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Wer von euch die nächsten Tage in Berlin ist, kann sich die DMY Berlin anschauen:

In den großflächigen Hangars des Flughafens Berlin Tempelhof präsentiert das DMY International Design Festival 2010 experimentelle Prototypen und inspirative Objekte von über 400 internationalen Designern. Die zentrale Ausstellung zeigt neue Produkte und Prototypen junger wie renommierter Designer, Designstudios und Firmen sowie kuratierte Ausstellungen internationaler Festivals und Designinstitutionen […]

Falls ihr Notizbücher mit gutem Design seht, freue ich mich über Fotos für einen Artikel!


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Kategorie: Kurzmeldungen  Tags:

Morgen startet die Fußball WM und auch im Notizbuchblog könnt ihr der WM nur teilweise entkommen. Viele Hersteller nutzen die Gelegenheit für Aktionen, so auch X17. Matthias Büttner bringt pünktlich zum WM Start einen Spezial-Planer auf den Markt, der von außen ein grünes Fußballfeld zeigt und innen für Fans gerüstet ist:

[…] … Fußball-Look als WM-Planer. Enthalten ist
++ ein aktuelles Kalendarium Juni – Dezember 2011 mit allen Spielen
++ ein Fußball-Detail-Planer mit allen Spielen, Infos und Tipptabellen
++ Fußball-Notizen […]

Hier ein paar Bilder des X17-Fussball-Planer 2010, den ihr für knapp 25 EUR im X17-Online Shop bekommen könnt.


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Mit freundlicher Genehmigung, © X17

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Kategorie: X17 / X47  Tags: , ,

Meine Kollegin und treue Leserein Petra Kazakos schreibt zur Zeit an einem Buch, das sich mit den Beziehungen zwischen Lesen und Reisen befasst. In einem Kapitel geht es dabei um das Thema „Erinnerung“, speziell auch um das Thema Stammbücher (Wikipedia). Petra schreibt dazu:

[…] Dies waren kleine, handliche Bücher, die auf Reisen mitgenommen wurden, um eine Art frühes Netzwerk per Widmungen von freundschaftlichen Kontakten, die man in der Fremde machte, zu bilden. Entstanden Mitte des 16. Jahrhunderts in universitärer Umgebung, wurde die Sitte bald aufgenommen von Adel, aber auch Gesellen, Handwerkern, etc. Ab dem 18. und vor allem im 19. Jahrhundert nahmen sich Frauen dieser Sitte immer mehr an und die Gestaltung der kleinen Büchlein erhielt einen neuen Charakter. […]

Der nun folgende Beitrag stammt aus Ihrem Buch, das noch keinen Verleger hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich durch diesen Artikel ein Kontakt zu einem Verleger herstellen ließe, der das Buch herausbringen möchte. Ich kann Petras Kontaktdaten zur Verfügung stellen, wenn ihr mir mit ernsthaften Absichten eine E-Mail schreibt. Doch nun Blog frei für Petras Leserbeitrag:

