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Leuchtturm1917 ist einer der bekannteren deutschen Notizbuchhersteller – solide Bücher, gute Qualität und schöne Farben. Letztes Jahr brachte Leuchtturm1917 viele bunte Einbände auf den Markt und wir machten dazu auch eine interessante Umfrage im Notizbuchblog. Die Farbpalette fandet ihr damals schon sehr schön und als ich nun die Information von Leuchtturm1917 bekam, dass da neue Bücher kommen, fragte ich einfach mal zurück wie man gerade auf diese beiden Farben gekommen ist. Und siehe da, es gibt dazu tatsächlich eine Anekdote:

[…] Tatsächlich gibt es besonders zu der Entstehung des Notizbuches in orange eine kleine Geschichte: Die Entscheidung für diese Farbe fiel auf einer der ersten Messen im Januar diesen Jahres. Wir hatten die Wände mit Produkten in allen 11 Farben bestückt und waren stolz auf diese Farbenpracht. Am ersten Messetag kam eine Dame in einem apfelsinenfarbenen Kostüm zu unserem Stand und schaute sich die dekorierten Wände an. Zeitgleich suchte sich die Standbesetzung mit den Augen. Alle hatten denselben Gedanken – orange fehlt. […] Marine ist eine Farbe, die für den hanseatischen Norden steht. Ein Klassiker und die perfekte Alternative, wenn es kein schwarz sein soll. […]

Wer mit bei Twitter unter @notizbuchblog folgt hat schon vor einigen Tagen Fotos der Bücher gesehen, die ich heute an euch verlosen will. Ich habe mehrere DIN A5 Bücher hier und will zwei davon an euch weitergeben. Die Bücher haben die typische Leuchtturm1917 Ausstattung und sind zur Zeit noch nicht im Handel zu haben (aber bald).

  1. Die Verlosung startet am 27. August 2012 und endet am 04. September 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Wichtig: Bitte sagt im Kommentar welche Farbe euch am besten gefällt.
  4. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  5. Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


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Kategorie: Leuchtturm 1917  Tags: ,

Über den Hahnemühle Presseverteiler kam die Nachricht, dass demnächst die zweite Ausgabe des Magazins UPON PAPER erscheint. Über die erste Ausgabe und die zugehörige Webplattform hatte ich im März berichtet. Nun heißt es:

[…] wir freuen uns, Ihnen die zweite Ausgabe unseres Kunst-Buch-Projektes UPON PAPER ankündigen zu können. Das XXL-Magazin ist mittlerweile mit dem „red dot Award – best of the best“ ausgezeichnet.

Auch die zweite Ausgabe zum Thema „Color“ vermittelt die Passion für Papier von Künstlern wie die Peter Saville, Nick Knight oder Kim Gordon. Fotografen wie Peter Bailey und Wolfgang Tillmans steuern ebenso Perspektiven und Positionen zum Thema COLOR bei, wie der Aktionskünstler und Maler Hermann Nitsch und die Autorin Julia Zange. Dabei entstanden viele der Arbeiten speziell für diese Ausgabe. Durch die Anwendung aufwändiger, teilweise individuell für UPON PAPER entwickelter Produktionsverfahren (u.a. von Einsatz hochpigmentierten Farben und Leuchtfarben), wird dem Leitthema COLOR in besonderer Weise Rechnung getragen.

UPON PAPER #02 erscheint am 24. September 2012 und wird auf der Photokina am Hahnemühle Stand Halle 6.1, D017 in voller Größe und Farbe präsentiert. […]


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© mit freundlicher Genehmigung, Hahnemühle

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Kategorie: Hahnemühle  Tags: , ,

Von der Buchbinderei Rost habe ich schon mehrfach berichtet. Friedemann und ich wechselten wegen meines Fernsehinterviews ein paar Mails und da verriet er mir, dass es schon einen Bericht über ihn gibt, den ihr bei YouTube findet.
Außerdem hat der NDR kürzlich bei ihm für die Sendung Landpartie gefilmt. Der Bericht bzw. die Sendung werden am Sonntag den 23. september 2012 um 20:15 h auf NDR 3 gesendet.

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Meine Kollegin Gesa hat sich ein original Smash Book von K& Company  bestellt (Danke Gesa !). Ich durfte es mir ausleihen zum gucken, staunen und ein paar Fotos machen.  Die meisten Seiten in diesem Smash Book gefallen mir ganz gut. Sie haben verschiedene Muster und Farben als Hintergrund, was das smashen einfach macht. Andere Seiten würde ich eher nicht nutzen und gefallen mir nicht. Es erinnert mich aber ein bisschen an das Swoop Book von Brandbook. Ich bin aber generell ein Typ, der Reischreibebücher nicht so sehr mag, weil sie mich begrenzen.  Sehr gut finde ich den Schutzumschlag, den man später entfernen kann.

