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Danke @Sternengarten für den schönen Link auf How-Tuesday: Make a Do-Si-Do Book. Darin beschreibt die Autorin, wie man ein eigenes einfaches Notizbuch im „Field Notes“ Stil selbst binden kann – dabei wird richtig fadengeheftet. Das besondere an dem Buch: es sind zwei Bücher in einem, ähnlich den Büchern der Buchproduktion Kühn, über die ich von der paperworld 2010 berichtet hatte.


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Der Tweet von @inkophile führte mich zum Blog von Lauren, die eine Anleitung zum Binden eines Notizheftes unter Tutorial: Moleskine cahier knock-off notebooks online gestellt hat. Anleitungen zum Buchbinden gibt es viele im Netz, aber an dieser hier hat mir das Ergebnis sehr gut gefallen: ein fadengeheftetes einfaches Notizheft mit runden Ecken.
Der Artikel ist schön geschrieben und reich bebildert und damit auch hilfreich, wenn ihr kein Englisch versteht. Hier ein Screenshot:


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@Sternengarten schickt mir über Twitter regelmäßig interessante Links zum Thema Buchbinden. Falls euch diese Themen interessiert, solltet ihr @Sternengarten folgen. Der neueste Link geht auf How to bind your favorite eBooks und beschreibt, wie man ein E-Book selbst binden kann:

So you’ve downloaded an eBook. Now what? Well, if you’re a bibliophile like me, you might want to print out the ones you love. Like Curbly’s new Make It! Secondhand Chic, for example. […] Now, I could have printed it at home and rammed a staple into one of its corners, but that would have been barbaric. I could have taken it to my local Kinkos and had them print and bind it, but that would have been uninspired. Instead, I printed it at home, bound it myself and included its own beaded bookmark into the binding.

Der Artikel enthält eine Liste der benötigten Materialien und eine reich bebilderte Anleitung, die den Bericht auch „lesbar“ macht für diejenigen, die in Englischnicht so sattelfest sind.


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Das Smashing Magazin ist bekannt für seine Artikel zum Thema Webdesign und Grafikdesign. Vor kurzem gab es einen sehr interessanten Artikel für Notizbuchfans: Free Printable Sketching, Wireframing and Note-Taking PDF Templates. Darin werden Vorlagen für Notizzettel/-bücher und Kalender vorgestellt:

Sketching and wireframing are a specialized style of drawing, used for fleshing out preliminary complex ideas, group brain-storming, a lo-fi method for evaluating interaction concepts, and as a way of roughly perfecting a design technique. Sketch and wireframe paper is essentially drawing paper that is designed specifically for this purpose. You could use it for web page design, web app design, architectural or structural design, graphic design, movie direction, animation […]

Es gibt Vorlagen mit dem Layout eines Browsers, Layouts von iPhone und iPad, Layouts für den Entwurf von Webseiten, Layouts für verschiedene Kreativitätstechniken und eine Vielzahl von Kalendervorlagen. Ein Blick in den Artikel lohnt auf jeden Fall.


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Notizbücher zu demolieren ist eine Kunst, das wissen wir schon. Ein neues deutschsprachiges Buch zum Thema ist Mach dieses Buch fertig (Werbelink) von Keri Smith. Keri ist der Star in der „Wreck your journal“ Szene und betreibt nicht nur die zugehörige Fan Webseite (übrigens auch die Webseite zur originalen englischsprachigen Ausgabe des Buches), sondern ist auch Admin der zugehörigen flickr Gruppe „how to wreck a journal „.
Das Buch gibt es bei amazon, wo es mit dieser Kurzbeschreibung vorgestellt wird:

