Im aktuellen Newsletter von Field Notes werden sehr schöne schwarze Exemplare vorgestellt: Pitch Black. Das Notizbuch wurde auf Basis von Kundenwünschen konzipiert:

[…] You’ve been asking for an open-edition black notebook. You’ve been asking for a open-edition dot-grid notebook. […] “Pitch Black” features French 100-lb “Blacktop” covers with “Stealth Gray” text. Inside is our 50-lb Finch Opaque Smooth text paper, with a light-gray dot grid. It’s bound with shiny black staples and features an all-new list of Practical Applications. […] Whatever they’re calling the “new black,” forget about it. Only black is black, and nothing’s blacker than black, and black goes with everything. This book will look great in a tux or a greasy leather jacket. […]

Das Buch ist keine Sonderedition, sondern wird laut Webseite von Field Notes jetzt permanent zum Produktportfolio gehören. Sehr schönes Produkt! Und noch ein schönes Produkt findet sich im Newsletter. Mir waren die Lederhüllen für die Notizhefte bisher nie aufgefallen und es scheint sie auch noch nicht lange zu geben: Leather Goods. Wenn ihr Field Notes Fans seid, sind die sicher einen Blick wert, auch wenn sie ihren Preis haben.

Field Notes

Field Notes

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Über die Haftnotizen mit Aussehen eines Baumstumpfs hatte ich schon vor über einem Jahr berichtet. Bei Designmilk hat nun mal wieder jemand darüber geschrieben und eine neue Quelle verlinkt: Mochithings in den USA, die auch weltweit versenden. Sie kosten dort aktuell knapp über 11 USD.

Tree Sticky Notes

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Sowohl in der Printausgabe als auch im Web wird vom „Love Your Home“ Magazin die Anleitung aus dem Notizbuchblog beworben, mit der man sich selbst einen Weihnachtsbaum aus alten Büchern basteln kann: Zauberhafte Weihnachten. Die Originalanleitung findet ihr unter Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten.

Love Your Home

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The Linear Calendar ist ein Kickstarter Projekt für Freunde analoger Wandkalender. Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung ist das Finanzierungsziel von 1000 USD mehr als 14-fach übertroffen. Um was geht es?

[…] The Linear Calendar defies conventional calendar design in order to conform to our natural perception of time. Instead of breaking time into a grid format and separating it into multiple pages, we’ve created the Linear Calendar to portray an entire year on a single, uninterrupted timeline.
This creates a wonderfully natural sense of time, clearly and visually communicating how many days, weeks, or months between any given dates. Weekends are shaded in light grey and months are separated by a thin black line, transforming breaks in time from mere data to spatial information. The calendar is roughly 6’6″ x 8″ and will be printed on gloss poster-stock with a matte finish by a fantastic local printer. […]

Der Kalender wird also fast zwei Meter breit und ca. 20 cm hoch sein. Eine schöne Idee, die Zeit als Zeitstrahl (linear!) darzustellen. Das ist eine schöne Darstellung für laufende Dinge oder eine Darstellung von Zeitpunkten auf einer Zeitachse, die nicht durch Monate oder Wochen gerastert ist.

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Das Buch Warum Bücher? (Werbelink) war ein Spontankauf in der Stephanus Buchhandlung in Karlsruhe. V.a. der Untertitel „Buchkultur in Zeiten der Digitalkultur“ sprach mich an und versprach spannende Lektüre. Ich wurde nicht enttäuscht: das Buch hat mir einige Anregungen gegeben. Autor Michael Schikowski (sein Blog: immer-schoen-sachlich.de) ist ein Freund der analogen Bücherwelt und sein Buch ist ein Plädoyer dafür, diese Welt zu erhalten. Er ist sich der Vorteile der digitalen Welt vollends bewusst, aber er möchte nicht den Fehler begehen und die E-Books, die er „Digitalisate“ nennt, mit echten Büchern vergleichen (s. 54):

