Archiv für » 2009 «

Abends versuche ich euch immer etwas Besonderes aus dem großen Meer der Notizbuchkunst zu präsentieren. Heute bin ich beim Stöbern über eine fast fotorealistische Zeichnung von Andrea Joseph gestolpert. Sie zeigt eine kleine Sammlung von Kieselsteinen, die sie in ihr Notizbuch gezeichnet hat. In ihrem travel moleskine set finden sich noch andere sehenswerte Zeichnungen. Unbedingt reinschauen!


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Kategorie: Kunst  Tags: ,

Die Firma brandbook hat mir einen Prototyp eines SOS Notizbuchs zur Verfügung gestellt, dessen Einband aus einer handelsüblichen Warnweste besteht. Das Ganze hat ein Buchbinder als Prototyp in Handarbeit gefertigt, es wäre aber auch in größeren Mengen zu haben. Aus einer Warnweste lassen sich drei Bucheinbände in DIN A5 herstellen. Jedes Buch ist ein Unikat, da die Produktion nicht trivial ist. Der Reflektorstreifen verläuft entweder längs oder quer über das Buch und der Reflektorstreifen oder der orangefarbene Stoff können nachträglich im Siebdruck z.B. mit einem Logo bedruckt werden.

Die Einsatzbereiche sind vielfältig: man könnte sie für ADAC Pannenhelfer einsetzen, als Notarzt Notizbuch, als Segel Logbuch, als DLRG Einsatzbuch, etc. Euch fallen bestimmt noch weitere Anwendungsmöglichkeiten ein. Für alle, die Ihr Notizbuch ständig verlegen oder irgendwo liegenlassen, scheint mir dieser Blickfang das geeignete Buch zu sein: es ist definitiv nicht übersehbar.

Hier ein professionelles Foto des Buches:


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Und hier eines von mir, das mit Blitz fotografiert die Reflektorstreifen leuchten lässt:

Danke an brandbook für die Bereitstellung des Prototypen. Natürlich ist das eine Art Werbung für die Firma brandbook, aber zum einen bekomme ich kein Geld dafür und zum anderen denke ich, dass euch diese Experimente eines Herstellers auch interessieren.

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Kategorie: Brandbook  Tags: , , ,

Nimue, die Gewinnerin des ersten HackBag, hat mir einen Link auf das Blog Closure geschickt.

After a 25 year career as an artist, metalsmith, and production jewelry designer, I became interested in the book arts. While learning about bookbinding and conservation, I found that there was very little information about book closures or hardware, and no readily available resource for clasps and bosses; so I did some research, and began to make my own.

Der Autor bloggt zum Thema Metallverschlüsse von Büchern, weil er keine passenden Angebote von Blogs im Netz gefunden hat. Er hatte also eine ähnliche Motivation wie ich mit dem Notizbuchblog. Neben Materialberichten und -rezensionen finden sich im Blog auch Anleitungen darüber, wie bestimmte Buchbindearbeiten in Zusammenhang mit Verschlüssen ausgeführt werden. Metallene Verschlüsse sind wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber alleine die Idee darüber zu bloggen finde ich beachtlich und lobenswert. Solche Seiten bereichern das Einerlei im Netz.

Hier ein Screenshot des Blogs:

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Kategorie: Webseiten  Tags: , ,

Die letzte Regel lautete Eselsohren sind erlaubt. Heute möchte ich eine Regel einführen, die nicht nur für Notizbücher wichtig ist und die man gerne mal umgeht, wenn man eine stabile Unterlage für ein Glas oder eine Tasse braucht und gerade ein Notizbuch herumliegt:

Regel 19: Keine Tassen auf dem Buch abstellen

Es sieht richtig hässlich aus, wenn man einen Kaffeekranz auf einem Notizbucheinband hat. Wenn der Einband nicht abwischbar ist und zusätzlich gar aus Stoff besteht, dann bleibt ganz schnell ein Kranz zurück, wenn man eine Tasse oder ein Glas darauf abstellt, deren Boden feucht ist. Man kann das auch systematisch nutzen und Kunst daraus machen, aber die meisten werden es eher als lästig empfinden. Ein Notizbuch enthält oft persönliche Inhalte und erfährt im allgemeinen vom Notizbuchfan auch eine gewisse Wertschätzung. Diese Wertschätzung sollte man dann auch der Hülle – sprich: dem Einband – zukommen lassen.

Natürlich kann das Thema „Tasse und Notizbuch“ auch künstlerisch bearbeitet werden:


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© anhdres!