Nichts reinkritzeln. Keine Knicke machen. Nichts draufkleckern. Und bloß nicht im Regen liegen lassen…Wir haben es alle von klein auf gelernt: Bücher muss man gut behandeln. Dass es aber unheimlich Spaß macht, genau das nicht zu tun, zeigt dieses ideensprühende Buch: Bohre mit einem Bleistift Löcher in diese Seite. Dokumentiere dein Abendessen. Nimm das Buch mit unter die Dusche. Archiviere hier die Briefmarken all deiner Post. Schreibe mit dem Stift im Mund. Tobe dich auf dieser Seite aus, wenn du richtig sauer bist. Jede Seite dieses Buches wirkt wie ein Befreiungsschlag und setzt ungeahnte kreative Energien frei. Schaffen ist zerstören, sagt Keri Smith. Das Umgekehrte ist allerdings genauso richtig. Denn während man das Buch rundum fertig macht , entsteht ein witziges, spannendes und sehr individuelles Kunstwerk.

Hat einer von euch das Buch zufällig gekauft und „ausprobiert“?

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Fast hätte ich den Titel „Notizbücher machen glücklich“ gewählt, aber das hätte nicht ganz den Tatsachen entsprochen. Worum geht es? Viele Menschen empfinden Glück, wenn Sie Punkte auf einer Liste abhaken können.
Ihr kennt das sicher auch: wenn einem die täglichen Aufgaben über den Kopf wachsen, ist es ein gutes Gefühl, einfach mal alle Punkte in einer Liste aufzuschreiben. Anschließend kann man diese Liste abarbeiten und nach und nach die Punkte abhaken. Schon rein visuell werden die Punkte als erledigt gekennzeichnet (s. auch Notizbuchregel 3 – Erledigungszeichen / GTD signs) und man hat das gute Gefühl, dass es voran geht.
Wer dieses Gefühl nicht nachvollziehen kann, dem kann ich garantieren, dass es anderen so geht. Man führe zum Beweis eine Internetsuche nach dem Satz Listen abhaken macht glücklich durch. Es ist verblüffend, wieviele Treffer man da findet, v.a. von Blogs, in denen die Autoren darüber schreiben, wie sie das Abhaken glücklich macht.
Die Gruppe der „Abhakenfans“ ist sogar auf Facebook in der Gruppe „To do“-Listen abhaken macht mich glücklich organisiert!

Im Blog des magmag Notizbuchs gibt es einen Artikel zum Thema: Langsames Abhaken macht glücklich!. Dort wird von Artikeln in der WELT berichtet, aus denen der Autor den Schluss zieht, dass langsames Abhaken glücklick macht (Welt Artikel für 3 EUR (!) hier:
Immer schön abhaken To-do-Listen erleben zum Jahresauftakt einen Boom. Doch was erreicht man damit wirklich? Was Sie tun können, um sich nicht zu verkalkulieren).

Besonders an Jahreswechseln und zu Geburtstagen, wenn man sich für einen neuen Zeitabschnitt etwas vornimmt, werden Listen gerne erstellt. Und dafür eignet sich auch besonders ein Notizbuch. Wie sind eure Erfahrungen? Führt ihr Listen? Hakt ihr Punkte ab? Macht euch das glücklich oder gibt euch zumindest ein gutes Gefühl? Mich interessiert eure Meinung!

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Vom Kritzeln hatte ich es gestern erst. Nun bin ich über den Artikel Krakeleien fördern Konzentration – Kritzeln erlaubt! gestolpert:

Kritzeleien verbessern nämlich die Konzentration. […] Bewiesen hat das laut „Geo“ eine psychologische Studie an der britischen Universität Plymouth

Die Studie wurde allerdings mit nur 40 Probanden von Psychologin Jackie Andrade von der britischen Universität Plymouth durchgeführt. Die Probanden bekamen eine bestimmte Zahl von Personen über Tonband genannt, die sie sich merken sollten. Ein Teil der Probanden sollte dazu einfache Figuren auf einem Blatt Papier ausmalen. Ergebnis: die malenden Probanden konnten sich mehr merken als die anderen.
Als erstes hat im Mai 2009 die Zeitschrift „Geo“ über die Studie berichtet, wie man in PSYCHOLOGIE: Kritzeln fördert die Konzentration lesen kann:

Mit Krakeleien („doodles“) lässt sich die Konzentration verbessern […] Die Forscherin vermutet, dass Kritzeln Menschen wacher hält, die sonst in Tagträume abdriften würden. Denn diese Fantasien beanspruchen viel Gehirnleistung, während Kritzeleien kaum von der eigentlichen Sache ablenken.