Wir alle versuchen, unsere Erinnerungen zu bewahren und das Vergessen, diesen tückischen und leider kaum zu kontrollierenden Selektionsvorgang unseres Gedächtnisses, zu überlisten. Vor allem die schönen Erinnerungen, weil sie uns aufmuntern und uns in schwereren Zeiten trösten. Manchmal helfen wir dabei unserem Gedächtnis ein bisschen nach mit alten Briefen, Fotoalben, Theaterkarten, Einladungen – lauter Dingen, deren Anblick wir mit einem bestimmten Erlebnis oder einer Person verbinden.
Dazu zählen auch Tage- und Notizbücher, autobiografische Literatur, die im Alltag, auf Reisen oder rein aus Gründen der Gedächtnisstützung geführt werden. Eine Spielart autobiografischen Schreibens oder Bewahrens von (Reise)erinnerungen an freundschaftliche Begegnungen sind die so genannten Stammbücher oder ihre späteren Vertreter, die Freundschafts- und Poesiealben mit ihren Widmungseinträgen. Kleine Bücher, die dazu dienten, freundschaftliche Kontakte, vornehmlich aus der Jugendzeit, zu bewahren, um sich später daran zu erfreuen, zu erinnern.
Eva Linhart hat die Entwicklung der Stammbuchsitte am Beispiel der Linel-Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt untersucht. Die 685 Exponate aus 350 Jahren, die zur Ausstellung „Der Souvenir – Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken“ präsentiert wurden, bieten einen guten Überblick über diese Sonderform unter den Erinnerungsmedien. In ihrem Beitrag „Vom Stammbuch zum Souvenir d’amitié“ ist zu erfahren, dass die Sitte in der Mitte des 16. Jahrhunderts an deutschen Universitäten entstand. Damals hießen die Bücher noch „liber amicorum“ oder „album amicorum“, später waren sie auch unter dem Namen „Stamm- oder Gesellenbuch“ bekannt und seit der Empfindsamkeit als „Souvenir d’amitié“.(1)
Ihr handliches Format, anfangs Hoch-, später Quer-Oktavformat, verweist auf ihren „Benutzungszusammenhang, nämlich auf Reisen mitgenommen zu werden“.(2) Ab dem 19. Jahrhundert setzen sich kleine Kassetten durch, die noch das Format mit den Büchern gemeinsam haben, aber mit losen Blättern der Erinnerung befüllt wurden.
Waren es zunächst junge Männer, Studenten, die diese Sitte vor allem unterwegs in ihren Studienorten pflegten, um beispielsweise von ihren Professoren und Mitstudenten Widmungen zu erbitten, entdeckten ab dem 17. Jahrhundert zunehmend Gesellen, fahrende Handwerker, Kaufleute und Militärangehörige die Stammbuchsitte für sich. Ab dem 18. Jahrhundert beginnen Frauen, Stammbücher anzulegen.(3) Im 19.Jahrhundert dominieren sie sogar die Stammbuchsitte.
Über die Zeiten ändert sich nicht nur der inhaltliche Charakter der Einträge, von religiösen, belehrenden hin zu vor allem freundschaftlichen Widmungen, sondern auch deren Gestaltung. Statt auf Reisen mitgenommen zu werden und „freundschaftliche Stationen“ zu fixieren, finden sich nun eher Eintragungen durchreisender Freunde oder Gäste des Hauses, was die Büchlein in die Nähe der Gästebücher oder der Poesiealben rückt. Und immer ist die Hauptfigur dieser Autobiografie der Erinnerungen nur implizit die Besitzerin, über die man im Grunde meist bloß erfährt, wer ihre Freunde waren und vielleicht noch ihren Namen.
Auch meine eigenen Exemplare veranschaulichen diesen Wechsel, oder besser, diese Erweiterung hauptsächlich schriftlicher Widmungen um gestickte, gezeichnete, geflochtene oder sonstwie gestaltete Motive. Das macht vor allem die Exemplare des 19. Jahrhunderts zu Schatzkästchen eines Erinnerungskults, des Versuchs, Erinnerungen ästhetisiert zu konservieren.


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„Freundschaftliche Andenken“, © Petra Kazakos

Anders als Tagebücher waren diese Bücher durchaus für fremde Augen bestimmt. Darin liegt eine weitere Gemeinsamkeit zu Poesiealben, Gästebüchern oder später auch zu Fotoalben. Wer Tagebuch führt, wird um die Segnungen eines schweigsamen Freundes wissen, dem man alles unzensiert mitteilen kann, ohne Kritik befürchten zu müssen, der dabei hilft, Geschehenes zu bewahren und zu verarbeiten, durch das Niederschreiben Ordnung in die Gedanken bringt und bei der Suche nach Lösungen hilft. Betrachte ich meine eigenen Tagebücher, wirken sie wie eine Mischform aus den feminisierten Stammbüchern des 19. Jahrhunderts und der üblichen textlastigen Tagebücher, denn sie enthalten Fotos, Entwürfe, Karikaturen, Zeichnungen, Eintrittskarten zu diversen Veranstaltungen und derlei mehr. Nur, dass sie eben nicht von fremder, sondern meist von meiner eigenen Hand stammen und nicht dazu gedacht sind, herumgezeigt zu werden.
Diese Ästhetisierung eines ganz normalen Lebens und seiner Gebrauchsgegenstände findet sich nicht nur bei gestalteten Tagebüchern. Die Tochter einer Freundin verziert auf diese Weise sogar das Heft, in das sie die zu erledigenden Hausarbeiten einträgt. Es ist voller Bildchen, Sprüche und dekorativer Schnörkel und damit fast zu schade für einen so banalen Zweck. Ob sie diese Heftchen aufhebt oder wegwirft, wenn sie voll sind, weiß ich leider nicht. Ich hoffe, sie hebt sie auf, um sich daran zu erinnern, wie sie mit 13, 14 Jahren gewesen ist.

