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Meine Kollegin Petra verteilt in ihrem literarischen Newsletter „Salong“ einen tollen Link auf den Nar Coffee Table: IDW Best Design Award Winner. In Umfrageergebnis: Wo bewahrt ihr eure Notizbücher auf? hattet ihr mir verraten, wo ihr eure eigenen Bücher aufbewahrt. Falls ihr eine neue Methode sucht, scheint mir „Nar“ eine tolle Idee:

„Nar“ is a new approach to the traditional use of a coffee table and a bookshelf. It brings together their functions to create a practical method of using both. „Nar“ can hold as many books as a conventional book shelf while adding the comfort of not loosing the page read.

Auf der gleichen Seite wird auch ein anderes „Regal“ vorgestellt, das ihr auch bei gizmodo findet: Unal & Boler Salkim Hanging Bookshelf.

Hier ein Screenshot der Seite, auf der der Tisch vorgestellt wird:


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Bei stilsucht gab es die Tage einen Artikel über die 36 Pencil Bowl des Niederländers Michiel Cornelissen. Auf der Homepage heißt es:

There are different ways to look at this design. First of all, it’s a tribute to the ubiquitous, and lovely, hexagonal colour pencil. It’s also a representative of a new internet-friendly production model: combining relatively simple, locally available materials with high tech, custom designed interface parts. […] Combine with any set of at least 36 standard hexagonal pencils of about 7.0 mm cross section […] You can also use branded sets; examples of branded pencils that fit are Stabilo Aquacolor 1600, and Caran d’Ache Prismalo […]

Die Grundstruktur kann einzeln gekauft werden, so dass man sie selbst mit Standardbleistiften bestücken kann. Alternativ gibt es die Schüssel auch in Kombination mit fertigen Bleistiftkombinationen.Die „Schüssel“ kostet knapp 60 EUR und kann online bestellt werden:


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Nach dem Artikel Ordning&Reda – Notizbücher aus Schweden bekam ich Post von Herrn Kretschmann, dem Shop Manager des Ordning&Reda Geschäftes in Postdam. Er schickte mir ein schwarzes DIN A5 Notizbuch, leinengebunden, als Ansichtsexemplar. Das ist das Buch, das ich auch im Artikel erwähnt hatte: NOTIZBUCH A5 XL LEINEN GEBUNDEN SCHWARZ BLANKO, allerdings in der normalen und nicht in der XL Fassung: NOTIZBUCH A5 LEINEN GEBUNDEN SCHWARZ BLANKO
Das Buch ist klassisch einfach gehalten: tiefschwarzes Leinen als Einband, scharzes Lesebändchen, schwarz-weißes Kapitalband, weißes Papier. Das Vorsatzpapier ist schwarz. Das Lesebändchen ist sehr lang und ragt auch diagonal aus dem Buch – vorbildlich! Die Ecken sind nicht abgerundet und das Buch hat keine Seitenzahlen. Es besitzt auch keine Froschtasche, keinen Haltegummi, kein Inhaltverzeichnis oder andere typische Merkmale eines Notizbuchs. Nur ein loses Blatt mit liniertem und kariertem Aufdruck liegt bei, das man beim Schreiben hinter die Seiten legen kann. Und obwohl das Papier sehr kräftig und griffig ist, scheint das Vorlagenblatt gut durch. Ein sehr solide verarbeitetes Buch.
Die Verpackung des Buches hat mich sehr angesprochen: schwarzes Papier mit weißem Aufdruck „Ordning&Reda“; das Buch selbst in durchscheinendem Packpapier mit einem kleinen schwarzen Aufkleber verschlossen.
Hier ein paar Fotos des guten Stücks und Danke an Herrn Kretschmann für die Bereitstellung des Ansichtsexemplars. Die Fotos findet ihr in besserer Auflösung bei flickr.


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Kategorie: Ordning&Reda  Tags: ,

Zum Start der Woche ein neuer Artikel aus meiner Interview Reihe. Das folgende Interview hatte ich im Artikel bindewerk auf der paperworld angekündigt.
Auf der paperworld in Frankfurt hatte mir Matthias Büttner von X17 die Designerin Johanna Sasse vorgestellt, die Notizbücher für bindewerk entworfen hat. Johanna entwirft unter dem Label Jackie Paper u.a. Notizbücher und hatte sich bereit erklärt, mir ein Interview zu geben. Das ist die erste Designerin, die ich interviewe!

