Tag-Archiv für » Leder «

Leserin Andrea schickte mir den Link auf den Online Shop Die Papeterie. Dort hat sie mich auf die Ledereinbände der Serie Umbria aufmerksam gemacht:

[…] Für diese Buchbinderserie wird ausschließlich grubengegerbtes Vollrindleder, so wie gewachsen, verwendet. Dieses wird ausschließlich mit natürlichen Gerbstoffen behandelt – also Leder pur. Dieses edle Material bekommt durch den täglichen Gebrauche eine ganz persönliche Oberflächenpatina und erfreut damit schon etliche Besitzer. […] Wir verzichten bewusst auf mikrofeine Kunststoff- sowie Sprühfarbbeschichtungen oder Prägungen um die dementsprechende Farbe bzw. Oberfläche zu erzielen. Unsere Leder werden sehr aufwendig in der Grube mit pflanzlichen Gerbstoffen langsam gegerbt, damit das Leder in seinem Ursprung erhalten bleibt und in Ruhe zu einem Spitzenprodukt heranreifen kann. […]

Andrea schwärmt von den Büchern und findet, dass sie mit dem Alter immer schöner werden. Die Bücher sind nicht gerade ein Schnäppchen. Aber die Seiten sind auswechselbar und wenn der Einband wirklich so langlebig ist, wie er aussieht, dann lohnt sich die Investition.


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X47 hat neue Einlagen auf dem Markt. Zum einen gibt es nun die Kalender für 2012, aber darunter sind auch ein paar Neuerungen, wie z.B. das Haushaltsbuch, in dem man Einnahmen und Ausgaben festhalten kann. Und besonders schön gelungen finde ich den Wochenkalender mit den Zeitkreisen :

[…] Für jeden Tag sind sieben Zeilen für Aufgaben vorgesehen. Darüber hinaus haben Sie einen freien Block für Notizen oder Skizzen. Die sieben Zeilen die Sie jeden Tag zur Verfügung haben, können Sie auch für die 7×7-Methode verwenden. Die 7×7-Methode ist ein neuer Zeitmanagement- und Selbstführungsansatz, der zur Konzentration auf das Wesentliche, die Beachtung der eigenen langfristigen Ziele und dem Aufbau von sinnvollen, produktiven Gewohnheiten auffordert […]

Mehr zur 7×7 Methode findet ihr auch auf der X47 Homepage.


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© X47


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© X47

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Auf der paperworld hatte ich ein längeres Gespräch mit Aron Yu von paperthinks aus Hong Kong. Er war mit seinem Kollegen vor Ort und nach anfänglicher Skepsis darüber, was ich eigentlich treibe (ich erklärte, dass ich ein Blog über Notizbücher in deutscher Sprache schreibe), erzählte er mir voller Enthusiasmus von seinen „Recycled Leather Notebooks“. Das Besondere dieser Notizbücher sind die bunten Einbände aus recyceltem Leder. Aron sagte mir, dass Lederrecycling eine Spezialität „der Italiener“ sei, aber ihr Verfahren sei so besonders, weil sie eine besondere Methode zum Einfärben des Leders hätten. Die Details habe ich mir leider nicht behalten, die könnt ihr aber auch auf der Homepage durchlesen:

[…] Our main line book cover material, recycled leather , is reprocessed the remainder of manufacturing a leather article. It contributes to effective use of resources, and reduction of industrial waste. […] The material also goes through extensive measures to ensure that its contents include no chemical compounds which harm the environment and human health. […] Bound by both recycled leather and recycled paper, Paperthinks notebooks keeps a smooth and delicate writing experience for you as the qualified recycled paper is not 100% processed by consumer wastes. […]

Der Stand bestand nur aus einigen Regalen, die aber gefüllt waren mit einer großen Vielfalt an bunten Einbänden. Ich durfte mir ein Buch aussuchen und mitnehmen; nicht ohne vorher das Versprechen abzugeben, es auch tatsächlich zu benutzen (das fiel mir einfach) und nach Gebrauch (!) darüber zu schreiben. Das tue ich hiermit.
Ich hatte mir ein dunkelblaues DIN A6-Büchlein ausgesucht, das ca. 120 linierte Seiten hat, fadengeheftet. Das blaue Lesebändchen passt farblich zum Einband. Vermisst habe ich die Froschtasche. Der fehlende Haltegummi war kein Problem. Das Buch ist haptisch ein Genuss: obwohl es recht hartes Leder zu sein scheint, ist es doch sehr biegsam und geschmeidig weich in der Hand. Fettfinger können ihm ebensowenig anhaben wie ein paar Tropfen Wasser. Die Abnutzung an den Rändern ist minimal – na gut, es hat auch nur ca. sechs Wochen im Dauerbetrieb durchhalten müssen, wenn auch in vielen unterschiedlichen Szenarien und Taschen.

Unten findet ihr ein paar Bilder meines benutzten Buches. Leider gibt es die Bücher noch nicht in Deutschland, jedenfalls weiß ich nichts davon. Sobald es einen Distributor gibt, erfahrt ihr hier im Blog davon.


