Kerstin von Ein Zweiter Blick hat mir ein paar Fragen zum Notizbuchblog gestellt und daraus ein kurzes Interview in ihrem Blog veröffentlicht: Blogvorstellung – der Notizbuchblog.de.
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Normalerweise werden bei Kickstarter Projekte beworben, bei denen etwas hergestellt oder entwickelt wird. Das Projekt Draft – A Physical Notebook That Syncs To The Cloud. beschreibt eher eine Dienstleistung denn ein physisches Produkt. Die Idee ist frappierend einfach:
[…]
1. Each month we will send you a new, beautiful notebook.2. You ship your old notebook back to us using the pre-paid postage included.
3. Within 5 days your notebook is scanned, synced and uploaded to the Draft Cloud, Evernote and Dropbox. […]
Also: man schließt ein Abo ab und erhält regelmäßig ein Notizbuch. Das schickt man zurück, wenn das neue Buch kommt oder wenn es voll ist. Der Dienstleister scannt das Buch für euch ein und macht es digital über einen Cloud-Speicher für euch verfügbar.
Also ich glaube, ich würde kaum meine Ideen, Tagebucheinträge und Gedanken einem solchen Dienst anvertrauen. Was meint ihr? Würdet ihr einen solchen Dienst nutzen? Bisher scheinen noch nicht so Notizbuchfans den Dienst spannend zu finden, denn das Finanzierungsziel ist noch nicht erreicht. Hier noch ein weitere Link zum Buch aus der deutschen Blogosphäre: Dein Notizbuch einfach digitalisieren mit “Draft”.
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Bei mein-taschenkalender.com gibt es neue Formate! Stephy von mein-taschenkalender schrieb mir:
[…] Neben dem quadratischen Taschenkalender gibt es nun auch die Formate DIN A5 und DIN A6. Natürlich können die Inhalte den persönlichen Wünschen nach individuell mit vielen Modulen und Anhängen zusammengestellt werden. Eine praktische Einstecktasche im hinteren Teil der Kalender dient zum Sammeln von Fotos und sonstigen wichtigen Dokumenten. Das Cover ist bei allen drei Formaten aus hochwertigem Lederfasermaterial in Dunkelgrau, das direkt bedruckt wird. […]
Die neuen Kalender gibt es schon für knapp unter 18 EUR.

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Das ausgefallene japanische Notizbuch Storage.IT ist den Lesern des Notizbuchblogs schon länger bekannt. Ich hatte es in den Artikeln Das Notizbuch mit Reißverschluss und Bilder vom Notizbuch mit Reißverschluss vorgestellt. Jetzt erreiche mich eine Pressemeldung, dass die Notizbuchreihe einen Designpreis gewonnen hat:
[…] Die Notizbuchreihe Storage.it® des japanischen Marktführers für „Designed Stationery“ MARK´S, wurdeaktuell mit dem renommierten „German Design Award 2014“ ausgezeichnet. Die hochkarätige Experten-Jury hat die innovativen Notizbücher aus 1.900 Nominierungen, in zehn Kategorien, in der Kategorie Working Spaces als einen von 10 Gewinnern ausgewählt. […] Die offizielle Preisverleihung findet am 07. Februar 2014 im Rahmen der Ambiente in Frankfurt am Main statt […]
Übrigens: von Mark’s stammen auch die Notizbücher mit Silikoneinband.

