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Twitter ist den meisten mittlerweile ein Begriff. Es gibt sogar Notizbuchkunst in Kombination mit Twitter und zwar bei @frauenfuss (s. dazu auch Interview mit Michaela von Aichberger im Notizbuchblog).
Eine ganze neue Kombination von Twitter mit Notizbüchern fand ich durch den Tweet von @xPatriick: das TweetNotebook:

Create your personalized notebook with your own tweets on every page – With ‚TweetNotebook‘ you can create a unique notebook in seconds. At the bottom of each page, you’ll find 1 tweet you’ve posted on twitter.

Für 12 EUR bekommt man ein solches Buch. Dabei kann man nicht nur seine eigenen Tweets, sondern die Tweets eines beliebigen Twitter Nutzers in das Buch drucken lassen! Mal abgesehen von rein urheberrechtlichen Fragen finde ich die Idee zwar witzig, sehe aber die Zukunft nicht so rosig, wenn ich mir das Ergebnis der Umfrage „Muss ein neues Notizbuch leer sein oder akzeptiert ihr Inhalte?“ anschaue, wo fast 70 % der Befragten angaben, ein komplett leeres Buch zu bevorzugen. Einen ersten Erfahrungsbericht habe ich im Artikel Das tweetnotebook ist angekommen – ein Notizbuch mit meinen Tweets gefunden.
Das Buch scheint sehr viele Seiten zu haben, laut FAQ auf der TweetNotebook Seite sind es 350. Die Tweets werden nicht etwa chronologisch, sondern in zufälliger Reihenfolge verteilt. Man muss mindestens einen Tweet haben – der wird dann wahrscheinlich auf jeder Seite im Buch wiederholt. Für den Einband kann man drei verschiedene Varianten wählen.
Also 12 EUR für ein Buch mit 350 Seiten – das hört sich nicht schlecht an, allerdings scheint mir die Bindung nicht sehr haltbar im Dauereinsatz, wenn ich mir die Fotos in obigem Artikel anschaue. Hat von euch jemand Erfahrungen mit dem Buch?
Als sinnvolle Anwendung könnte ich mir ein Buch mit den Tweets von @tiny_tales vorstellen – jede Seite eine Geschichte.
Die Firma scheint übrigens in Belgien angesiedelt zu sein. Am besten schaut ihr euch selbst mal die Homepage an und macht euch ein Bild:


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Selbstverständlich findet man @TweetNotebook bei Twitter.

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@Sternengarten hat bei etsy einen interessanten Halsschmuck gefunden: Autumnal Library 11 antique and scrap leather books for the neck.

I used antique and scrap leathers in autumnal tones of black walnut, yellow ochre, burnt sienna, crimson, sap green and soot. Those names make me want to flop about in leaf piles! (my husband the painter helped me with the glorifying colour list) […] My books are made using archival insides and antique outsides. Inside you’ll find lineless strathmore drawing paper – thick, hand-torn, acid-free pages that work perfectly with ink, pens both thick and superfine, pencil, charcoal, and myriad other mediums. the pages are each hand sewn with archival linen binder’s thread. The books‘ covers are made using hand-picked scraps and worn leather from wherever I can find them, cut to fit the appropriate size

Am besten direkt bei etsy anschauen, bevor das teure Stück (325 USD !) weg ist:


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Das X17 Notizbuchsystem keine meine Leser schon und vor einiger Zeit habe ich einige auch als Rezensionsexemplar bekommen. Eines habe ich seit einigen Tagen im Einsatz und einen ausführlichen Erfahrungsbericht gibt es in ein paar Wochen. Eine Sache beschäftigt mich aber jetzt schon und die möchte ich euch nicht vorenthalten: das X17 hat kein Lesebändchen. Wie ihr aus Notizbuchregel 14 – Position des Lesebändchens wisst, markiere ich die nächste freie Seite im Buch stets mit dem Lesebändchen. Und wenn das nicht da ist, dann kostet es mich immer einiges an Blätterei die freie Seite für eine schnelle Notiz zu finden. Besonders wenn man nur kurz einen Gedanken festhalten will, ist das störend.
Um Abhilfe zu schaffem habe ich mir ein Lesebändchen in mein aktuelles X17 gebastelt. Vorab als Motivation das Endergebnis:


