Die Lumio Buchlampe hatte es mir von Anfang an angetan und so war es nur logisch, dass ich die Kickstarter Kampagne unterstützte. Mittlerweile ist die Lampe angekommen und ich bin sehr begeistert.
Ich habe noch nie bei einer Kickstarter Kampagne mitgemacht bzw. einen Artikel bekommen. Wahrscheinlich hatte ich eine eher provisorisch anmutende Verpackung erwartet, wurde dann aber von einer perfekten Verpackung überrascht. Eine stabile Kartonbox mit einer goldenen Prägung mit dem „Lumio“ Logo. Die Box wird geöffnet, indem man die rechte Seite abzieht. Die Steckfläche ist mit einem orangenen Strich gekennzeichnet. Damit die Box nicht von alleine aufgeht, wird sie von einer durchsichtigen Plastikbanderole gehalten, die das Produkt beschreibt. Darauf befindet sich auch ein Hinweis, wer die schöne Verpackung entworfen hat: deBox Studio aus San Francisco.
Im Deckel der Box befinden sich zwei Magnethalter, ein Lederband, das Ladekabel und eine Jutetüte zum Aufbewahren der Utensilien. Und im Innern der Box findet sich dann die Lampe. Wie ein Buch. Ich hatte mir die „Blonde Maple Lumio“ bestellt, also helles Holz. Im ersten Moment verblüfft das Gewicht, das neben der Form perfekt zu den Erwartungen passt, die man an ein Buch in diesem Format hätte. Spontan klappe ich das Buch auf und siehe da: die Lampe leuchtet!
Ich würde mal sagen, das war die perfekte Auspackerfahrung: ansprechende und wertige Box, Liebe zum Detail und ein auf Anhieb funktionierendes Produkt, das garantiert keine Anleitung braucht. Mittlerweile habe ich die Lampe mit dem zwei Meter langen (!) orangefarbenen Ladekabel aufgekladen (mit Stoffbezug, sehr angenehm), das den Micro-USB Anschluss der Lampe mit einem USB Anschluss auf der anderen Seite verbindet. Am Laptop sollte man die Lampe aber nicht laden. Dafür funktionieren iPhone und iPad Ladeadapter mit USB Anschluss ganz prima, um die Lampe in einigen Stunden auf volle Leistung zu bringen.
Die Lampe leuchtet überraschend hell und entwickelt dabei kaum Wärme. Das Licht ist warm, mit einem Hang zum Weiß. Die verschiedenen Aufklapp- und Hängevarianten habe ich nicht ausprobiert – mir reicht die Buchlampe aufgeklappt auf dem Tisch. Der Innenteil ist aus einem stabilen Stoff namens „Tyvek“, der sich wie festes Papier anfühlt. Der Buchrücken ist eine spannende Konstruktion, da er direkt in das Holz geschlitzt wurde. Er macht einen haltbaren Eindruck.
Das einzige, was – nun ja – gefährlich ist: die Einbanddeckel sind mit unsichtbaren Magneten ausgestattet, um Lumio mit Hilfe der mitgelieferten Magnete in einer bestimmten Form zu halten. Die sind gefährlich, weil man sie nicht sieht und schnell mal Uhr, Smartphone oder allerlei Karten aus dem Geldbeutel darauf gelegt hat, was denen sicher nicht gut bekommt.

Alles in allem muss ich sagen, dass Lumio mich fasziniert: das Buch als Metapher für eine Lampe, was für eine geniale Idee. Wenn man die Lampe/das Buch benutzen möchte, muss man sie/es aufschlagen. Ende der Nutzung: Zuschlagen. Form und Gewicht verstärken die Metapher noch und das „Tyvek“ Innenleben ist ein perfekt fächernder Ersatz für die Seiten eines Buches.

Unter hellolumio.com findet ihr die Homepage der Lampe, die 125 USD kosten soll.

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Allgemein  Tags: , ,
Du kannst den Kommentaren zu diesem Artikel folgen, wenn du den entsprechenden RSS 2.0 Feed abonnierst. Du kannst eine Antwort schreiben, oder einen Trackback von deiner Seite setzen.
2 Antworten
  1. Juergen sagt:

    Hallo Christian, danke fuer den Bericht! Auf den Fotos sieht die Lampe sehr schick aus, der helle Holztonn gefaellt mir auch sehr gut … Hmm, vielleicht zu Weihnachten? 😉

    Viele Gruesse
    Juergen

  2. Sabine K. sagt:

    So schönes, warmes Licht… Das wäre wirklich ein Geschenk für (Notiz)Buchliebhaber!

    Liebe Grüße
    Bine

Schreibe eine Antwort

XHTML: Du kannst diese HTML Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>