Jackie Andrake ist Professorin in Plymouth und Originalartikel findet ihr unter What does doodling do? bzw. als PDF.

Damit scheint mir Notizbuchregel 11 – Kritzeln ist erlaubt auch aus wissenschaftlicher Sicht sinnvoll zu sein.

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„Wer kritzelt, der erlebt die Vorlust des Schreibens“ schreibt das Deutsche Literaturarchiv Marbach auf der Seite der Ausstellung Randzeichen. Drei Annäherungen an den schöpferischen Prozess :

Wer kritzelt, der erlebt die Vorlust des Schreibens. Er bewegt schon die Schreibhand, schwärzt das Papier, hinterlässt Zeichen und Strukturen, gibt den erträumten Figuren Gesichter, ohne dass er sich der Mühe des sorgfältigen Formulierens und der Askese des genauen Denkens aussetzen müsste. Er ist sprachlos glücklich oder unglücklich, konzentriert oder zerstreut. Oder beides gleichzeitig: Er geht diesseits oder jenseits der Linie, die das Schreiben vom Nichtschreiben trennt, und manchmal macht er auf dieser Linie halt.

Das erinnert mich an typische Momente mit dem Notizbuch. Euch auch? Dass Kritzeln kein Problem ist, hatte ich schon in Notizbuchregel 11 – Kritzeln ist erlaubt propagiert. Und siehe da: auch Berühmtheiten kritzelten in ihre Notizbücher: In drei parallelen Ausstellungen werden Kritzeleien berühmter Schriftsteller ausgestellt, die den Denk- und Entwicklungsprozess der Künstler zeigen sollen. Die Ausstellung ist erst seit zwei Wochen geöffnet und dauert noch bis zum 18. April 2010. Hier ein Screenshot der Homepage


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In meinen Zugriffsstatistiken ist mir aufgefallen, dass mich die Seite dingegeregeltkriegen.de verlinkt hat, speziell das Forum unter Notizbuchregeln. In der dortigen Diskussion macht einer der Teilnehmer auf das Cornell Note System aufmerksam:

The Cornell note-taking system is a widely-used notetaking system devised in the 1950s by Walter Pauk, an education professor at Cornell University […]

Quelle: Wikipedia. Auf Deutsch gibt es Infos bei schatenseite.de:

Grundlage des Systems ist die Aufteilung des Blattes auf dem die Notizen gemacht werden. Es besteht neben dem eigentlichen Notizbereich aus einem Stichwortfeld und einem Bereich für die Zusammenfassung.

Auf Englisch findet ihr sogar eine eigene Webseite zum Thema: cornell-notes.com, wo ihr euch die Vorlage für das System als PDF generieren lassen könnt. Und wer lieber eine Word Datei möchte, der wird auch fündig (Update: 12.5.17: der Link scheint nicht mehr zu existieren).
Doch was steckt hinter diesem System? Es sind zwei Dinge: erstens eine bestimmte Aufteilung der Seite in eine Art „Aufgabenbereiche“ und zweitens fünf Regeln zum richtigen Umgang mit diesen Bereichen. Die Seite sollte wie folgt aufgeteilt werden:

Wenn man derart Notizen macht, dann muss man diese fünf „R“ Regeln anwenden, um sie sich erfolgreich einzuprägen:

  1. Record – so viel wie möglich aufzeichnen (im „Notizen“ Bereich); vorzugsweise die wichtigen Dinge
  2. Reduce – im Nachgang werden die Notizen im „Stichworte“ Bereich und im „Zusammenfassung“-Bereich prägnant zusammengefasst
  3. Recite – dann wird ein Teil der Seite abgedeckt undman versucht sich an so viel wie möglich zu erinnern
  4. Reflect – nun denkt man über das Erinnerte nach und versucht es so gedanklich mit Leben zu füllen
  5. Review – die Schritte ab 3 werden reglmäßig wiederholt

Interessante Methode. Wendet die jemand von euch an?
Bei manufactum gibt es Cornell Einlagen für das atoma System und sogar speziell vorbedruckte Notizbücher nach obigem Schema.

