Spätestens im Herbst ist Kalenderzeit. Man schaut sich nach einem neuen Kalender um und fragt sich, ob man nicht mal was neues ausprobieren soll. Einen ungewöhnlichen Kalender hat der Formatgeber Verlag im Programm, der mir neulich den Kalender von Slopinsky 2013 zuschickte. Der Kalender enthält neben genügend Platz für eigene Termine zusätzlich Termine und Eintragungen des fiktiven Privatdetektivs Slopinsky:

[…] Dieser Kalender ist kein gewöhnlicher Taschenkalender, denn er hatte einen Vorbesitzer! Nimm teil am Leben des Berliner Privatdetektivs, Frauennichtverstehers und unfreiwilligen Hundebesitzers Robert Slopinsky. Seine Einträge und Kritzeleien erzählen dir eine Geschichte, die dich durch das Jahr begleitet: mal frech, mal nachdenklich, mal frivol, aber immer sloppig. Dazwischen hast du jede Menge Platz für deine eigenen Termine und Notizen. Egal, was du 2013 planst, Slopinsky plant mit! […]

Über die fiktiven Kommentaren im Kalender lernt man den Herrn Slopinsky näher kennen. Einige Einträge stehen für sich, andere ergeben erst mit anderen zusammen einen Sinn und lassen schmunzeln. Über das Jahr gesehen entdeckt man so langsam das Leben des Detektivs und hat einen täglichen Begleiter (ganz wie bei einer Soap im Fernsehen) im eigenen Kalender. Der Kalender von Slopinsky (Werbelink) kostet knapp 18 EUR, hat einen angenehm griffigen Einband und ein Lesebändchen. Auf einer Seite befinden sich zwei Tage spaltenweise angeordnet. Im hinteren Teil gibt es noch Platz für ein paar Notizen.

Natürlich können die Leser des Notizbuchblogs mal wieder von einer Verlosung profitieren. Der Formatgeber Verlag hat mir zwei Kalender für euch zur Verfügung gestellt.

  1. Die Verlosung startet am 28. Oktober 2012 und endet am 02. November 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Bitte sagt mir im Kommentar, wessen Kalenderkommentare ihr gerne in eurem Kalender hättet? Die eines Schriftstellers? Eines Künstlers? Eines Politikers? Eines Stars?
  4. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  5. Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift, an die ich die Kalender senden kann
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Glück euch allen! Und eines sei gesagt: das wird nicht die letzte Kalenderverlosung in diesem Jahr bleiben.


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26 Antworten
  1. Lena sagt:

    Am liebsten hätte ich einen Kalender mit den Kommentaren eines Künstlers 🙂

  2. Rim sagt:

    Also, warum ich Kommentar eines Politiker in meinem Klender hätte, ist ja fast klar. Ich werde gern mal sehen, waren und wie lange sie denn so arbeiten. Insbesondere im Nachhinein ist das sehr interessant.

    Rim

  3. Herbert sagt:

    Interessante Notizen von anderen (bekannten) Leuten im Kalender, wäre ja mal interessant (Gedanken von jemand anderem in meinem Notizbuch, wäre aber ein absolutes NoGo). Es käme halt auf die Mischung an, wäre cool wenn sich jeder im Internet sein eigenes Notizbuch mixen könnte.

    Schriftsteller: ? (Kurze und knackige Notizen gibt’s wohl eher nicht)
    Künstler: DaVinci und Banksky
    Stars: ? (Großartige Gedanken erwarte ich da keine)

  4. Aline sagt:

    Ich hätte gern die Notizen eines kreativen Kopfes, Künstler oder Musiker, drin.
    Beste Grüße und Danke für ein wirklich lesenswerten Blog.