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Kategorie: Tipps  Tags:

Sechs Bewerber gab es für den ersten HackBag. Ich bin sicher, da ist noch Potenzial drin für folgende HackBags. Es gab tolle Rückmeldungen von euch allen und ich habe einige neue Ideen gewonnen! Besonderen Dank an Jacky und Michael für eure Meinungen! Ich finde diese Anregungen sehr wertvoll für zukünftige HackBags und bin sicher, dass ich eure Auffassungen geeignet verbinden kann.

Doch nun zum Gewinner der Verlosung. Es gab sechs Bewerber und um geschickt zu würfeln, habe ich einen Zufallsgenerator online verwendet. Das Ergebnis ist dieses:

Damit hat der erste Kommentar gewonnen und der kommt von Nimue! Herzlichen Glückwunsch. Nimue bekommt also einen Mail von mir und das Ergebnis des Hacks können wir dann hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft begutachten!

Vorerst danke an alle fürs Mitmachen und für das Verteilen per Twitter, Mail und Blogartikel (s. Frankfurter Neue Presse)

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Kategorie: HackBag

Eines gleich vorweg: den Begriff HackBag gibt es zwar schon, aber soweit ich weiß noch nicht für die Geschichte, die jetzt gleich kommt. Die Idee zu folgendem Projekt hatte ich in einer interessanten Diskussion mit den Leuten von brandbook, die auch das Notizbuch für die Aktion zur Verfügung gestellt haben.

Ein HackBag ist eine Kreativitätskiste für Notizbuchhacks. Sie enthält eine wahllose Zusammenstellung scheinbar unzusammenhängender Dinge – und natürlich ein Notizbuch. Letzteres gilt es mit Hilfe des HackBag Inhaltes zu verändern, zu modifizieren, zu verschönern, zu verzieren – kurz: zu „hacken“.
Nun möchte ich regelmäßig einen solchen HackBag zusammenstellen und hier verlosen. Das funktioniert so: ihr hinterlasst einen Kommentar mit eurer E-Mail Adresse. Aus allen Kommentaren lose ich einen aus und setze mich per Mail mit dem Gewinner in Verbindung. Dann schickt mir der Gewinner die postalische Adresse, an die ich das HackBag schicken werde. Das Notizbuch und euren Hack dürft ihr natürlich behalten. Einzige Teilnahmebedingung: ihr müsst mir Fotos schicken, wenn ihr mit dem „Hack“ durch seid. Außerdem freue ich mich sehr über ein paar Worte zum Hack.

Das „HackBag #1“ enthält folgende Bestandteile:

  • ein größeres Stück edler dicker grüner Stoff mit Blumenstickereien
  • der Saum eines Jeanshosenbeins
  • einen Strohhalm
  • ein Taschentuch
  • drei Schrauben
  • zwei lose Lose
  • zwei Metallteile
  • ein Aufkleber „VIB“ (könnte Very Important Book bedeuten)
  • eine Postkarte mit der Musterung eines Papageifisches
  • eine Plastikklemme
  • ein graues Band


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Das zugehörige brandbook Buch hat ca. 200 Blankoseiten und ist fertig gebunden. Der Einband besteht aus Pappe und hat eine unfertige Anmutung – ideal als Basis eines Hacks.


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Die Bedingungen für den Hack:

  • es dürfen nur die mitgelieferten Teile verwendet werden
  • es muss nicht jedes Teil im HackBag verwendet werden
  • es dürfen beliebige Werkzeuge zusätzlich verwendet werden: Schraubendreher, Bohrer, Messer, Scheere, Säge, Zange, Kleber, Hefter …
  • keine Angst! es gibt kein „richtig“ und kein „falsch“. Es gibt nur „ausprobiert“ und „nicht ausprobiert“. Jeder „Hack“ wird mit Beifall belohnt

Ich kann mir vorstellen, dass dem ein oder anderen schwerfällt, im Vorfeld bereits die konkrete Anwendung und Zusammenstellung des HackBag Inhaltes abzuwägen. Bitte versucht es trotzdem. Meist kommen ja die besten Ideen, wen man konkret mit etwas anfängt – so wie der Geschmack ja häufig beim Essen erst kommt. Ansonsten schaut euch doch mal SCAMPER und die 40 Regeln von TRIZ als Anregungen an, was man mit Material so machen kann. Und falls ihr euch nicht selbst um das HackBag bewerben wollt, verteilt den Link doch einfach weiter oder gebt ihn jemandem per Twitter oder per Mail), der vielleicht Spaß an der Geschichte hat!

Falls ihr Anregungen für die Zusammenstellung zukünftiger HackBags habt, freue ich mich über Mails!

Bin gespannt, wie kreativ ihr seid. Also, los geht’s: wer möchte?