Frage 1: Du hast für bindewerk Notizbucheinbände entworfen. Wie wird man Notizbuchdesignerin?

Ich habe ursprünglich Produktdesign studiert und nach dem Studium in meiner Freizeit eine kleine Obsession fürs Mustermachen entwickelt. Das Gestalten der Notizbücher kam ganz natürlich mit dazu, als Arne Katzbichler und Inga Zempel von Bindewerk sich für die Lizensierung einer ersten Musterserie (Serie Jackie) entschieden haben.

Frage 2: Wie kamst du dazu, für bindewerk zu entwerfen?

Der erste Kontakt war reiner Zufall. Ich hatte eine Frage zum Anlegen von Rapporten im Siebdruck und bin damit ins Siebdruckatelier Bräuer bei mir um die Ecke gegangen-Anfang 2007. Die Siebdruckerin Kathrin Bräuer, hatte Arne K. mal auf der Ambiente kennengelernt und wollte immer schon mal ein Projekt mit/für ihn machen. Er wiederum war auf der Suche nach schönen Mustern für Buchbezugspapiere. Sie stellte die Verbindung her und ich glaube innerhalb von drei Wochen hatten wir eine Buchkollektion mit Kombinationen von siebgedrucktem Buchleinen und gemustertem Papier auf der Paperworld 2007 stehen.

Frage 3: Hast du noch Bücher für andere Hersteller entworfen?

Nein. Momentan läuft es sehr gut mit der gegenseitigen Exklusivität bezüglich der Muster zwischen mir und Bindewerk.


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S. auch Artikel bindewerk auf der paperworld

Frage 4: Wie kommst du zu deinen Motiven? Was inspiriert dich?

Ursprünglich habe ich mal mit Photos in Kaleidoskope hinein angefangen. Ich wollte gerne das, was im kaleidoskop zu sehen ist auf Papier oder Stoff bringen. Es gibt so vieles gemustertes in der Natur und der Mathematik… und alte Mosaiken, islamische Ornamente, Plattenbautapeten, 50erJahre-Stoffe, Wassertropfen auf Zugscheiben, Zementfliesen, William Morris, Wiener Werkstätten, Bauhaus-Textil, Ethno-Muster und so weiter…

Frage 5: Bindest du Bücher als Prototypen auch selbst? Woher merkst du, dass ein Design jetzt „passt“?

Ich mache immer mehr Prototypen auch selber. Am Anfang habe ich hauptsächlich aus Zeitmangel mit Photoshop-Montagen gearbeitet um die Designs zu visualisieren. Schöner ist es selber ein Buch zu bauen, weil es doch beim Anfassen besser zu beurteilen ist. Woran merke ich, daß ein Design jetzt passt? Es liegt gut in der Hand und wirkt einfach wie ein richtiges rundes Produkt… Das hat was mit Proportion aber auch mit dem Verhältnis der Farben zueinander zu tun…kann ich nicht wirklich erklären – ist so ein Gefühl von Ausgewogenheit.

Frage 6: Benutzt du selbst ein Notizbuch? Wenn ja: was hältst du darin fest?

(Anmerkung: Auf dem Foto sehr ihr Johannas Atelier) Ja ich benutze Notizbücher (eigentlich immer Messemuster oder etwas schlampige Vormesse-Muster) Und zwar eigentlich erst so richtig seit ich meinen Terminkalender
ausschließlich im Rechner habe. Ich glaube auch, daß Notizbücher deswegen im allgemeinen gerade eine Renaissance erleben. Die Leute haben alle elektronische Kalender der einen oder anderen Art, wollen aber trotzdem mal was aufschreiben oder kritzeln… Ich schreibe absolut alles in meine Notizbücher: To-Do-Listen, Gesprächsmitschriften bei Kundengesprächen, Klamottenentwürfe, erste Skizzen für Grafikdesign für Kunden, Packlisten für den Urlaub, Einkaufslisten, Post-Adressen, Passwörter (die ich dann nie wieder finde), Krickelkrackel beim Telefonieren, irgendwas, das ich mir merken will, auch mal nen klugen Gedanken, falls ich einen habe…
Mein erklärter Lieblingsstift ist der Pentel Tradio Stylo Fountain Pen. Der kratzt so ganz leicht und leise übers Papier… Alternativ Bleistifte in 2b. Und sonst was ich grad zur Hand hab.