Im Text erwähnte Quellen: Linhart, Eva: „Vom Stammbuch zum Souvenir d’amitié. Deutscher Schicksalsfaden“, in: Der Souvenir – Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Wienand Verlag 2006, S. 202-233, siehe dazu S. 211f., 2. Linhart, S. 211., 3. Linhart, S. 217.

Danke an Petra für den Gastbeitrag und viel Erfolg bei der Verlegersuche!

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Kategorie: schreiben  Tags:

Auf der Seite Antoine with Ink zeigt der Auto seine Skizzenbücher mit Hilfe von Issuu. Hier ein Beispiel des Carnet Guadeloupe. Bei Issuu gibt es aber noch viele weitere Bücher zu sehen. Ich finde die Präsentationstechnik wirklich sehr schön.

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Kategorie: Kunst  Tags:

Leserin Melanie Wiebener-Baldé aus Frankreich schickte mir die Tage eine Leserrezension zum Notizbuch „Mucho“ von semikolon. Hier ihr Bericht, wie sie das Buch gefunden, gekauft und genutzt hat:

Ihr kennt das alle: Ihr kommt in einen Laden und seht schön aufgebaut die gesamte Produktpalette eines Notizbuchherstellers. Wunderschön und praktisch: manche mit Stiftschlaufe und sogar kleinem Bleistift, andere mit Gummi zum Verschließen, /und oder mit Einstecktaschen, Hard- und Softcover, verschiedene Farben, liniert und blanko, schön anzufassen. Aber auch nicht ganz billig und außerdem habt Ihr ja gerade erst eins gekauft oder ein neues angefangen und dann geht Ihr (erst mal wieder). Irgendwie denkt Ihr später immer noch dran, wie Ihr Eure Notizen darin gestalten könntet, was darin Platz finden kann.
 
So ging es mir vor ein paar Tagen mit meiner „Entdeckung der Woche“. Es hat mich gleich am kommenden Tag wieder in den Laden gezogen. Mein letztes Tagenotizideengedankentodotorememberbuch ist schon eine Weile voll und da ich seitdem kein schönes Buch gefunden hatte, nutzte ich in der Zwischenzeit meinen Kalender und eine ziemlich hässliche Kladde (im Moment noch ca. 6 Seiten Platz) für knappe Notizen.
 
Die Produkte, die ich in dem Laden entdeckte, sind aus der Reihe „Die weissen Kanten“ von Semikolon. Mir hatte es besonders das „Weisse Kanten Big Spiral Mucho A5“ angetan. Ich habe das Buch in Frankreich in einer Buchhandlung für 13,90€ erworben, für weitere Infos zur Firma: www.semikolon-onlineshop.de . Leider gab es nur 3 Farben zur Auswahl. Das beigefarbene wäre meine erste Wahl gewesen, war aber zur Ansicht ausgepackt (das geht gar nicht!) und grün ist nicht so meine Farbe. Also wurde es das orangefarbene. Passt auch irgendwie zum beginnenden Sommer.
 
