Vor einigen Tagen stieß ich auf diesen Tweet von @borisbaesler:

Neben dem amüsanten Anteil des Satzes, dessen allgemeine Wahrheit man wohl bezweifeln darf, brachte der Satz mich doch auf die Frage, ob auf Leute, die Notizbücher mögen, andere Leute mit Notizbüchern positiver oder angenehmer wirken. Klar, man mag wahrscheinlich Leute eher, die die gleichen Interessen haben. Oder doch nicht? Ich weiß es nicht. Heute also eine Umfrage:

 
Haben Menschen mit Notizbuch und Stift gleich einen Pluspunkt bei euch?

  • Ja, weil ich glaube, dass sie wohl ähnliche Einstellungen zu Notizbüchern und Stiften haben
    (57%, 77 Stimmen)
  • Weiß nicht. Mal so, mal so. Hängt stärker von anderen Dingen ab.
    (34%, 46 Stimmen)
  • Nein, das spielt für mich keine Rolle.
    (9%, 12 Stimmen)

Stimmen: 135

 
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Wirken Menschen mit Stift und Notizbuch generell sympathischer?

  • Ja, tendenziell schon.
    (60%, 71 Stimmen)
  • Nein, das glaube ich nicht.
    (40%, 48 Stimmen)

Stimmen: 119

 
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@FJ_Murau twitterte diesen schönen und interessanten Tweet und bekam dafür zu Recht eine dreistellige Zahl von Retweets und Favorites:

Es geht um das japanische Wort „tsundoku“, das scheinbar den Vorgang beschreibt, wenn man Bücher kauft und nicht liest bzw. anfängt ungelesene Bücher irgendwo zu stapeln. Bei Büchern passiert mir das eher selten. Aber bei Notizbüchern kann das schon mal vorkommen. Bei euch auch?

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Das Notizbuchblog war heute für fast sieben Stunden nicht oder nur sehr eingeschränkt erreichbar. Mein Provider Hosteurope meinte dazu:

[…] Es kam zu einem Hardwareschaden an Ihrem Server. Es wurde eine neue Hardware bereitgestellt. Es kam zu keinem Datenverlust. […]

Das ist ja schon mal beruhigend. Tut mir leider, wenn ihr in eurem Lesevergnügen eingeschränkt wart.

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Also eines muss man Moleskine lassen: vom Marketing verstehen sie was. Im letzten Newsletter wurde die Idee myAnalogCloud ausführlich vorgestellt:

[…] The things you carry tell a story, everyday. Pick the essential items you couldn’t leave home without and generate your profile. Share the results and embrace the day ahead of you. Play now! #myAnalogCloud […]

Es geht also darum, dass dort (mal wieder) eine Community aufgebaut werden soll bzw. die existierende Community weiter gefüttert werden soll. Man kann auf der Webseite ein eigenes Profil anlegen. In diesem Profil kann man die Dinge hinterlegen, die man ständig mit sich herumträgt. Diese Dinge bilden die eigene analoge Cloud (myAnalogCloud). Mit der „Cloud“ im technischen Sinne hat das gar nix zu tun, aber das Buzzword passt natürlich super, um damit Marketing zu machen.
Das Ganze passt in den Rahmen der myCloud Idee von Moleskine, über die dann Produkte wie ihre Tasche, aber auch die bekannten Notizbücher verkauft werden. Die Notizbücher gehören zur eigenen analogen Cloud, die Tasche ermöglicht es uns, die eigene analoge Cloud mit uns zu tragen.

Sehr pfiffig. Idee gefällt mir.

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Kategorie: Moleskine  Tags: ,

Leser Michael wird zum Top-Leserezensenten :-) Er hat heute eine neue Rezension für uns:

[…] s gibt nun schon viele Ansätze, die Brücke zwischen digital und analog zu schlagen und ebenso viele Meinungen dazu. Doch egal ob man Notizbuch-Verfechter oder digitaler Revoluzzer ist, den meisten Vielschreibern ist immer noch die handschriftliche Notiz die liebste Aufzeichnungsart.

