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Christians Artikel Briefe schreiben: Anachronistischer Zeitvertreib oder wertvolles Ritual? kam sehr gut bei euch an. Ich habe ja auch schon einmal darüber nachgedacht, warum wir Papier lieben. Passend zum Thema Handschrift und Papier solltet ihr euch bei Twitter @LetterMonth oder online http://lettermo.com/ anschauen. Die Initiatorin Mary hat eine spannende Herausforderung für euch:

[…] I have a simple challenge for you.
In the month of February, mail at least one item through the post every day it runs. Write a postcard, a letter, send a picture, or a cutting from a newspaper, or a fabric swatch. Write back to everyone who writes to you. This can count as one of your mailed items. […] All you are committing to is to mail 23 items. Why 23? There are four Sundays and one US holiday. In fact, you might send more than 23 items. You might develop a correspondence that extends beyond the month.
Write love letters, thank yous, or simply notes to say that you miss an old friend. Send a fabric swatch from your new dress. A feather you picked up while on a walk. Whatever it is, let yourself step away from the urgency of modern life and think about an audience of one.[…]

Es geht also darum, jeden Tag im Februar einen handschriftlichen Brief zu verfassen. Für euch ist der Wettbewerb jetzt einfach, denn der Februar hat nicht mehr so viele Tage. Also: los gehts!

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Ein wirrer Titel, ich weiß. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich heute Abend noch zum Thema Facebook loswerden möchte.

  1. Ich finde Facebook blöd. Aber wenn meine Leser dort sind, bin ich auch dort.
  2. Es gibt ja bereits die Facebookgruppe „Notizbücher“, aber die hat einen geschlossenen Benutzerkreis (ich muss jeden Teilnehmer einzeln freigeben) und die Posts sind auch nur dort zu finden. Mein Kollege Sebastian sagte mir heute, dass er über eine Facebook Page postet und das ihm das einen großen Leserkreis erschließt. Ich habe daher beschlossen, das mal auszuprobieren und habe eine Facebook Page namens „Notizbücher“ angelegt, die ihr über https://www.facebook.com/notizbuecher erreicht. Vielleicht geht ihr alle mal rüber auf die Page und Liked diese – jedenfalls finde ich die öffentliche Page keine schlechte Idee im Vergleich zur geschlossenen Gruppe. Was haltet ihr davon? Sagt es mir hier in den Kommentaren oder gleich bei Facebook
  3. Was den WhatsApp Benutzern unter euch sicher nicht entgangen sein dürfte: Facebook hat WhatsApp für einen irren Betrag gekauft. Als Facebook Instagram kaufte, habe ich sofort aufgehört, Instagram zu nutzen (s. Punkt 1) oben). Jetzt höre ich mit WhatsApp auf. Ihr erreicht mich in Zukunft über Threema
  4. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

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Kategorie: Allgemein  Tags: , , ,

Eine schöne Idee zum Thema Handschrift diskutierte ich mit @LiyahArizona bei Twitter. Sie stellte mir ihre schöne Idee vor, regelmäßig Postkarten zu schreiben, die ihr Gegenüber dann in einem Album sammeln kann. Sie schrieb als Reaktion auf den Artikel von Christian:

[…] @notizbuchblog ich schreibe gerne Postkarten. Auch für Leute die im selben Haus wohnen wie ich. Da gebe ich nur kein Porto aus. :-p […]

Und auf meine Anmerkung, dass Karten mir oder ohne Porto immer individuell sind, antwortete sie:

[…] @notizbuchblog ja auf jeden fall. Mein Freund hat inzwischen sogar ein Fotoalbum voll mit Postkarten von mir. :) […]

Ich fand, dass das eine prima Idee und eine tolle Geschichte ist. Also forderte ich Fotos an und voilà: unten findet ihr die Fotos des Postkartenalbums. Habt ihr auch jemanden, der Alben mit euren Briefen und Postkarten füllt?


© @LiyahArizona


© @LiyahArizona


© @LiyahArizona

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Kategorie: Fundstücke

Der von Restorff-Effekt wird in Wikipedia wie folgt beschrieben:

[…] Der Restorff-Effekt wurde erstmals von der deutschen Psychologin Hedwig von Restorff (1906−1962) nachgewiesen. Der Effekt bezeichnet das Faktum, dass man sich an die sich von der Umgebung unterscheidenden Inhalte besser erinnern wird. […]

Ich dachte mir, dass dieser Effekt wahrscheinlich der Grund dafür ist, warum man sich Wörter und Passagen in Texten markiert. Wenn man also in einem Text wichtige Wörter heraushebt, dann kann man sich an diese wahrscheinlich besser erinnern. Das Herausheben könnte durch Einkringeln oder Unterstreichen erfolgen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit dieser Laieneinschätzung richtig liege, aber im Artikel Auswendig lernen: Mit Psycho-Tricks gehts leichter wird genau das empfohlen.

