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In Berlin gibt es sehr viele Notizbuchmanufakturen, wie ich immer wieder feststellen darf. Auch morgen wird es wieder einen Artikel zu einer Berliner Manufaktur geben – so wie heute. Auf der paperworld war einer der ersten Stände, die ich besuchte, der von papoutsi!, die sich selbst so beschreiben:

Die Ledermanufaktur papoutsi! ist ein Unternehmen, das sich – in enger Zusammenarbeit mit anderen Berliner Handwerksfirmen – entgegen dem allgemeinen Trend in Fernost produzieren zu lassen, die lokale Produktion in der Hauptstadt auf seine Fahnen geschrieben hat. Auch die Rohstoffe kauft Firmeninhaber Jörg Wlotzka in Deutschland und Europa ein.
Derzeit fertigt das Team der Manufaktur eine große Bandbreite an Taschen, Börsen, Etuis, Adress-, Notiz- und Tagebüchern sowohl in klassischem schwarzen Nappa als auch in farbigem und ausgefallenem Leder, Filz und anderen Stoffen.

Leider finde ich die Visitenkarte des netten Herrn am Stand nicht mehr. Er erzählte mir, dass er nicht genügend handwerklich begabte Leute bekommen kann (speziell für das Thema Lederverarbeitung), um alle Aufträge schnell ausführen zu können. Der Firma scheint es also gut zu gehen.
Die Produktpalette ist sehr weit gefächert und neben Lederbüchern gibt es auch schöne Filzprodukte: „berliner filz“. Kaufen könnt ihr die Produkte online bei Luiban; über diesen Shop werde ich noch getrennt berichten. Zum Abschluss ein Foto vom papoutsi! Stand auf der paperworld 2010:


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Viele Notizbuchnutzer heften ihre Stifte direkt ans Buch, z.B. an die dafür vorgesehene Schlaufe, oder sie kaufen sich eine Stiftschlaufe. Alle anderen tragen ihre Stifte einzeln mit sich herum oder in einem passenden Etui. Auf der paperworld fand ich im „Innovationsbereich“ die ansprechenden Lederetuis von Devaldes.

DeValdes ist ein junges deutsches Unternehmen, gegründet 2003 mit der Idee exklusive und qualitativ hochwertige Leder- & Papierprodukte anzubieten. Unsere Motivation ist die Suche nach der „richtigen“ Vebindung von Qualität, Innovation und Gestaltung. Mit Farbe, Textur, Form und Materialkombination möchten wir die Sinne ansprechen und gleichzeitig ein Gefühl von Enzigartigkeit und Individualismus vermitteln.

Hier seht ihr ein Foto der Lederetuis:


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Im Devaldes Online Shop kosten die Etuis knapp 30 EUR. Die freundliche Dame am Stand (Fr. Valdes?, Name steht nicht auf der Visitenkarte) erzählte mir, dass die Produkte von Devaldes in Deutschland und Kolumbien handgefertigt werden.


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Leserin Ursula schickte mir einen interessanten Link auf „Fair trade“ Bücher aus Indien: contigo.de – „Papier in Leder gebunden“. In diesem Shop für fair gehandelte Artikel gibt es eine große Auswahl an ledergebundenen Notizbüchern, die scheinbar alle in Indien hergestellt werden. Dazu gehört auch dieses Notizbuch Leder L, Elefant, braun

Hochformat 23cm x 16cm, 96 Seiten handgeschöpftes Recyclingpapier aus Baumwollfasern. Gebunden in Rindsleder. Buchrücken mit Metallschellen verziert. Ursprung IND22 / Indien

Das Buch kostet 16,50 EUR.


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Man hat ja schon viele Hacks von Notizbüchern gesehen, aber was ich auf der paperworld beim italienischen Hersteller pinetti sah, lässt sogar manchen Notizbuch Hack alt aussehen: ein Notizbuch, dem ein USB Stick als Verschluss dient. pinetti ist ein Hersteller lederner Notizbücher aus Mailand und könnte dem ein oder anderen aus der Presse bekannt sein. Die Firma gibt es erst seit 1983 und sie schreibt über sich selbst:

[…] Telling you a story where feelings are the protagonists, where the handmade tradition meets the tailor-made attention for the production is the only opportunity we have to tell you who we are. A story that smells of leather, paper, colour, wood and precious hide for a company that found its identity on the high quality of its raw materials, able to detect and satisfy the requirements of the contemporary lifestyle. […]

Leider ist der Online Shop nicht verfügbar, aber wenn ihr mal in Mailand seid, könnt ihr euch den Flagship Store anschauen. Neben Notizbüchern stellt pinetti auch noch andere Lederobjekte her.


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© pinetti

Doch nun zurück zu den Büchern mit USB-Verschluss, von denen ich auf der paperworld keine Fotos machen durfte! Eine nette Dame hat mir per Mail mitgeteilt, dass es leider noch keine Presseinformationen zu „Quattrogiga“ gibt – so heißt das Produkt. Die werden mir aber zugeschickt, sobald sie verfügbar sind und dann gibt es weitere Details. Dafür habe ich vorab diese Infos bekommen:

REPLACEABLE NOTEBOOK OR AGENDA – WITH 4GIGA USB KEY FOR CLOSING
COVER IN GENUINE LEATHER: „SMOOTH LEATHER“ – WITH REPLACEABLE INSIDE WITH BLACK SIDES – CLOSING SNAP MADE BY A SILICONE 4 BYTES USB KEY- REMOVABLE

Es handelt sich also um Ledereinbände mit austauschbaren Büchern. Die Bücher werden mit einem 4 GB USB Stick verschlossen. Die Bücher gibt es in vier Farben und sie werden alle in Italien gefertigt. Wenn man den Verschluss öffnet, kann das Notizbuch direkt an einen Rechner angeschlossen werden – sieht spektakulär aus, da es den Eindruck erweckt, als werde dadurch der Inhalt des Buches auf den Rechner übertragen und umgekehrt. Aber das eine hat mit dem anderen natürlich nichts zu tun:


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© pinetti

Das Design stammt von itlaienischen Designstudio habits, von deren Homepage ihr unten ein Foto seht (dort gibt es auch weitere Bilder). Falls jetzt jemand von euch auf die Idee kommt, den Verschluss nachzubauen: „[…] the design of „Quattrogiga“ is a Registered Pattern […]“ – es gibt also eine Art Musterschutz / Patent für den Verschuss.


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Im Blog von Patrick Ng aus Hong Kong findet man regelmäßig tolle Artikel mit Notizbuchbezug. So auch kürzlich wieder mit Leather GTD Tabs – a Hack with Binder Clips. Dort hat der Autor eine patentierte Idee etwas modifiziert und sich Klemmen mit ledernen Reitern gebastelt, die er als Marker verwendet (s. dazu auch Notizbuchregel 16 – Marker setzen):

These GTD tabs were finally made about a month ago borrowing the idea from Clip-rite, a company founded by Janet L who grew up in Brazil and later moved to United States. I met her last year in Japan and admire her can-do attitude. Her patented design is simple yet ingenious, solving everyday problem by combining 2 products into 1 (sticky notes and paper clips). Without infringing her patent, I guess, I modified to replace the paper clips with binder clips for my GTD dream set.

Die ursprüngliche Idee kam von Clip-Rite (TM), doch das ist eine eigene Geschichte. Im Artikel findet ihr einige Fotos zu den Klemmen. Sind sehr schön geworden, scheinen mir aber etwas zu wuchtig für ein kleines Notizbuch.

Es mag eine Art selektiver Aufmerksamkeit sein, aber geht in letzter Zeit finde ich immer häufiger verschiedenen Arten von Büroklammern und Klemmen im Web. Ist das ein neuer Trend oder hatte ich das lediglich bisher nicht auf dem Radar? Erst kürzlich hatte ich über die Book Darts berichtet.


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In Bücher aus Leder habe ich über den Tipp meiner Leserin Cerva berichtet. Sie hat mir nun noch ein paar Zusatzinfos geschickt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Habe mir vor Kurzem ein A4 großes Ledernotizbuch im Indien-Design mit Verziehrungen und Stein bestellt und heute bekommen. Ist wirklich ein Luxus-Notizbuch, ich wage kaum etwas hineinzuschreiben, sieht aber wunderschön aus. Einziger Nachteil, das Teil färbt fürchterlich bei jeder einfachsten Berührung. Habe den Händler deswegen gemailt und sofort eine Antwort erhalten. Sie meinten, dass die Abgabe von den Farbpigementen durch die ökologische Bechandlung des Rohstoffes bedingt sei. Als Tipp schrieben sie, ich soll versuchen die Oberfläche des Buches extrem leicht mit einem Küchentuch zu befeuchten und danach mit einem Baumwolltuch trocken abzuwischen. Hab ich natürlich gleich gemacht und es färbt wirklich viel weniger.
Es ist angegeben, dass das Papier handgeschöpft und für Füller und Kugelschreiber geeignet ist. Also das Papier sieht einem Löschpapier ähnlich (grobe Struktur) – es sieht richtig alt aus und greift sich auch so an. Kugelschreiber ist kein Problem, nur bei Füller, Rollerball und Feinleiner „saugt“ das Papier ein Bisschen.

Und hier noch ein paar Fotos von Cerva, der ich an dieser Stelle für die kleine Leserrezension danken möchte!