[…] Nur weil Autos Pferde ersetzt haben, sind Autos nicht zugleich auch Pferde. In Analogie dazu ist es falsch, Digitalisate als Bücher zu bezeichnen. […]

Und weiter:

[…] Haptik und typografische Gestaltung machen beim Buch gegenüber Digitalisaten einen Mehrwert aus. Vom Wegfall des Trägermaterials Papier ist dann oft die Rede und dass die äußere Form des Buches sich verändert habe. Darin ist der nicht ganz kleine Irrtum verborgen, dass Haptik und typografische Gestaltung zum Buch noch hinzukämen. Sie machen aber das Buch wesentlich aus, […]

Solche Argumente gibt es viele in seinem Buch. Er glaubt, dass das haptische Erlebnis sowie das auditive Erlebnis des Raschelns/Knackens eine „unsentimentale Wertschöpfung“ (S. 60) sind. Und denjenigen, die das nicht wert zu schätzen wissen und anderen versichern wollen, dass die digitale Repräsentation des Textes das Non-Plus-Ultra des Vertriebes ist, denen wirft er „Wahrnehmungsdefizite“ vor (S. 60).

Ich mag das Widerspenstige des Buches, diese notorisch analoge Grundhaltung. Es ist viel Wahres in dem Buch, auch wenn man nicht alle Argumente mit der gleichen Vehemenz teilen muss.

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Kerstin von Ein Zweiter Blick hat mir ein paar Fragen zum Notizbuchblog gestellt und daraus ein kurzes Interview in ihrem Blog veröffentlicht: Blogvorstellung – der Notizbuchblog.de.

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Normalerweise werden bei Kickstarter Projekte beworben, bei denen etwas hergestellt oder entwickelt wird. Das Projekt Draft – A Physical Notebook That Syncs To The Cloud. beschreibt eher eine Dienstleistung denn ein physisches Produkt. Die Idee ist frappierend einfach:

[…]
1. Each month we will send you a new, beautiful notebook.

2. You ship your old notebook back to us using the pre-paid postage included.

3. Within 5 days your notebook is scanned, synced and uploaded to the Draft Cloud, Evernote and Dropbox. […]

Also: man schließt ein Abo ab und erhält regelmäßig ein Notizbuch. Das schickt man zurück, wenn das neue Buch kommt oder wenn es voll ist. Der Dienstleister scannt das Buch für euch ein und macht es digital über einen Cloud-Speicher für euch verfügbar.
Also ich glaube, ich würde kaum meine Ideen, Tagebucheinträge und Gedanken einem solchen Dienst anvertrauen. Was meint ihr? Würdet ihr einen solchen Dienst nutzen? Bisher scheinen noch nicht so Notizbuchfans den Dienst spannend zu finden, denn das Finanzierungsziel ist noch nicht erreicht. Hier noch ein weitere Link zum Buch aus der deutschen Blogosphäre: Dein Notizbuch einfach digitalisieren mit “Draft”.

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Bei mein-taschenkalender.com gibt es neue Formate! Stephy von mein-taschenkalender schrieb mir:

[…] Neben dem quadratischen Taschenkalender gibt es nun auch die Formate DIN A5 und DIN A6. Natürlich können die Inhalte den persönlichen Wünschen nach individuell mit vielen Modulen und Anhängen zusammengestellt werden. Eine praktische Einstecktasche im hinteren Teil der Kalender dient zum Sammeln von Fotos und sonstigen wichtigen Dokumenten. Das Cover ist bei allen drei Formaten aus hochwertigem Lederfasermaterial in Dunkelgrau, das direkt bedruckt wird. […]

Die neuen Kalender gibt es schon für knapp unter 18 EUR.

