Das X17 Notizbuchsystem keine meine Leser schon und vor einiger Zeit habe ich einige auch als Rezensionsexemplar bekommen. Eines habe ich seit einigen Tagen im Einsatz und einen ausführlichen Erfahrungsbericht gibt es in ein paar Wochen. Eine Sache beschäftigt mich aber jetzt schon und die möchte ich euch nicht vorenthalten: das X17 hat kein Lesebändchen. Wie ihr aus Notizbuchregel 14 – Position des Lesebändchens wisst, markiere ich die nächste freie Seite im Buch stets mit dem Lesebändchen. Und wenn das nicht da ist, dann kostet es mich immer einiges an Blätterei die freie Seite für eine schnelle Notiz zu finden. Besonders wenn man nur kurz einen Gedanken festhalten will, ist das störend.
Um Abhilfe zu schaffem habe ich mir ein Lesebändchen in mein aktuelles X17 gebastelt. Vorab als Motivation das Endergebnis:


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Wie bin ich vorgegangen? Als erstes habe ich mir ein geeignetes Lesebändchen gesucht. Da ich keines zur Hand hatte, suchte ich mir eine Rolle Hosengummi aus und schnitt davon ein Stück ab, das ca. der 2,5-fachen Höhe des X17 (DIN A6) entsprach. Dann entnahm ich alle Einlagen und schob die Haltegummis der Einlagen zur Seite:


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Mittig klebte ich das Gummiband dann am unteren Rand mit einem Stück stark haftenden Klebeband fest. Wenn man die Gummis zurück an ihre richtige Position zieht, sieht das Ganze so aus:


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Nachdem die Einlagen wieder an Ort und Stelle waren, sah man vom provisorischen Klebeband fast nichts mehr. Wenn man ein schwarzes Klebeband wählt und es etwas sorgfältiger schneidet, wird es wahrscheinlich überhaupt nicht auffallen.


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Weitere Fotos habe ich euch in den notizbuchblog flickr Photostream geladen.

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In den letzten Tagen macht in diversen Gadget Blogs das BookBook die Runde. Das BookBook ist ein Schutzumschlag für ein MacBook, der aussieht wie ein Buch.

[…] Each BookBook is brought to life with hand craftsmanship and distressing, ensuring no two are exactly alike. From dual zippers with leather pulls, that at first glance look like bookmarks, to the sturdy reinforced hardback covers, BookBook is a vintage work of art built to protect modern day Macs […]

Die Laptopeinbände sind handgefertigt und damit alle in gewisser Weise Unikate. Ich kann man nicht vorstellen, dass die Mac User, die gerne ihren Apfel auf dem Deckel zeigen, ihr schönes Designerstück in einem antik aussehenden Bucheinband verpacken. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass auch andere Laptops in das Buch passen, das auch ein „13-inch MacBook“ zugeschnitten ist. Die Maße Höhe des MacBook findet man auf der Apple Seite: Höhe 2,74 cm, Breite: 33,03 cm, Tiefe: 23,17 cm. Wenn ihr also versucht, euren Laptop „einzubuchen“, könnt ihr so Maß nahmen.

Wer sich für den Einband interessiert, sollte einen Blick auf die BookBook Homepage werfen.


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Kategorie: Einband  Tags: , ,

Spoon&Tamago berichtete über die Kokuyo Design Awards 2009. Darin sind auch drei interessante Objekte aus dem Notizbuchumfeld erwähnt:

  • Ein Notizbuch mit einem sehr breiten Seitenrand gefällt mir am besten:

    The Margins notebook by Shohei Ono, a communication design student at the Kyoto University of Art and Design. The reimagining of margins of a standard notebook completely blew my mind! The expansion of white space gets the imaginative juices flowing

  • Dazu gibt es einen sehr cleveres durchsichtiges Lineal, dessen Zahlen in zwei Farben (schwarz und weiß) gedruckt sind. Damit gibt es kein Problem mehr mit dem Kontrast der Schrift auf unterschiedlichen Unterlagen:

    By printing the numbers on a ruler in both black and white you eliminate the contrast problems encountered when working on multiple colored backgrounds

  • Das dritte Objekt ist ein Spitzer, in den man seinen Bleistift stecken kann

Schaut euch den kurzen Artikel bei Spoon&Tamago an – dann seht ihr auch weitere Objekte. Hier ein Ausschnitt der Webseite:

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Eben gesehen: das Video dbd Studio – Digitally Fabricated Bookshelf bei Vimeo. Viel Platz für Notizbücher und andere analoge Objekte:

dbd Studio – Digitally Fabricated Bookshelf from Adam Crain on Vimeo.