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Wie bin ich vorgegangen? Als erstes habe ich mir ein geeignetes Lesebändchen gesucht. Da ich keines zur Hand hatte, suchte ich mir eine Rolle Hosengummi aus und schnitt davon ein Stück ab, das ca. der 2,5-fachen Höhe des X17 (DIN A6) entsprach. Dann entnahm ich alle Einlagen und schob die Haltegummis der Einlagen zur Seite:


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Mittig klebte ich das Gummiband dann am unteren Rand mit einem Stück stark haftenden Klebeband fest. Wenn man die Gummis zurück an ihre richtige Position zieht, sieht das Ganze so aus:


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Nachdem die Einlagen wieder an Ort und Stelle waren, sah man vom provisorischen Klebeband fast nichts mehr. Wenn man ein schwarzes Klebeband wählt und es etwas sorgfältiger schneidet, wird es wahrscheinlich überhaupt nicht auffallen.


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Weitere Fotos habe ich euch in den notizbuchblog flickr Photostream geladen.

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In den letzten Tagen macht in diversen Gadget Blogs das BookBook die Runde. Das BookBook ist ein Schutzumschlag für ein MacBook, der aussieht wie ein Buch.

[…] Each BookBook is brought to life with hand craftsmanship and distressing, ensuring no two are exactly alike. From dual zippers with leather pulls, that at first glance look like bookmarks, to the sturdy reinforced hardback covers, BookBook is a vintage work of art built to protect modern day Macs […]

Die Laptopeinbände sind handgefertigt und damit alle in gewisser Weise Unikate. Ich kann man nicht vorstellen, dass die Mac User, die gerne ihren Apfel auf dem Deckel zeigen, ihr schönes Designerstück in einem antik aussehenden Bucheinband verpacken. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass auch andere Laptops in das Buch passen, das auch ein „13-inch MacBook“ zugeschnitten ist. Die Maße Höhe des MacBook findet man auf der Apple Seite: Höhe 2,74 cm, Breite: 33,03 cm, Tiefe: 23,17 cm. Wenn ihr also versucht, euren Laptop „einzubuchen“, könnt ihr so Maß nahmen.

Wer sich für den Einband interessiert, sollte einen Blick auf die BookBook Homepage werfen.


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Kategorie: Einband  Tags: , ,

Spoon&Tamago berichtete über die Kokuyo Design Awards 2009. Darin sind auch drei interessante Objekte aus dem Notizbuchumfeld erwähnt:

  • Ein Notizbuch mit einem sehr breiten Seitenrand gefällt mir am besten:

    The Margins notebook by Shohei Ono, a communication design student at the Kyoto University of Art and Design. The reimagining of margins of a standard notebook completely blew my mind! The expansion of white space gets the imaginative juices flowing

  • Dazu gibt es einen sehr cleveres durchsichtiges Lineal, dessen Zahlen in zwei Farben (schwarz und weiß) gedruckt sind. Damit gibt es kein Problem mehr mit dem Kontrast der Schrift auf unterschiedlichen Unterlagen:

    By printing the numbers on a ruler in both black and white you eliminate the contrast problems encountered when working on multiple colored backgrounds

  • Das dritte Objekt ist ein Spitzer, in den man seinen Bleistift stecken kann

Schaut euch den kurzen Artikel bei Spoon&Tamago an – dann seht ihr auch weitere Objekte. Hier ein Ausschnitt der Webseite:

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Eben gesehen: das Video dbd Studio – Digitally Fabricated Bookshelf bei Vimeo. Viel Platz für Notizbücher und andere analoge Objekte:

dbd Studio – Digitally Fabricated Bookshelf from Adam Crain on Vimeo.

