Tag-Archiv für » Papier «

papierbotschaft berichtet über Nachdenkliches auf Papier – »Whitebook« von Arctic Paper. Arctic Paper ist ein nordeuropäischer Papierhersteller:

Originating in northern Europe, we are a paper group with a dedicated passion for making superior graphic fine paper for demanding fine paper users. […] During 2009 the group produced a total of approx. 573 000 tonnes of graphic fine paper. Net turnover for the group amounted 2009 to PLN 1809.1 million. […] Arctic Paper S.A. has sales offices in 15 countries

Das „Whitebook“ beschreibt papierbotschaft so:

Das 20-seitige »Whitebook« vom Arctic Paper ist ein sehens- und fühlenswertes Projekt, bei dem Kreative, Drucker und Graveure gemeinsam Herzblut vergossen haben. Zum ersten Mal wird hier ein Druckwerk lediglich durch filigranste Prägungen illustriert. Je nach Blickwinkel entstehen auf dem Munken Print Cream Naturpapier dabei Tierbilder, die durch das vibrierende Spiel von Licht und Schatten zu starken Sinnbildern für das Artensterben werden […]

Hier ein Screenshot des Artikels:


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Ich ordne dieses schöne Werk in die Kategorie Kunst ein.

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Carta Pura ist ein Papierladen in München, der aber auch Notizbücher im Angebot hat, etwa Carta Pura Murillo Heft in 5 Farben (Shop von luiban) oder Carta Pura Schreibblock A4 braun:

Carta Pura Murillo Heft in 5 Farben, Kleines Heftchen mit 24 Seiten, 90g Salzer Werkdruck Papier. Umschlag aus Farbigem Murillo Papier, 11 x 19 cm

Ich habe den Stand auf der paperworld besucht, aber keine Fotos gemacht. Die Notizbücher sind minimalistisch und Carta Pura ist auch eher für seine Papiere und Geschenkpapiere bekannt. Die Carta Pura Homepage (s. Screenshot unten) ist – nun ja – sehr minimalistisch gehalten: man findet dort keine Infos außer der Anschrift. Wer sich die Produkte im Web anschauen möchte, schaut am besten bei luiban nach, über deren Shop ich schon berichtet hatte.
Kennt einer von euch die Papiere und v.a. die Notizbücher von Carta Pura und kann uns einen kurzen Erfahrungsbericht geben? Ich werde selbst noch versuchen, weitere Infos zu finden und mich dann ggf. mit einem weiteren Artikel melden.


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Bei The Design Files wurde ich auf die Liste schöner Alphabete bei share some candy aufmerksam. Dort gibt es eine Sammlung von Alphabeten, von denen vielen aus Papier gebastelt wurden. Nachdem euch das Alphabet aus Büchern so gut gefallen hatte, dachte ich mir, das könnte auch interessant sein. Die vollständige Liste der Alphabete findet ihr im Originalartikel:


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Im stets inspirierenden designerblog.it stolperte ich vor einiger Zeit über den Artikel Biglietti da visita in stile giapponese. Darin wird über japanische Visitenkarten der Firma Winged Wheel aus Japan berichtet. Winged Wheel ist mit Herzblut am Thema Papier interessiert, wie man das irgendwie auch von Japan erwartet:

Paper and letters – These words remind us of the tenderness and warmth of people. Although mobile phones and email have become amazingly popular in the twenty-first century, we believe that paper now assumes a new role as a medium of communication by people in pursuit of quality in everyday life. There is a message that can only be communicated on paper. Paper conveys not only the written word but also the senders‘ strong will to communicate.

Winged Wheel ist bei Twitter und bei flickr zu finden. Die Lampensammlung bei flickr wird euch begeistern! Dort findet ihr auch Bilder von Kleinkarten und Umschlägen – sehr schön.
Doch zurück zu den Visitenkarten , deren Motive von Holzdrucken aus der Meji Zeit (1868-1912) inspiriert sind:

There are beautiful and graceful designs in the history of modern Japan. We have focused on the Meiji era (1868-1912) for the series, and were inspired by the woodblock pictures of the period. The subtle designs match the special hand made cotton paper.