© Mit freundlicher Genehmigung , Mark’s

© Mit freundlicher Genehmigung , Mark’s
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Zur Zeit ist es unmöglich, an den vielen Meldungen im Netz zur Überwachung von Angela Merkel vorbeizugehen. Die NSA hat ganze Arbeit geleistet. So langsam beginnt mich dieser Überwachungswahnsinn zu nerven. Wenn jemand seine Daten und sein Leben öffentlich in Facebook und Twitter preisgibt, dann ist das eine Sache. Da muss jeder selbst wissen, was er von sich preisgibt. Aber das Verhalten der NSA ist völlig inakzeptabel, wenn sie ohne unser Wissen Informationen aller Art sammelt, die wir nicht geteilt wissen möchten.
Was hat das mit dem Notizbuchblog zu tun? Sehr viel. Wenn sogar Angela Merkel abgehört wird, dann sind all die praktischen digitalen Helfer zum „Notieren“ ein öffentliches Buch – für wen auch immer. Evernote, Notizbuch-Apps auf Tablets, digitale Kalender, Tagebuch-Apps und pseudo-nicht-öffentliche Dienste zum Teilen von Fotos. Ich selbst nutze Evernote, Twitter und digitale Kalender. Bis auf meinen Kalender findet sich darin nichts Vertrauliches. Aber meine Ideen, Gedanken, Träume – die bleiben geheim, weil sie ausschließlich analog existieren. Mit allen Risiken, Einschränkungen und: Vorteilen!
Es gibt also gute Gründe, in Notizbücher zu schreiben. Natürlich kann die jemand klauen und natürlich kann ein Geheimdienst mit entsprechender Motivation auch an diese Daten kommen. Aber welchen Aufwand müsste er dann treiben, um das in dem Ausmaß zu tun, in dem er es jetzt tut? Heute steht jeder unter Generalverdacht: „wir scannen euch mal auf Vorrat, mal schauen, ob ihr verdächtig seid oder werdet“.
Ich bin ein großer Freund des Digitalen im Allgemeinen und des Internets im Speziellen, wie sollte das als gebürtiger Informatiker auch anders sein? Aber ich will selbst bestimmen, wer wann wo wie meine Daten nutzt. So geht es nicht.
Notizbuchschreiber sind die wahren Revolutionäre, die mit ihrer analogen Privatheit dem grellen Licht des Digitalen entkommen können.
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Gifpop! ist ein sehr ungewöhnliches Kickstarter Projekt. Es geht darum, animierte GIFs auf Postkarten zu drucken. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird dazu ein Linsenrasterbild gedruckt:
[…] We’ve been working over the past several months on a way to print animated gifs onto lenticular cards. Each sheet of lenticular film has many tiny lenses, which allow us to print around ten frames of animation onto small cards. It’s been around since the 1940s, but has mostly been used for children’s toys. But we think that gifs and lenticular printing are two simple, lo-fi technologies that were made for each other. […]
Ihren Wunschbetrag haben die beiden bereits mehrfach überschritten und es sind noch über drei Wochen bis das Projekt zu Ende ist! Ihr dürft also noch mitmachen.
Ich kenne mich mit dem Druckverfahren nicht so aus, aber das wäre doch sicher auch eine interessante Variante für einen Notizbucheinband …
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Die Firma Devaldes ist den Lesern des Blogs ein Begriff, v.a. für Lederwaren. Vor einiger Zeit stellte mir Devaldes ein Rezensionsexemplar des neuen ledernen Letris Lesezeichens zur Verfügung – und dann passierte etwas Peinliches: ich habe es verlegt (oder meine Kleinen) und jetzt finde ich es nicht mehr. Immerhin hatte ich es in der Hand und damit experimentiert. Allerdings hatte ich noch keine Fotos davon gemacht und nun muss ich die Rezension ohne das Lesezeichen schreiben.
Das kleine rote Lesezeichen ist an der oberen Stelle gefaltet und rechts dann zugenäht. Dabei wird die Ecke offengelassen, so dass man es über die Buchecke ziehen kann. Die Naht an der rechten Seite ist so angebracht, dass beim Zuschlagen des Buches ein Stück des Lesezeichens weiter herausschaut, so dass man direkten Zugriff auf die richtige Seite hat. Der Kauf der handgemachten Lesezeichen hat sogar noch einen guten Zusatzzweck:
[…] Letris ist ein Lesezeichen für analoge Bücher, das den Tastsinn einlädt, Neues zu entdecken. Die perfekte Kombination aus Leder, Papier, Farbe und geprägten Buchstaben, die an Musiknoten erinnern. Ein Lesezeichen, das auch mit geschlossenen Augen betrachtet werden kann. Beim Kauf von Letris unterstützen Sie ein soziales Frauenprojekt in Kolumbien. Wir arbeiten mit Frauen und alleinstehenden Müttern, die so für ihre Familien sorgen können. Letris wird zu 100% handgefertigt. Das Leder ist ökologisch hergestellt, das Papier aus Zuckerrohrfasern recycelt. […]
Das Lesezeichen kostet weniger als 6 EUR und eignet sich hervorragend als Geschenk für Bücherfreunde. Und wenn ihr selbst die haptische Bekanntschaft mit dem Lesezeichen machen wollt, dann dürft ihr euch jetzt freuen, denn Devaldes hat fünf Lesezeichen für eine Verlosung zur Verfügung gestellt!
Viel Erfolg!

© Mit freundlicher Genehmigung, Devaldes

© Mit freundlicher Genehmigung, Devaldes
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Bei Kings of Sweden gibt es ein nettes Regal für die Freunde des nordischen Geschmacks, das Deer Regal:
[…] Bücherregal von BEdesign in der Form eines Hirschgeweihs, inspiriert die Neugier und wird zu einem Blickfang in Deiner Wohnung. Dank seiner luftigen Regale ist es ideal für Bücher, Zeitschriften oder andere Gegenstände, so kannst Du Dein eigenes Kunstwerk erschaffen. […]
Beim Preis bin ich mir nicht sicher, ob da irgendwo ein Komma fehlt.