Und hierzu existieren, wie erwähnt, vielerlei Möglichkeiten, die teilweise praktisch, teilweise kompliziert und teilweise auch etwas abstrus sind.

Das Boogie Board von Improve Electronics kann man gut und gerne als einen Vertreter der praktischen Sorte bezeichnen, wenngleich man doch einige Abstriche machen muss bei dem Gerät.

Mit einem Preis von ca. € 109,- kommt der neueste Vertreter der Boogie Board-Produktlinie mit 9,5 Zoll erfreulich leicht und dünn daher, sogar das neueste iPad dürfte dicker sein. Farblich in orange-schwarz gehalten und mit einem speziellen Stift versehen ist das Boogie Board Syn auch ein Blickfang, der es direkt sympathisch macht gleich darauf zu arbeiten.

Auch wenn man das Gerät wohl als ‚Magna-Doodle Zaubertafel für Erwachsene‘ bezeichnen könnte, hat es doch nichts Albernes an sich. Im Gegenteil, die Handhabung ist sehr intuitiv, schnell gelernt und die Eingabe mittels Stift funktioniert gut.

Man kann das Sync auch benutzen ohne es einzuschalten, hier ist es aber dann wirklich nicht viel mehr als die Zaubertafel und das ohne Löschfunktion. Ist das Gerät aber einmal aufgeladen und eingeschaltet, kann sofort losgelegt werden. Der Stift wird gut erkannt, wobei ein kleines LED an der linken Seite immer aufleuchtet und damit signalisiert, dass der Stiftstrich aufgezeichnet wird. Darunter finden sich noch zwei Tasten, mit denen man den Bildschirm löschen kann sowie das gerade Geschriebene abspeichern. Ein simpler Knopdruck genügt und die jeweilige Notiz wird in ein – fortlaufend nummeriertes – PDF umgewandelt und am Gerät gespeichert. Selbst gelöschte Notizen werden als PDF erfasst, sodass auch ‚Fehl-löschungen‘ kein Problem darstellen.

Die Notizen können leider nicht wieder auf die Schreibfläche des Snyc geholt werden, dieses dient damit nur als reines Eingabegerät. Eine nachträgliche Durchsicht oder Korrektur von einzelnen Seiten ist also nicht möglich, ebenso fehlt eine ‚Radiergummi-Funktion‘ beim Stift und kleinere Fehler auszubessern. Hier muss also durchgestrichen oder überschrieben werden.

Will man die Notizen weiter verwenden, so kann man das Gerät entweder mittels Bluetooth oder mittels USB mit dem Computer, Smartphone oder Tablet verbinden. Zu jedem Gerät – ungeachtet ob PC oder Mac – steht eine Gratis-Software bzw App zur Verfügung.

Die Software und App leisten grundsätzlich die gleichen Dienste. Die einzelnen PDF können auf das Gerät geladen werden um dort dann eingesehen zu werden. Auch ist es möglich, die PDF via Mail zu versenden oder (auch automatisch) an die Software Evernote zu übertragen. Was hingegen schmerzlich vermisst wird, ist eine Verbindung zu Dropbox, dies kann aber mittels der Mail-to-Dropbox-Funktion zumindest nachgebildet werden. Bei der Software für den Computer besteht auch noch die Möglichkeit, ‚live‘ zu zeichnen, etwa über einen Beamer. Hierzu muss das Board lediglich direkt verbunden sein,

Ebenfalls fehlt die Option, die einzelnen Notizen in einem mehrseitigen PDF zu vereinen. Gerade bei einer umfassendere Mitschrift würde dies die Arbeit mit den PDF ungemein erleichtern. Diese Funktion soll allerdings, laut Hersteller, in Planung sein.
Was allerdings äußerst positiv auffällt ist die ‚Sauberkeit‘ der erfassten PDF. Denn auch wenn primär der Stift erkannt wird, auch die aufgelegte Handfläche verursacht beim Schreiben Spuren, die jedoch im PDF weggefiltert werden.

