Bisher habe ich zwei Dinge im Blog vernachlässigt: erstens echte Testberichte und zweitens Informationen zu Schreibmaterialien. Mit diesem Artikel möchte ich diesen Notstand etwas lindern und über mein bevorzugtes Schreibgerät berichten: den Bleistiftverlängerer „Der perfekte Bleistift“ von Faber Castell.
Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich von anderen Stiftarten auf Bleistifte umgestiegen bin, aber es muss schon sehr lange her sein. Bisher habe ich immer eine 2,95 EUR Plastiklösung von Faber Castell bevorzugt, die ganz in Schwarz gehalten war, aber vor einigen Tagen habe ich mir die etwa zehn Mal so teure Variante aus Metall geleistet, die zerlegt in folgendem Foto zu sehen ist:


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Der Bleistiftverlängerer ist aus Metall, hat einen Halteclip und einen Spitzer, den man aus dem Kopf ziehen kann. Der dazugehörige Stift gefällt mir nicht so, aber den kann man ja austauschen. Ich erhoffe mir von der Metallausführung etwas längere Haltbarkeit als vom Plastikexemplar, das hier im Vergleich zu sehen ist:


Zum Vergrößern bitte klicken

Dort ist der obere Rand zerbröselt und der Clip ist längst abgebrochen – ist halt auch den ganzen Tag in Nutzung. Bis jetzt bin ich mit beiden Varianten sehr zufrieden, wobei ich die Hülle beim Schreiben nur dann auf den Stift stecke, wenn er wirklich sehr kurz ist. Ansonsten ist die Hebelwirkung durch das Gewicht am Ende des Stiftes zu groß und man muss spürbar Kraft aufwenden, um den Stift beim Schreiben stabil zu halten. Sehr schön: der Verlängerer wirkt prima als Verschlusskappe, wenn man den Stift transportiert. Und gut aussehen tut das auch.

Zum Stift: die mitgelieferten Stifte bei beiden Ausführungen sind nicht sehr schön, auch wenn sie gute Schreibqualität haben. Ich bin dann irgendann auf einen völlig schwarzen Stift umgestiegen, der die neue GRIP Technologie von Faber Castell hatte: der Stift hat eine Dreickform (gerundet) und besitzt eine Art sanfte Holznoppen, die eine sehr gute Griffigkeit herstellen. Das besondere an meiner Ausführung ist die edle Schwärze: Stift schwarz, Noppen schwarz und Holz (schwarz). Auf dem Bild oben mit der Plastikkappe ist der Rest eines solchen Stiftes zu sehen. Der Stift ist ein Blickfang und liegt sehr angenehm in der Hand. Ich kann mir zur Zeit kein anderes Schreibgerät vorstellen. Einen Radiergummi hat der Noppenstift nicht, aber kritzeln ist ja erlaubt.

Mein Problem: ich kann die schwarze Variante gerade nirgends auftreiben … hat einer von euch einen Tipp für mich?

Wer sich für die Geschichte des Bleistifts interessiert, sollte sich bei Faber Castell die Seiten Der Bleistift und berühmte Menschen anschauen oder einen Blick in das PDF Die Geschichte des Bleistifts werfen.

Was verwendet ihr als Schreibgerät?

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15 Antworten
  1. tomsteg sagt:

    Für dieses Gerät würde ich mich auch interessieren. Wo kann man sich dies zulegen?

  2. Iris sagt:

    Ich mag am liebsten Druckbleistifte, weil die Mine da nicht stumpf wird – und ich brauche unbedingt einen mit Radiergummi.
    Leider habe ich immer wieder erlebt, dass ich selbst im Schreibwarenfachgeschäft nur ungläubiges Erstaunen ernte, wenn ich nach Ersatzradiergummis (z. B. für Parker oder Rotring) frage. Offenbar werden die sonst nie verlangt.

  3. Ich habe bis vor Kurzem einen 4fach-Stift von Rotring verwendet.
    Die Version mit roter und schwarzer Kugelschreibermine, 0,7mm Druckbleistift und Textmarker. Ich trage ihn auch immer noch meistens bei mir.
    Direkt zum Notizbuch gehört jetzt aber ein Druckbleistift „BFH Totiens“ mit 2mm Mine in 2B und integriertem Spitzer.
    Das Teil sieht edel aus, schwarz mit silbernem Metallvorderteil, Metallclip und einem Schieber mit dem man die aktuell verwendete Mine anzeigen kann.
    Einen Radiergummi gibt es nicht.
    Mir taugt es zur Zeit sehr gut. Es ist robust und funktioniert sowogl zum Schreiben, als auch zum Zeichnen und ist nicht so dick wie der Rotringstift.

  4. Dominik sagt:

    Ich benutze einen Parker Sonnett Füller. Aus den USA habe ich mir mal einen Space Pen mitgebracht und mache ein paar Erfahrungen damit.
    Benutzt Du auch ein Stift Etui?