Das Buch ist ein ziemlich dickes Ringbuch in A5, der Einband ist sehr dick und macht einen robusten Eindruck. Dazu gibt es ein farblich passendes breites Gummiband, mit dem man das Buch verschließen kann. Ich weiß aber noch nicht, ob es lang genug / dehnbar genug ist für all die Dinge, die sich vermutlich mit der Zeit in meinem Buch sammeln werden. Innen ist das Buch in drei Teile aufgegliedert: Die ersten 55 Blätter sind liniert, dann kommt ein Register, darauf folgen 55 Blätter kariert, wieder ein Register und 55 Blätter blanko sowie zwei Taschen. Die Blätter sind perforiert, aber scheinen sehr stabil und ich denke nicht, dass sie leicht ausreißen. Und irgendwie find ich das gut: es wird leichter fallen, mal eine Seite zu opfern. Den entstehenden Platz könnte man dann für ein Foto oder eine Postkarte nutzen, ohne dass das buch „explodiert“, weil so viel drin ist (ist mir schon passiert).
 
Das Papier fühlt sich gut an, eher glatt, in einem angenehmen beigen Ton und schreiben geht eigentlich mit jeder Art von Stift: Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Rollerball, Füller (mehr hatte ich gerade nicht zur Hand). Nicht so gut gefiel mir der schwarze Rollerball 0.7, der drückte doch sehr durch auf der Rückseite. Blaue Kugelschreiber sieht man auf der Rückseite am wenigsten und schwarze Tinte ist auch weniger sichtbar als ich dachte. Deshalb ist der Füller im Moment mein Favorit.
 
Super finde ich die Aufteilung in drei Bereiche. Für mich persönlich sehr angenehm: privat, geschäftlich und „alles andere“. Nicht so gut finde ich, dass die Taschen hinten aus so festem Material mit der Öffnung oben sind. Ich habe so viele kleine Zettel und Visitenkarten, an die ich dadurch nur noch schwer rankomme.
 
Hatte ich erwähnt, dass ich die letzten paar Seiten meiner Kladde leer gelassen und gleich das Mucho „eingerichtet“ habe?

Danke an Melanie für diese prima Leserrezension. Ich war früher selbst Semikolon-Fan, aber meine Favoriten werden nicht mehr hergestellt: es waren leinengebundene Bücher in DIN A5-Übergröße mit weit mehr als 200 Seiten. Edles Papier, tolle Qualität. Jetzt gibt es die Bücher nur noch in einem kleineren Format. Melanies Rezension machte mich darauf aufmerksam, dass ich noch gar nicht über Semikolon berichtet habe. Das muss ich noch nachholen.
Hier noch ein paar Fotos, die mir Melanie zur Verfügung gestellt hat:


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© Melanie Wiebener-Baldé


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© Melanie Wiebener-Baldé

Stiftprobe:

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© Melanie Wiebener-Baldé

Stiftprobe auf der Rückseite:

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© Melanie Wiebener-Baldé

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Kategorie: Semikolon

Der ADC Stift ist verlost, der Gewinner ist Kommentar 57 von 60. Damit hat „M.One“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

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Kategorie: Brandbook  Tags: ,

The Bookshelf Blog berichtet über den Canoe bookshelf, den es bei bellacor zu kaufen gibt – zum Schnäppchenpreis von gut 1400 US $. Das Regal ist dreiteilig und die Produktbeschreibung fällt mit „Wood“ für meinen Geschmack etwas zu kurz aus.


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Kategorie: Regale  Tags:

Über einen Tweet von @Phase_5 wurde ich auf den Artikel Krobart: Das Moleskine als Spiegel des Alltags aufmerksam, der über das französische Blog krobart berichtet, in dem der Autor einige Stillleben in seinem Notizbuch festgehalten hat – mit ganz verschiedenen Techniken. Absolut sehenswert!


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Kategorie: Kunst  Tags:

Ende Mai kam ein unerwartetes Päckchen von Tobias Schmidt von GILD Bookbinders. Er ist in Deutschland für den Vertrieb zuständig. Die deutsche Seite findet ihr unter gildbookbinders.de und den Onlineshop unter notizbuchladen.de. Im Päckchen lag ein Brief, in dem Tobias schrieb:

[…] GILD Bookbinders ist eine kleine Manufaktur in Tallinn (Estland), die sich auf handgefertigte Lederbücher spezialisiert hat. Dabei stehen Lederbücher mit mittelalterlichem Aussehen im Vordergrund. […] Ich habe den Vertrieb der Bücher in Deutschland übernommen und einen Shop für Endkunden, sowie einen Händlershop für Wiederverkäufer eingerichtet. […]