Frage 7: Mit deiner Designbrille gesehen: was hältst du von den vielen Buchentwürfen, die in Eigenregie entworfen und vertrieben werden, etwa bei dawanda? Verfolgst du diese Arbeiten?

Viele find ich sooo schön! Besonders die aus gefundenen Materialien. Ich mach das privat auch und es ist der größte Spaß für jemanden ganz persönliche Bücher zu bauen.

Frage 8: Was macht für dich ein guten Notizbuchdesign aus?

Gutes Design ist für jeden was anderes… bedient die Zielgruppe so, daß sie sich mit dem Produkt identifizieren kann… Hochwertig-edel, trashig-bunt, liebevoll-süß, praktisch-basic, architektonisch-schwarz, kunstmäßig usw. Ich persönlich mag die Notizbücher, die ich benutze weil sie mich an den Entstehungsprozeß meiner Kollektionen erinnern. Ich würde aber genausogern, nur eben aus anderen Gründen, ein Notizbuch benutzen, das meine Nichte für mich gebunden hat. Wenn ich eins kaufen müßte wärs wahrscheinlich schwarz und langweilig, wie bei den meisten Designern…

Frage 9: Liest du regelmäßig bestimmte Blogs / Webseiten? Wenn ja, welche?

Ich muß zu meiner schande gestehen, daß ich selten blogs lese… Ich liebe bill cunninghams new york street fashion slide show „on the street“ bei der New York Times
Weil ich Esoterik doof finde, lese ich manchmal skepticblog.org . Last.fm macht mich glücklich. Ich hab noch nie so viel neue Musik kennengelernt wie jetzt. Hört mit! ( last.fm )

Frage 10: Wie sieht dein ideales Notizbuch aus?

Es ist kleiner als A5 und größer als A6 und ein bißchen Kompakter im Format-nicht ganz so hoch. Das Papier ist weiß oder cremefarben, blanko. Es ist dick. Mindestens 120 Seiten. Ich benutze es ja zum arbeiten… Und es hat einen Verschluß, damit reingeschobene Sachen nicht verloren gehen. Es ist außen auf irgendeine Art mich ansprechend gestaltet und fest gebunden. Tendenz selbstgemacht ….

Danke an Johanna für die tollen Einblicke in die Arbeit einer Notizbuchdesignerin. Hier noch ein paar ihrer Entwürfe:


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Kategorie: Interview  Tags: ,

Bei behance gibt es viele Fotos von papiernen Gameboy Nachbauten. Die französischen Designer Zim und Zou haben die Kunstwerke gebastelt. Ein Notizbuch mit entsprechendem Einband oder eine Aufbeahrungsbox mit diesem Layout wäre eine witzige Idee. Über die beiden Designer hatte ich schon in Papierkunst, die dem Kaffee entsteigt berichtet.

Gameboy
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Kategorie: Kunst  Tags: ,

In Reiche Red-Dot-Beute für die Bürobranche berichtet der bossticker von der Vergabe der red dot Design Awards. Einer der Gewinner ist der Räder Paper & Poetry Brieföffner Porzellan weiß (Werbelink), den ihr auch bei amazon kaufen könnt; er kostet knapp über 6 EUR:

Räder Paper & Poetry Brieföffner aus Porzellan – für einen Schreibtisch der von Gedanken und Taten, Ordnung und Chaos erzählt. Maße: 22cm x 2cm x 2cm, Farbe: matt weiß, Material: Porzellan, Lieferung in Geschenkverpackung.
Bild © amazon.de

Über die Firma Räder hatte ich bereits berichtet. Den Brieföffner habe ich auf der Räder Homepage leider nicht gefunden, so dass ich nur das obige Bild von amazon anbieten kann, dass doch sehr hell ist und kaum etwas erkennen lässt. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich anhand des Artikels im bossticker den richtigen Brieföffner zeige, aber viel mehr passende Artikel habe ich zum entsprechenden Suchbegriff nicht gefunden.