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Die Notizbuchregel 24 lautete Mehrere Ideen parallel erfassen. Die heutige Notizbuchregel ergab sich aus Überlegungen, wie man ein X17 Notizbuchsystem geschickt nutzt. Das X17 ist durch seine Konstruktion in verschiedene Abschnitte unterteilt (Einlegebücher), die ein fortlaufendes Schreiben wie in einem konventionell gebundenen Buch zumindest in Frage stellen. Man kommt unwillkürlich auf die Idee, die einzelnen Einlagebücher organisatorisch zu verwenden und verschieden zu nutzen. So ergibt sich die

Notizbuchregel 25 – Notizbücher segmentieren

Viele GTD Hacks für Notizbücher versuchen ebenfalls ein fortlaufendes, konventionelles Buch zu unterteilen und damit eine Organisationsidee zu unterstützen. Die Segmentierung hat einige Vorteile, aber auch einige Nachteile; diese seien hier in einer Art Gedankensammlung aufgezählt:

Mögliche Einsatzgebiete

  • Mögliche Segmentierung privat „Allgemein“ / „Tagebuch“ / „Aufgaben“ – „Aufgaben“ enthält dann fortlaufend alle Aufgaben, die man den GTD Regeln aus Notizbuchregel 3 markiert; „Tagebuch“ enthält Prosatexte des Tagebuches; „Allgemein“ enthält Ideen, Protokolle und sonstige Notizen
  • Mögliche Segmentierung geschäftlich „Aufgaben“, „Ideen“, „Protokolle“, „Sonstiges“
  • wenn jemand mehrere Ideen gleichzeitig verfolgt (s. auch Notizbuchregel …), könnte er pro Idee ein Segment nutzen
  • bei einer hälftigen Teilung könnte der hinterer Teil Zeichnungen dienen und der vordere Teil praktischen bzw. textuellen Dingen wie Aufgabenlisten etc.

Vorteile der Segmentierung

  • Ordnung nicht nur über Chronologie, sondern über Themenblöcke.
  • Suche wird erleichtert
  • Ähnliche bzw. zusammengehörige Infos stehen auch seitentechnisch nahe beeinander
  • das Überfliegen thematisch zusammengehöriger Informationen ist einfacher
  • Bei Systemen wie X17 oder auch Roterfaden kann man die Segmentierung nutzen, Bücher mit verschiedenen Lineaturen (auch etwa Noten) zu nutzen oder Kalender einzulegen oder schneller Segmente zu wechseln, wenn sie vollgeschrieben sind.

Nachteile der Segmentierung

  • es gibt in der Regel nur ein Lesezeichen pro Buch (wenn überhaupt) und die aktuellen Positionen in den verschiedenen Segmenten kann nicht richtig markiert werden. Da müsste man sich Hilfsmitteln bedienen, wie etwa den BookDarts oder etwa Büroklammern
  • wenn die Segmente unterschiedlich schnell vollgeschrieben sind, muss man möglicherweise ein halbleeres Buch wechseln
  • Verweise auf Seiten / Segmente über Bücher hinweg wird schwieriger
  • wenn sich während der Nutzung zeigt, dass sich ein neues Segment ergibt, das viel Platz braucht, ist das Buch ggf. schon soweit gefüllt, dass eine Umsegmentierung nicht möglich ist. Dann muss man ein neues Buch anfangen bzw. mehrere Bücher nutzen.

Falls euch diese Notizbuchregel gefallen hat, schaut euch doch auch die vorigen 24 Notizbuchregeln an.


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