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Whitebook – Tailored Notebooks aus der Schweiz war der erste Artikel zu Whitebook im Notizbuchblog. Peter Zeller von Whitebook hat mir schon vor Wochen ein sehr schönes A6 Buch mit Kalendereinlage zur Verfügung gestellt, das ich seitdem im Einsatz habe. Ein Kurzfazit könnte lauten: ein Whitebook ist ein X17 mit Ledereinband. Ein X47 ist schon eine Nummer edler.
Die Einlagen kann man wie beim X17 über einen Gummi austauschen und die Papierstärke ist ähnlich. Das A6 Format hat Platz für drei Einlagen. Ich habe Kalendereinlage im Einsatz und zwei Einlagen für Notizen. Da sind die beiden braunen Lesezeichen (passend zum Einband) sehr praktisch: eines für den Kalender, eines für das Notizbuch.
Die Kalendereinlage zeigt zwei Wochen auf einer Doppelseite. Dabei sind Feiertage oder Wochenende nicht von anderen Tagen farblich zu unterscheiden. Der Platz pro Tag reicht bei mir gerade für die wichtigsten Einträge wie Geburtstage und Top-Termine. Aber mehr ist bei dieser Größe wohl aber auch nicht machbar. Alle Einlagen haben je nach Lineatur eine andere Farbe auf dem „Vorsatzblatt“.
Der Ledereinband ist haptisch eine Wohltat und wunderbar weich. Beim bisherigen schonungslosen Einsatz hat er sich gut geschlagen. Gehalten wir er von einem Gummiband und am vorderen Teil gibt es eine kleine „Flagge“, die den Schriftzug „Whitebook“ trägt und unauffällig im zugeschlagenen Zustand herausragt (s. Fotos). Vorne im Einband gibt es eine kleine Halterung für Zettel und im hinteren Teil vier stabile Gummis in den Ecken, um größere Zettel zu halten.
Alles in allem ein sehr schönes Notizbuch. Wer auf feine Ledereinbände steht und auswechselbare Einlagen akzeptiert, der sollte sich das Buch anschauen, auch wenn der Preis deutlich über einem „einfachen“ DIN A6 Buch liegt, wie man es in jedem Schreibwarenladen bekommt.

Hier noch ein paar Fotos von meinem Buch. Falls ihr Fragen habt, freue ich mich über eure Kommentare.


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100 Jahre Garantie auf Ledereinbände gibt es nicht? Gibt es doch! Leser Frank schickt mir den Link auf Saddleback Leather, eines amerikanischen Lederherstellers, der sage und schreibe 100 Jahre Garantie auf seine Lederprodukte gibt. Das gibt es nur im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“; in Deutschland gäbe es sicher ein Gesetz gegen so viel Garantie:

[…] All of our products are fully warranted against all defects in materials and workmanship for 100 years. If you or one of your descendants should have a problem, send it back to me or one of my descendants and we’ll repair or replace it for free or we’ll give you a credit on the website […]

Der Link von Frank bezieht sich auf einen Moleskine Ledereinband:

[…] # Elastic band can be used # Designed to hold pens close without slipping out # 100 yr. warranty (you’ll understand when you get it) # 100% thick full grain boot leather (but thicker) # Industrial heavy gauge marine grade thread # Pigskin lining (tougher than leather) […]

Mit 43 US $ ist der Einband gar nicht mal so teuer, wenn man die lange Garantie bedenkt. Unten ein Foto von der übrigens sehr schönen Webseite und unten ein YouTube Video zum Notizbucheinband.


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Anmerkung: irgendwie kam mir die Seite bekannt vor, aber ich konnte sie im Archiv nicht finden. Muss so eine Art Deja-vu sein …

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Leser Frank schickte mir den Link auf die Quiver Pen Holders for Moleskine Notebooks, speziell auf einen Test dieser Stifthalter. Im Bericht findet ihr schöne Bilder des Stifthalters und eine ausführliche Beschreibung der Vor- und Nachteile.
Wer besonders interessiert ist, kann sich die Homepage des Herstellers quiver anschauen. Dort findet man die vollständige Produktpalette und eine kurze Geschichte des Unternehmens:

[…] One of our designers is an avid Moleskine notebook user and was continually frustrated with losing his favorite pen in the bottom of his bag, or worse, leaving it on his desk at home. Clipping a pen to the cover or spine was always awkward, and loose pens and pencils have a way of not being easily found when they are needed most. The idea of producing an elegant way to attach a pen to a notebook inspired us to learn about various leather grades, tannages, stitching; as well as vigorously studying the sizes and styles of pens, pencils and markers to develop the best designed and most versatile pen holder possible. […]

Im quiver Blog findet ihr viele Testberichte und Links zu anderen Notizbuchseiten. Schönes Etui, allerdings haben ich keinen Shop in Deutschland gefunden. Kennt jemand von euch die Stifthalter und kann uns sagen, wo man die bekommen kann?