Die Preise: 125 $ für 100 handgemachte Karten, etwa für das Motiv silk tree flower. Ich empfehle unbedingt einen Blick auf die Homepage, von der ihr hier einen Screenshot seht:


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Ihr werdet es wahrscheinlich nicht glauben, aber ich habe immer noch nicht von allen Herstellern berichtet, die ich auf der paperworld besucht habe. Ich werde Infos dazu nach und nach im Blog einfließen lassen. Sven Winterstein von Kraftpapier stellte mich auf der paperworld einigen Leuten am Stand der Firma Gmund vor. Gmund selbst ist v.a. für seine Papiere bekannt und schreibt über sich selbst:

„Edle Papiere aus Gmund am Tegernsee“ – dieses Versprechen geben und halten wir mit unseren Produkten aus Feinstpapier seit fast 180 Jahren. Die Basis für dieses Vertrauen in unser Können und die ästhetische Kraft unserer Papiere bildet eine lebendige Unternehmensphilosophie, die sich in jedem Detail der Büttenpapierfabrik Gmund spiegelt.

Und wenn ihr mal eine beeindruckende Zahl an unterschiedlichsten Papieren sehen wollt, dann schaut euch unbedingt die Produktliste an. Gmund stellt aber auch Hefte und Notizbücher her und am Stand durfte ich Fotos dieser neuen Serie machen:


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Die Bücher sind handwerklich sehr schön gemacht und das Papier ist natürlich sehr gut. Ansonsten sind sie aber nicht von anderen Büchern zu unterscheiden – es fehlt in meinen Augen das gewisse Etwas – wenn man mal davon absieht, dass sie von Gmund sind. Im Onlineshop, von dem ihr unten einen Screenshot gibt, gibt es viele Bücher zur Auswahl, auch viele, die ich nicht am Stand auf der paperworld gesehen habe:


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Leider bekommt man die Bücher entweder nur in stationären Gmund Shops oder im Online Shop von Gmund. Laut eines Herrn, mit dem ich mich am Stand unterhielt, möchte Gmund die Bücher keinen anderen Onlineshops zur Verfügung stellen. Schade. Ich finde, dass man sich dadurch einige Chancen verbaut.
Sehr ansprechend fand ich übrigens auch diese Notizzettel, die in einer schönen Verpackung zu finden sind:


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Es war sehr angenehm am Stand von Gmund und ich bin gespannt, was zukünftig noch an Büchern von den Papierspezialisten erfunden wird.

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Kategorie: Gmund  Tags: ,

Mein treuer Leser Bernd schickt mir einen Link auf das Video Papierkrieg, das er bei fubiz.net gefunden hat. Der Film ist ein „Bewerbungsfilm für die Filmakademie Baden-Württemberg“:

Papierkrieg from Makaio Tisu on Vimeo.

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Im Shop von Plan International gibt es Notizbücher aus Lokta Papier aus Nepal. Wer ein Notizbuch braucht und Gutes tun möchte, der sollte einen Blick auf die Seite werfen. Dort gibt es auch weitere Infos über die Herkunft und Herstellung des Papiers:

Für die Erzeugung der edlen handgeschöpften Papier-Produkte aus Nepal werden überwiegend Frauen beschäftigt, die vorher unterhalb der Armutsgrenze lebten. Um die traditionelle Technik der Papierherstellung zu bewahren und den Menschen aus der Umgebung Arbeit zu geben, wird auf den Einsatz von Maschinen verzichtet. […] Lokta-Papier ist ein handgeschöpftes Papier, dass noch heute nach einer 2.000 Jahre alten Tradition aus der Rinde des Daphne cannabina (Lokta) hergestellt wird. Das Rohmaterial wird von den Sherpas angeliefert und am offenen Feuer gekocht, durch die Kraft des Wassers zerkleinert, mit den Händen gestampft, mit Erdfarbe vermengt, von Hand geschöpft und in der Sonne getrocknet. Das Lokta-Papier hat eine feine Struktur, ist fest und haltbar. Der raue, jedoch wunderschöne Rand des Papierblattes ist das wichtigste Kennzeichen dieses handgeschöpften Papiers.

