Archiv für » February 19th, 2012«

Schreibt ihr in euere Notizbücher mit Bleistift, Fineliner, Kugelschreiber oder Füller? Ich schreibe seit einiger Zeit – auch im Büro – gerne wieder mit Füllfederhalter, also richtig altmodisch. Aber ich mag es, wenn die Feder über das Papier gleitet und ich finde meine Schrift schöner, wenn ich mit Füller schreibe  – was natürlich auch eine Einbildung sein kann.

Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass nicht alle Notzibücher für Füller geeignet sind. Es entstehen Probleme mit dem Tintenfluß oder der Sättigung. Manche Tinten werden vom Papier so aufgesogen, dass sie durchdrücken oder das Papier zu sehr aufweichen.  Ich habe festgestellt, dass es dabei nicht alleine auf das Papier ankommt, sondern auch auf den Füllfederhalter und die Tinte. Es scheint enorme Unterschied zu geben, wenn es um die Tinte und das Papier geht.

Bei Moleskines habe ich beispielsweise gute Erfahrungen mit eisengallushaltiger Tinte gemacht (z.B. blauschwarz von Montblanc oder schwarz von Gutenberg), aber handelsübliche normale Tinte scheint oft durchzuweichen. Ebenfalls gute Erfahrungen machte ich lange Zeit mit Semikolon, aber da mein bevorzugtes Notizbuch nicht mehr hergestellt wird, habe ich schon lange nicht mehr auf Semikolon zurückgegriffen, obwohl das Büttenpapier hervorragend ist. Mit Paperblanks habe ich – egal ob Kalender oder Notizbuch – bisher mit Füller keine guten Erfahrungen gehabt.

Mit Rhodia Notzbüchern habe ich bisher bezüglich Tinte überhaupt keine Probleme gehabt, während das Papier von Cartesio schnell aufgeweicht war. Ciak kann ich euch auch empfehlen.

Wie ist das bei euch? Schreibt ihr überhaupt noch euere Notizen mit Füllfederhalter?  Welche Notizbuchmarken eignen sich besonders für Füllfederhalter?  Wie sieht es mit der Leuchtturm-Reihe aus oder anderen Marken?

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Gesprühte Notizbücher mit Graffitis – diese bietet Kucin aus Prag in seinem kleinen Webshop und auf seiner Homepage an. Auf die Idee kam er beim Reisen. Er brachte von seinen Reisen Gegenstände mit, der in seinen Büchern verarbeitet. Das können Postkarten sein, Buchseiten von Büchern, deren Menschen er begegnete oder Weisheiten. Er schreibt auf seiner Seite, dass er auf seinen Reisen viele Dinge kauft, die er oft gar nicht braucht und nicht verarbeiten kann und doch werden viele zu Notizbüchern verarbeitet.

Die Notizbücher haben meistens DinA5 oder DinA6 Format und kosten 17 Euro (lasst euch nicht durch die tschechischen Kronen verwirren!).

In Deutschland gibt es bereits einige Geschäfte, die Produkte von Deaf Messanger vertreiben:

BIG BROBOT STORE
Kopernikusstr.19
102 45 berlin
germoney
www.bigbrobot.com

 

MODERN GRAPHICS
(in Kreuzberg)
Oranienstr.22
10999 Berlin
germoney
www.modern-graphics.de

 

Ebertundweber
falckensteinstraße 44
10997 berlin
www.ebertundweber.de

UPCYCLING FASHION
Bellermannstraße 79-80
13357 Berlin
Germoney
www.upcycling-fashion.de

buttendorf handgefertigtes
Kamenzer Str. 17
01099 Dresden Neustadt
germoney
www.buttendorf-handgefertigtes.de

UNDERPRESSURE
Schanzenstrasse 10
D-20357
Hamburg
Germoney
www.underpressure.de

 

KLEIDSAM
Neusser Str. 123
40219 Düsseldorf
Germany

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Tagebücher und Notizbücher – handschriftliche Dokumente liegen im Trend und faszinieren die Menschen. Bei Diary Slams kommen viele Menschen zusammen, um Tagebuchschreibenden zuzuhören, wenn sie aus ihren alten Tagebüchern in der Pubertät vorlesen. Auch Theodor Schmidt ist von Tagebüchern fasziniert.

Theodor Schmidt ist 31 Jahre jung und liest in fremden Tagebüchern, die er auf Flohmärkten findet, bei Ebay ersteigert oder durch Zufall findet. Aus den Tagebüchern liest er in öffentlichen Lesungen vor. Inzwischen hat er eine Sammlung von mehreren Hundert Tagebüchern, die er teilweise transkribieren und zusammenfassen muss.

Mehr über den Berliner und seine Leidenschaft für alte Schriften könnt ihr in der Berliner Morgenpost lesen oder im Radio hören. Einen weiteren Beitrag gibt es beim DRadio.

Andreas Oppermann hat eine Lesung in Neukölln besucht und in seinem Blog seine Eindrücke geschildert. Wer selbst eine solche Lesung besuchen will, die nächste ist im April, kann sich auf der Homepage von Theodor Schmidt informieren.

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