 

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Im Netz kommt man heute kaum an den neuen Evernote Notizbüchern von Moleskine vorbei. Überall wird berichtet und Leser Sven schickte mir ebenfalls einen Link. Notemaker in Australien hat sie schon im Shop und Gizmodo widmet den Büchern einen eigenen Artikel:

[…] These new notebooks utilize a special kind of paper, allowing Evernote users to digitize their scribblings by taking a picture of them with the latest Evernote App. The data from the page will then be available, and fully searchable, in the cloud. Users can also use special stickers to instruct the app to save certain (physical) pages in different (virtual) notebooks. […]

Hier handelt es sich lso nicht nur um einen neuen Marketing Coup, sondern tatsächlich um eine Verbindung von analoger und digitaler Welt. Die neue Digitalisierfunktion von Evernote wird hier mit dem analogen Quellmedium „Notizbuch“ kombiniert. Im Artikel von techcrunch heißt es:

[…] Berni noted that the collaboration makes sense, in part, because Moleskine’s customers are often very digitally savvy. For example, in a survey, 60 percent of Moleskine customers said they also use a digital device to take notes. He also pointed to the “What’s in Your Bag?” Flickr group, where users, yes, post photos of what’s in their, and where Berni said it’s common to see bags that hold both Moleskine notebooks and iPhones or tablets. […]

Was mal wieder die These bestätigt, dass der hippe Digital Native nicht ohne den analogen Alleskönner Notizbuch auskommt, wenn er modern sein möchte.


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Kategorie: Moleskine  Tags: ,

Im ZEIT Magazin las ich vom Suhrkamp Notizbuch, auf das mich auch @PicaPGK aufmerksam machte:

[…] Die wunderschöne, edle Ausstattung der Bibliothek Suhrkamp, gebunden und mit Lesebändchen, lädt dazu ein, eigene erlesene Themen zu skizzieren. – 112 Seiten […]

Bei amazon (Werbelink) kostet das Buch knapp 8 EUR – ihr könnt das Buch vorbestellen, denn es soll erst ab September erscheinen. Seltsamerweise ist die Farbe des Strichs auf dem Einband im Bild der ZEIT rot und bei amazon (Werbelink) sowie auf der Suhrkamp Seite blau. Bin mir nicht sicher, ob es das Buch in verschiedenen Ausfertigungen geben wird.
Mit diesem Notizbuch macht Suhrkamp sich sein markantes Einbandlayout zunutze, um damit ein leeres Buch au den Markt zu bringen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte schon der Reclam Verlag mit seinem kleinen gelben Notizbuch und dem Reclam Kalender.


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Kategorie: Suhrkamp  Tags: , ,

Für alle die keinen Taschenbegleiter haben, aber den Kalender von RoterFaden verwenden wollen: Es gibt jetzt einen Umschlag für den Kalender.

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Meine Kollegin Eva nutzt ein Chicken tex Skin.  Wer jetzt dabei erst an irgendwelche Hühner denkt, liegt allerdings falsch. Das Chicken Tex Skin von Crumpler ist ein austauschbares Notizbuch.

Original 1000d Chicken Tex Supreme™ hyper performance accessory fabric on cover, embroidered big logo on the front, waterproof Ripstop Lining, elastic band for secure fastening, A5 format notebook with 160 pages of 120 g/m2 paper.

Ich durfte es natürlich einmal in die Hand nehmen. Das Buch hat einen tollen Vorteil: Es kann mit Füller gut beschrieben werden. Meine Kollegin verwendet verschiedene Tinten und hat überhaupt keine Probleme mit ausfasernder oder quellender Schrift.

Crumpler betreibt einen Online-Shop, der direkt aus Berlin verschickt.

 

 

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Die Homepage von Moleskine hat ein umfassendes Redesign erfahren. Die Seite sieht nun wesentlich frischer aus. Neben einer modernen Aufbereitung der klassischen Informationen wurde auch der Shop Bereich komplett neu entworfen. Besonderes Augenmerk wurde dieses Mal der Community gewidmet, die einen eigenen Bereich in der Homepage hat.
Auf jeden Fall lohnt ein Ausflug auf die neue Seite, deren Aktualisierung wohl nicht ganz zufällig kurz vor dem Börsengang stattfindet.


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Kategorie: Moleskine  Tags:

Wie in Julias Artikel Wiedergeburt des Notizbuchs findet man in der letzten Zeit viele Artikel über den Notizbuchhersteller Moleskine auch in Medien, die eher selten über Notizbücher berichten. Der Grund: Moleskine will noch dieses Jahr an die Börse. Und in diesem Zusammenhang fragt man sich aus wirtschaftlicher Sicht natürlich, ob der Börsengang ein Erfolg wird oder nicht. Da der Name Moleskine häufig synonym mit dem Begriff Notizbuch verwendet wird, versuchen Beobachter natürlich die Popularität und die Stabilität des Trends „Notizbuch“ als direkten Indikator für den Erfolg von Moleskine zu werten.