An Accessoires gibt es für das Board derzeit noch eher wenig. Erwähnenswert ist jedenfalls das Sync-Folio, die dringend benötigte Hülle für das Gerät, welche sich mit nochmals ca. € 30,- zu Buche schlägt und als Sleeve daherkommt, aus welchem das Sync herausgezogen werden kann. Eventuell wäre hier ein Wraparound á la Smartcover für Tablets besser gewesen.

Die Produktreihe Boogie Board ist damit schon einen gewissen Weg gegangen, beginnend mit dem einfachen Boogie Board, hin zum RIP-Modell mit PDF-Exportfunktion, über den Handzettel-Ersetzer Jot (ohne Speicherfunktion) um nun beim Sync mit PDF-Export und Evernote-Verbindung anzukommen. Dieser Weg ist sicherlich noch nicht zu Ende, man darf also gespannt sein, was noch an Nachfolgern des Snyc zu erwarten ist. Wichtig wären eben noch die genannten Funktionen und eventuell auch eine zusätzliche Anbindung zu OneNote, welches nunmehr ja auch für Mac und generell gratis von Microsoft angeboten wird.

Zusammenfassend ist das Boogie Board Sync sicher eine gute Empfehlung für jeden, der einerseits auf Gadgets steht, gerne mit Evernote & Co arbeitet und dem Zettelchaos gerne Herr werden möchte. Auch ist es eine interessante Alternative zu Entwicklungen wie Smartpens á la Lifescribe und Smartpaper wie Whitelines. Dennoch, im Zweifel tut es ein althergebrachter Notizblock wohl auch.

[…]


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

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Wertschätzung und menschliche Nähe durch Handschrift heißt ein Artikel im Blog der Messe Frankfurt für die paperworld. Darin wird über ein Interview mit Stefanie Hanfstingl-Kariger berichtet. Sie ist die Vorsitzende der Initiative Schreiben:

[…] Freude an der eigenen Handschrift – das ist der Ursprung aller Schreiblust und Schreibkompetenz. Die INITIATIVE SCHREIBEN steht für die Förderung des Kulturguts Handschrift. Mit unserem Programm versammeln wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern eine begeisterte Schreib-Gemeinschaft. […] Die INITIATIVE SCHREIBEN ist ein Verein mit der Zielsetzung der Förderung von Schreibkompetenz. Dazu führt sie gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern bundesweite und regionale Programme und Aktionen mit hoher Öffentlichkeits- und Medienwirksamkeit durch. […]

Ihr findet die Homepage auch unter http://www.initiative-schreiben.de/. In besagtem Interview sagt Frau Hanfstingl-Kariger:

[…] Die Handschrift drückt Aufmerksamkeit aus für die eigenen Gedanken, die eigene Individualität. Handschrift – das ist aber zugleich Wertschätzung und menschliche Nähe. Wenn wir einen von Hand geschriebenen Brief oder eine Karte erhalten, dann empfinden wir Glück. […]

Das Interview zählt viele Argumente pro Handschrift auf und nennt auch viele Aspekte, die man mit dem Thema Handschrift verbindet.