Der Buchpreis von kleiner 10 EUR für 50 Seiten Papier scheint auf den ersten Blick nicht sehr günstig, aber um fait zu bezahlen, ist der wohlnotwendig.
Ich habe noch nie ein Buch mit Lokta Papier genutzt. Kann von euch jemand etwas zur Qualität des Papiers sagen?


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Bei behance habe ich ein beeindruckendes Werbevideo von Mercedes gesehen, das als Papieranmitmation von sehsucht umgesetzt wurde:

In search of the optimal look we busily folded, bent and rumpled. We visited exhibitions, combed through books and searched YouTube. Many innocent sheets had to sacrifice their lives for new techniques and colour shadings.

Weitere Informationen bei vimeo:

MERCEDES-BENZ UNFOLD from Sehsucht™ on Vimeo.

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Meine paperworld Berichterstattung neigt sich dem Ende zu. Ich habe noch ca. zehn Artikel in der Pipeline, weiß aber nicht, ob ich noch alle bringen werde. Mindestens einer davon ist noch sehr, sehr spannend – mehr wird nicht verraten. Heute möchte ich kurz über die Firma räder berichten, die einen sehr ansprechenden Stand auf der paperworld hatte:

1968 begann die Firmengeschichte von räder. Eine Zeit, in der die Beatles und die Stones die Musikszene bestimmten, und die Studenten auf die Straße gingen, um gegen verkrustete Strukturen und Lebensformen zu demonstrieren. Sit in’s und Flower Power waren angesagt. Und der Begriff „Design“ wurde langsam wichtig für zeitgemäße Formgebung. Räder startete mit handwerklichen Dingen und begann dann neue Formsprachen in die Wohnwelt umzusetzen. Eigenes Design und eine unverwechselbare Collection waren das erklärte Ziel. […] Viele unserer Produkte wurden mit Design-Preisen ausgezeichnet.

Direkten Notizbuchbezug hatten in erster Linie die schönen Lesezeichen, die ihr auf dem folgenden Bild seht (Foto von der Messe + Screenshot der Homepage). Die Lesezeichen sind Gummibänder mit einem emblemartigen Emaille-Objekt daran, das einen Spruch trägt. Die Lesezeichen stammen aus der Reihe „Poesie“, sind 34cm lang und das Emailleteil ist 2,8 x 2,8cm groß.


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Der ganze Stand war gespickt mit designtechnisch schönen Objekten aller Arten; die meisten davon findet man auch auf der räder Homepage, aber seid gewarnt: ihr werdet viel Zeit mit Stöbern verbringen.
Was mich letztes Endes überhaupt direkt auf den Stand zog, war aber ehrlich gesagt eine Sammlung von 3D Karten, „Die Architektur Karten“:

Papierkunst hat der japanische Origami-Professor Mashiro Chatani mit diesen weißen Karten geschaffen. Faszinierend ist die Exaktheit dieser Papierobjekte, die zum Sammeln anregen. Ein weiterer Reiz, wenn man hinter die geöffneten Karten ein Teelicht stellt, und somit den Motiven durch Schimmer und Schatten noch mehr Lebendigkeit verleiht.

HIer seht ihr zwei Fotos – zugegebenermaßen dunkel – und ein Screenshot der Homepage. räder werde ich auf dem Radar behalten. Ich bin begeistert von den Produkten dieser Firma.


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Bei clean&creative las ich über die schöne Papierkunst von Zim and Zou, die ihr auch im behance Netzwerk bewundern könnt:

Zim & Zou is a french graphic designers duo. They meet together when studying art in an artschool. Now working as freelancers in Nancy, France. Thibault Zimmermann (Zim) works digital art, rich medias, illustration, photography, and webdesign. Lucie Thomas (Zou) works with handmade crafts, paper and other materials. The mix of two different fields can make a difference!


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