Auf der englischen Seite gildbookbinders.com findet ihr auch Informationen zu den Machern:

[…] GILD Bookbinders is a family company. The leading players are Zenya […] who is responsible for design and production, and Alain, who deals with everything related to “talking“ and “writing“ […] We have been binding books and journals for many years and continue to be enchanted by the magic of leather and paper. Having sold thousands and thousands of books to tens of countries around the world, at one point our lives started to change. […]

Zenya findet ihr bei flickr, bei Twitter und bei Facebook. Bei Facebook gibt es auch eine Fanpage zu GILD.

Meine Fotos findet ihr unten im Artikel. Die Bücher haben schöne weiche Ledereinbände und das Papier ist absichtlich grob geschnitten. Die Bindung ist traditionell mit Lederriemen und Bindfaden. Das Papier ist dick und saugstark. Alles in allem keine alltäglichen Bücher. Ich habe drei Bücher in den Varianten medium, klein und mini bekommen, die allesamt mit einem Motiv bedruckt sind. Zudem trägt jedes Buch auf der Rückseite eine kleine Prägung „GILD bookbinders“.

Hier ein Foto des Paketinhaltes:


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Das sind zwei Fotos des Mini-Buches, das in etwas so groß wie zwei Streichholzschachteln ist. Das Buch findet ihr im Shop unter MINI-LEDERBUCH „Ritter“ ROT/SCHWARZ:


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Zur Herstellung der Einbände heißt es auf der deutschen Seite:

Die Einbände der Bücher sind aus pflanzlich gegerbten Kalbsleder. Das Leder wird nach alten überlieferten Methoden gegerbt. Die Gerbung des Leders findet mit pflanzlichem Tannin aus der Baumrinde statt. Die Titelseiten werden von Hand mit natürlichen, nicht giftigen Farben auf Wasserbasis einzeln gefärbt. Deshalb ist jedes Buch ein Unikat, weil jedes Stück Leder anders auf die Farbpigmente reagiert. […] Mit einem selbst hergestellten Lack aus Bienenwachs und verschiedenen Ölen, wird das Leder danach beschichtet. Das Leder wird anschließend getrocknet und von Hand poliert.

Hier zwei Fotos des Medium-Buches: TAGEBUCH „The Book of Good Thoughts “ GRÜN:


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Zum Papier heißt es auf der Seite:

In diesem Buch wurde Hahnemühle Echt-Bütten Papier mit dem Namen „Ingres“ verwendet. Das elfenbeinfarbene Papier ist nach dem berühmten französischen Maler Jean Auguste Dominique Ingres (1780-1867) benannt. Dieses Papier ist ideal für Bleistift, Kreide, Pastell, Rötel und Wasserfarben, als auch für Gelschreiber, Tinte, Füllfederhalter oder Kugelschreiber. Hahnemühle Papier steht seit 420 Jahren für kompromisslose Qualität aus Deutschland.

Das kleine Buch ist ein LEDERBUCH „Einhorn“ BRAUN:


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Nun möchte ich diese Schätze nicht für mich behalten, sondern an euch weitergeben. Und zwar im Rahmen einer Verlosung. Dazu stelle ich das Mini-Buch mit dem Ritter zur Verlosung. Die Regeln der Verlosung:

  1. Die Verlosung startet jetzt und endet Donnerstag, 10. Juni 2010 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Der Kommentar sollte erwähnen, warum ihr Lederbüchern gern habt.
  3. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und der Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  4. Ich schreibe den Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.

Viel Erfolg!

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Kategorie: GILD Bookbinders  Tags: ,

Rag & Bone berichtet in Alice in Paperland über eine sehr schöne Fotomontage, die der französische Kindermoden Katalog der Firma noeuf enthält. Sie zeigt ein paar Kinder, die in einem Loch spielen, das in einen Stapel Papier geschnitten zu sein scheint. Ihr findet die Seiten im Katalog ab Seite 4.
Ich könnte mir auch einige sehr nette Motive mit Notizbüchern vorstellen …


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