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Kategorie: Fundstücke  Tags: ,

Kai Petermann von Stilsucht schreibt über Anti System – Skateboard Terminplaner. Das ist ein Notizbuch- bzw. Zeitplansystem, dessen Einband aus recycleten Skateboards hergestellt wird! Ideengeber sind die japanischen Designer um AntiSystem:

Skateboard Recycling in Reinform. Die Timer des japanischen Labels Anti System sind aus gebrauchten Skateboard Decks geschnitten und mit einem typischen Timer-Innenleben ausgestattet, wie man es aus jedem Filofax (und den entsprechenden Konkurrenzprodukten) kennt. Jedes Teil ist natürlich ein Unikat

Hier ein Screenshot des Stilsucht Artikels:


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Auf der AntiSystem Homepage findet man weitere Designprodukte, wie etwa die CARD&COIN CASEs.

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Kategorie: Fundstücke  Tags: , , ,

Auf der paperworld fand ich den Stand von sticky jam sehr bunt, v.a. weil die Bandbreite an Artikeln recht groß war. Die Hamburger starteten 2003 damit, Accessoires für Kühlschränke herzustellen, genauer gesagt: magnetische Notizblöcke, Aufkleber und Stifte. Ein Produkt, das ich besonders praktisch fand, aber noch nicht ausprobiert habe, waren die Mousepads, die man als Notizzettel verwenden kann. Ihr seht die Mousepads auf diesem Foto von der Messe (es liegt eine Maus darauf):


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Die Mousepads gibt es für knapp 7 EUR im Online Shop von sticky jam, wo es viele weitere witzige Produkte rund um das Thema Notizen + Magnete gibt, wie etwa die magnetischen Notizblöcke. Die Mousepads werden so beschrieben:

Hier kommt die „Click & Roll“ Mousepad Edition von sticky jam in Form eines Notizblockes. Praktisch geht die Welt zugrunde. Original sticky jam Mousepad – Block 24,5 x 20,5 cm; 60 Blatt.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Ränder einreißen, wenn man da ständig mit dem Arm drüberrutscht, aber es wäre einen Versuch wert. Kennt einer von euch diese Mousepads? Hier noch ein Foto von einem magnetischen Notizblock für den Kühlschrank:


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Angeregt durch einen Artikel im englischen Independent machte ich mich auf die Suche nach dem Nava Hole in Twelve Diary – und das war gar nicht so einfach wie gedacht. Erst über das Blog penciltalk fand ich zum richtigen Hersteller: Nava Design aus Italien:

This division of Nava Company was born in 1970 with the aim of distributing the paper products production , above all diaries and calendars, created with the contribution of the most famous designers

Nava stellt z.B. auch Bleistifte her. Die nava Notizbücher haben ein schönes Design, wie z.B. das orangenfarbene Nava notes A4, das es aber auch in anderen Farben gibt:

Striped notebook. Ability to mark the year, month, day. Sold in packs of 5 pieces, Size, cm: 29 x 21

Das Buch hat jeweils Jahres-, Monats- und Tageszahlen in die Seiten gedruckt (liniert), so dass man das Datum einfach im Kopf einer Seite z.B. durch Einkreisen markieren kann.
Zu jedem Objekt wird auch der entsprechende Designer genannt und man kann entsprechende Hintergrundinformationen des Designers abrufen. Die Bücher gibt es auch in Deutschland zu kaufen, wie man an dieser Liste stationärer Läden sehen kann.
Übrigens: der im Independent Artikel erwähnte Kalender mit den Löchern pro Monat findet ihr ebenfalls auf der Nava Seite: Hole in twelve weekly. Kennt jemand von euch die Nava Produkte und kann uns einen Erfahrungsbericht geben?


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Bei The Design Files wurde ich auf die Liste schöner Alphabete bei share some candy aufmerksam. Dort gibt es eine Sammlung von Alphabeten, von denen vielen aus Papier gebastelt wurden. Nachdem euch das Alphabet aus Büchern so gut gefallen hatte, dachte ich mir, das könnte auch interessant sein. Die vollständige Liste der Alphabete findet ihr im Originalartikel:


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