Erinnert ihr euch noch an die lasergravierten Notizbücher von meinnotizbuch.ch? Schon im Juli meldeten sich Herr Görtz von meinnotizbuch.ch und Herr Brandl bei mir. Herr Brandl betreut die neu eröffnete deutsche Ausgabe meinnotizbuch.de. Ab sofort kann man also lasergravierte Bücher bestellen und muss nicht mehr die Versandkosten aus der Schweiz bezahlen. Eine weitere Neuerung: neben Moleskine Notizbüchern kann man nun auch Leuchtturm 1917 Notizbücher kaufen und gravieren lassen:
[...] Und die schönsten Notizbücher gibt es bei uns. Von Moleskine aus Italien: Der Klassiker unter den Notizbüchern. Bewährt, zuverlässig, kultig. Und aus Hamburg Leuchtturm1917: Ein Notizbuch, detailreich, durchdacht, bunt. [...]
Wer sich also für individuell lasergravierte Bücher interessiert, sollte einen Blick auf die Seite werfen. Hier ein Foto, wie sich ein hellblaues Leuchtturm Buch in DIN A6 im Gravurshop macht:
[...] Seit 1993 stellt FREITAG Damen- und Herrentaschen und Accessoires aus gebrauchten Materialien her, die auf der Strasse zu Hause waren: weitgereiste LKW-Planen, ausrangierte Autogurte, abgewetzte Fahrradschläuche und rezyklierte Airbags. Weil die Materialien zäh sind, sind es unsere Produkte auch. Weil wir Schweizer sind, ist es unser Qualitätsempfinden auch. [...]
Jetzt gibt es auch Notizbücher bei Freitag zu kaufen. Natürlich ist jedes Buch ein Unikat. Das F27 Notebook kostet sage-und-schreibe 82 EUR. Die Bindung ist das atoma System, das mir persönlich eher nicht zusagt. Die Beschreibung des Buches ist eher unkonventionell, aber lest selbst.
Hier ein Screenshot der Homepage:
Die iPad Verpackung, über die stilsucht berichtet, könnte sicher auch als Notizbuchhülle genutzt werden. comemai ist jedenfalls ein sehr schickes Stück:
[...] Every sleeve is different, like a piece of art. By famous Italian designer Luisa Cevese. Hand-made in Milan, Italy. [...] So soft from the inside and incredibly smooth from the outside. You want to touch it, use it, hold it. [...]
Leserin Natascha schreibt mir eine Mail zum Shop von DeinUnikat bei dawanda. Sie schreibt:
[...] Diese Exemplare sind alles Unikate und werden von einem sehr guten Freund in Russland seit mehreren Generationen hergestellt, alles per Hand. Ich würde mich freuen, wenn diese wunderschönen Tagebücher in Deinem Blog Ihren Platz finden… [...]
Die Bücher kosten knapp 50 EUR. Kennt einer von euch die Bücher? Die Bücher haben ausgefallene Einbände und erinnern an mittelalterliche Gestaltung.
Leser Franz schickte mir vor einigen Tagen den Link auf lasergravur-berlin.de, die viele Produkte lasergravieren können, darunter natürlich auch Notizbücher. Nun ist die Idee nicht neu, wie treue Leser wissen (s. dazu auch Gelaserte Notizbucheinbände selbst gestalten). Neu ist die Information zu den Einbänden, die graviert werden:
Da Moleskineprodukte PVC und Vinyl in den Einbänden haben, wird davon abgeraten diese zu gravieren, da bei der Lasergravur Toxine entstehen, welche schädlich für die Personen in der Nähe des Gravursystems sind und auch auf das Lasergravursystem selber einen negativen Effekt haben. Aus eben diesen Gründen haben wir ein Notizbuch im Angebot, welches sich von Moleskineprodukten nur marginal unterscheidet. Der Einband unserer Notizbücher besteht aus PU-Leder und ist somit gravierbar. [...]
