Tag-Archiv für » Kalender «

Stephanie von Mein Taschenkalender schrieb mich die Tage an und machte mich auf den neuen Dienst im Internet aufmerksam, mit dem man seinen eigenen Taschenkalender online gestalten und dann drucken lassen kann:

Vor nicht ganz zwei Jahren sind wir aus der „Großstadt“ geflüchtet und genießen jetzt die herrliche Ruhe am Niederrhein, wo unsere Ideen nur so sprudeln! […] In unserer Digital-Druckerei entstehen neben den Taschenkalendern auch Wandkalender, Karten aller Art, Flyer und Broschüren. [..] Mit dem Taschenkalender wollen wir alle glücklich machen, die ausgefallene und innovative Dinge lieben. Wir sind mit Feuereifer dabei, immer wieder neue Module und Anhänge zu kreieren, die den Taschenkalender noch pfiffiger, schöner und nützlicher machen

Einmal auf der Seite startet man einen Assistenten mit Klick auf den „Los geht’s“ – Notizzettel. Im ersten Schritt wird der Einband gestaltet: Hintergrundfarbe, Textfarbe, Text und Gummiband. Auf Wunsch kann ein Hintergrundmuster hinterlegt zu werden. Schritt 2 ermöglicht Textänderungen der ersten Seite. In Schritt 3 wird schon das Seitenlayout festgelegt inkl. entsprechender Farbe. Schritte 4 und 5 ermöglichen das Ergänzen sogenannter Tages- und Wochenmodule: So können u.a. kleine ToDo Listen eingeblendet werden oder „Wochenverläufe“ und Fußballtipps. Das sieht dann etwa so aus:


Zum Vergrößern bitte klicken

Die letzten 18 Seiten kann man nochmal individuell in zwei Blöcken konfigurieren, etwa mit Linien oder einer Jahresübersicht (Schritt 6). In Schritt 7 füllt man dann das Bestellformular aus und bestellt seinen individuellen Kalender für knapp 25 EUR zzgl. 3 EUR Versandkosten. Sehr schöne Idee, die mich an eine eigene Idee erinnert, die ich hier allerdingsnicht verraten möchte, da sie vielleicht noch umgesetzt wird. Ich wünsche den beiden Machern der Seite, Stephanie und Christian, viel Erfolg. Ich finde es super, wenn jemand solche Web2Print Projekte angeht.

Hier ein Screenshot der Mein Taschenkalender Webseite


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Webseiten  Tags: , ,

Wer noch keinen Kalender für 2010 hat, der sollte schnell bei etsy.com reinschauen, wo es den unten gezeigten hangemachten umweltfreundlichen Kalender gibt. Gefunden habe ich den Hinweis auf den Kalender bei stilzeug.de:


Zum Vergrößern bitte klicken
© NaturesCubbyhole

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Vor ca. zwei Wochen hatte ich in Cynthias Blog journalingarts bei der Verlosung Enter to Win the Rhodia 2010 Weekly Planner Giveaway! mitgemacht und gewonnen! Cynthia kennt ihr vielleicht noch aus dem Interview mit Cynthia Niklas (deutsch), das ich vor einiger Zeit mit ihr geführt hatte.
Nun ist der DIN A6 Planner angekommen, zu dem Cynthia bereits einen Testbericht (englisch) geschrieben hatte. Hier nun mein Eindruck des Buches.

Das kleine DIN A6 Büchlein wurde von Quo Vadis für Rhodia hergestellt. Rhodia selbst ist eine französische Firma, die für ihre Notizbücher bekannt ist. Bisher habe ich noch nicht über diese Firma berichtet, werde aber bald einen Artikel angehen.
Das Büchlein macht auf den ersten Blick einen schicken Eindruck mit seinem orangenen Papierband, das entfernt werden kann. In den Einband ist das Rhodia Logo und der Schriftzug „2010“ eingeprägt – für meinen Geschmack etwas zu auffällig. Gehalten wird das Buch von einem scharzen Gummiband.


Zum Vergrößern bitte klicken

Innen gibt es pro Woche eine Dppelseite: links die Tage mit Uhrzeitangaben, rechts eine karierte Notizbuchseite. Meine Ausgabe ist in Englisch gehalten und mit ihren US-amerikanischen Feiertagen sicher auch für den amerikanischen Markt bestimmt. Hinten gibt es eine Übersicht für 2011, sowie eine Miniadressbuch; vorne gibt es eine Übersicht für 2010. Die Seiten sind in den unteren Ecken perforiert, so dass man die Ecke heraustrennen kann. Damit hat man immer mit einem Griff den aktuellen Tag zwischen den Fingern – das ist auch notwendig, denn ein Lesebändchen fehlt (übrigens auch das Kapitalband).


Zum Vergrößern bitte klicken

Der Einband ist biegsam und geschmeidig, ähnelt haptisch einem Moleskine.


Zum Vergrößern bitte klicken

Alles in allem ein angenehmes Büchlein, das für meinen Geschmack etwas zu klein ist, v.a. was den Zeilenabstand angeht. Mein Bindewerk Weekly Planner ist mir vom Format her lieber, das Papier ist besser und das Buch ist typografisch schöner gestaltet. Wer einen mobilen Taschenkalender sucht, in dem man auch Notizen machen kann, könnte sich den Rhodia Planner anschauen.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Rhodia  Tags:

Gestern Morgen hatte ich angekündigt, dass ich mir einen Bindewerk Kalender kaufen werde. Dann war ich gestern auch gleich im Gerstaecker Künstlerfachmarkt in Karlsruhe und habe mir einen DIN A5 Kalender gekauft. Der Markt hat übrigens eine große Auswahl an Notizbüchern verschiedener Hersteller, v.a. auch Skizzenbücher in allen Formaten.