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Bereits die zweite Leserrezension von Leser Michael Lanzinger in dieser Woche (nach Das Mega City 1 Book of Law) und die vierte insgesamt!. Heute schreibt er über ein Stifteetui.
[…] Was früher „Zweckentfremdung“ war, ist heutzutage hip und nennt sich „Hacking“. Ganze Homepages gibt es zu dem Thema wie man alles Mögliche (und Unmögliche) am besten „hacken“ kann.
Ganz in dieser Tradition heute die Vorstellung eines Schreib-Assecoires, welches eigentlich nicht primär dafür gedacht ist.
Jene Menschen, die dem Hobby Pen- and-Paper-Rollenspiel frönen benötigen immer ein Behältnis, in welchem das Zubehör gut untergebracht werden kann. Dies reicht von Würfeln über Figuren bis hin zu Stiften und kleinen Notizblöcken.
Hier kommt All-rolled-up ins Spiel, welches gleichsam als Etui für Stifte sowie als Aufbewahrungsort für alle weiteren Utensilien gedacht ist.
Um üblicherweise 20 GPD (plus Versand) hat man im Shop eine große Auswahl an verschiedenen Varianten des All-rolled-up in noch mehr Gestaltungsweisen. Hier wird nicht nur der durchschnittliche Rollenspieler fündig, sondern jeder der sich mit kreativen Farbshematas anfreunden kann.
Das All-rolled-up selbst besteht aus eine festen Stoff, welcher mit zwei Bändern zu einer Rolle verschlossen werden kann. Von den Abmessungen her gleicht das Utensil in aufgefaltetem Zustand in etwa einem aufgeschlagegen A5-Heft. Innenseitig findet sich eine Tasche mit Klettverschluss zur Aufbewaherung kleiner Gegenstände. Dies sind bei Rollenspieler zumeist die Würfel, aber auch ein Radiergummi oder Ähnliches findet einen guten Platz darin. Die Tasche ist erstaunlich geräumig und wirkt selbst in sehr aufgefülltem Zustand beim Verschließen des All-rolled-up nicht störend.
Zusätzlich befinden sich noch eine größere Tasche, etwa für einen A7-Blöck und vier Stifthalterungen neben dem „Würfel-Stauraum“.
Die Taschen für die Stifte sind so ausgelegt, dass man in zwei von ihnen auch dickere Stifte, etwa Marker, problemlos unterbringen kann.Insgesamt kombiniert das All-rolled-up damit ein Schüttelpinal mit einem Stifte-Etui und hat dann noch immer Platz für einen kleinen Block. Zusammengefaltet bildet alles eine schöne Rolle, die allerdings für die Jackentasche etwas zu groß ist, aber in jede Aktentasche porblemlos passt.
Damit ist das All-rolled-up weit mehr als ein Zubehör für Rollenspieler, sondern ist auch für eifrige Notizverfasser gut „hackbar“.
Hinsichtlich der Varianten noch ein kleiner Hinweis. Neben gängigeren Motiven zu Horror, Fantasy und Science-Fiction ect. gibt es auch noch die Michtim-Variante, nach dem gleichnamigen österreichischen Rollenspielsystem (Michtim) eines Autors im Eigenverlag. Keine schlechte Idee als Werbung! […]

© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger
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Gleich vorweg: ich besitze die folgenden beiden Bücher nicht und habe sie auch nicht gelesen. Aber ich dachte, sie könnten euch interessieren, wenn ihr noch Bastelanregungen für die kommende kalte Jahreszeit braucht. Das eine heißt Neues aus alten Büchern: 35 Projekte für spielerisches Recycling (Werbelink) und wurde neulich in der FAZ besprochen. Zur Beschreibung heißt es bei amazon:
[…] Was tun mit alten Büchern, die man am liebsten loswerden möchte? Etwas Neues daraus gestalten! Clare Youngs zeigt, wie Bücher einfach mit Schere, Kleber, Draht und Messer in kreative Grußkarten, Papier-Artischocken, Blumen-Pop-ups oder kunstvolle Scherenschnitte verwandelt werden können. «Neues aus alten Büchern» stellt in 35 Schritt-für-Schritt-Projekten Ideen für kreatives Buchrecycling vor. Dank präziser Anleitungen, Zeichnungen und zahlreicher Schnittvorlagen am Ende des Buches können die «Buchobjekte» ohne spezifische kunsthandwerkliche Vorkenntnisse umgesetzt werden. […]
Das Buch kostet knapp 25 EUR. Das zweite Buch heißt Kunst aus Büchern: 28 Projekte für spielerisches Recycling (Werbelink) und wird bei amazon so beschrieben:
[…] Was Bibliophile mit ungeliebten Büchern anstellen können, stellt Jason Thompson in «Kunst aus Büchern» vor. Denn: Das Künstlerauge sieht mehr als nur Seiten und Deckel. Durch Falten, Rollen, Zerlegen und Heften entstehen Objekte, die mit dem ursprünglichen Buch nichts mehr gemein haben. «Kunst aus Büchern» enthält 28 Schritt-für-Schritt-Projekte verschiedener Künstler/innen, bei denen Bücher und Buchteile zerlegt und danach zu einzigartigen Schmuckstücken, Taschen, Behältern oder Spielen zusammengesetzt werden. Vorgestellt werden Techniken aus der Buchbinderei, der Holzbearbeitung, dem Papierhandwerk, Origami sowie textilen und dekorativen Künsten […]
Auch dieses Buch kostet knapp 25 EUR.
Kennt einer von euch eines der Bücher und kann uns dazu was sagen?
Für alle, die die Bücher nicht kaufen wollen, sich aber trotzdem an einer Bastelaktion mit einem Buch versuchen wollen, dem empfehle ich meine Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten.
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