  5. Elli sagt:

    Ich hätte gern dieses Zitat:
    „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“
    von Goethe. So Motivations-Zitate 🙂

  6. Marion sagt:

    Das klingt doch lustig, den Kalender hätte ich gerne…

  7. Svenja sagt:

    Da ich selbst Künstlerin bin, fände ich es großartig, wenn sich meine Notizen mit denen eines korrekten, gut strukturierten Naturwissenschaftlers mischen würden.
    ANdere Idee: Was schreibt wohl ein Pathologe in seinen Terminkalender?
    Ich denke jedoch, dass Slopinsky eine spannende Mischung verschiedenster, witziger Bereiche darstellt und finde die Idee unglaublich gut!

  8. Kai sagt:

    Ich würde gerne die Notizen eines völlig belanglosen und unbekannten Menschen lesen, nur um festzustellen, dass er nicht belanglos ist und zu unrecht unbekannt.

  9. Sabine sagt:

    Ich würde Notizen eines Thrillerautors ganz gern mal sehen, wenn ich meinen Kalender aufschlage 🙂 Die Termine, die er zur Recherche vielleicht wahrnimmt oder was er dazu notiert….spannend!!! 🙂

    Ich bin wirklich superneugierig, was einen in den Kalendern alles so erwartet. Ist ja wie eine kleine Wundertüte 🙂

    Liebe Grüße
    Bine

  10. ThomasM sagt:

    Ich hätte gerne: In Form von Satire die Einträge der Bundeskanzlerin.

  11. Julia sagt:

    Eine Geschichte neben meinen eigenen Notizen – das ist schon lustig. Da bin ich gespannt, ob man da auch wirklich am Ball bleiben möchte!
    Ich würde ja gerne mal in Jasper Ffordes Kalender Mäuschen spielen – vorausgesetzt, er schreibt eh nicht alles in Blindtext!

  12. Udogi-Sela sagt:

    Wenn ich jetzt hier reinschreibe, dass ich so einen Kalender nicht brauche, damit aber an der Verlosung teilnehme und vielleicht auch noch einen gewinne, was mache ich dann damit?
    Also, falls das Los auf mich fällt, gleich noch mal neu auslosen…
    Ich hatte schon so manches Jahr einen Kalender, aber ich habe feststellen müssen, dass ich eigentlich keinen brauche. Das, was ich mir merken will, schreibe ich in mein kleines Notizbuch, und kalendarisches wird sowieso ins Tagebuch verfrachtet. Letztes Jahr hatte ich einen Kalender, „Leselust“ betitelt, der enthielt zu jedem Tag ein Zitat zum Thema „Lesen“. Eigentlich ein schöner Kalender, leider blieb er fast leer…

  13. Anja sagt:

    Coole Idee! Ich hätte dann gerne Einblick in den Kalender meines Chefs – um ihm bei Bedarf aus dem Weg bzw. eine Gehaltsverhandlung zum taktisch klugen Zeitpunkt anzugehen 😉

  14. Vollmondsekunde sagt:

    ich finde diesen soap-kalender super witzig! wenn man fiktive figuren die Ideen bekommt, sozusagen eine story die ja erdacht ist, dann ist ihr beruf eigentlich egal, denn die autoren können (und sollten!) sich für jede Figur spannende Sachen einfallen lassen.

    Wenn ich sozusagen ein altes Notizbuch eines Künstlers „wiederverwenden“ könnte (sozusagen, fertiggestellt, ein paar weiße Flächen dazwischen und dann wieder gedruckt), wäre das aber der Oberhammer, dafür würde ich schon gutes geld ausgeben. (aber da wäre mir ein weißes Notizbuch lieber, also kein Kalender). ich finde sketchbooks durchzublättern sowieso spannend ohne ende 🙂

    jedenfalls ein toller Blogeintrag, die Idee mit dem Detektiv ist witzig, besonders das „unfreiwilliger Hundebesitzer“ ht mich neugierig gemacht.