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Kategorie: HackBag  Tags: , ,

Es scheinen gerade Notizbücher in Mode zu sein, die die Anmutung anderer Gegenstände abbilden. Nach den Büchern mit Smartphone Anmutung bin ich bei behance über Bücher im T-Shirt Format gestolpert. Das Buch kann als normales Notizbucher verwendet werden, leistet aber sicher auch gute Dienste, wenn man ein T-Shirt mit Hilfe von Zeichnungen gestalten möchte.


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© behance.net

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Kategorie: Fundstücke  Tags:

Aus der beliebten Reihe der Sonntagsideen heute der Vorschag, das Notizbuch als Gästebuch zu benutzen. Es gibt spezielle Gästebücher zu kaufen, aber charmanter und spontaner finde ich ein normales Notizbuch, das entsprechend aufbereitet wird. Hier die Gedanken zum Thema „das Notizbuch als Gästebuch“

  • Sobald ein Gast zu Besuch ist, muss er mind. eine Seite im Buch gestalten; dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt
  • auf jeden Fall gehören das Datum und die Liste der Anwesenden in den Eintrag
  • Gäste könnten das Essen oder das Wetter kommentieren
  • Feste und Feiern können beschrieben werden
  • falls jemandem gar nix einfällt: Unterschrift+Ort+Datum reinschreiben.
  • der letzte Tagesordnungspunkt des Tages sollte das Datum des nächsten Besuchs sein
  • Gäste können Kinokarten, Eintrittskarten in Museen oder Biergartenrechnungen einkleben und kommentieren
  • besonders schön, sind kleine Zeichnungen und Skizzen; sehr Kreative verewigen sich mit einem Gedicht

Wenn ich heute unser altes Gästebuch durchblättere ist das wie ein Tagebuch längst vergangener Wochenenden. Sehr schöne Erinerungen! Mein erstes Gästebuch ist seit langem voll und mehr als zehn Jahre alt. Hier ein Foto des Exemplars, das ich als Unikat gekauft hatte:

Das Buch ist schon etwas älter und die Seiten lose. Der Einband ist aus rotem Stoff mit einer grünen Stickerei. Nebeneinander gelegt sehen die losen Blätter dann so aus:

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Kategorie: Sonntagsidee  Tags:

Diejenigen unter euch, die mit Bleistift schreiben, verwenden wahrscheinlich auch einen Spitzer. Eine wahre Fundgrube für das Thema Bleistiftspitzer ist spitzmaschine.de. Nach Eigenauskunft des Autors hat er über 46.000 Maschinen für mehr als 15.000 EUR gekauft !

Mein Name ist Sylvio Kresse, ich sammle seit Ende 1986 Bleistiftanspitzer.Aus Gründen der Kontaktaufnahme, der Präsentation meiner doch recht umfangreichen Sammlung und als Information für andere Sammler habe ich diese Seite ins Netz gestellt! [… ] Sinn dieser Seite ist es, das Wissen über (alte) Spitzmaschinen zu sammeln und weiterzuvermitteln.

Sylvio Kresse hat eine unglaubliche Menge an Detailinformationen gesammelt, wie man auf den zahlreichen Detailseiten wie z.B. der zu den Faber Maschinen sehen kann. Hier ein Screenshot der Seite:


© des Screenshotinhaltes Sylvio Kresse

Das hier ist ein Bild meiner alten Maschine: „A.W. Faber Castell Nr 52 / 20“. Sie hat aber schon einige Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber noch tadellos – etwa um das Geschenk des lexikaliker anzuspitzen. Übrigens: beim Lexikaliker gab es vor kurzem auch einen Artikel zu einer Spitzmaschine: Höllenmaschine.
Ansonsten verwende ich den eingebauten Spitzer in meinem (fast) perfekten Bleistift.

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Think = denken, Pad = Block das macht zusammen ein ThinkPad, einen Denkblock. So heißt auch eine Notebook Serie von IBM. Create Or Die schreibt im Artikel ThinkPad: Vom Notizbuch zum Markennamen woher der Name des ThinkPad kommt. Man höre und staune: von einem Notizbuch!

Seinen bekannten Namen aber verdanket das ThinkPad einem Give-Away. Einem kleinen braunen Notepad, das laut Wikipedia IBM-Mitarbeitern bei ihrer Einstellung ausgehändigt wurde. Auf dem Cover des Notizblocks war in schwarzen Lettern „THINK“ eingeprägt. IBM hat später die Wöter „Think“ und „Pad“ zusammengefügt

Aufgetrieben hat den Block laut Create Or Die das Blog A continuous lean, s. auch Artikel The Original IBM ThinkPad. Schöne Geschichte.


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