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Matt Brown hat sich über eine Sache Gedanken gemacht, die mir bisher noch nicht in den Sinn gekommen ist. Wenn man in ein Notizbuch schreibt und gerade am Tisch sitzt, dann dreht man das Buch meist etwas nach links, damit man einfacher schreiben kann. Diesen Gedanken hat er fortgeführt und eine 45 Grad Lineatur in ein Notizbuch gemalt. Damit muss man das Buch nicht drehen, was angeblich in der Bahn oder im Flugzeug ganz praktisch sei.
Nun ja, das mag sein, dass man das Buch nicht drehen muss, aber die stetig wachsende Zeilenlänge (und anschließend abnehmende) würde mich schon stören. Auf jeden Fall eine witzige Idee, die er im Artikel Slant-ruled notebook beschrieben hat:


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Kategorie: Hack  Tags: ,

William Blake (Wikipedia) war ein englischer Dichter. Er führte ein Notizbuch, das nun von „The British Library“ teilweise online ausgestellt wird:

William Blake is famous today as an imaginative and original poet, painter, engraver, and mystic. But his work, especially his poetry, was largely ignored during his own lifetime, and took many years to gain widespread appreciation. Blake wrote and sketched in this notebook, which came into his possession after his brother’s death in 1787, for 30 years

Bei Wikipedia las ich, dass er die sog. Reliefradierung erfunden hat, was ich vorher auch nicht wusste. Eine Bleistiftzeichnung ist auf der Seite The Notebook of William Blake – Folio N113 and N112 zu sehen, von der auch dieser Screenshot gemacht wurde:


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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Im Blog von Patrick Ng aus Hong Kong findet man regelmäßig tolle Artikel mit Notizbuchbezug. So auch kürzlich wieder mit Leather GTD Tabs – a Hack with Binder Clips. Dort hat der Autor eine patentierte Idee etwas modifiziert und sich Klemmen mit ledernen Reitern gebastelt, die er als Marker verwendet (s. dazu auch Notizbuchregel 16 – Marker setzen):

These GTD tabs were finally made about a month ago borrowing the idea from Clip-rite, a company founded by Janet L who grew up in Brazil and later moved to United States. I met her last year in Japan and admire her can-do attitude. Her patented design is simple yet ingenious, solving everyday problem by combining 2 products into 1 (sticky notes and paper clips). Without infringing her patent, I guess, I modified to replace the paper clips with binder clips for my GTD dream set.

Die ursprüngliche Idee kam von Clip-Rite (TM), doch das ist eine eigene Geschichte. Im Artikel findet ihr einige Fotos zu den Klemmen. Sind sehr schön geworden, scheinen mir aber etwas zu wuchtig für ein kleines Notizbuch.

Es mag eine Art selektiver Aufmerksamkeit sein, aber geht in letzter Zeit finde ich immer häufiger verschiedenen Arten von Büroklammern und Klemmen im Web. Ist das ein neuer Trend oder hatte ich das lediglich bisher nicht auf dem Radar? Erst kürzlich hatte ich über die Book Darts berichtet.


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Kategorie: Allgemein  Tags: ,

creativecriminals berichtete über eine interessante Werbeidee: Pantogar: Memo Pad:

Pantogar is a medicin for hair revitalization. To remind people of the problem of losing hair gradually they made this noteblock. Every time a users tears of a sheet of this memo pad it illustrates the hair of this person becoming thinner and thinner.

Pantogar ist also eine Haarwuchsmittel. Der unbenutzte Notizzettelblock zeigt ein Gesicht mit Haaren auf dem Kopf. Je mehr Notizzettel man entfernt, desto mehr Haare verliert der arme Kerl, der außen aufgedruckt ist. Die Idee zu dieser Werbung hatte wohl die Agentur JWT aus Hong Kong.
Hier ein Screenshot der creativecriminals Seite, wobei es das Bild auch bei flickr zu sehen gibt.


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In der flickr Sammlung Tales from the Moleskine zeigt pageofbats sehr schöne Notizbuchkunst (via @escapeintolife). Die kanadische Künstlerin beschreibt ihre Werke lapidar mit „Drawings in the little black book“. Sie lässt sich bei ihrer Arbeit von ihrer Umgebung und zufälligen Entdeckungen inspirieren, so jedenfalls deute ich die Kommentare der Fotos wie etwa bei Chakras and dots

A friend lent me a great little book on aboriginal art by Wally Caruana; I grabbed some of my favorite images and put them in my moleskine. The critter on the left page is about chakras and some other stuff.

Ihren Hund Boris kombiniert sie in Boris mit einer Zeitungskolumne und einem Zitat:

Inspired by my little dog Boris, a newspaper column by Ben Hur Lampman, and a misquote of Death from the Sandman comics.

Witzig und sehenswert, hier ein Screenshot des entsprechenden flickr Photostreams „Tales from the Moleskine“


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Kategorie: Kunst  Tags:

Bei ahnungslos.ch stieß ich auf dieses nette Video: parkour motion reel von saggyarmpit aus Singapur, das ihr euch am besten im Großformat direkt bei vimeo anschaut:

parkour motion reel from saggyarmpit on Vimeo.

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