  5. Christian sagt:

    Danke für eure Kommentare!

    @tomsteg: bekommt man in praktischem jedem besseren Schreibwarenladen – bei eBay gibt es auch eine Menge im Angebot.

    @Iris: ich staune auch 🙂 Es gibt diese kleinen Radiergummis als Ersatz für Druckbleistifte? Als Aufsatz?

    @Michael: kannst du mir einen Link auf den Stift schicken? Wenn ich bei Google nach „Druckbleistift “BFH Totiens” kommen 0 Treffer

    @Dominik: ich benutze kein Stiftetui. Fand ich bisher für meine Bleistifte etwas übertrieben. Kenne Etuis primär bei Füllernutzern … kannst du ein bestimmtes Etui empfehlen?

  6. @ Christian

    Leider nein. Das Teil war eine Prämie bei einem Zeitschriftenabo.
    Einziger Hinweis den ich noch habe, ist, das auf dem Clip „Italy“ steht.
    Ich mail dir mal ein Photo.

    Michael

  7. Iris sagt:

    @Christian
    Naja, es gibt sie ja eben nicht…
    Es ärgert mich, 20€ für einen Marken-Druckbleistift auszugeben und nach ein paar Monaten ist der Radiergummi verbraucht! In meinem heißgeliebten Kalender mag ich nun mal nicht „kritzeln“…
    Meist kaufe ich jetzt billige Druckbleistifte beim Discounter, da gibt es öfter Sets mit Ersatzradiergummis und -minen für kleines Geld.

  8. Christian sagt:

    @Michael: danke. Fotos sind angekommen

    @Iris: guter Tipp für alle, die das gleiche Problem haben

  9. Dominik sagt:

    Habe mir gestern auch mal den „perfekten Bleistift“ für 6 € gekauft. Es ist zwar nicht die Edel-Version hat aber auch einen Metallclip. Komplett aus Plastik kostet er ca 3 €. Der Aufsatz ist echt nett, aber er muss sich noch in der PRaxis beweisen.

    Ein Etui habe ich leider auch noch nicht. Ich suche noch einen guten Deal und freue mich über Hinweise.

    Guter Blog übrigens! Vielleicht kannst du ja mal diese Themen betrachten:
    -Hippster PDA
    -Conceptum http://www.sigel.de/CO230-Notizbuch-Conceptum.254579.0.html
    Letzeres habe ich mir jüngst gekauft. Ich kann es kaum erwarten es anzuschreiben.

    Dominik

  10. Christian sagt:

    @Dominik: stimmt, drei EUR habe ich auch für die Plastikausgabe gezahlt. Danke für das Lob … zu deinen Anregungen:
    Über den Hipster PDA habe ich schon berichtet: http://www.notizbuchblog.de/2009/06/07/hipster-pda-analoges-objekt-zur-informationsspeicherung/ . conceptum Bücher verwende ich aktuell selbst. Den entsprechenden Artikel findest du unter http://www.notizbuchblog.de/2009/05/22/notizbucher-moleskine-vs-conceptum-vs-v-book-vs-semikolon/

  11. Ich schreibe, wegen der Spitze, auch immer mit Druckbleistift. Für die Faber-Castell-Stifte finde ich in unserem lokalen Schreibwarenladen (Fa. Thiesbrummel) allerdings Ersatzradierer. Ich bekam dereinst sogar für meinen TK Fine Vario L einen Ersatzradierer, vor allem aber die langen Radiergummis vom GRIP 1345/1347 gab es dort.

  12. Mic sagt:

    benutze auch den perfekten Bleistift, am liebsten in der Härte B, leider habe ich den B noch nicht mit „eingebautem“ Radiergummi gefunden. Hab aber eine Alternative gefunden die auch prima funktioniert: GRIP 2001 ERASER CAP http://www.faber-castell.de/11452/Produkte/Bleistifte-Spitzer-Radierer/Radierer/index_ebene3.aspx

  13. […] on this topic.Powered by WP Greet Box WordPress PluginEndlich, nachdem ich in verschiedensten Blogs von diesem Stift gelesen haben, musste ich ihn unbedingt haben, den perfekten […]

  14. Thomas sagt:

    Der perfekte Bleistift von Faber-Castell ist gut, aber es gibt noch eine Steigerung 🙂

    Den perfekten Bleistift von Graf-von-Faber-Castell (gleicher Hersteller, aber die Premiummarke).

    http://www.graf-von-faber-castell.de/13984/Die-Collection/Der-Perfekte-Bleistift/GvFC_index.aspx

    Natürlich sehr, sehr viel teurer, aber das Schreibgefühl, die ganze Verarbeitung und natürlich das Aufsehen, das man damit erregt, sind unschlagbar.

  15. Christian sagt:

    @Thomas: ja, den kenne ich, danke für den Tipp. Ich habe die passenden Bleistifte, aber der Verlängerer war mir zu teuer. Die Stifte sind wirklich sehr gut!

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