen Figur, die in verschiedenen Farben und Positionen immer mal wieder in seinen Fotos auftaucht. Ein guter Weg zu beweisen, dass man die Fotos selbst gemacht und nicht irgendwo geklaut hat. Muss ich mir auch mal überlegen: könnte immer eine Visitenkarte ins Bild legen.
Das Blog reicht bis ins Jahr 2005 zurück und ich habe nicht allzu lange darin gestöbert. Wenn ihr noch lustige Inhalte findet, freue ich mich über eine Mail oder einen Kommentar. Das nennt man dann wohl Crowd-Stöbern.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Webseiten  Tags: , ,

Simon Schubert schafft erstaunliche Kunst aus Papier. Die Arbeiten zeigen gefaltete Motive auf einem Stück Papier. Dabei wird das Papier aber nicht übereinandergefaltet, sondern scheint eher geknickt und dann wieder geradegezogen. Teilweise sehen die Falten aus, als seien sie auf einer Oberfläche durch Andrücken durchgepaust worden zu sein. Die Bilder muten an wie Reliefs, allerdings filigraner und nicht so massiv. Sie haben die Anmutung eines Reliefs, der filigrane Charakter von Papier bleibt aber erhalten. Sehr sehenswert!

Hier ein Screenshot der Webseite, wo ihr die tollen Arbeiten im Großformat betrachten könnt. Die Bilder wollte ich nicht auf die Schnelle ins Blog übernehmen.


Zum Vergrößern bitte klicken

Der Tipp zu diesem Künstler stammte aus dem Interview mit brandbook.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kunst  Tags: , ,

Jemand von euch hatte mir den Link zum dawanda-Produkt Ankreuztagebuch „Blau“ geschickt, doch leider finde ich die Mail nicht mehr. Das Buch ist ein Tagebuch für Faule:

Du willst so gerne Tagebuch schreiben, hast aber einfach nie Zeit dafür? Dann gibt es hier die passende Lösung: das praktische Tagebuch zum Ankreuzen. Das Tagebuch mit gerundeten Ecken hat 160 Seiten. Es gibt 10 verschieden Ankreuzvorlagen, so dass du dir aussuchen kannst, welche Seite du heute am liebsten ausfüllen möchtest. Bei täglichem Gebrauch reicht das Tagebuch für ein halbes Jahr. Weiterhin hast du am Anfang des Tagebuchs die Möglichkeit, ein paar Dinge einzutragen, die du erreichen möchtest. Ganz am Ende des Buches kannst du die Erkenntnisse, die du so gewonnen hast, in einen kleinen Abschlussbericht eintragen.
Hier ist alles Handarbeit, vom Druck über die stabile Klebebindung bis zur Gestaltung und Fertigung der Umschläge.

Das Buch ist 11 cm x 15 cm groß und ca. 1,5 cm dick. Der Preis mit 17 EUR schon ein Stück über dem eines handelsüblichen Massenbuches. Falls jemand Interesse hat, schaut mal bei dawanda nach, und wer Erfahrungen mit einem „Ankreuztagebuch“ hat, kann gerne einen Kommentar hinterlassen. Hier ein Bild vom Innern des Buches:


Zum Vergrößern bitte klicken
© dorobot

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Das Notizbuchblog nimmt am Wettbewerb der Blog Awards der Deutschen Welle teil. Es gibt mehrere Kategorien und ich möchte gerne in der Kategorie „Best Weblog Deutsch“ teilnehmen.

Hier wird das beste Weblog in jeweils den elf Wettbewerbssprachen gesucht. Ein besonderer Augenmerk gilt Blogs, die einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion leisten, indem sie Themen des Zeitgeschehens analysieren und kommentieren.

Wenn ihr mich unterstützen wollt, ruft doch die Detailseite des Notizbuchblog bei den BoBs auf und tut zwei Dinge: gebt eine Bewertung und schlagt mich am Ende der Seite ensprechend für die Kategorie „Best Weblog Deutsch“ vor.