Bereits in Notizbuchregel 10 – Wichtige Schlagworte einkringeln habe ich eine solche Maßnahme empfohlen, die ich selbst regelmäßig praktiziere. Es hilft beim Einprägen und beim visuellen Suchen in einem Notizbuch. Das zugehörige E-Book, das die Notizbuch- und Aufgabenregeln zusammenfasst wurde mittlerweile übrigens mehr als 1000 gekauft! Bei der Gelegenheit: Danke an euch alle.

Wie erarbeitet / markiert ihr euch Dinge, die ihr lernen müsst? Wie nutzt ihr den Restorff-Effekt?

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(via swissmiss). Das Paperback Regal gibt es in großer (120×60 cm) und in kleiner (60×60 cm) Ausführung. Zum großen Regal heißt es im Shop „Magazin“:

[…] Ein lebendiges Regal, das seine Gestalt vor allem durch die Füllung mit Inhalten erhält. Die rechteckige und mit 13 horizontalen Schlitzen versehene Wandplatte im Format B 120 × H 60 cm – die Abbildungen zeigen zwei Regale übereinander – wird mit vier Schrauben an die Wand montiert. Zu jeder Wandplatte gehören 13 Tablare aus HPL-Vollkernlaminat, die in die Schlitze eingeschoben werden. Davon haben drei eine größere Tiefe für Bildbände, Zeitschriften, Sammelobjekte oder anderes. PAPERBACK kann einzeln, mehrfach nebeneinander, übereinander oder sogar als wandfüllendes Format benutzt werden. Befestigungsmaterial ist im Lieferumfang enthalten.
Maße: Wandtafel B 120 x T 1,5 x H 60 cm, Tablar B 120 x T 15 / 23 x H 0,4 cm – Gewicht: 27 kg – Material: MDF weiß lackiert, HPL-Vollkernlaminat – Entwurf: Studio Parade […]

Groß kostet es knapp 450 EUR, klein knapp 300 EUR. Da kriegt man nahezu Lust auf Regal.

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Kategorie: Regale  Tags:

Den Lesern des Blogs ist Vickys World als Hersteller feiner Ledernotizbücher ein Begriff. Ende November 2013 bekam ich ein tolles Paket von Vickys World, das einen unerwarteten Inhalt hatte: eine Dose! Auf der stand „yes we canned“ und wegen des Absenders wusste ich auch, dass wohl ein Notizbuch drin sein muss. Bis letztes Wochenende hatte ich – auch aufgrund meiner langen Blogpause – keine Gelegenheit, die Dose zu öffnen. Einfach so aufreißen wollte ich sie nicht.
Nach dem Öffnen kam die schöne Überraschung zu Tage: ein Lederbuch, ein Haftnotizenbuch, ein Holzkugelschreiber und ein Lesezeichen mit einem Kalender. Dazu eine Visitenkarte und alles fein verpackt in Packpapier und Holzwolle.
Der Holzstift ist aus hellem Holz gefertigt und sehr leicht. Es gelang mir nicht, die Mine zu entnehmen (um einen Wechsel zu testen) – kann also nicht sagen, ob das Teil wirklich nachhaltig ist.
Das kleine Haftnotizbuch hat einen Einband aus wunderbar weichem und anschmiegsamem Leder. Es verwirrte mich zuerst etwas, weil der Verschluss auf beiden Seiten gleich aussieht und man auf Anhieb nicht weiß, an welchem Ende man ziehen muss. Der Verschluss ist aber leichtgängig, so dass man es durch Probieren gleich herausfindet. Innen findet sich ein Block kleiner Gelber Haftnotizen, der an dem hinteren Einbandteil befestigt / angeklebt ist. Das Büchlein ist 5,5 cm x 8 cm groß und kann einfach neu aufgefüllt werden.
Das Ledernotizbuch hat ca. DIN A6 Größe und ist aus dem gleichen Leder gefertigt. Ein Handschmeichler. Das Buch ist mit einem Lederriemen verschlossen, den man aufwickeln muss, um den hinteren Einband vom Buchschnitt wegzuschlagen und dann das Buch aufzuschlagen. Drinnen findet sich ein Notizheft, das mit einem Lederriemen über drei Löcher mit dem Ledereinband verbunden ist. Das Papier ist etwa chamois-farben und hat eine angenehme Stärke. Ansonsten hat das Buch keine weiteren Zusatzeigenschaften wie etwa Seitenzahlen, Froschtasche, Lesezeichen, oder ähnliches. Man vermisst diese Dinge aber auch keine Sekunde in diesem kleinen Buch.
Jessica und Markus von Vickys World schickten mir folgende Infos zu der Dose:

[…] rollbare Reisetagebuch aus Rindvelourleder (Wildleder) von Vickys World. 100% Handarbeit Made in Germany. Das Set besteht aus:

Ein, von Hand gefertigtes, Vickys World Lederbuch – Travel Memory Bamby – Format Din A6 mit 100 Seiten.
Ein Haftnotizbuch – Postiny ( inkl. 1 Haftnotiz-Ersatzblock, nicht abgebildet) von Vickys World.
Ein Holzkugelschreiber – Farbe Natur – hergestellt aus nachhaltig bewirtschaftetem Holzanbau.
Ein Vickys World Lesezeichen mit Jahreskalender