Im Artikel in der Süddeutschen Zeitung wird neben der Geschichte der Marke „Moleskine“ auch der häufig gehörte Einwand diskutiert, dass die Erfolgsgeschichte von Moleskine primär auf Marketing beruhe. Maria Sebregondi, die die Idee zur Belebung der Marke hatte, kontert dies mit dem Satz „Ich glaube an ein authentisches Marketing“.

Sogar im amerikanischen Chicago Tribune gibt es einen Artikel zum Börsengang: Italian notebook maker Moleskine plans Milan float. Dort findet sich auch die interessante Information, dass 68 % von Moleskine dem Investor Syntegra Capital gehört. Moleskine soll im September an die Börse gehen:

[…] Private equity firm Syntegra plans to file listing documents for Moleskine, in which it owns a 68 percent stake, in early September and is aiming for a market debut in the fourth quarter, said Marco Ariello, a partner at Syntegra. […]

Fremdinvstoren, die eine Firma an die Börse bringen, wollen meist Kasse machen, und ganz von der Hand zu weisen ist das wohl nicht:

[…] The offering is likely to be made up mostly of existing shares, Ariello said. He declined to comment on potential valuations for the company, or how big a stake would be sold, but said Syntegra intended to retain some of its holding following the listing to benefit from its expected future value […]

In der Financial Times fragt man sich in Moleskine to test volatile market with IPO, ob in der aktuellen Börsenlage ein Börsengang erfolgreich sein kann, und ob man die starke Marke und die guten wirtschaftlichen Zahlen in einen guten Börsenstart ummünzen kann. Die größten Märkte für Moleskine sind USA, Deutschland, Italien und England:

[…] The US is Moleskine’s largest market and accounts for 30 per cent of sales. Italy and Germany follow with 14 per cent each while Britain is fourth at 10 per cent. […]

Die Financial Times Deutschland überschreibt ihren Artikel Moleskines Mailänder Börsennotiz mit dem Begriff „Schreibheftverlag“, da musste ich erst einmal lächeln.

Einige Fakten zu Moleskine aus den Artikeln, die mir nicht immer konsistent scheinen:

  • Umsatz 2006: 80 Millionen Euro (Chicago Tribune)
  • Umsatz 2010: 200 Millionen Euro (Chicago Tribune)
  • Umsatz 2011: 66,6 Millionen Euro, 16 Millionen Euro Reingewinn (SZ)
  • Moleskine wird heute in 70 Ländern verkauft (SZ)
  • angeblich hat Moleskine 500 verschiedene Notizbuchtypen produziert (SZ) und hat 750 Produkte (FT)
  • Mitarbeiter 2006: 15 (Chicago Tribune)
  • Mitarbeiter 2007: 17 (SZ)
  • Mitarbeiter 2012: 100 (SZ)
  • 30 % der Moleskine Erträge stammen aus Nicht-Papier Produkten (FT)
  • Moleskine gehört zu 68 % Syntegra Capital, zu 15 % der Venture Capital Firma Index Ventures (Chicago Tribune)

Nun fragt man sich: warum geht Moleskine an die Börse? Da geht es wohl eher nicht um den Idealismus eines Notizbuchherstellers, sondern um das liebe Geld. Zumindest der Investor Syntegra Capital beschreibt sein Vorhaben sehr klar auf seiner Homepage:

[…] transaction strategy – Leverage on a leading global brand to fully express the growth potential in existing and new markets […] Deal Type: LBO, growth – Syntegra Role: Sole investor […]

Ein wichtiger Begriff ist LBO und das steht für Leveraged Buy-Out. Vereinfacht bedeutet er: ein Investor baut eine Firma mit externem Kapital auf und unterstützt seine Expansion, damit die Firma an Wert gewinnt. Irgendwann verkauft man seine Anteile dann (hoffentlich) zu einem Preis, der über dem Investment liegt. Jetzt wird auch klar, warum man an die Börse will: die Anteile sind dann wesentlich einfacher zu verkaufen, mit dem Zusatzeffekt, dass man über die Börse auch noch viel mehr externes Geld zur Expansion einnehmen kann.

Bin gespannt, was sich aus dem Börsengang ergibt.

Die Deutsche Welle wird demnächst einen Fernsehbericht anlässlich des Börsengangs von Moleskine für die Sendung Euromaxx – Leben und Kultur in Europa machen. Ich bin als Interviewpartner eingeladen – das Interview wird kommende Woche Freitag aufgezeichnet. Ich werde euch darüber natürlich noch berichten.

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