Zum Zeitpunkt dieses Artikels gibt es erst 29 Vorschläge für die Kategorie „Best Weblog Deutsch“ – ich dürfte zwar nur eine kleine Chance haben, möchte sie aber trotzdem nutzen! Danke für eure Unterstützung!

THE BOBsTHE BOBs

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Allgemein  Tags: , ,

Im Interview mit brandbook erwähnten die Interviewten auch ein paar interessante Videos. Das folgende Video namens Scribe „Mundo De Papel“ Commercial – High Quality der mexikanischen Werbeagentur Cru de Ladies finde ich besonders beeindruckend (am besten direkt bei YouTube anschauen)

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags:

Im Blog von Tom Schimana bin ich über viele Artikel zum Zeitplaner X47 gestoßen. Alle Artikel stammen aus dem April 2009. Er startet mit Auf der Suche nach dem perfekten Terminplaner und endet mit X47 Timer A6 im Test – Das mobile Büro für die Sakkotasche. Alle Artikel findet ihr wenn ihr nach dem Tag „X47“ sucht.
In X17 und X47 – zwei Notizbuchsysteme hatte ich kurz über diesen Notizbuchtyp geschrieben.

Ich habe immer mal wieder Kurzmeldungen, die ich euch gerne mitteilen möchte, ohne lange Artikel zu schreiben. Deshalb habe ich die neue Kategorie Kurzmeldungen angelegt und dieser kurze Artikel ist einer der ersten in dieser Kategorie.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kurzmeldungen, X17 / X47  Tags:

Meine Leserin Beate hat mir über Facebook einen Link auf tushita.com geschickt (danke!). Gleich auf der Startseite heißt es:

Wir haben für Sie ein breites Angebot an Kalendern, Postkarten, CD-Hüllen, Blankbooks, Postern u.v.a. aus allen Bereichen der Kultur, ein wichtiger Schwerpunkt bei uns ist dabei Tibet und der Buddhismus. […] Bestellungen aus Deutschland sind ab 20 Euro Versandkostenfrei! […] Unsere Produkte werden nicht in China hergestellt.

Es gibt Große Blankobücher und kleine Blankobücher im Angebot. Die Preise bewegen sich zw. knapp 4 EUR (kleine Bücher) und 6,50 EUR (große Bücher). Wer die Fotomotive mag, kann einen Blick auf die Seite werfen. Ich finde den Shop allerdings nicht sehr gelungen, weil man praktisch keine Zusatzinfos zu den Büchern findet. Kein Wort zu Seitenzahl und Papier. Falls jemand von euch die Bücher im Einsatz hat oder Erfahrungen damit sammeln konnte, freue ich mich über einen Kommentar.

Hier ein Screenshot der Homepage:


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:

    Keine ähnlichen Artikel gefunden


Kategorie: Tushita  Tags: , ,

Leider schon zu Ende ist die Ausstellung Tagwerke – Vom Tagebuch zum Weblog, die vom Frankfurter Museum für Kommunikation und dem Sonderforschungsbereich „Erinnerungskulturen“ der Uni Gießen organisiert wurde:

Ausgangspunkt unserer Überlegungen zu Tagebuch und Weblog ist die spezifische Form selbstbezogener Kommunikation als einer alltäglichen Kulturpraxis. Der Untertitel „Vom Tagebuch zum Weblog“ ist nicht chronologisch gemeint, vielmehr wird versucht, die Bandbreite des täglichen persönlichen Schreibens darzustellen.

Der letzte Eintrag im Blog stammt vom Juli 2009 – es enthält aber interessante Artikel zum Thema öffentliche vs private Sphäre oder zu Themen wie „Lebe lieber digital. Was bleibt im Netz privat?“
Interessant auch die Linkliste, die etwa zu das Tagebuch im Unterricht (hier speziell das von Anne Frank) führt.

Hier das Logo / Titelbild der Homepage:


© Tagwerke

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: schreiben  Tags: , ,