Alles liebevoll verpackt, in einer echten Konservendose mit Aufreißdeckel. Alle Set Bestandteile sind zudem in Seidenpapier verpackt und durch Holzwolle gepolstert. Das Design des Dosenetiketts gibt nahezu keinen Aufschluss über den Inhalt, somit ist der Überraschungseffekt gesichert. […]

Ihr könnt das schöne Set bei dawanda für knapp 25 EUR kaufen. Und wie immer will ich auch dieses Mal was an euch verlosen. Da die Dose schon geöffnet ist, möchte ich nur das große Lederbuch mit dem Holzstift an euch weitergeben.

  • Die Verlosung startet 19. Februar 2014 und endet am 21. Februar 2014 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg! Als Appetitanreger hier ein paar Fotos.

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Kategorie: Vickys World  Tags: , ,

Apropos Museen, Ausstellungen und Buchstaben (Artikel heute Morgen zur Ausstellung in Karlsruhe): kennt jemand von euch das Buchstabenmuseum Berlin? Im Artikel Das Berliner Buchstabenmuseum wird es ausführlich mit Fotos vorgestellt. Das Museum wird von einem Verein betrieben:

[…] Der als gemeinnützig anerkannte Verein Buchstabenmuseum e.V. wurde auf der Mitgliederversammlung vom 20.05.2005 gegründet. Ziel des Buchstabenmuseums ist die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben und Zeichen unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. […]

Die Sammlung könnt ihr euch direkt auf der Homepage anschauen. Das Buchstabenmuseum findet ihr auch bei Facebook.

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Die Städtische Galerie Karlsruhe zeigt noch bis 23. Februar die Ausstellung Zeichen. Sprache. Bilder – Schrift in der Kunst seit den 1960er Jahren. Die Beschreibung liest sich interessant, darin heißt es:

[…] „Typo­­gra­­fie kann unter Umständen Kunst sein“. Der Künstler und Grafikers Kurt Schwitters schrieb diesen Satz 1930 und machte damit deutlich, dass der Gestaltung von Schrift zu Beginn des 20. Jahrhun­­derts eine gestei­­ger­te Aufmerk­­sam­keit zukam. Mit der Moderne entwi­­ckelte sich eine zunehmende Durch­­drin­­gung von Literatur, Gebrauchs­­gra­­fik und bildender Kunst: Immer mehr Künstler und Künst­le­rin­­nen nutzten Buchstaben, Zahlen und Ziffern als gestal­te­ri­­sches Element in ihren Werken, während Dichter ihre Texte wie Kunstwerke arran­­gier­ten. […]

Die Städtische Galerie in Karlsruhe hat heute von 11 bis 18 h geöffnet. Falls euch das Wetter heute nicht zusagt, ist die Ausstellung vielleicht ein Besuchsziel? Ich selbst habe es noch nicht zur Ausstellung geschafft, aber es sind ja noch ein paar Tage …

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(via notcot). 20 Aphorisms ist eine schöne Box mit einer Kartensammlung. Auf die Karten sind auf der Vorderseite Aphorismen (Wikipedia) aufgedruckt. Ich weiß nicht, was auf der Rückseite ist, aber wenn die leer ist, kann man sie sicher gut als Postkarten oder Hinweiszettel für besondere Menschen verwenden:

[…] Cards with short sentences and large truths. […] Twenty cards | foil blocked onto grey board | buckram finish box | 220 x 158 x 25mm […] We’ve selected twenty of our favourite aphorisms from across history and printed them on stiff card, ready to be sent to a friend or to sit on your desk for inspiration. The set comes in an attractive box with a ribbon pull-tie, making for an ideal gift. […]

Ein Set kostet 20 Pfund.

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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Bei Twitter schrieb @stirboderlebe diesen interessanten Tweet:

Da ist was Wahres dran. Ich schreibe fast nichts über meine Kinder digital, aber dafür viel analog. In meinem Tagebuch und teilweise in ein spezielles Tagebuch. Aber viele andere Eltern schreiben und zeigen viel online über und von ihren Kindern. Vielleicht ist mein Gefühl altmodisch, aber wenn die Kinder irgendwann ein digital durchdrungenes Leben führen, freuen sie sich vielleicht darüber, auf romantisch-antiquierte Art meine alten Notizbücher zu lesen. Wenn ihnen die Notizen nicht gefallen, können sie die Bücher verbrennen. Das geht nicht, wenn sie alte Tweets, Babyfotos oder Videos finden, von denen Sie vielleicht gar nicht wollen, dass die seit Jahren über sie im Netz „kursieren“. Vielleicht wollen sie irgendwann gar nicht, dass sie als Kinder bereits im Netz existierten.

Hoffentlich wird nicht jeder alles über seine Kinde twittern, sondern wie ich bei den guten alten Notizbüchern bleiben.

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