    LG

  15. Nicole sagt:

    Ich würde gern Jürgen Klopps Kalendereinträge sehen, vielleicht notiert er sich ja eine Wunschliste von Spielern, die er gerne hätte oder Taktiken. Aber außer Sportskalendern wäre es sicher auch interessant zu wissen, welche Gedanken und Termine Regisseure wie Peter Jackson haben.
    Die Idee ist auf jeden Fall klasse und erinnert mich ein wenig an „Greg’s Tagebuch“.

  16. Denise sagt:

    Die Idee ist toll! Ich hätte zu gern die Kommentare von Herrn Stromberg oder Andy Warhol drin. Dürfte beides sehr interessant werden 🙂

  17. akjBawa sagt:

    Ich bin ganz gespannt auf die Skizzen und Zeichnungen 🙂

  18. cara sagt:

    Ich find den Slopinsky-Kalender großartig, ich habe bereits den von 2012 als Geburtstagsgeschenk genießen können. Da ich daher das Konzept schon kenne ist es schwer zu sagen, was besser wäre; diese fiktive Person oder Kommentare eines Künstlers, Politikers, etc…

    Es ist spannend die Geschichte zu verfolgen, in 2012 hat Slopinsky seine Detektei angemeldet, Probleme mit der Tochter werden geschildert und so weiter. Es ist wie eine Geschichte, die man das Jahr hindurch liest, und obwohl nicht alles vollgeschrieben ist mit Kommentaren (genug Platz übrig um eigenes zu schreiben) bekommt man doch überaschend viel von der Geschichte mit 🙂

    Der Kalender ist leider zu teuer, als dass ich ihn mir selbst kaufen könnte, daher würde ich mich sehr freuen, wenn ich einen zugelost bekäme 😀

  19. Regina sagt:

    Tolle Idee, irgendwie hätte ich gerne die Notizen einer Kinderfrau aus einem fernen Land darin … Indien vielleicht …

  20. Also mal ganz ehrlich, wer hätte sich einen guten Start in das Jahr 2013 ohne Slopinsys Kalender 2013 vorstellen können? da ist echt beruhigend das hellblaue Kalendarium in Händen zu halten.

  21. Malte sagt:

    Das klingt doch mal nach einer netten Idee. 🙂

    Ich hätte gerne mal Einträge von Tim Burton. Zu schön, was der sich so ausdenkt.

  22. Eva_R sagt:

    Ich fände es eigentlich reizvoll, Kommentare und Eintragungen einer ganz gewöhnlichen Person zu lesen. Das Jahr einer Hausfrau und ihre Sicht auf Kinder, Mann und die Welteispiel. Oder aber etwas in Richtung Gin’o’clock, also nicht das Tagebuch der Queen, sondern ihr Kalender.
    Letztendlich würde ich eine fiktive und leicht satirische Geschichte bevorzugen, nicht den Egoschub irgendeines Stars (große und vermutlich tote Geister natürlich ausgenommen).

  23. Uta sagt:

    Was für eine witzige Idee, ich hätte gern die Aufzeichnungen von Inspector Columbo im Kalender um herauszufinden, ob das wirklich so chaotisch ist…
    Liebe Grüße
    Uta

  24. Christina sagt:

    Meine liebster „Kalender mit Benutzer“ wäre eindeutig ein Naturwissenschaftler. Lise Meitners Kalendereinträge würden mich aus dieser Gruppe wohl am meisten Interesieren und vielleicht sogar fesseln.

  25. Anja sagt:

    Slopinsky find ich Klasse. Den 2012 Kalender durfte ich schon genießen.
    Wenn ich mir einen Taschenkalenderautor wünschen dürfte, dann wäre es Dieter Nuhr.
    Ansonsten finde ich fiktive Charaktere viel amüsanter und der Autor kann sich prächtigst austoben…
    Weiter so!

  26. Petra sagt:

    gekauft, gelacht und nicht wieder hergegeben… Weihnachten kann kommen, denn ich weiß nun, was ich häufiger verschenken kann!

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