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Matt Brown hat sich über eine Sache Gedanken gemacht, die mir bisher noch nicht in den Sinn gekommen ist. Wenn man in ein Notizbuch schreibt und gerade am Tisch sitzt, dann dreht man das Buch meist etwas nach links, damit man einfacher schreiben kann. Diesen Gedanken hat er fortgeführt und eine 45 Grad Lineatur in ein Notizbuch gemalt. Damit muss man das Buch nicht drehen, was angeblich in der Bahn oder im Flugzeug ganz praktisch sei.
Nun ja, das mag sein, dass man das Buch nicht drehen muss, aber die stetig wachsende Zeilenlänge (und anschließend abnehmende) würde mich schon stören. Auf jeden Fall eine witzige Idee, die er im Artikel Slant-ruled notebook beschrieben hat:


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Kategorie: Hack  Tags: ,

William Blake (Wikipedia) war ein englischer Dichter. Er führte ein Notizbuch, das nun von „The British Library“ teilweise online ausgestellt wird:

William Blake is famous today as an imaginative and original poet, painter, engraver, and mystic. But his work, especially his poetry, was largely ignored during his own lifetime, and took many years to gain widespread appreciation. Blake wrote and sketched in this notebook, which came into his possession after his brother’s death in 1787, for 30 years

Bei Wikipedia las ich, dass er die sog. Reliefradierung erfunden hat, was ich vorher auch nicht wusste. Eine Bleistiftzeichnung ist auf der Seite The Notebook of William Blake – Folio N113 and N112 zu sehen, von der auch dieser Screenshot gemacht wurde:


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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Im Blog von Patrick Ng aus Hong Kong findet man regelmäßig tolle Artikel mit Notizbuchbezug. So auch kürzlich wieder mit Leather GTD Tabs – a Hack with Binder Clips. Dort hat der Autor eine patentierte Idee etwas modifiziert und sich Klemmen mit ledernen Reitern gebastelt, die er als Marker verwendet (s. dazu auch Notizbuchregel 16 – Marker setzen):

These GTD tabs were finally made about a month ago borrowing the idea from Clip-rite, a company founded by Janet L who grew up in Brazil and later moved to United States. I met her last year in Japan and admire her can-do attitude. Her patented design is simple yet ingenious, solving everyday problem by combining 2 products into 1 (sticky notes and paper clips). Without infringing her patent, I guess, I modified to replace the paper clips with binder clips for my GTD dream set.

Die ursprüngliche Idee kam von Clip-Rite (TM), doch das ist eine eigene Geschichte. Im Artikel findet ihr einige Fotos zu den Klemmen. Sind sehr schön geworden, scheinen mir aber etwas zu wuchtig für ein kleines Notizbuch.

Es mag eine Art selektiver Aufmerksamkeit sein, aber geht in letzter Zeit finde ich immer häufiger verschiedenen Arten von Büroklammern und Klemmen im Web. Ist das ein neuer Trend oder hatte ich das lediglich bisher nicht auf dem Radar? Erst kürzlich hatte ich über die Book Darts berichtet.


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Kategorie: Allgemein  Tags: ,

creativecriminals berichtete über eine interessante Werbeidee: Pantogar: Memo Pad:

Pantogar is a medicin for hair revitalization. To remind people of the problem of losing hair gradually they made this noteblock. Every time a users tears of a sheet of this memo pad it illustrates the hair of this person becoming thinner and thinner.

Pantogar ist also eine Haarwuchsmittel. Der unbenutzte Notizzettelblock zeigt ein Gesicht mit Haaren auf dem Kopf. Je mehr Notizzettel man entfernt, desto mehr Haare verliert der arme Kerl, der außen aufgedruckt ist. Die Idee zu dieser Werbung hatte wohl die Agentur JWT aus Hong Kong.
Hier ein Screenshot der creativecriminals Seite, wobei es das Bild auch bei flickr zu sehen gibt.


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