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paperscreen schickte letzte Woche mehrere Mails an paperscreen Fans, in denen das neue BOOK / Straight Cut mit Sonderaktionen vorgestellt wurde:

[…] as BOOK / Straight Cut ist unsere mit geraden Winkeln handgefertigte Notizbuch-Collection. Für unsere Straight Cut Collection haben wir auch die Bindungstechnik von Emil Lumbeck von 1936 wiederentdeckt. Durch das Lumbeck-Bindeverfahren ist ein planes Aufschlagen des Buches möglich! Ideal für über beide Seiten gehende VizNotes oder Zeichnungen. Und perfekt für Rechts- und Linkshänder. Formatfaktor iPad Mini (#135×200) oder iPad Air (#170×240) […] 100 Seiten – 90g/m2 feinstes Papier von Alsterwerk aus Hamburg – Feiner offener Leinenbezug – Handarbeit – Lumback-Bindung […]

Das Buch ist Handarbeit und hat mit fast 20 EUR seinen Preis. Wem planes Aufschlagen von Seiten wichtig ist und dabei ein deutsches Produkt kaufen möchte, der sollte sich das Buch anschauen.

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In der karrierebibel erschien die Tage der Artikel Morgens früh: Wie Erfolgreiche in den Tag starten. Darin werden die typischen Merkmale erfolgreicher Menschen vorgestellt, die aus dem Artikel 12 Things Successful People Do In The First Hour Of The Workday zusammengefasst sind. Zu den typischen Dingen, die erfolgreiche Dinge morgens tun, gehört auch die Pflege von Aufgabenlisten:

[…] They check their to-do lists and calendars. You don’t want to overwhelm yourself first thing in the morning, but it’s important that you take a quick look at your to-do list and calendar to know what’s ahead. Missing any early meetings or deadlines would likely cause stress and could ruin your entire day.
They update their to-do lists and calendars. „Without a plan, you can’t spend your time wisely. But plans must be adaptable,“ Taylor says. Early in the day is the best time to update your schedule. […]

Ich gehe meine Aufgaben für den kommenden Tag meist am Abend vorher durch. Wie macht ihr das? Noch gar nicht? Vielleicht möchtet ihr euch durch meine Aufgabenregeln inspirieren lassen, die ihr auch E-Book findet. Und ihr könnt gleich heute Morgen mit der Umsetzung beginnen.

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Die Seite information aesthetics verfolge ich schon lange und habe schon einige schöne Dinge entdeckt. Dieses Mal ist sogar etwas für euch dabei, der LEGO Calendar: a Tangible Wall-Mounted Planner that Can be Digitized. Erfunden hat die Geschichte die Truppe von vitamins design:

[…] The lego calendar is a wall mounted time planner that we invented for our studio. It’s made entirely of lego, but if you take a photo of it with a smartphone all of the events and timings will be magically synchronised to an online, digital calendar. It makes the most of the tangibility of physical objects, and the ubiquity of digital platforms, and it’s also puts a smile on our faces when we use it! […]

Man plant also seine Projekte mit LEGO Steinen auf einem LEGO Kalender. Dann fotografiert man die Zuordnung ab, die flugs in Termine im digitalen Kalender übersetzt wird. Die Zeilen sind die Projekt, die Spalten sind die Tage. Jeder Stein steht für einen halben Personentag Einsatz pro Projekt. Die einzelnen Projekte werden auch per Farbe unterschieden. Witzige Idee und tatsächlich sehr ästhetisch. Ein zugehöriges vimeo Video findet ihr unten.

Lego calendar by Vitamins from Vitamins on Vimeo.

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halaby ist eine der Marken, die euch in letzter Zeit am besten gefallen hat. Obwohl es die kleinen Notizhefte erst seit kurzer Zeit am Markt gibt, haben sie anscheinend besonders in Deutschland besonders viele Freunde. Nicht ganz unbeteiligt daran war auch die Berichterstattung im Notizbuchblog. Eine mittlere dreistellige Zahl von Klicks auf die Links in den Artikeln zeugen davon – das ist eine sehr gute Quote.

Nun hat Michael Halaby, der Macher von halaby, in einem Newsletter verkündet, dass der zweite Produktionslauf durch ist, bei dem er einige Farbvariationen hat produzieren lassen. Außerdem hat er das Notizbuchblog und notizbuchseite.de lobend in seinem Newsletter erwähnt. Hier ein paar Fotos einiger neuer Bücher.


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby

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