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Das ausgefallene japanische Notizbuch Storage.IT ist den Lesern des Notizbuchblogs schon länger bekannt. Ich hatte es in den Artikeln Das Notizbuch mit Reißverschluss und Bilder vom Notizbuch mit Reißverschluss vorgestellt. Jetzt erreiche mich eine Pressemeldung, dass die Notizbuchreihe einen Designpreis gewonnen hat:

[…] Die Notizbuchreihe Storage.it® des japanischen Marktführers für „Designed Stationery“ MARK´S, wurdeaktuell mit dem renommierten „German Design Award 2014“ ausgezeichnet. Die hochkarätige Experten-Jury hat die innovativen Notizbücher aus 1.900 Nominierungen, in zehn Kategorien, in der Kategorie Working Spaces als einen von 10 Gewinnern ausgewählt. […] Die offizielle Preisverleihung findet am 07. Februar 2014 im Rahmen der Ambiente in Frankfurt am Main statt […]

Übrigens: von Mark’s stammen auch die Notizbücher mit Silikoneinband.


© Mit freundlicher Genehmigung , Mark’s


© Mit freundlicher Genehmigung , Mark’s

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Zur Zeit ist es unmöglich, an den vielen Meldungen im Netz zur Überwachung von Angela Merkel vorbeizugehen. Die NSA hat ganze Arbeit geleistet. So langsam beginnt mich dieser Überwachungswahnsinn zu nerven. Wenn jemand seine Daten und sein Leben öffentlich in Facebook und Twitter preisgibt, dann ist das eine Sache. Da muss jeder selbst wissen, was er von sich preisgibt. Aber das Verhalten der NSA ist völlig inakzeptabel, wenn sie ohne unser Wissen Informationen aller Art sammelt, die wir nicht geteilt wissen möchten.

Was hat das mit dem Notizbuchblog zu tun? Sehr viel. Wenn sogar Angela Merkel abgehört wird, dann sind all die praktischen digitalen Helfer zum „Notieren“ ein öffentliches Buch – für wen auch immer. Evernote, Notizbuch-Apps auf Tablets, digitale Kalender, Tagebuch-Apps und pseudo-nicht-öffentliche Dienste zum Teilen von Fotos. Ich selbst nutze Evernote, Twitter und digitale Kalender. Bis auf meinen Kalender findet sich darin nichts Vertrauliches. Aber meine Ideen, Gedanken, Träume – die bleiben geheim, weil sie ausschließlich analog existieren. Mit allen Risiken, Einschränkungen und: Vorteilen!

  1. keine Kopien (Nachteil: Vergänglichkeit) ohne mein Wissen (Vorteil: Kontrolle meiner Daten)
  2. keine einfache Durchsuchbarkeit (Nachteil: langes Suchen. Vorteil: Sicherheit durch Unklarheit und ein längerer Suchvorgang unterstützt zufälliges Finden = Serendipität)
  3. Normalerweise wüsste auch niemand von der Existenz meiner Notizbücher (Vorteil: Verstecktheit), wenn ich nicht zufällig über dieses Thema bloggen würde
  4. und niemand kennt den Inhalt (Vorteil: Vertraulichkeit)
  5. ich kann entscheiden, wann ich Bücher vernichte (Vorteil: Selbstbestimmtheit)
  6. und ich ob ich die Daten ändere (Vorteil: Interpretationshoheit)

Es gibt also gute Gründe, in Notizbücher zu schreiben. Natürlich kann die jemand klauen und natürlich kann ein Geheimdienst mit entsprechender Motivation auch an diese Daten kommen. Aber welchen Aufwand müsste er dann treiben, um das in dem Ausmaß zu tun, in dem er es jetzt tut? Heute steht jeder unter Generalverdacht: „wir scannen euch mal auf Vorrat, mal schauen, ob ihr verdächtig seid oder werdet“.
Ich bin ein großer Freund des Digitalen im Allgemeinen und des Internets im Speziellen, wie sollte das als gebürtiger Informatiker auch anders sein? Aber ich will selbst bestimmen, wer wann wo wie meine Daten nutzt. So geht es nicht.

Notizbuchschreiber sind die wahren Revolutionäre, die mit ihrer analogen Privatheit dem grellen Licht des Digitalen entkommen können.

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