Der Kalender macht auf den ersten Blick einen – nun ja – nennen wir es mal „pragmatischen“ Eindruck. Der Einband fühlt sich an wie eine Art Kork-Stoff-Gemisch („Schwarzpappe“), ist biegsam und haptisch sehr angenehm. Das weiße Band ist Verpackung und wird natürlich im täglichen Gebrauch entfernt.


Zum Vergrößern bitte klicken

Das Gummihalteband wird über eine Einkerbung am oberen und unteren Ende des Buches in Position gehalten. Die Einkerbung zieht sich über alle Seiten:


Zum Vergrößern bitte klicken

Die Halterung des Bandes ist wie gesagt „pragmatisch“ und erinnert an die RedCypress Halterung. Würde mich nicht wundern, wenn deren austauschbare Gummibänder hier passen würden.


Zum Vergrößern bitte klicken

Das angenehm lange Lesebändchen ist ebenfalls „pragmatisch“ eingeklebt. Es sitzt stabil, sieht aber instabil aus. Auf dem folgenden Bild ist auch die eher billige Bindung zu sehen. Die Buchdeckel sind auf das Band des Buchrückens nur aufgeklebt. An allen Stellen des Buches sieht man die Struktur der Materialien durchscheinen.


Zum Vergrößern bitte klicken

Am Buchrücken ist auch der Stifthalter angebracht.


Zum Vergrößern bitte klicken

Der Kalenderinhalt wurde von Diarpell in Italien entworfen, wo der Inhalt auch gedruckt wurde. Pro Woche gibt es eine Doppelseite. In der oberen Hälfte sind die Tage Montag bis Samstag in jeweils gleicher Größe untergebracht, nur der Sonntag fristet rechts unten in der Ecke ein Nischendasein. Das untere Drittel des Buches lässt Platz für Notizen.
Sehr nett: pro Tag ist das entsprechende Wort in sieben Sprachen abgedruckt. Die Monatsnamen sind hinter jedem Tag in einer anderen Sprache gedruckt.
Das Papier hat eine gelbliche Farbe („chamoisfarben“, vanilleartige Farbe mit einem Tick Orange) und ist schwarz und dunkelrot bedruckt, was einen sehr edlen Eindruck macht. Das Innere des Buches ist mit Liebe zum Detail gestaltet. Hier hat sich jemand Gedanken gemacht.
Weitere Inhalte im Buch sind eine großformatige Jahresübersicht vorne, hinten ein internationales Vorwahlverzeichnis, ein kleines Adressbuch sowie eine ausklappbare Welt- und Europakarte.


Zum Vergrößern bitte klicken

Hier ein Foto, das einen Tag im Detail zeigt:


Zum Vergrößern bitte klicken

Das Buch hat es mir angetan, ihr merkt es schon. Ich hatte schon lange keinen gedruckten Kalender mehr im Einsatz, weil ich für Erinnerungen lieber digitale Begleiter einsetze. Für das kommende Jahr werde ich also nun wieder auf analog umstellen. Passt auch einfach besser zu einem Notizbuchfan.
Wenn ihr einen Kalender sucht, schaut euch diesen Kalender unbedingt an! Der Preis ist mit fast 17 EUR scheint mir auch angemessen.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Bindewerk  Tags: ,

Jacky hat mich auf weekdate.com aufmerksam gemacht (Twitter: @weekdate). Sie hatte bereits in ihrem Artikel Der Zeitplan – Zeitmanagement Teil 6 darüber berichtet. Die besondere Funktion des Kalenders ist die Idee des „Write it once“ für regelmäßige Termine, die monatlich oder wöchentlich stattfinden. Im oberen Teil des Kalenders werden monatlich regelmäßig stattfindende Termine eingetragen, um unteren Teil die Termine pro Woche. In der Mitte kommen dann die tagesspezifischen Termine. Wenn man diese nun weiterblättert, bleibt der obere und der untere Teil stehen, so dass man die regelmäßigen Termine immer noch parat hat. Man schreibt sie halt nur einmal – „write it once“.
Wie das ungefähr aussieht, kann auf diesem Bild aus dem Shop sehen:


Zum Vergrößern bitte klicken
© weekdate.com

Ein Kalender ist natürlich kein Notizbuch; ich fand die Idee trotzdem interessant, denn diese Kalenderidee ist prädestiniert für einen Notizbuchhack. Falls sich jemand ans Werk macht, freue ich mich über Bilder des Ergebnisses. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man den Hack noch um eine jährliche Lasche erweitert, die etwa an Aktionen zu fixen Terminen wie Weihnachten oder Hochzeitstagen Aktionen festhält.

Das folgende Video zeigt, wie der Kalender funktioniert (am besten auf Vollbildansicht einstellen).

Danke nochmal an Jacqueline für den Tipp. Wenn ihr auch Tipps habt, was im Notizbuchblog sehenswert ist, freue ich mich über eine Mail. Bei uservoice (s. „Feedback“ Knopf am linken Rand) hat auch schon jemand vorgeschlagen, dass ich die Leser über den nächsten Beitrag abstimmen lasse. Freue mich also über Vorschläge.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags:

Eigene Kalender lassen sich besonders gut in Blankonotizbüchern erstellen. My Moleskine Hack [part 1] erklärt eine interessante Variante. Neben der üblichen Tagesaufteilung schlägt der Autor noch eine Monats- und Wochenübersicht vor. Zusätzlich fügt er am Ende ein Archiv hinzu, eine Art Inhaltsverzeichnis, das allerdings eine manuelle Nummerierung der Seiten erfordert.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Hack  Tags: