Im „The Atlantic“ las ich in How to Become a Masterful Note-Taker: 8 Lessons From Research wie man sich optimal Notizen machen soll. Dabei geht es nicht nur um analoge Notizen, sondern auch um digitale Notizen. Folgende 8 Punkte seien wichtig:

  1. Man soll sich nicht nur Notizen machen, sondern sie auch immer wieder lesen
  2. Papier wird obsolet …
  3. … Aber digitales Notieren ist analogem nicht überlegen
  4. man soll von seinen Notizen besessen sein – damit ist gemeint, dass man sie streng ordnen soll
  5. man soll Kritzeln und Bilder malen
  6. man soll wichtige Dinge unterstreichen
  7. man soll beim Notieren Pausen machen
  8. Notizen können vor Gericht helfen

Viele der Tipps kommen euch bekannt vor? Kritzeln? Untestreichen? Notizen wieder lesen? Mir kommen die Tipps auch bekannt vor. Sie erinnern mich an meine Notizbuchregeln. Der Autor meint am Ende, dass es vielleicht eine gute Zeit ist, Moleskine Aktien zu kaufen. Und das nur, weil er ein paar Regeln aufgestellt hat. Da sind die Leser des Notizbuchblogs schon weiter.

Bei Lifehacker hat man den Artikel im Atlantic auch gelesen. Dort ist man aber primär von der hierarchischen Gliederung der Notizen begeistert; das bezieht sich auf das besessene Handhaben der Notizen, das oben erwähnt wird. Also ich notiere lieber frei und spontan und gliedere später. Wie macht ihr das?

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In diesem alten Artikel Joan Didion on Keeping a Notebook schreibt Maria Popova von brainpickings über ihre Lektüre des Buches Slouching Towards Bethlehem (Werbelink) von Joan Didion. Angelika hatte in Was treibt Menschen dazu, ein Tagebuch zu führen? bereits Joan Didion, die amerikanische Intellektuelle, erwähnt.

Maria Popova zitiert im Artikel viel. Das letzte Zitat dreht sich darum, dass es beim Tagebuchschreiben und dem Führen eines Notizbuchs darum geht, in Kontakt zu bleiben. In Kontakt zu bleiben, mit sich selbst:

[…] It is a good idea, then, to keep in touch, and I suppose that keeping in touch is what notebooks are all about. And we are all on our own when it comes to keeping those lines open to ourselves: your notebook will never help me, nor mine you. […]

Tagebuchschreiben hilft nur uns selbst, sonst niemandem.

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In Stop Stressing: Just Write It Down erzählt der Autor von seinen GTD Erfahrungen und davon, wie er David Allens GTD System für sich adaptiert hat. Denn, so der Autor, Aufschreiben hilft:

[…] I think it’s the notion that writing down all the tasks in your mind frees up brainpower to actually get things done. Instead of worrying about forgetting all the things on your plate, purge them from your brain and just start doing them. […]

Auch in diesem Artikel wird wieder der Zeigarnik Effekt zitiert, den ich schon in verschiedenen Artikeln erwähnt hatte. Dass Aufgabenlisten entlasten kennt ihr schon aus dem Blog und wer eine Anleitung für die eigene Arbeit mit Aufgaben sucht, dem seien meine Aufgabenregeln empfohlen.
Auch wenn der Autor des oben erwähnten Artikels viel auf digitale Helfer setzt, so nutze ich bei meinen Aufgaben immer noch in erster Linie mein Notizbuch. Nur ganz spezielle Aufgaben (mit Terminen) werden digital mit einer Alarmfunktion gemerkt.

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Meist sind es die ganz einfachen Ideen, die begeistern – und Nicely Noted ist so eine Idee. Ich las im Artikel NICELY NOTED STATIONERY SERVICE ein Interview mit der Gründerin. Aber was genau tut Nicely Noted:

[…] Nicely Noted is a stationery subscriptions service that delivers a curated collection of letterpress cards and stamps every month.[…]

Heißt also: man abonniert also eine regelmäßige Lieferung von Letterpress Karten, die man für den täglichen Bedarf braucht. Und als Anreiz, die Karten gleich auch zu schreiben und zu verschicken, legt der Dienst gleich die passenden Briefmarken dazu:

[…] Since my goal is to revive the wonderful art of letter writing, I provide everything you need—including stamps! Most people don’t have a good supply of stamps laying around, and especially not interesting stamps. By including the stamp, I hope to remove one more tiny obstacle and to help personalize the correspondence. […]

Eine sehr schöne Idee: ein Produktkurator, der seine Dienste als analogen Aboservice anbietet und dazu noch das handschriftliche Schreiben und Letterpress fördert.

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Julie von oh so beautiful paper schrieb vor einigen Tagen in Pretty Paper in the Office: Pencil Cases über schöne Stiftmäppchen. Spontan gefiel mir da der Standard Leather Pencil Case von Mochi Things ganz gut:

[…] This pencil case has enough room to fit in about 20 pens and pencils. You can also store an assortment of office supplies in the pencil case! The bottom of the pencil case has a sponge installed to reduce the movement of pencils which also reduces the noise the pencils make when they clash together. […]

Auf der Seite gibt es auch einige Fotos des Mäppchens, das knapp 12 USD kostet.Bei Mochi gibt es auch eine Auswahl an interessanten Haftnotizen

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Im Blog Gourmetpens las ich vom Kickstarter Projekt The CoCoPen:

[…] We can’t be separated from our pen and notebook, because I love to write while Arfi’an love to sketch his dream and ideas. […] It made out of solid aluminum alloy and natural coconut shell with CNC machining process and polished manually by a human hand. We put the tropical coconut shell on its barrel as a grip and on its cap to make it beautiful. […]

Die Pilot G2 Mine dient als Schreibeinsatz. Ab knapp 50 USD (zzgl. Versandpauschale) seid ihr dabei.

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Vorletzte Woche hatte ich einige Artikel vorgeschrieben, so dass ihr es erst spät gemerkt habt, dass ich krank war: plötzlich gab es mal wieder keine Artikel. Jetzt bin ich aber wieder fit und muss eure vielen Mails beantworten. Versuche nun auch ab und an wieder zu bloggen. Als erstes möchte ich heute die Verlosung des zenvocver Notizbuchs beenden: gewonnen hat der Kommentar von Heiko. Glückwunsch an den Gewinner!

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Manchmal denke ich darüber nach, was ich schreiben würde, schrieb ich täglich Tagebuch. Natürlich nicht so eins, das dem späteren Ruhm zu dienen hat, sondern ein echtes…

So beginnt der Blogeintrag des Kulturwissenschaftlers Norbert W. Schlinkert. Er räsoniert über die Unterschiede zwischen dem „echten“ privaten Tagebuch und dem „fiktiven“, dem öffentlichen, also dem Weblog. Dann fragt er sich, was er in ein echtes Tagebuch überhaupt schreiben würde. Den Kommentar von Phyllis dazu finde ich sehr erhellend:

„…Ein privates Tagebuch zu führen: Manchmal vermisse ich das. Seitdem ich TT mache, liegt mein Tagebuch brach. Mir war damals nicht klar, dass das Weblog sich so auswirken würde. Das Zwiegespräch mit sich selbst, der Gang nach Innen wird ersetzt von diesem (für mich immer noch erstaunlichen) Gefühl, sich mit der öffentlich dargebrachten Gabe ein bißchen mit der Welt, den Anderen vermischen zu können….“

Darauf Herr Schlinkert:

„…Insofern fehlt uns, die wir ein persönliches Blog machen, die Tagebuch-Stufe, wir schreiben “es” direkt öffentlich, dabei aber bereits verklausuliert und somit schon ohne die Ausschläge nach ganz oben und unten, die allenfalls ahnbar sind. Wir sind Autoren unserer selbst und vergessen womöglich, dem Text ein Original als Basis zu geben – ist das so? Darüber wäre nachzudenken!“

Nachzulesen im Blog von Norbert W. Schlinkert

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Leserin Sabine machte mich auf ein Sigel Gewinnspiel aufmerksam, bei dem ihr eines der Notizbücher mit den neuen Farben gewinnen könnt.

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Monika von blockberg schickte mir vor einigen Tagen eine Mail zu ihrer neuen Notizbuchmarke. Die Bücher sind alle handgemacht in Deutschland und warten mit frischem Design auf. Die Ausstattung der A5 Bücher:

[…] 128 Seiten – Papier Cover: Conqueror Smooth Satin, 320 g/qm, Papier Innenteil: Circle Preprint, 100 g/qm, 100% Recyclingpapier, Umweltzertifizierung IGEPA – Verarbeitung: Offene Fadenheftung, handveredelt – Gesamtgewicht: 220 Gramm – Cover-Designs: 5 verschiedene Cover-Design verfügbar, viele weitere sowie individuelle Designs ab 50 Exemplare Mindestauflage auf Anfrage verfügbar. Innen-Gestaltung: liniert, vorder- und rückseitig […]

Die Bücher sind in verschiedene Kollektionen unterteilt und können sowohl bei etsy als auch bei dawanda gekauft werden (ein Buch à 12.50 EUR). Aber auch Händler sind willkommen und können aus einer großen Zahl an Designs wählen, die dann individuell produziert werden. Und Firmenkunden können sogar eigene Wünsche zum Design äußern. blockberg findet ihr auch bei Facebook.


© Mit freundlicher Genehmigung, blockberg

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