Ich habe keine Ahnung, ob die Geschichte mit den Schadstoffen stimmt. Ein graviertes Buch kann selbst gestaltet werden und kostet 25 EUR. Das gestalten erfolgt aber nicht interaktiv am Bildschirm, was sehr schade ist. Man muss eine Vektorgrafik oder Rastergrafik hinschicken.
Wer eine Nähmaschine bedienen kann und sich gerne einen Stoffeinband für sein Notizbuch basteln möchte, kann sich die Anleitung von Keyka Lou anschauen, die mir @Sternengarten geschickt hat.
Neben einer Matieralliste gibt es viele Fotos, die Schritt für Schritt durch die Produktion führen.
Mein Kollege Stephan hat mit aus Bali einen Notizblock der anderen Art mitgebracht: mit massivem Holeinband, gebunden mir einem groben Seil und dickem saugstarkem Papier. Der Notizblock kann nur schwer aufgeklappt werden, so dass er sich eher für schnelle Notizen eignet, als für längere Einträge. Die balinesische Buchbindetechnik scheint mir noch etwas verbesserungswürdig. Das Buch hat etwa DIN A6 Länge, aber nur halbe DIN A6-Höhe. Danke an Stephan für das Unikat!
Habt ihr schon einmal ähnliche Bücher in Asien gesehen / gekauft?
moleskinerie verteilt einen Link auf How to make a Moleskine iPad Case. In diesem Artikel wird beschrieben, wie man sich einen notizbuchartigen Umschlag für sein iPad selbst basteln kann:
Putting a case around an Apple product gives me mixed emotions. Apple puts so much devotion into designing their products that every detail has been thought about. Holding a bare iPhone or iPad, it just feels right, the only thing they don’t seem to take into consideration is: what if it is dropped, what if it is put in a bag, what if it rests on a rough surface, what if its in a pocket with keys? A case is needed. [...]
Für einen Materialwert von unter 20 US $ kann man sich den Einband selbst basteln, der günstiger ist als ein dodocase oder ein [i:d]book:
In iPad Notizbucheinband hatte ich über die iPad Hülle “dodocase” berichtet, die das iPad mit einem Einband verpackt, der wie ein Notizbuch aussieht. Im Blog von Kevin Rose steiß ich nun auf ein Video, in dem Kevin einen Erfahrungsbericht zum dodocase abgibt und es dabei auch vorführt. Wer einen iPad Einband aus Deutschland sucht, kann sich das [i:d]book anschauen. Doch hier nun das Video mit dem dodocase Erfahrungsbericht:
Leserin µ schickte mir schon vor Wochen interessante Fotos mit einer Beschreibung ihres Beitrages zum brandbook Design Wettbewerb. Leider war die Mail in meinem Posteingang etwas versandet. µ (zu lesen “Mü”) hat einen Kombinationseinband erfunden, in dem sich drei Notizhefte unterbringen lassen. Sie beschreibt ihr Projekt “trio” so:
mein entwurf (“trio”) dient dazu, drei unterschiedliche, jederzeit austauschbare, notizbücher zu einem zu bündeln – kalender, skizzenbuch, adressbuch, tagebuch etc. ganz ohne metallteile oder irgend etwas, das extra angefertigt werden muß. das prinzip ist ähnlich wie bei heftschutzumschlägen wie man sie aus der schule kennt: der einband wird in taschen gesteckt. auch der schnitt selbst ist unkompliziert und besteht insgesamt aus nur 4 teilen + leseband, gummiband und stiftschlaufe. für meine muster hab ich filz (das große mit grün) und imprägniertes leinen benutzt, die bücher im innenleben sind von nanu nana und waren sehr sehr günstig aber gerade die größeren hefte finde ich sehr schön. natürlich kann man das ganze auch auf moleskin zuschneiden
Sehr viele Bilder zum Entwurf findet ihr bei flickr. Hier ein paar zur Auswahl