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Anfang November stellte ich euch die Leserfrage: Schuber für Notizbücher?. Ich war wirklich beeindruckt von den vielen Rückmeldungen. Der letzte Kommentar stammte von Leserin Susanne, die mich auf die interessante Seite buechhuelle.com aufmerksam machte:

[…] Manch liebenswertes Produkt ist scheinbar aus unserem Alltag verschwunden. Auch Buchhüllen aus Leder schienen dieses Schicksal zu teilen. […] Wir selbst haben lange vergeblich nach einer gleichermaßen schlichten wie funktionell durchdachten Buchhülle aus Leder gesucht. So haben wir die Sache selbst in die Hand genommen […]

Die Hüllen sind Lederhüllen für Notizbücher oder Kalender in A4, A5 und DIN A6. Es wird auf der Seite aber extra betont, dass die Hüllen aber auch individuell gestaltet werden könnten. Im Shop gibt es neben klassischen Ledereinbänden auch Sondereinbände, etwa die „Lederhülle für den Mutterpass“ mit „Schwangerschafts-Sonderpreis bis Mitte Januar 2011“ – ausgefallene Idee.
Falls ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Notizbuchfan sucht, ist die Seite einen Blick wert.


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Salim von leatherjournal.co.in schrieb mir vor einiger Zeit eine Mail aus Indien und erzählte mir von seinen ledergebundenen Notizbüchern:

[…] I discover the age-old art of hand bound stone inlay and Hand-tooled leather bound books. All our journals feature TREE – PULP FREE Handmade paper, some have real flowers, sage, thyme, sweet grass embedded Into the cotton-linen acid free paper. In a BUFFALO leather there are many Satchels and 1800’s style leather journals and photo album …each is a Handmade one of a kind artisan master work Handmade leather bound blank page […]

Wie man auf der Homepage sehen kann, stellt Salim noch weitere Lederprodukte her. An der Mail hing auch eine Preisliste für die Lederbücher. DIe Preise sind unschlagbar: sie fangen bei 3 US $ an und bewegen sich bei wirklich großen Büchern bei unter 20 US $. Selbst große Ledertaschen kosten um die 20 $. Auf der About Us-Seite findet ihr Bilder von den Werkstätten. Das sieht in der Tat – nun ja – Low-Budget aus.
Unglaublich diese Globalisierung: da schreibt ein unbekannter (?) indischer Notizbuchhersteller mit eigener Manufaktur einem unbedeutenden deutschen Blogger eine Mail, und schon erscheint in Deutschland ein Artikel, der die Chance eröffnet, dass jemand von euch in Indien ein Notizbuch bestellt, in US Dollar zahlt und es per Post erhält.

Hier ein Foto der Notizbucheinbände, das mir Salim zur Verfügung gestellt hat


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Courtesy of, © Salim Hussein, leatherjournal.co.in

Hier ein Bild von Salims Homepage:


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stilsucht berichtete über das Lederschreibetui mit Füllung, das es zum Preis von fast 90 EUR (!) bei Manufactum zu kaufen gibt:

[…] Etui aus vegetabil gegerbtem Allgäuer Rindleder und Reißverschluß aus Messing. Füllung: 4 Bleistifte (H, HB, B), Bleistiftverlängerer, Bleistiftschonerkappe, Druckbleistift aus Metall (Mine 0,5 mm), 12 Ersatzminen dazu, Präzisions-Bleistiftspitzer von Dux, 3 Ersatzklingen dazu, kleines Lineal von Rumold und Speckgummi. […]

Das sieht alles sehr schön aus und ist Manufactum-typisch mit einer detaillierten Beschreibung versehen. Aber 90 EUR finde ich einen stolzen Preis für ein Etui, das wie ein Retro-Schüleretui aussieht. Der typische Notizbuch-Hacker bewahrt seinen Stift natürlich in/an einer/einem selbstgebauten Stifthalter auf. Wo bewahrt ihr eure Stifte auf, wenn ihr mit eurem Notizbuch auf Reisen geht? Kennt ihr andere Hersteller, die schöne Stiftetuis herstellen?


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Kategorie: Schreibgeräte  Tags: ,

Leserin Natascha schreibt mir eine Mail zum Shop von DeinUnikat bei dawanda. Sie schreibt:

[…] Diese Exemplare sind alles Unikate und werden von einem sehr guten Freund in Russland seit mehreren Generationen hergestellt, alles per Hand. Ich würde mich freuen, wenn diese wunderschönen Tagebücher in Deinem Blog Ihren Platz finden… […]

Auf der Seite heißt es

Höchste Qualität – Lebenslange Gewährleistung – Handgearbeitet – Befüllbar – Fair Trade – Keine Chemikalien – Acid free Paper – Sofortiger Versand – 100% Risk Free Geld Zurück Garantie – 24 Stunden Service – Individuelle Bestellungen – 100% Zufriedenheitsgarantie

Die Bücher kosten knapp 50 EUR. Kennt einer von euch die Bücher? Die Bücher haben ausgefallene Einbände und erinnern an mittelalterliche Gestaltung.


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