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© Cerva


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© Cerva


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© Cerva


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© Cerva

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Meine Leserin „Cerva“ schickte mir gestern ein paar interessante Links, u.a. auch die Seite lederbuch.com. Die Seite ist aber nur eine Vorschaltseite, denn wenn man auf „Shop“ oder „Produkte“ klickt, gelangt man zum Onlineshop von luxusprodukte.biz. Die Eigenwerbung klingt mir persönlich etwas dick aufgetragen:

„Luxus bringt Erfolg – Qualität über Alles“ ist unser Leitmotiv. Mit ausgewählten Produkten, die sich aus der Masse abheben bereiten wir den Menschen Freude und Erfolg bei Ihrer Arbeit und im täglichen Leben. Sich mit schönen Dingen zu umgeben steigert unweigerlich das Wohlbefinden, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein.

Ich glaube, man kann auch mit Nicht-Leder- und Nicht-Luxus-Büchern Qualität liefern – und glücklich sein. Jedenfalls gibt es sehenswerte Exemplare, allerdings zu sehr hohen Preisen, wie etwa das Luxus Lederbuch, handgeschöpftes Papier, Leder Braun-Rot, graviert, Celtic-Design, LBCD000903 für fast 120 EUR. Die Bücher gibt es in verschiedenen Designs (keltisch, indisch, romantisch, …) und Farben. Leserin Cerva hatte sich ein Buch im Indien-Design gekauft, von dem sie sehr begeistert ist, nur leider scheint es abzufärben.
Hat von euch jemand eine Idee woran das liegt und wie man es verhindern kann?

Wenn euch die Bücher interessieren, schaut einfach mal auf die lederbuch.com Seite – hier ein Screenshot:


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Wer von euch auf Leder steht und dazu auch noch Italien mag, der sollte einen Blick auf die Seite Giovanni Franco – Florentinisches Lederkunsthandwerk werfen:

Unsere Artikel sind authentisch. Ihre Fertigung hat vollständig in unserer Werkstatt in Florenz stattgefunden und wurde von unseren Meistern nach alt bewährter florentinischer Handwerkskunst hergestellt.

Neben Schreibbüchern, gibt es auch Schreibmappen und lederne Stiftbecher. Dazu gibt es aber auch einen Papierkorb, Schreibfedern und Terminkalender zu kaufen. Alles in Leder versteht sich.
Mir ist das alles etwas zu viel des Guten, aber möglicherweise gefallen euch diese extrovertierten Lederelemente.

Hier ein Screenshot der Seite.


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Meine Leserin Uta hat mir einen Link auf den Dawanda Shop von kallibuch geschickt. kallibuch stellt Notizbücher mit Ledereinband selbst her, wie etwa das Laessig: Lederbuch „Globetrotter Italy“, das allerdings auch mit knapp 40 EUR einen stolzen Preis hat. Die Ausstattung:

Tagebuch, Reisetagebuch, Notizbuch, Ideenbuch…..
Bucheinband: schwarzes weiches Leder
Der Buchblock besteht aus 96 Blatt (= 192 Seiten) hochwertigstem Echt-Buetten-Werkdruckpapier, 120 g/m2, elfenbeinfarben, wildgerippt.
Das Papier wird handgerissen und per Hand in den Ledereinband genaeht (gruener Buchbinderzwirn).
Die erste und letzte Seite ist dekoratives Papier, das Ausschnitte einer Italien-Karte zeigt.
Verschluss: Lederschnur
Größe/Maße/Gewicht: 13,5 cm x 10,5 cm
Verwendete Materialien: Leder, Werkdruckbuettenpapier, Lederschnur
Herstellungsart: handgerissen, genaeht, Buchkunst


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© kallibuch

Hier ein Screenshot vom Shop.


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© kallibuch

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Dass es Notizbücher im oberen Preissegment gibt, hatte ich bereits berichtet. Nun bin ich auf eine weitere Seite gestoßen, die sich auf eine betuchte Zielgruppe eingestellt hat: smythson. In der Kategorie Books findet man eine Reihe interessanter Buchtypen, wie z.B. die Notizbücher der Reihe Malachit (s. auch Wikipedia).

Books – As the world’s foremost purveyor of luxury stationery, Smythson offer an unparalleled collection of leather-bound books to suit any purpose: from our much-loved Manuscript Books and fun and witty pocket notebooks, to indispensible travel journals and luxurious leather photograph albums. Each and every book is handmade in England, featuring stitched leather binding and Smythson’s signature hand-milled paper

Die englische Firma hat sogar ein eigenes Blog und wer sich das alles einmal aus der Nähe anschauen möchte, der kann über den Storefinder den nächsten Laden ausmachen.

Hier ein Screenshot der Seite:


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